zu meiner Zeit
Hallo paranoia,
zu meiner Zeit beim Bund möchte ich behaupten, daß wir in keinster Weise für ein Kriegsszenario vorbereitet waren.
Ausbildung an einer Waffe/Schießübungen 1xG3, 1xPistole, 1xMaschinenpistole, also jeweils für ca. 5-15 min.
Marschieren mit Gepäck, also mit Waffe und Rucksack, max. 3 km. Orientierungsmarsch ohne Gepäck ca. 15 km zum vorbereiteten Kompaniefest mit Spanferkel und Bier, danach zurück mit dem Bus. Schlafen im Zelt - eine Nacht im Herbst.
Da der Dienst aus purer Langeweile bestand hatte ich beim Kompaniechef mal angeregt, ob wir die eine oder andere Reparatur, die hin und wieder anstanden, nicht selber machen sollten, zwecks Bekämpfung unserer Langeweile. - ging nicht, durften wir nicht.
Also haben wir tagsüber Tennis gespielt, oder bei schönem Wetter uns auf die schrägen Rasenflächen der Bunker gelegt, oder auch mal nen 100m langen breiten Graben mit Folie ausgelegt und geflutet, damit wir mal ne Runde schwimmen konnten.
- und im übrigen war ich 4/7 meiner Dienstzeit zuhause und nur 3/4 aller Tage im Dienst.
Während der Bundeswehrzeit hatte ich übrigens zugenommen. War aber danach schnell wieder weg.
- also von Wehrfähigkeit konnte man bei uns wirklich nicht reden.
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.