Die Medien und der Einfluss der Parteien
Das hat mich etwas hellhörig gemacht, dieser reel:
https://www.facebook.com/reel/1478880897052035
Da gehts darum, dass die Parteien, in diesem Falle die SPD, eine Menge an Medienbeteiligungen hat, was ihr zum einen ein gutes Einkommen beschert und zum anderen auch den Einfluss in der Politik sichert.
Nun habe ich mir angewöhnt, das, was ich da so in Videoclips sehe, auch nachzuprüfen. Und siehe da, sogar die oftmals verlogene KI gibt das unumwunden zu. Dort liest man:
Die SPD besitzt über ihre Beteiligungsgesellschaft, die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG), ein umfangreiches Medienportfolio in Deutschland. Die Holding dient primär als wirtschaftliche Kapitalanlage und zur Sicherung der Medienvielfalt.
Die wichtigsten Medienbeteiligungen der SPD im Überblick:
Regionalzeitungen und Verlage:
Neue Westfälische (Bielefeld): 100-prozentige Beteiligung über den DDVG-Verlag.
MADSACK Mediengruppe (Hannover): Rund 23,1-prozentige Beteiligung. Dazu gehören zahlreiche Regionalzeitungen, darunter die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Leipziger Volkszeitung und die Märkische Allgemeine.
Frankenpost Verlag (Hof): 35-prozentige Beteiligung (u.a. Herausgeber der Frankenpost).
Suhler Verlagsgesellschaft (Suhl): 30-prozentige Beteiligung.
Neue Presse (Coburg): 30-prozentige Beteiligung.
Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft: 32,5-prozentige Beteiligung.
ddvg
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Überregionale Inhalte und Dienstleistungen:
RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): Wird von der Verlagsgesellschaft Madsack betrieben, an der die SPD beteiligt ist. Das RND liefert überregionale Inhalte für zahlreiche deutsche Tageszeitungen.
Wochenzeitung Das Parlament
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Rundfunk und Digitales:
Die SPD hält über die DDVG zudem verschiedene Anteile an privaten Radiosendern (wie etwa Beteiligungen an der Regiocast-Gruppe) sowie an Digital- und Dienstleistungsunternehmen.
Media Ownership Monitor Germany
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Eine tagesaktuelle, detaillierte Übersicht aller Beteiligungsstrukturen finden Sie direkt im Beteiligungsbericht und Organigramm der DDVG.
Einflussnahme? - Das Parlament
16.12.2019 — In Wirklichkeit sei die SPD aber auch an den "Cuxhavener Nachrichten", der "Neuen Presse Coburg", der "Frankenpost", an der "Neuen...
Wochenzeitung Das Parlament
Stephan Brandner: Mehr Transparenz bei ...
28.09.2023 — Stephan Brandner: Mehr Transparenz bei Medienbeteiligungen von Parteien. Stephan Brandner. Berlin, 28. September 2023. Die SPD ist...
Politik - Media Ownership Monitor Germany
Im Falle der Regiocast hält die SPD beispielsweise ihre Anteile über 45 verschiedene Einzelbeteiligungen an diversen anderen Medie...
Media Ownership Monitor Germany
Dann noch die Info über die DDVG, ist ja schon beachtlich:
https://www.ddvg.de/portfolio/beteiligungen/
Also, da klappert bei mir schon der Klodeckel, wenn ich mir das reinziehe.
Bei den Schwarzen ist das anscheinend wesentlich geringer, KI schreibt dazu:
Die Parteien CDU und CSU besitzen keine direkten Anteile an großen privaten Medienkonzernen wie Radio- oder Fernsehsendern. Allerdings halten sie über parteieigene Beteiligungsgesellschaften kleinere, fachspezifische Medienunternehmen sowie Verlage für Parteipublikationen.
Deutscher Bundestag
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Medienbeteiligungen der CDU:
Laut ihren veröffentlichten Rechenschaftsberichten (u.a. Rechenschaftsbericht 2022) hält die CDU mittelbar oder unmittelbar Beteiligungen an folgenden Medienunternehmen:
Lobbypedia
Union Betriebs GmbH, Rheinbach
Kommunal-Verlag GmbH, Berlin
CDA Verlagsgesellschaft mbH, Berlin
Lobbypedia
Medienbeteiligungen der CSU:
Die CSU hält laut ihren Rechenschaftsberichten keine direkten Anteile an Medienunternehmen im klassischen Sinne. Jedoch wird der „Bayernkurier“ als unselbstständiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb der Christlich-Sozialen Union in Bayern e.V. geführt. Zudem hält die CSU 100-prozentige Anteile an folgenden Dienstleistern:
Deutscher Bundestag
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Bavaria Werbe- und Wirtschaftsdienst GmbH, München
Union Report GmbH, Nürnberg
Nun ja, schließlich gibt es ja auch noch die Möglichkeit der aufrichtigen finanziellen Unterstützung für die Medien, die genau das bringen, was die Regierung will:
https://www.verdi.de/medien/eckpunkte-fuer-eine-staatliche-medienfoerderung