Ja, in Wasserstoffbomben wird oft Uran eingesetzt
AI:
Ja, in Wasserstoffbomben wird oft Uran eingesetzt, aber nicht als Hauptbrennstoff für die Fusion, sondern als Primärstufe (Zünder), die die extremen Bedingungen (Temperatur, Neutronen) für die Fusion von Wasserstoffisotopen (Deuterium und Tritium) erzeugt, und manchmal auch als Mantel (Tertiärstufe), der durch die Fusion selbst zur Spaltung angeregt wird, wodurch die Sprengkraft stark erhöht wird – eine sogenannte „schmutzige“ Waffe.
Wie Uran in einer Wasserstoffbombe eine Rolle spielt:
Fissions-Zünder: Eine Wasserstoffbombe benötigt eine herkömmliche Atom(fissions)-Bombe (Uran oder Plutonium), um die nötige Hitze (Millionen Grad Celsius) und Neutronen zu erzeugen.
Fusion: Diese Energie zündet dann die Fusionsreaktion (Deuterium + Tritium → Helium + Energie).
Uran als Mantel (Teller-Ulam-Design): Viele moderne H-Bomben haben einen äußeren Mantel aus natürlichem Uran (Uran-238). Die energiereichen Neutronen aus der Fusionsstufe spalten dieses Uran-238, was die Sprengkraft dramatisch erhöht (Fission-Fusion-Fission-Bombe).
Zusammenfassend: Uran ist in Wasserstoffbomben präsent, entweder als Teil des Zündmechanismus oder als Material für den leistungssteigernden Mantel, was sie zu dreistufigen Waffen macht, die sowohl Kernspaltung als auch Kernfusion nutze
sowie:
https://www.tagesanzeiger.ch/was-eine-wasserstoffbombe-so-gefaehrlich-macht-148976331192
LG Reffke
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