Warum ist die Gastronomie in vielen Ländern des "alten" westlichen Europa im Niedergang begriffen?

Plancius @, Sonntag, 18.01.2026, 12:29 vor 53 Tagen 3871 Views

bearbeitet von Plancius, Sonntag, 18.01.2026, 12:37

Warum ist die Gastronomie in vielen Ländern des "alten" westlichen Europa im Niedergang begriffen?

Dieses Jahr konnte ich erstmalig seit etlichen Jahren nicht mehr in meinem angestammten Gasthaus vor Ort Silvester feiern. Aussage: Wir finden kein Personal für diese Veranstaltung.

Der Niedergang von Hotellerie und Gastronomie ist kein lokales Problem, sondern ist ein Vorgang, den man im ganzen Land beobachten kann. Im Osten sicher deutlicher als im Westen und deutsche Gastrobetriebe geben auch häufiger auf als jene, die von Ausländern betrieben werden. Im Westen gibt es noch viele Familienbetriebe, wo die ganze Familie mit ran muss, so dass sie weniger auf externe Arbeitskräfte angewiesen sind. Und die von Ausländern betriebenen Gastrobetriebe und Hotels werden sowieso überwiegend vom Familienclan bewirtschaftet. Aber auch im Westen sterben Hotels und Gaststätten, weil die Kinder lieber BWL und Soziologie studieren als die Nachfolge im Familienbetrieb anzutreten.

In M-V ist der Umsatz in der Gastronomie im letzten Jahr real um mehr als 15% im Vergleich zu 2019 gesunken. Fast jede Woche steht im Nordkurier ein Artikel über ein alteingesessenes Restaurant oder Hotel, das aufgegeben wird. Entweder schließt der Betrieb komplett oder man beschränkt sich nur noch auf Catering und das Ausrichten von Feiern.

https://www.dehoga-mv.de/artikel/halbjahresbilanz-gastgewerbe-2025-sechstes-verlustjahr...

Und es ist mitnichten so, dass die Leute hier nicht mehr gern auswärts essen oder feiern gehen. Nein, es ist schlichtweg der Mangel an Personal. Niemand möchte mehr abends oder an Wochenenden und Feiertagen arbeiten. Dabei ist das Klientel, das früher in dieser Branche in der Küche und im Service gearbeitet hat, immer noch vorhanden und sogar wachsend. Es gibt nach wie vor eine Menge Leute, die mit sich und ihrem Leben nichts anzufangen wissen, die keine Hobbies haben, die kein Ehrenamt innehaben, sich nicht gesellschaftlich engagieren, für die jeder Tag gleich ist, für die es kein Unterschied ist, ob Mittwoch oder Sonntag ist.

Diese Klientel, aus denen der Dienstleistungssektor eigentlich sein Personal rekrutiert, sitzt aber jetzt immer mehr, mit Bürgergeld alimentiert, auf der Couch und vertrödelt sein Leben. Jeder Euro, den sie ggfs. noch dazuverdienen möchten, wird ihnen vom Jobcenter über einen geringen Freibetrag hinaus wieder abgezogen.

In den Touristenorten an der Ostsee und auch im Binnenland werden Hotellerie und Gastronomie vorwiegend von Polen am Leben erhalten. Vielerorts sind aber jetzt auch Vietnamesen und Philippinos beschäftigt. Die Polen gehen ja nach und nach nach Hause.

Was in Deutschland und den "alten" Ländern des europäischen Westens allerdings auffällt, dass trotz der Massenimmigration die gastronomische Szene nicht aufblüht. Gerade die Gastronomie hat Einwanderern immer Einkommen verschafft und ihnen Aufstiegschancen gegeben.

Wo sind bei uns die Massen an afghanischen, syrischen oder ukrainischen Restaurants?

Wo findet man in Italien oder Schweden die somalische Küche?

In der Schweiz sehe ich Massen an Eriträern und Albanern. Aber will ich Essen gehen, sehe ich nur Schweizer Restaurants und kann mich an Cordon Bleu satt essen.

In diesjährigen Urlaub in Norwegen habe ich kein einziges Fischrestaurant gesehen, keinen einzigen Imbisswagen mit Fischbrötchen, keinen Straßenstand, wo geräucherter Fisch angeboten werden. Alle Touristen, mit denen man spricht, haben Verlangen nach Fisch, den es im Lande in Massen gibt, den man aber nur in Folie eingeschweißt im Supermarkt wie hier beim Edeka kaufen kann.

Und auch Norwegen ist voll mit Einwanderern. Warum sieht kein einziger diese gigantische Marktlücke? Mit sehr wenig Kapitaleinsatz kann man hier in der Sommersaison das Geschäft seines Lebens machen.

Ganz anders wiederum sieht es in Polen aus. Seitdem nach dem Ukrainekrieg auch viele Ukrainer nach Polen gekommen sind, wird die dortige Gastroszene von den Ukrainern aufgemischt. An der Ostseeküste gibt es schon viele ukrainische Restaurants. Viele polnische Restaurants beschäftigen ukrainisches Personal und auch dort besteht jetzt die Hälfte der Speisekarte aus ukrainischen Gerichten.

Vor den ukrainischen Restaurants parken teure Limousinen der Inhaber, für die sich das Geschäft also lohnen muss. Die Polen sind nur sauer auf die Ukrainer, weil viele in Deutschland neben ihrem polnischen Salär noch Bürgergeld kassieren.

Trotz der Massen an Ukrainern wurde hier in den letzten 4 Jahren kein einziges ukrainisches Restaurant eröffnet.

In Asien floriert die Gastroszene. Man fahre mal nach Japan, Singapur oder Taiwan. Da wird man mit der Masse an Restaurants förmlich erschlagen. Und das ganze Streetfood kommt auch noch hinzu. Man fragt sich, ob die Asiaten überhaupt noch zu Hause kochen.

Und die genannten Länder sind weiß Gott keine Niedriglohnländer, ein Sozialsystem gibt es auch dort, aber anscheinend ist man dort in der Lage Speisen und Getränke in Relation zum Einkommen viel billiger anzubieten als in Europa. Und das, obwohl die Restaurantmeilen in den teuersten Lagen der Städte liegen.

Auch wenn man nach Moskau fliegt, wird die dortige Gastroszene nicht etwa von russischen Restaurants dominiert. Nein dort ist die armenische, georgische und usbekische Küche der Platzhirsch. Auch dort nutzen viele Gastarbeiter der genannten Nationalitäten die Gastronomie als Vehikel für den wirtschaftlichen Aufstieg. Und auch sie können ihre Speisen in Relation zum Einkommen preiswerter als in Deutschland anbieten. Die Restaurants sind proppevoll, die Russen nehmen das Angebot gerne an.

Der Niedergang der Gastronomie im alten Europa ist aber erst ein Prozess der letzten 20 Jahre. Wie haben wir Ossies nach der Wende all die ausländischen Restaurants im Westen gestürmt. Wir kannten ja mehr oder weniger nur Bockwurst, Würzfleisch und Soljanka.

Die erste Gastarbeitergeneration nach dem Krieg hat ja im Westen auch Hotellerie und Gastronomie für ihren Aufstieg erkannt. Aber der Großteil der nachfolgenden Einwanderer hat dieses Vehikel nicht für sich genutzt.

Man kann es aber auch nicht darauf schieben, dass reife Industriegesellschaften zum Müßiggang neigen. Hoch entwickelte Länder Asiens zeigen ja gerade das Gegenteil. Auch in reifen Industriegesellschaften kann ein großer Dienstleistungssektor im Niedriglohnbereich existieren, der mit einer hohen Wertschöpfung zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

zu Foodcourts/Restaurants in Asien

so_gesehen @, Sonntag, 18.01.2026, 22:38 vor 52 Tagen @ Plancius 2131 Views

... In Asien floriert die Gastroszene. Man fahre mal nach Japan, Singapur oder Taiwan. Da wird man mit der Masse an Restaurants förmlich erschlagen. Und das ganze Streetfood kommt auch noch hinzu. Man fragt sich, ob die Asiaten überhaupt noch zu Hause kochen.

Und die genannten Länder sind weiß Gott keine Niedriglohnländer, ein Sozialsystem gibt es auch dort, aber anscheinend ist man dort in der Lage Speisen und Getränke in Relation zum Einkommen viel billiger anzubieten als in Europa. Und das, obwohl die Restaurantmeilen in den teuersten Lagen der Städte liegen.

...>

Hallo Plancius,

vielen Dank für Deinen lesenswerten und fundierten Beitrag.

Im Bezug auf Asien, spielen andere gründe mit rein, WARUM es dort so viele kleine Restaurants und Food-Courts (auch Night-Markets) gibt, wie sie sind.

Die Mieten für die Restaurants, Imbisse (wie man es auch beschreiben möchte) sind gering, so dass die Betreiber das Essen relativ günstig abgeben können und die Versorgung der Bevölkerung unterstützen (können).

Genas das Gegenteil in Deutschland. Die "Standkosten" auf Weihnachtsmärkten oder bei der Kieler Woche sind so stark gestiegen, daß es mit Getränken genaiso teuer wird wie ein Restaurant-Besuch ...

Ist eine System- und Ziel-Frage

Ein Blick in die ensprechende Gewerbeordnung reicht, wenn es um Streetfood & Co geht.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 18.01.2026, 23:08 vor 52 Tagen @ so_gesehen 2246 Views

Einfach einen Karren an den Strassenrand stellen und losbrutzeln? Wo kämen wir denn da hin?

In der Gastro war bisher der "Deal", daß vieles schwarz hinter den Kulissen abgewickelt wurde. Da ist der Staat mittlerweile auch scharf wie Nachbars Lumpi ... :-P

Grüße

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Afuera!

losbruzzeln .. hehe

so_gesehen @, Montag, 19.01.2026, 00:07 vor 52 Tagen @ FOX-NEWS 2009 Views

Einfach einen Karren an den Strassenrand stellen und losbrutzeln? Wo kämen wir denn da hin?

In der Gastro war bisher der "Deal", daß vieles schwarz hinter den Kulissen abgewickelt wurde. Da ist der Staat mittlerweile auch scharf wie Nachbars Lumpi ... :-P

Grüße

Die Foodcourts und Nightmarkets in Taipei und anderen asiatischen Metropolen sind alles andere als "Karren am Straßenrand". Das sind organisierte Strukturen, die für viele Menschen günstiges Essen anbieten (vieles davon sogar mit guter Qualität).

Für zwei Personen frisches Sushi satt auf einem Nightmarket in Taipei zusammen 16€.

"Dim Sum" zum mitnehmen... 0,8€pro Stück - Portion 8Stk 3,50€

Schale Suppe mit Nudeln und Rindfleisch 3,50€

Freue mich darauf endlich wieder nach Taipei zu fliegen. War 6mal da und auch in HK und China.
Gleiches Bild...

Schwarz, Immos, Location

Dragonfly ⌂ @, Montag, 19.01.2026, 00:15 vor 52 Tagen @ FOX-NEWS 2262 Views

"In der Gastro war bisher der "Deal", dass vieles schwarz hinter den Kulissen abgewickelt wurde. "

Das ist immer noch so. Die Kassen werden elektronisch manipuliert. Musst halt aufpassen, dass Du pro Tag keine 200 Pizzaboeden als Kosten abrechnest, aber immer nur 100 verkaufst.
Ein Beispiel.

Ansonsten bist Du mit einem Restaurant nicht im Gaststättengewerbe, sondern in der Immobilienbranche. Und da gilt: Location, Location, Location. Und natürlich, wie viel Du dafür bezahlst. Zumindest in der Stadt und in begehrten Zonen. Auf dem Land mag das ein wenig anders sein. Genau deshalb sind die Essenswagen in den USA und Imbissstände in Asien auch so genial. Top location und im Prinzip keine Miete. [[top]] Du kannst die Location sogar wechseln. Mittags hier, Abends dort.

Stimmt

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 19.01.2026, 00:38 vor 52 Tagen @ Dragonfly 2013 Views

Genau deshalb sind die Essenswagen in den USA und Imbissstände in Asien auch so genial. Top location und im Prinzip keine Miete. [[top]] Du kannst die Location sogar wechseln. Mittags hier, Abends dort.

Das wird alles in Deutschland mit Bürokratismus erfolgreich verhindert. Für jeden Standort eine Genehmigung, zT. nur mit Zustimmung der umligenden Betriebe. Ich kam schon mit manch cooler Idee aus Asien zurück - meinen guten Kollegen vom Amt, damals Gewerbeaufsicht, hat es regelmäßig vor Lachen rückwärts aus dem Sessel gehauen ... :-P

Grüße

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Afuera!

Kein Geld mehr.

Dragonfly ⌂ @, Montag, 19.01.2026, 00:45 vor 52 Tagen @ Plancius 2494 Views

"Warum ist die Gastronomie in vielen Ländern des "alten" westlichen Europa im Niedergang begriffen?"

Ich vermute, kein Geld. Ich wohne in den USA. Hier kostet in normales Date (2 Personen, Dinner, ggf. Uber) locker 300 USD. Mach ich nicht mehr. Das ist einer der Gründe, warum der Alkoholabsatz in den USA so eingebrochen ist.


"Und die von Ausländern betriebenen Gastrobetriebe und Hotels werden sowieso überwiegend vom Familienclan bewirtschaftet."

Das gehört einem, der restliche Familienclan arbeitet auf Minimaljob und Schwarz, bezieht Bürgergeld. D.h. jeder Mitarbeiter wird quasi mit 1000 Euro im Monat (BBG, Miete, KV) vom Staat subventioniert.

" Aber auch im Westen sterben Hotels und Gaststätten, weil die Kinder lieber BWL und Soziologie studieren als die Nachfolge im Familienbetrieb anzutreten."

Das ist auch gar nicht so einfach mit einem Hotel. Die Arbeit, Rezeption soll möglichst 24/7 besetzt sein. Energiekosten, etc. Gleichzeitig haben die Leute weniger Geld zum Ausgeben.


"Es gibt nach wie vor eine Menge Leute, die mit sich und ihrem Leben nichts anzufangen wissen, die keine Hobbies haben, die kein Ehrenamt innehaben, sich nicht gesellschaftlich engagieren, für die jeder Tag gleich ist, für die es kein Unterschied ist, ob Mittwoch oder Sonntag ist."

Das ist der Standard in Stammesgesellschaften im Nahen Osten oder in Afrika. Die haben keine Hobbies und machen keinen Sport. Die gammeln den ganzen Tag rum, um bei Gelegenheit einen Gig zu machen.

"sitzt aber jetzt immer mehr, mit Bürgergeld alimentiert, auf der Couch und vertrödelt sein Leben. Jeder Euro, den sie ggfs. noch dazuverdienen möchten, wird ihnen vom Jobcenter über einen geringen Freibetrag hinaus wieder abgezogen."

Das wird sich gegen. Der Staat wird pleite machen und das Bürgergeld verschwinden. Oder DDR 2.0.

"Wo sind bei uns die Massen an afghanischen, syrischen oder ukrainischen Restaurants?"

Tja. Ich war in einem in Warschau. Das war sehr sehr gut.

"In diesjährigen Urlaub in Norwegen habe ich kein einziges Fischrestaurant gesehen, keinen einzigen Imbisswagen mit Fischbrötchen, keinen Straßenstand, wo geräucherter Fisch angeboten werden."

Erzähle mal mehr über Norwegen. Würdest Du da leben wollen?

Personalflucht in Spanien seit Corona

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Montag, 19.01.2026, 01:41 vor 52 Tagen @ Plancius 2532 Views

Da in Spanien während Corona die Gaststätten geschlossen waren haben sich die Angestellten andere Jobs gesucht und dabei festgestellt, was sie früher für beschissenen Jobs in der Gastronomie hatten. Von denen wollte keiner mehr in die Gastronomie zurück. Mittlerweile arbeiten nur noch zugewanderte Südamerikaner in der Gastronomie (mehr schlecht als recht).

Rainer

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Das haben die P. besser gemacht

Dieter @, Montag, 19.01.2026, 13:27 vor 52 Tagen @ Rainer 1633 Views

Hallo Rainer,
zumindest in meiner Region war und ist es anders. Zum einen gab es keine wesentlichen Einschränkungen bei der Gastronomie während der Corona-Zeit und zum anderen sind die Gaststätten nach wie vor voll bzw. können wirtschaftlich arbeiten - und das Personal sind Portugiesen.

Allerdings wurden in Portugal auch die Mindestlöhne in den letzten Jahren stark angehoben und das betrifft dann auch das Preisniveau in den Restaurants und Cafés, auch zusätzlich bedingt durch Verteuerung der Lebensmittel.

In meinem Ort in Ost-Westfalen hat sich aufgrund der Corona-Einschränkungen und -Wehen die Spreu vom Weizen getrennt mit der Folge, daß der Gastronomiemarkt im Ort bereinigt wurde. (Wir hatten z.B. 4 griechische Restaurants, nur 3 haben überlebt, ähnliches Verhältnis bei den dt. Restaurants oder anderer Küchen.) Die verbliebenen Restaurants haben nach meiner Beobachtung extrem gut zu tun.
Ich glaube auch nicht, daß die Betriebe die MWST-Reduzierung an Ihre Preise anpaßt. Das ergibt dann schnell ca. 8-10% Gewinnsteigerung (Außerhausgeschäft war schon immer bei 7% MWST).

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

letztens im Restaurant

Dieter @, Montag, 19.01.2026, 13:44 vor 52 Tagen @ Dragonfly 1753 Views

Hallo Dragonfly,

die von Dir geschilderten 300$ fürn 2-Pers.-Essen haben mich doch sehr überrascht. Dafür würde ich auch nicht auswärts essen gehen, selbst wenn das Lokal noch so viele Sterne hat.

Letztens bei einem Mittagessen in Abrantes, eine mittelgroße portug. Stadt, am Tejo gelegen. Das Restaurant mit gehobenem portug. Standard (aber kein Sterne-Lokal) direkt am Tejo mit Blick auf den breiten Fluß. Wir hatten zu zweit: 1/2 L Rotwein, eine Flasche Wasser, ein paar Oliven/Brot als Vorhappen, als Hauptspeise Krakenarme mit Stoßkartoffeln/Knobl., gew. Öl, danach Kaffee und einen Trester. Gesamtpreis keine 30 Euro.

Leider gibts auch überteuerte portug. Restaurants, die ggf. 20-30% teurer sind, aber auch noch mit weniger Service und schlechterer Qualität "glänzen". Aber selbst die haben gut zu tun.

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

"Südamerikaner in der Gastronomie, Spanien"

lowkatmai @, Montag, 19.01.2026, 15:05 vor 52 Tagen @ Rainer 1506 Views

Kann ich für Mallorca bestätigen.

Problem, welches dann noch dazu kommt, sind die hohen Wohnungsmieten. Wird in anderen Touristengebieten oder Städten wie Barcelona ähnlich sein.
Da bleibt dann nicht viel übrig für eine Servicekraft. Früher mit Bargeld ging das eventuell noch.

Der schon genannte Kreislauf > Es müssen hohe Preise verlangt werden, Gäste bleiben weg ...

Grüße

l:-)

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