Es geht doch nicht darum, ob die Speicher wirklich leer laufen.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 24.02.2026, 22:36 (vor 17 Stunden, 29 Minuten) @ DT667 Views
bearbeitet von eesti, Dienstag, 24.02.2026, 22:47

Das Problem, oder vielleicht eher der Skandal in der Sache ist, daß die Regierung auf Wetterlagen spekuliert, in der Hoffnung, daß es schon gut gehen wird, solange man selbst an der Regierungsposition ist.
Daß früher oder später wieder ein strenger Winter kommt, bei dem die Gasvorräte nicht reichen werden, kalkulieren die Gasfirmen ein, das ist legitim, wenn es sich rechnet.

Problematisch ist, daß der Staat auf Vorgaben im marktwirtschaftlichen Geflecht verzichtet, die eine Versorgungssicherheit garantiert, oder doch zumindest zu einem sehr hohen Grad die Versorgung gewährleisten.
Der Staat mißachtet seine Sorgfaltspflicht in Bezug auf die Versorgungssicherheit der Bürger und der Wirtschaft mit einem essentiell wichtigen Grundheizmedium und Stromerzeugungsenergieträger...

Und es spielt überhaupt keine Rolle, ob es bei diesem mal wieder eher durchschnittlichen Winter letztlich doch noch gut gegangen ist oder wird.
Früher oder später wird auch wieder ein strenger Winter kommen, so schnell klimaerwärmt sich Europa nun auch wieder nicht, auf daß man ungünstigere Wetterlagen nicht mehr einplanen muß.

Ich könnte mir da z. B. ein finanzielles Sanktionsschema vorstellen, das bei Unterschreitung bestimmter Speicherstände greift. Es muß für die Gasnetzbetreiber unwirtschaftlich sein, Risiken im Gasvorsorgebereich einzugehen.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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