Die Medien und der Einfluss der Parteien

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 19.05.2026, 22:26 vor 21 Stunden, 13 Minuten 1118 Views

Das hat mich etwas hellhörig gemacht, dieser reel:

https://www.facebook.com/reel/1478880897052035

Da gehts darum, dass die Parteien, in diesem Falle die SPD, eine Menge an Medienbeteiligungen hat, was ihr zum einen ein gutes Einkommen beschert und zum anderen auch den Einfluss in der Politik sichert.

Nun habe ich mir angewöhnt, das, was ich da so in Videoclips sehe, auch nachzuprüfen. Und siehe da, sogar die oftmals verlogene KI gibt das unumwunden zu. Dort liest man:

Die SPD besitzt über ihre Beteiligungsgesellschaft, die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG), ein umfangreiches Medienportfolio in Deutschland. Die Holding dient primär als wirtschaftliche Kapitalanlage und zur Sicherung der Medienvielfalt.

Die wichtigsten Medienbeteiligungen der SPD im Überblick:

Regionalzeitungen und Verlage:
Neue Westfälische (Bielefeld): 100-prozentige Beteiligung über den DDVG-Verlag.
MADSACK Mediengruppe (Hannover): Rund 23,1-prozentige Beteiligung. Dazu gehören zahlreiche Regionalzeitungen, darunter die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Leipziger Volkszeitung und die Märkische Allgemeine.
Frankenpost Verlag (Hof): 35-prozentige Beteiligung (u.a. Herausgeber der Frankenpost).
Suhler Verlagsgesellschaft (Suhl): 30-prozentige Beteiligung.
Neue Presse (Coburg): 30-prozentige Beteiligung.
Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft: 32,5-prozentige Beteiligung.

ddvg
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Überregionale Inhalte und Dienstleistungen:
RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): Wird von der Verlagsgesellschaft Madsack betrieben, an der die SPD beteiligt ist. Das RND liefert überregionale Inhalte für zahlreiche deutsche Tageszeitungen.

Wochenzeitung Das Parlament
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Rundfunk und Digitales:
Die SPD hält über die DDVG zudem verschiedene Anteile an privaten Radiosendern (wie etwa Beteiligungen an der Regiocast-Gruppe) sowie an Digital- und Dienstleistungsunternehmen.

Media Ownership Monitor Germany
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Eine tagesaktuelle, detaillierte Übersicht aller Beteiligungsstrukturen finden Sie direkt im Beteiligungsbericht und Organigramm der DDVG.
Einflussnahme? - Das Parlament
16.12.2019 — In Wirklichkeit sei die SPD aber auch an den "Cuxhavener Nachrichten", der "Neuen Presse Coburg", der "Frankenpost", an der "Neuen...

Wochenzeitung Das Parlament
Stephan Brandner: Mehr Transparenz bei ...
28.09.2023 — Stephan Brandner: Mehr Transparenz bei Medienbeteiligungen von Parteien. Stephan Brandner. Berlin, 28. September 2023. Die SPD ist...

Politik - Media Ownership Monitor Germany
Im Falle der Regiocast hält die SPD beispielsweise ihre Anteile über 45 verschiedene Einzelbeteiligungen an diversen anderen Medie...

Media Ownership Monitor Germany

Dann noch die Info über die DDVG, ist ja schon beachtlich:


https://www.ddvg.de/portfolio/beteiligungen/

Also, da klappert bei mir schon der Klodeckel, wenn ich mir das reinziehe.

Bei den Schwarzen ist das anscheinend wesentlich geringer, KI schreibt dazu:

Die Parteien CDU und CSU besitzen keine direkten Anteile an großen privaten Medienkonzernen wie Radio- oder Fernsehsendern. Allerdings halten sie über parteieigene Beteiligungsgesellschaften kleinere, fachspezifische Medienunternehmen sowie Verlage für Parteipublikationen.

Deutscher Bundestag
+4
Medienbeteiligungen der CDU:
Laut ihren veröffentlichten Rechenschaftsberichten (u.a. Rechenschaftsbericht 2022) hält die CDU mittelbar oder unmittelbar Beteiligungen an folgenden Medienunternehmen:

Lobbypedia
Union Betriebs GmbH, Rheinbach
Kommunal-Verlag GmbH, Berlin
CDA Verlagsgesellschaft mbH, Berlin

Lobbypedia
Medienbeteiligungen der CSU:
Die CSU hält laut ihren Rechenschaftsberichten keine direkten Anteile an Medienunternehmen im klassischen Sinne. Jedoch wird der „Bayernkurier“ als unselbstständiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb der Christlich-Sozialen Union in Bayern e.V. geführt. Zudem hält die CSU 100-prozentige Anteile an folgenden Dienstleistern:

Deutscher Bundestag
+2
Bavaria Werbe- und Wirtschaftsdienst GmbH, München
Union Report GmbH, Nürnberg

Nun ja, schließlich gibt es ja auch noch die Möglichkeit der aufrichtigen finanziellen Unterstützung für die Medien, die genau das bringen, was die Regierung will:

https://www.verdi.de/medien/eckpunkte-fuer-eine-staatliche-medienfoerderung

2019 musste R. Tichy diesen Beitrag löschen

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 20.05.2026, 06:50 vor 12 Stunden, 50 Minuten @ helmut-1 1247 Views

bearbeitet von D-Marker, Mittwoch, 20.05.2026, 08:03

Stellungnahme Tichy:

„Dieser Artikel wird um 14.00 gelöscht. TE verfügt nicht über die Ressourcen, um mit diesem machtvollen Gegner presserechtliche Auseinandersetzungen zu führen. Pressefreiheit ist die Freiheit sehr reicher Organisationen und Personen.“

Habe ihn damals ins Gelbe gestellt.

(Vorsichtshalber samt Inhalt)

Dieser Sprengstoff (noch) zu erreichen unter

https://archive.md/y7liM .

(Auch Kommentare darunter lesenswert.)


LG
D-Marker (ungeimpft)

[„Auch dort, wo wir nur 30 oder 40 Prozent haben, kann in der Regel nichts ohne uns passieren“, sagte die damalige SPD-Bundesschatzmeisterin und Generaltreuhänderin der DDVG, Inge Wettig-Danielmeier. Das galt für ihre direkten Zeitungsbeteiligungen. Über das RND konnte sie neuerdings ihren Anteil an der veröffentlichten Meinung auf fast das Vierfache steigern. Wer manipulieren will, darf das nicht so offen machen, es würde ja nicht wirken. Mit der heimlichen Einflussnahme über das RND-Netzwerk geht es diskreter und ohne dass die Leser dies bemerken. Und das Beste: Die Leser zahlen sogar dafür – vermutlich allerdings nur so lange, wie sie es nicht wissen.]

Anm. D-Marker:
In meiner Region (wie in anderen Regionen auch) gibt es einige kostenlose Anzeigeblätter wie den "Rostocker Blitz" (auch von Madsack gedruckt), kein Schwein kommt darauf, dass darin SPD-Politik gemacht wird.

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

MoA kommentiert aktuelle "Pressearbeit" zum Trump-Xi-Meeting

stokk', Mittwoch, 20.05.2026, 11:50 vor 7 Stunden, 50 Minuten @ D-Marker 745 Views

bearbeitet von stokk', Mittwoch, 20.05.2026, 11:57

Must read


"Pieces like the FT and Reuters ones above are regularly launched to create an atmosphere of hostility towards Russia, China and other ‘enemies’.

They are neither factual nor do they make any sense when read with scrutiny but they do poison the public sphere."

Andere Sichtweise in Portugal, und was ist MoA?

Ankawor @, Mittwoch, 20.05.2026, 12:33 vor 7 Stunden, 6 Minuten @ stokk' 678 Views

Aus
https://www.msn.com/pt-pt/noticias/mundo/lavrov-elogia-trump-por-considerar-exig%C3%AAn...

Teile übersetzt:

Der russische Außenminister Sergei Lawrow lobte heute die Fähigkeit der Regierung von US-Präsident Donald Trump, Moskaus Beweggründe im Krieg gegen die Ukraine zu verstehen.

Er warnte außerdem, dass Kiew und seine europäischen Verbündeten alles tun werden, um jegliche Vereinbarung mit Washington zu verhindern.

"Im Gegensatz zu den Europäern versteht [die Vereinigten Staaten] nicht nur, dass Dialog in jeder Situation unerlässlich ist (...) sowie unserer Bitte nachgekommen zu sein, die Ursachen der Ukraine-Krise zu untersuchen", sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz und betonte, dass sich diese positive Beziehung in den im August 2025 auf dem Gipfel in Anchorage, Alaska, erzielten Vereinbarungen widerspiegele.

"Wir müssen die Verdienste von Präsident Trump und seinen Unterhändlern anerkennen", sagte der Leiter der russischen Diplomatie und verwies auf die Ukraine und ihre europäischen Partner als die einzigen Hindernisse, die die Umsetzung der von den Vereinigten Staaten auf dem Alaska-Gipfel vorgeschlagenen Pläne verhindern

Auch hörte ich im Auto (YT-Beitrag), dass USA und RUS im täglichen Kontakt sind zu politischen und wirtschaftlichen Themen und dass Deutschland bzw. die EU die einzigen seien, die auf infantile Art sagen: Mit dem reden wir nicht.

Stattdessen hörte ich von litauischen Außenminister, dass sie Kaliningrad dem Erdboden gleich machen werden, und vom CDU-Parlamentarier Kiesewetter, dass Russland zur bedingungslosen Kapitulation gezwungen werde.

Die Russen schmeicheln den Amis

Dieter @, Mittwoch, 20.05.2026, 13:40 vor 5 Stunden, 59 Minuten @ Ankawor 675 Views

Hallo,
so ganz ehrlich sind die Aussagen Lawrows eindeutig nicht. Ohne die VSA bzw. deren andauernde massive Unterstützung der Ukraine wäre der Krieg längst zuende, egal was die Europäer machen oder wollen.
Er könnte schon morgen zuende sein, wenn Trump oder seine Förderer das wollten. Sie wollen nicht, denn sie haben Interessen, die eine deutliche Schwächung Russlands vorsehen.

Wenn vermutlich innerhalb dieses Jahres die Russen gegen Rüstungsfirmen im Kerngebiet Europas vorgehen, dann deshalb, weil es der Weg des geringsten Risikos ist.

Der Hauptgegner der Russen sind und bleiben die VSA. Deren Zöglinge in Europa, vor allem in der BRD und im Norden/Nordosten Europas sind nur Handlanger (ggf. unbewußt) und somit das schwächere Glied in der Kette.
Hauptprofiteur, Verursacher und Strippenzieher sind eindeutig die VSA. Aber dieser Feind ist den Russen zu mächtig, also werden sie gegen die Handlanger vorgehen.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

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