Das Buch als Basis

Lobo, Montag, 04.05.2026, 12:34 (vor 8 Stunden, 49 Minuten) @ Dieter660 Views
bearbeitet von Lobo, Montag, 04.05.2026, 12:53

Hallo Dieter,

hier kommt das Buch zu den Kriegs- und Friedenszyklen:
https://archive.org/details/hoskins-r.-k.-war-cycles-peace-cycles/page/283/mode/2up

Das hatte ich am 20. Februar 2024 dazu geschrieben:
"Es gibt Kriegs- und Friedenszyklen, die sich über etliche Jahrhunderte nachweisen lassen und mit den säkularen Trends bei den Rohstoffpreisen einhergingen.

[image]

Das Diagramm zeigt die säkularen Trends der Rohstoffpreise in den letzten 260 Jahren. Die meisten großen militärischen Konflikte fanden in den Aufwärtsphasen statt, so ab 1896 und 1933 die Weltkriege. Der Kriegszyklus ab 1933 wurde mit dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan im Dezember 1979 abgeschlosssen. Danach folgte ein Friedenszyklus bis 1999. Der Ölpreis stürzte in diesem Jahr auf 10 und der Goldpreis auf 250 Dollar.

Die großen Aufwärtsbewegungen bei den Rohstoffpreisen fielen mit einer zunehmenden Häufigkeit und Härte militärischer Konflikte zusammen. In seinem Buch „War Cycles Peace Cycles“ beleuchtete Richard Kelly Hoskins diese Beziehung und bezeichnete die säkularen Aufwärtstrends bei den Rohstoffpreisen als „Kriegszyklen“, die säkularen Abwärtstrends dagegen als „Friedenszyklen“.
Zu erklären ist die Kombination steigender Rohstoffpreise und militärischer Konflikte damit, dass Kriege zu mehr Staatsausgaben und -dirigismus, Inflation sowie Versorgungsunterbrechungen führen. Zudem benötigt man mehr Rohstoffe für den Wiederaufbau nach den Zerstörungen. Andererseits verstärken hohe Rohstoffpreise die internationalen Spannungen und damit die Kriegsgefahr.

Seit 1999 – damals markierten der Öl- und Goldpreis langfristige Tiefstände – stecken wir in einem säkularen Trend steigender Rohstoffpreise. Der Kriegszyklus startete mit den Anschlägen vom 11. September 2001, es folgten die Kriege in Afghanistan und im Irak, der wundersame „Krieg gegen den Terror“, die Aufstände des „Arabischen Frühlings“, der Sturz der libyschen Regierung, der Aufstieg der Organisation „Islamischer Staat“ und viele weitere Etappen bis zu den Angriffen der Houthi auf Schiffe im Roten Meer. Die durchschnittliche Dauer eines Kriegszyklus laut obiger Grafik beträgt 33 Jahre. Der laufende Kriegszyklus hat etwa 25 Jahre auf dem Buckel. Wenn dieser Zyklus ein durchschnittlicher wird, stehen uns noch acht Jahre mit steigenden Rohstoffpreisen und eskalierenden geopolitischen Konflikten ins Haus."

https://wolfsaktien.de/2024-goldpreis-rekorde-und-aktiencrash-krieg-und-frieden/

Saludos
Lobo


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