Schöne Reminiszenz

nereus, Montag, 19.01.2026, 13:58 (vor 7 Stunden, 59 Minuten) @ MI1632 Views

Hallo MI!

So ein Beitrag war längst fällig.
Herzlichen Dank dafür. [[applaus]]

Ja, der „Gelbkack“ (Copyrigt by @Fürst Luschi) war hier immer ein Thema, mal so und dann wieder so, je nach Sichtweise.
Dem Fürsten würde ich daher gerne nochmals hier begegnen, um seine aktuelle Sicht zum Thema zu erfahren. [[freude]]

Die entgangenen Gewinne werden jetzt alle wieder wettgemacht – hoffe ich zumindest.

Zu Deiner Ansage: Warum sollte das übermorgen zu Ende sein? Das macht keinen Sinn.

Mein 2 Cents dazu:

Mit der Chartanalyse habe ich mich immer etwas schwer getan und ehrlich gesagt, so richtig richtig damit, lagen die Wenigsten, wobei ich hier niemand zu nahe treten will. Jeder hat seine Bewertungsmuster und soll damit glücklich werden.

Daß man mit Traden reich werden kann, glaube ich ohne Not, aber Perspektiven zu den nächsten 5 oder 10 Jahren sind eine andere Nummer.
Das ist wie beim Wetter. Den nächsten Tag oder die nächsten 3 Tage – das geht.
Aber Langfristvorhersagen auch noch mit Kurszielen sind sehr glattes Parket.
Ich erinnere mich gut an alle Crash-Propheten (Prechter, PCM, Faber, Leuschel, Batra usw.) oder die ewigen Bullen (z.B. Heiko Thieme – Dow Jones 100.000)

Daher kümmere ich mich nicht um die Charts, denn wir treten jetzt in eine Ära ein, die es nur alle 100 oder auch 200 Jahre gibt.
Die Welt, wie wir sie kennen – als geopolitische Ordnung – wird gerade abgewickelt.
Was jetzt geschieht ist auch eine Nummer größer als 1989.
Damals wurde der Schuldenturm weiter hochgezogen.
Das geht jetzt nicht mehr so einfach - es droht viel eher ein Abriß.

Daher kann man auch die Charts in die Tonne treten, denn für etwas gibt es keine Chartmuster.
Ich habe auch keine Preisziele mehr, wie früher (Gold bei 5, 6 oder 10.000 US-Dollar).

Diesmal – und diese Gelegenheit wird in meinem Leben nie wieder kommen – will ich auf die Leute achten.
So lange das Thema nur als Randgeschichte behandelt wird und die Leute von anderen Dingen reden, werde ich das Depot halten.
Erst wenn die Massen unruhig werden und keine Party mehr ohne Gold- und Silbergespräche läuft, dann will ich nach und nach verkaufen bis auf einen Rest für alle Fälle.
Ob ich das durchhalte? Keine Ahnung – ich habe es mir zumindest vorgenommen. [[zwinker]]

Und wenn es Schlangen vor der Sparkasse bei Gold zu 5.000 € je Unze gibt, werde ich mit dem Verkauf beginnen und wenn bei 25.000 € je Unze noch immer keine Schlangen zu sehen sind, bleibe ich drin, soweit ich mir das leisten kann.

Wer gegen diese Sichtweise etwas vorzubringen hat, kann es gerne tun – am besten mit knackigen Argumenten, denn ich schätze die Meinungsvielfalt und lerne gerne dazu.

mfG
nereus


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