Alfred Hitchcock & Tippi Hedren’s ambivalente Beziehung zu …

Ostfriese @, Dienstag, 24.02.2026, 12:55 vor 17 Stunden, 18 Minuten 1231 Views

Hallo auf dem Forum

Von

Kristine McKenna, Biografin von David Lynch, …

Mulholland Drive ist David Lynchs Version der Geschichte von Marilyn Monroe. Jemand der von dieser Branche, die wirklich rücksichtslos und zerstörerisch sein kann, einfach zerkaut und ausgespukt werden kann.

… über die Schauspielerin Catherin Coulson …

Ich glaube, dass das alles seine Kindheitsträume über Hollywood sind, und diese Frauen stehen sowohl für das Verlangen und auch für das, was ihnen angetan wurde. Ein zerplatzter Traum - der Traum korrumpiert.

…, den Exegeten Pacôme Thiellement, …

Alle wissen, dass das klassische Hollywood aus Vergewaltigung, Zerstörung und Inzest besteht. Das heutige #MeToo ist ein Spiegelbild dessen, was im alten Hollywood ablief.

… und David Lynch [1] …

Alles, was nun zum Vorschein kommt, dieser Tage, läuft schon seit langem so. Doch jetzt wird das offengelegt. Alle diese alten und verdorbenen, negativen Dinge werden zerstört und beleuchtet, das macht Platz für etwas Neues.

… zur - unnahbar und begehrenswert – Hitchcock-Blondine Tippi Hedren.

… Alfred Hitchcock, auf die sie gleichermaßen mit Dankbarkeit und Abscheu zurückblickt. … Hitchcock sagte: "Ich werde deine Karriere ruinieren."

in

https://www.arte.tv/de/videos/098864-000-A/tippi-hedren-und-die-wilden-tiere/ Tippi Hedren und die wilden Tiere 53 Min. | Verfügbar bis zum 22/05/2026 | TV-Ausstrahlung am Montag, 2. März um 23:50

Gruß - Ostfriese

PS

[1] https://www.arte.tv/de/videos/117724-000-A/david-lynch-der-meister-des-raetselhaften/ David Lynch – Der Meister des Rätselhaften | von 00:46:40 bis 00:47:50

https://www.telerama.fr/ecrans/les-oiseaux-quand-hitchcock-faisait-vivre-un-enfer-a-tip... "Die Vögel": als Hitchcock Tippi Hedren zur Hölle leben ließ

Unendlich lange Zeit vor Hollywood und Hitchcock hat dies alles schon angefangen, ...

Weiner, Dienstag, 24.02.2026, 19:43 vor 10 Stunden, 30 Minuten @ Ostfriese 579 Views

... werter Ostfriese!

Ich erinnere mich an meine ersten Tage auf diesem Forum, als es hier noch Beiträge zum (durchaus etwas diffusen) Thema "Patriarchat" gab. Und gerade eben erscheint dazu ein neues und zusammenfassendes Werk von Claudia von Werlhof:

https://zeitgeist-online.de/buecher/vorankuendigung.html
(Buchbeschreibung wiedergegeben untenstehend am Ende dieses meines Beitrags)

Abgesehen von ihrem ganz eigenen Blickwinkel auf die Zusammenhänge setzt Claudia von Werlhof die Anfänge des Patriarchates an den Beginn des Eisenzeitalters (ca. 1800-1500 v.Chr.). Ich bin hier etwas anderer Meinung.

Die ersten KURGANE (Hügelgräber mit 'hochgestellten' Männern, später eventuell vergesellschaftet mit 'Beigaben' von getöteten Pferden und Frauen und Sklaven - bitte die Reihenfolge beachten!) tauchen ab 4500 v.Chr. an den Rändern des Kaukasus auf, schnell ausstrahlend bis zum Balkan (Goldgräber von Varna, Grab 43 mit 1,5 kg Gold)) und in Richtung Mesopotamien (Königsgräber von Uruk) sowie in den Osten bis China, Korea und Japan (Jahrtausende später). Diese Tradition ist stabil geblieben bis in unsere eigene Vorgeschichte (siehe etwa das Grab von Childerich, dem Vater des Merowingers Chlodwig).

Zeitgleich mit dieser Begräbnisform taucht auch die erste Metallurgie auf. Gediegenes Gold fand man in den Flüssen und hat es gehämmert, aber bereits Blei und Silber mussten erhitzt bzw. erschmolzen werden. Mit der Entdeckung von Kupfer und Bronze eröffneten sich dann neue Möglichkeiten in der Waffentechnik und Wertaufbewahrung (Kupferhorte). Und all dies wurde und wird bis heute ebenfalls weiter entwickelt. Wir sind immer noch mitten im Eisenzeitalter, in der Alchemie und im männlichen Herrschafts- und Machbarkeitswahn.

Die entscheidenden Fragen sind, ob wir diesen Wahn überleben werden - und wann und wie er sich ggfs. überlebt haben wird.

Grüße von dem Weiner!

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Väter des Nichts: Zum Wahn einer Neuschöpfung der Welt. Band 1 und 2 Paperback – 25 Feb. 2026 - by Claudia von Werlhof (Author)

In ihrem zweibändigen Werk „Väter des Nichts“ erzählt Claudia von Werlhof die jüngere Geschichte der Menschheit neu. In ihrem Gesamtentwurf lässt sie keinen Stein auf dem anderen. Dabei wird ein uralter Plan ersichtlich: Die moderne Welt ist nicht zufällig so, wie sie ist. Mithilfe der von ihr entwickelten „Kritischen Patriarchatstheorie“ zeigt sie auf, dass Naturzerstörung und Kriege, soziale Verwerfungen wie auch die Entseelung des Menschen einer ganz bestimmten Agenda folgen. In der bisherigen Patriarchatskritik wurde ein wesentlicher Faktor außer Acht gelassen, der für ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge unerlässlich ist: der der Technik.

Band 1, der historische Teil, dokumentiert den Aufstieg des Patriarchats mit Beginn der Eisenzeit. Die Erfindung von Waffen führte zur gewaltsamen Übernahme des friedliebenden Matriarchats, in dem die weiblich-mütterliche Natur als schöpferische Kraft im Universum verstanden wurde. Fortan ersetzte der Mann scheinbar die Frau als genuine Schöpferin, die Göttin wurde negiert, ermordet und zu „Gott“ umdefiniert. Die Autorin enthüllt das jahrtausendealte Bestreben, die gegebene Natur durch eine „höhere“ zu ersetzen. Dabei spielt die patriarchalisierte Alchemie mit ihren Schöpfungsfantasien eine Schlüsselrolle, die von der frühen Antike bis zur modernen Naturwissenschaft und ihren technischen „Errungenschaften“ reichen, proklamiert als „Fortschritt“ und „Verbesserung“.

Band 2 führt die Zuspitzung des patriarchalen Fortschrittswahns vor Augen, welcher inzwischen alle Bereiche des Lebens umfasst. Deutlich wird das etwa am rasanten Aufbau der Megamaschine, an Künstlicher Intelligenz, Nanotechnologie oder Geoengineering. Mit dem Transhumanismus steuert die Menschheit auf den Untergang zu, in die totale Zerstörung der Welt, ins Nichts. Noch aber wäre Zeit zur Umkehr, sagt Claudia von Werlhof. Am Ende setzt sie ihrer Dystopie einen Hoffnungsschimmer entgegen: Ein Erkennen der wahren Motive hinter dem „Alchemistischen Kriegssystem“ könnte eine Überwindung desselben in Gang setzen. [ZITAT Ende]

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Worüber ich nachdenke (aber noch zu keinem Schluß gekommen bin): ob die etwa gleichzeitig, also ebenfalls ab etwa 4500 v.Chr., im Westen entstehende MEGALITH-Kultur in irgendeiner Beziehung zur KURGAN-Kultur steht. Es sieht mir danach aus, dass hier im Westen die Betonung nicht so sehr auf dem individuellen und herausragenden Mann lag, als vielmehr auf (patrilinearen?) Verwandtschaftsgruppen, die aber als "Geschlechter" eine herausgehobene Stellung in den eben sich formierenden, größeren Gemeinschaften der Megalithiker wohl hatten - vielleicht indem sie diese aufwendigen Großbauten organisierten, viele der Anlagen auch mit kalendarischen bzw. astralen Bezügen.

Diese Art Megalithbau blitzte als ideeller Funke 5000 Jahre vorher schon einmal in Göbekli Tepe und benachbarten Regionen (Syrien/Iran) auf, aber konnte sich nicht halten. Die Wiedergeburt also erst Jahrtausende später, seither aber ein Flächenbrand, der heute nun alles zu verzehren droht.

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