Stramm unterwegs Richtung Weltkrieg

Dieter @, Donnerstag, 15.08.2024, 10:45 vor 529 Tagen 7758 Views

Hallo,

bei Durchsicht der Nachrichten auf NATO- und russischer Seite in Bezug auf neuere Ereignisse, vor allem in Richtung Kursk, wird die Welt zunehmend gefährlicher. Sind es schon zwangsläufig Schritte zum direkten Schlagabtausch NATO-Russland ?

Wir erfahren, daß ein wesentlicher Teil der Streitkräfte (ca. 10.000 Mann mit bestem Equipment), die große Bereiche um Kursk einnehmen, keine Ukrainer sind, sondern Polen, Franzosen, Briten. Die russ. Seite geht davon aus, daß auch die gesamte Organisation, Vorbereitung und Befehlsstruktur für diese Aktion durch die NATO ausgeführt wird einschl. der derzeitigen Unterstützung elektronischer und nachrichtendienstl. Art.

Man kann davon ausgehen, daß die russ. Seite die Vorbereitungen für diese Aktion mitbekommen hat und keine frühzeitigen Abwehrmaßnahmen ergriffen hat. Über die Gründe kann man derzeit nur spekulieren.

Die westliche Presse suggeriert uns, daß man in Deutschland, Europa, USA vollkommen überrascht ist von der Aktion der Ukrainer bei der Kursk-Aktion und von nichts wußte. Das allerdings kann nur eine glatte Lüge sein, da die direkte Beteiligung der NATO-Länder feststeht.

Bei der UNO sagt der russ. Botschafter, daß mit dem Überfall Rg. Kursk kein baldiger Friedensschluß möglich ist und das Angebot Russlands, welches die NATO ohnehin als nicht akzeptabel betrachtete, hinfällig ist.
Nicht nur das, es wird vor der UNO von russ. Seite angemerkt, daß die Verantwortlichen in Regierungen , egal ob Deutsche, Briten, Amerikaner, Ukrainer usw. zur Verantwortung gezogen werden.

Was kann man aus all dem schließen:
Aufgrund der Entwicklungen der letzten 2 Wochen wird Russland erst zufrieden sein, wenn es die Ukraine in derzeitigen Strukturen nicht mehr gibt.

Russland wird Rachegelüste haben in Bezug auf europ. und amerik. Regierungsvertreter. Diese wiederum wissen darum, wollen aber keinesfalls Opfer ihrer eigenen Handlungen werden. Insofern werden sie mit kriegerischen Mitteln versuchen Russland in die Knie zu zwingen, um einer gerechten Strafe zu entgehen. - Das alles auf dem Rücken der europ. Bevölkerung, die als zu treibendes Vieh in die Schlacht geschickt werden.

Da das Thema Frieden (ggf. unter russ. Bedingungen) immer öfter diskutiert wurde, kann man davon ausgehen, daß der Kursk-Überfall gerade zu diesem Zeitpunkt durchgeführt wurde, um exakt solche Friedensbemühungen zu sabottieren. Oder anders ausgedrückt: Die NATO und ihre Regierungsvertreter wollten keinen Frieden, sondern wollen die europ. Bevölkerung in den aktiven Krieg hineinführen.
Was will Russland ?

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Jetzt wird Selensky vor den Bus geworfen.

nereus @, Donnerstag, 15.08.2024, 10:56 vor 529 Tagen @ Dieter 6853 Views

Hallo Dieter!

Ich hänge das mal hier drunter.

Nein, ich habe kein Mitleid mit dem bösen Komiker.
Aber es zeigt sich einmal mehr, wie der intrigante Westen mit Leuten verfährt, die ihm aus der Spur geraten.

Im Fall der gesprengten Nord-Stream-Pipelines hat der Generalbundesanwalt nach Recherchen von ARD, SZ und Die Zeit einen ersten Haftbefehl erwirkt. Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen Ukrainer.

Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/nordstream-172.html

Und damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, wird die Meldung aus dem Artikel ergänzt.

Nach Recherchen von ARD, SZ und Die Zeit gingen die deutschen Ermittler davon aus, dass Wolodymyr Z. zuletzt in einer Ortschaft westlich von Warschau wohnhaft war.
Vor Kurzem aber soll der Ukrainer dann untergetaucht sein. Ob er sich nun wieder in der Ukraine aufhält, ist unklar.
In einem kurzen Telefonat am Dienstag zeigte sich Z. überrascht von dem Vorwurf.
Er bestritt, an den Anschlägen auf Nord-Stream beteiligt gewesen zu sein.

Die Realität übertrifft die Satire.
Der Ukrainer soll Wolodymyr Z heißen – das ist kein Scherz. [[hüpf]]
Der verdeutschte Name Selenski wird im Original mit Z begonnen.

Der eigentliche Clou ist aber der Aufbau des Pappkameraden, der einen kleinen Einblick in die Arbeit der Dienste ermöglicht.
Bei Thomas Röper erfährt man etwas dazu.

Demnach haben die US-Geheimdienste parallel zur Vorbereitung der Sprengung der Pipelines eine Tarngeschichte organisiert. Für diese Tarngeschichte haben sie ukrainische Spezialtaucher recht auffällig für die Sprengung einer Unterwasserpipeline trainieren lassen, um diese Geschichte notfalls als Ablenkungsmanöver zu lancieren. Und dieser Notfall ist mit Hershs Veröffentlichung eingetreten, weshalb deutsche und amerikanische Medien einen Monat nach Hershs Enthüllungen die Geschichte mit den ukrainischen Tauchern präsentieren konnten.
Die Taucher und den Segeltörn auf der Andromeda gab es laut Derkatsch tatsächlich, allerdings hatten sie seinen Informationen zufolge nichts mit der Sprengung der Nord Streams zu tun, sondern sie sollten nur Spuren legen, die die Medien bei Bedarf finden und als Sensationsgeschichte veröffentlichen sollten.

Quelle: https://anti-spiegel.ru/2024/warum-wurde-der-haftbefehl-gegen-den-angeblich-tatverdaech...

So geht das.
Wem fällt da nicht Thomas Matthew Crooks ein, der genau diese Rolle beim fehl geschlagenen Attentat auf Donald Trump spielte.
Er spazierte sehr auffällig durch die Gegend, doch die Security verhielt sich still.
Andere Beispiele erspare ich mir – es wurde oft genug darüber berichtet.
Es ist immer das gleiche Muster, die nur in Details variieren.

Und da die Kursk-Offensive eine der letzten Verzweiflungstaten des jüdischen Komikers sein dürfte, zieht man die unnütz gewordene Marionette jetzt in den Abgrund.
Er hat wohl vom Anschlag gewußt, wollte ihn aber verhindern .. und so weiter uns sofort.
Das übliche Blabla.

Mal sehen was heute (und in den nächsten Tagen) in Katar rauskommt.
Wenn der zänkische Kleinstaat nicht endlich unter Kontrolle gebracht wird, dürfte die Tür zur Hölle aufgehen. Dann wird der Iran eine Vergeltung starten und alles weitere will man gar nicht mehr so genau wissen.

mfG
nereus

Besser spät als nie.

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 15.08.2024, 12:44 vor 529 Tagen @ nereus 4984 Views

Hallo nereus,

ich hatte Zelenskis Ende ja schon früher prophezeit. Wenn es Frieden in der Ukraine geben soll, muss der jetzige Staatschef weg, und wir brauchen einen Regierungswechsel in Washington.

Hoffen wir das Beste!

Eine Aktion dieses Kalibers...

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 15.08.2024, 14:51 vor 529 Tagen @ nereus 4707 Views

...kannst du nur mit aufwendiger militärischer Planung bewerkstelligen, die über Wochen oder gar Monate geht. Die Mär vom Tanz- oder Tauchlehrer, und seinem Segelboot, können sie ihrer Urstrumpftante erzählen.

Einsatzschwelle für Atomwaffen erheblich gesenkt

Ötzi @, Donnerstag, 15.08.2024, 11:15 vor 529 Tagen @ Dieter 5517 Views

bearbeitet von Ötzi, Donnerstag, 15.08.2024, 11:18

haben sich die Ukronazis und NATO-Waffenbrüder eigentlich klar gemacht, dass Russland den Einfall auf sein Staatsgebiet notfalls mit Atomwaffen defensiv abwehren kann, indem es die Atomwaffen innerhalb seines Staatsgebiets einsetzt?
Es könnte die Region Kursk auch schlicht ab Tag x zu einem Testgelände für Atomwaffen erklären.
Wer sich dann noch dort aufhält - selbst schuld.

China hat Russland öfters klargemacht, dass es sich von Russland abwendet, sollte Russland Atomwaffen auf ukrainischem Staatsgebiet einsetzen. Das gleiche gilt dann für viele relativ neutrale Länder, die sich dann alle dem Westen zuwenden würden.
Für den Fall, dass Russland Atomwaffen so einsetzt, dass sich der Explosionsradius im Wesentlichen auf sein eigenes Staatsgebiet beschränkt, sehe ich das jedoch nicht.

Weiteres Risiko ist ein Angriff der ukrainischen Artillerie auf das AKW Kursk. Sollte es dort zu einer Kernschmelze kommen, insbesondere bei Ostwind, sehe ich auch eine nukleare Antwort Russlands, die zumindest so heftig ausfallen wird, dass eine schnelle Kapitulation der Ukraine erreicht wird.

Bleibt zu hoffen, dass die ukrainische Front bald zusammenbricht, und dass Trump die Wahl gewinnt.


@Dieter: ich sehe keine Belege für eine wesentliche Beteiligung von Kämpfern aus NATO-Staaten an der Kursk-Offensive. Hast du solche?

"Hast du solche?" (n.B.)

Mirko2, Donnerstag, 15.08.2024, 11:38 vor 529 Tagen @ Ötzi 4829 Views

@ Ötzi

Dieter @, Donnerstag, 15.08.2024, 11:39 vor 529 Tagen @ Ötzi 4749 Views

"@Dieter: ich sehe keine Belege für eine wesentliche Beteiligung von Kämpfern aus NATO-Staaten an der Kursk-Offensive. Hast du solche?"

Mit den Belegen im Krieg ist das so eine Sache. Lt. russ. Aussagen berichten ukr. Kriegsgefangene davon, daß im Stab sowie in den kämpf. Truppen viel englisch, polnisch, französisch gesprochen wird. Auch wird von der Seite berichtet, daß Franzosen eine ukr. Einheit unter "ukr." Kommanda bilden, aber mit franz. Emblenen ausgestattet sind. (Von gefangenen NATO-Soldaten habe ich allerdings noch nichts gehört)

Ob alles wahr ist, kann ich nicht sagen. Wer kann das schon. Aber auch die Art und Anzahl der eingesetzten Waffen scheint eine direkte Beteiligung vor Ort durch NATO-Leute zu bestätigen.

Die Aussage des russ. Botschafters vor der UNO konnte auch nur in der Form geschehen, wenn die Russen zuvor eindeutige Beweise für die federführende Hand der NATO bei der Kurskgeschichte hatten und haben.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Was ist ein NATO-Soldat?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 15.08.2024, 19:56 vor 528 Tagen @ Dieter 3303 Views

Hallo Dieter,

die Beweisführung gestaltet sich schwierig!

Wenn Du bist gestern Mitglied einer französischen Militäreinheit warst, Deine Klamotten abgibst und Deine Entlassungspapiere bekommst, kannst Du morgen schon bei der regulären ukrainischen Armee unterschreiben. Wenn Du dann unter ukrainischen Hoheitssymbolen, ausgestattet mit einem ukrainischen Truppenpass in russische Gefangenschaft gerätst, bist Du fein raus.

So ähnlich äußerste sich Oberst Markus Reisner in einem Interview zur Thematik.

Natürlich wird man bei Deiner fehlenden russischen Sprachbeherrschung schnell Deine Herkunft feststellen und die Gespräche mit Dir werden sich länger gestalten - und im Zweifelsfall auch robuster. [[zwinker]]

Wenn Du mit deutscher Uniform gefangen genommen wirst, die Russen aber herauskriegen, dass Du auf einem der folgenden Standorte beschäftigst warst

https://www.nato.int/cps/en/natohq/88908.htm

könnte man Dich als Nato-Soldat bezeichnen. Ob die Anwesenheit eines NATO-Soldaten schon als NATO-Teilnahme zu bewerten ist, bezweifele ich. Aber wo ist die Grenze?

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Wo ist die Grenze?

Dieter @, Donnerstag, 15.08.2024, 21:41 vor 528 Tagen @ paranoia 3004 Views

Das dürfte eine wichtige Frage sein bei der Beteiligung von inoffiziellen NATO-Truppen. Vermutlich wird die Definition interessengeleitet vorgenommen.

Auch Spione handeln im Auftrag einer Regierung, auch wenn sie keine passende Uniform tragen.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Man könnte es sogar für möglich halten....

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 15.08.2024, 15:00 vor 529 Tagen @ Ötzi 4529 Views

bearbeitet von sensortimecom, Donnerstag, 15.08.2024, 15:25

... dass man genau drauf wartet, dass RU die Nerven verliert, und als Erster die nukleare Bombe einsetzt.

Den Strippenziehern im Hintergrund sind Menschenleben völlig egal. Selbst wenn es um Millionen geht, und selbst wenn sie noch so erbärmlich krepieren müssen. Was bitte erwartest du auch von solchen Typen, denen die Vergnügungen mit Frauen im Bett längst zu fad geworden ist, und die sich jeden Tag eine neue Perversion ausdenken müssen, um einen hoch zu bekommen?

Das hat nichts mit "Nerven verlieren" zu tun ... in Russland hat sich bisher jeder zu Tode gelascht ... sondern ein Zeichen, das endgültig Schluss mit Lustig ist.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 15.08.2024, 19:05 vor 528 Tagen @ sensortimecom 3926 Views

... dass man genau drauf wartet, dass RU die Nerven verliert, und als Erster die nukleare Bombe einsetzt.

Nach spätestens 100km ist Schluss mit so einem Angriff, eher viel früher. Logistik, Logistik, Logistik ...

Den Strippenziehern im Hintergrund sind Menschenleben völlig egal. Selbst wenn es um Millionen geht, und selbst wenn sie noch so erbärmlich krepieren müssen. Was bitte erwartest du auch von solchen Typen, denen die Vergnügungen mit Frauen im Bett längst zu fad geworden ist, und die sich jeden Tag eine neue Perversion ausdenken müssen, um einen hoch zu bekommen?

Es gibt nur eines, was die geil macht: Geld.

Grüße

--
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Afuera!

Sehr gutes Interview mit Patrik Baab - „Ich erwarte kein schnelles Ende des Ukrainekriegs!“ Patrik Baab | Kriegsreporter auf beiden Seiten

Albrecht @, Donnerstag, 15.08.2024, 11:25 vor 529 Tagen @ Dieter 5425 Views

bearbeitet von Albrecht, Donnerstag, 15.08.2024, 11:52

Hallo zusammen,

nachfolgend der Link zu einem, aus meiner Sicht sehr guten Interviews mit Patrik Baab.
Patrik Baab, ein Mann, der es wert ist angehört zu werden...


Patrik Baab im Gespräch mit Kettner-Edelmetalle

Link zu seinem Buch "Auf beiden Seiten der Front: Meine Reisen in die Ukraine"


Gruß
Albrecht

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Zwei der gezeigten Helikopter-Muster sind sowjetischen Ursprungs mT

day-trader, Samstag, 17.08.2024, 18:59 vor 526 Tagen @ Lenz-Hannover 1902 Views

Mil-Mi 8 und Mil-Mi 24.

Ohne entsprechende "Ersatzteilversorgung" (nach all den Jahren) sowie intensivster Schulung vor Allem auf dem "Waffensystem" Mi 24 in keinster Weise denkbar!

Das reine Heli-Fliegen-Lernen ist da weniger beeindruckend!!

--
Best Trade!!!

Danke für den Link. Ein gutes, ausgewogenes und umfangreiches Interview, das man u.a. gut an das "familiäre" Umfeld weiterleiten kann. oT

Olivia @, Donnerstag, 15.08.2024, 20:30 vor 528 Tagen @ Albrecht 2712 Views

.....

--
For entertainment purposes only.

Habe mir die Zeit genommen und nicht bereut owT

Dieter @, Donnerstag, 15.08.2024, 21:43 vor 528 Tagen @ Albrecht 2640 Views

owT

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Wir sind schon mitten drin, ...

Weiner, Donnerstag, 15.08.2024, 14:09 vor 529 Tagen @ Dieter 5409 Views

... lediglich die Frontlinie läuft noch nicht durch unser Gebiet. Wird im Sommer 2027 dann der Fall sein. Spätestens.

Hallo Dieter -

neulich hatte @Nereus schon einen Thread mit ähnlichen Begriffen begonnen ("der kommende Krieg"), und da wollte ich bereits schreiben, dass der Krieg für uns lange schon begonnen hat, insofern wir ihn jetzt und in dieser Sekunde zB. finanzieren oder nichts gegen ihn unternehmen (--> Bonhöffer bis Stauffenberg), d.h. ihn zulassen. Indem wir uns diesem kriegerischen Staat unterwerfen - und das tun wir hier und heute - oder indem wir mit ihm kooperieren (Rheinmetall etc.), beteiligen wir uns an diesem Krieg.

Es lohnt sich aber nicht, öffentlich dies weiter zu diskutieren, weil wir noch (!) das Recht haben bzw. die Gelegenheit wahrnehmen können, uns vorzubereiten. Das ist eine realistische Option, die jeder nutzen sollte. Ich empfehle jedem, sich vorzustellen, dass es einige Zonen gegen Ende des Jahrzehntes in D gibt, in denen Zustände herrschen wie aktuell in Gaza. Wie überlebt man da? Man kann, wenn man vorbereitet ist. Oder man weicht aus.

Du hast vor ein paar Wochen einmal von Deiner eigenen Situation geschrieben. Die Größe und Lage, die Du jetzt hast, ist relativ sicher in Bezug auf geopolitisch militärische Situationen. Etwas unkalkulierbar sind so genannte 'geo-hazards', also Naturkatastrophen, die es ebenfalls geben wird - auch das hat jetzt schon begonnen und wird zunehmen. In Frage kommen Erdbeben (langdauernde), Stürme und im Küstenbereich Tsunamis. Der Umfang an Land, den Du angegeben hast, der reicht absolut aus. Dein Gedanke an einen Zukauf, ist in einer Hinsicht interessant: man muss daran denken, was DANACH kommt. Wie sieht die Situation aus, wenn der Krieg sich erschöpft hat und die Naturkatastrophen tiefe Wunden in unsere "zivilisatorische Welt" geschlagen haben? Dann muss ein Neuanfang geleistet werden! Da könnte eine größere Fläche ein Argument sein, wenn sie so vorbereitet ist, dass mit ihr sofort gewirtschaftet werden kann. Land allein genügt nicht, das gibt es dann genug. Die Ressourcen zur Bearbeitung sind das Entscheidende (Maschinen, Saatgut, Wasser, Energie).

The Game never will be over. And some enemies also will survive.

MfG, Weiner

Richtig!

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 15.08.2024, 15:16 vor 528 Tagen @ Weiner 4496 Views

...dann muss ein Neuanfang geleistet werden! Da könnte eine größere Fläche ein Argument sein, wenn sie so vorbereitet ist, dass mit ihr sofort gewirtschaftet werden kann. Land allein genügt nicht, das gibt es dann genug. Die Ressourcen zur Bearbeitung sind das Entscheidende (Maschinen, Saatgut, Wasser, Energie).

Gut erkannt. Sich auf den Neuanfang, auf das "Danach" zu konzentrieren, ist das Einzige, was wirklich Sinn macht. Und auf das Überleben natürlich.

@Weiner

Dieter @, Donnerstag, 15.08.2024, 16:16 vor 528 Tagen @ Weiner 4405 Views

bearbeitet von Dieter, Donnerstag, 15.08.2024, 16:27

Hallo Weiner,

Die Gedanken Deines Beitrags teile ich voll und ganz. Natürlich sind wir schon mitten drin im Krieg, nur nicht an der Front.

Zu Portugal gibt es versch. Auswertungen bezügl. der Gefahren untersch. Ursachen.
z.B: https://www.ipma.pt/pt/geofisica/sismicidade/ (Viele Themen in Karten)

Ursprünglich hatte ich mal eine Karte (die ich im Moment als Link nicht finde), in der alle Risiken, egal ob durch Gas- oder Stromleitungen, seism. Gefahren, Hochwasser, Sturm, Atomkraft, chem. Industrie-Unfälle etc. alles zusammen dargestellt wurde, und zwar in einem Maßstab, der Schlußfolgerungen auf den jeweiligen Ort zuließ. Demnach wäre eine Gefährdung bei mir sehr unwahrscheinlich. - und mit meiner letzten Investition eines Tiefbrunnens (150m) war dann auch das letzte von mir wahrgenommene Ortsrisiko verschwunden (bislang über Zisterne über einer Wasserader/Oberflächenwasser).

Meine Gedanken zur Risikostreuung: Kauf eines funktionierenden landw. Betriebes (Herdade), den ich derzeit nicht selbst bewirtschaften möchte, sondern verpachten möchte oder durch einen Verwalter bewirtschaften lasse. Die dazu gehörende Wohnimmobilie ist für mich nicht von großer Bedeutung, kann durchaus runtergewirtschaftet sein, aber das Land ansich sollte eine landwirtschaftliche Produktion beinhalten, sodaß auch eine Rendite möglich ist.
Da ich aus der gr. Branche komme, kann ich einigermaßen den Wert und Möglichkeiten derartiger Flächen beurteilen, auch im Zusammenhang bisheriger Erfahrungen mit Wetter und Klima in Portugal, zumindest in meiner Region.

- und für die Seele: Es sollte auch nett gelegen sein, also in dem Sinne, daß die Natur rings herum meinen Bedürfnissen gerecht wird und man sich gerne dort aufhält um in die Landschaft zu schauen. Eine größere Stadt in der Nähe halte ich für unnötig.

Das ganze auch mehr als Ausweichmöglichkeit für die Großfamilie. Meiner Frau und mir reicht vermutlich im Notfall das vorhandene kleine (Quinta). Wir leben aber auch gerne im Sommer in OWL und genießen hier die Vorzüge unseres Ortes.
Aber dieser Plan zur Risikostreuung bedeutet auch: wahrscheinlich mind. 2 Jahre bis zur Vollendung.

Gruß Dieter

Habe noch einen Link gefunden: http://www.j-f.org/blog/portug.jpg
oder: aus dem Gelben zum Thema Immokauf in Südeuropa 2015: https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345122

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Was DANACH kommt ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 15.08.2024, 19:17 vor 528 Tagen @ Weiner 4012 Views

Der Zyklus startet neu ... also aller Wahrscheinlichkeit nach als klassische Zwangskollektive mit Zwingherren, ihren Schergen und denen, die hergeknechtet werden ... :-P

Wie sieht die Situation aus, wenn der Krieg sich erschöpft hat und die Naturkatastrophen tiefe Wunden in unsere "zivilisatorische Welt" geschlagen haben? Dann muss ein Neuanfang geleistet werden! Da könnte eine größere Fläche ein Argument sein, wenn sie so vorbereitet ist, dass mit ihr sofort gewirtschaftet werden kann. Land allein genügt nicht, das gibt es dann genug. Die Ressourcen zur Bearbeitung sind das Entscheidende (Maschinen, Saatgut, Wasser, Energie).

Die wichtigste Frage ist, ob man das alles auch verteidigen und sichern kann, sonst ist man schnell der Arbeitssklave auf "eigenem Boden". Also ist Zwingherr oder zumindest Scherge das eigentliche Erfolgsmodell ... [[top]]

Grüße

--
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Afuera!

3159 haben es gelesen. Wieviele tun irgendwas?

Ankawor @, Freitag, 16.08.2024, 14:10 vor 528 Tagen @ Weiner 2628 Views

Hallo Weiner, das ist immer die Frage, die mir dabei in den Sinn kommt. Die hier im Thread erwarteten Zustände werden meiner Meinung nach immer wahrscheinlicher. Aber kann man sich dann einfach um die kleinen Dinge des Alltags kümmern und den nächsten Winterurlaub planen oder ein fünfjähriges Studium beginnen und die Erwartungen wegwischen?

Im nicht virtuellen Raum kenne ich nur Leute, die glauben, alles bleibt so gut wie es ist. Oder überhaupt nicht über sowas nachdenken oder reden.

Für die anderen ergibt sich die Frage, kämpfen (ja, dann auch mit richtigem Einsatz) oder lieber woanders das Drama abwettern. Aufgrund von Wahlergebnissen und links-grün-woker Durchsetzungskraft gegen die verbliebenen leisen Realisten scheint mir das Weggehen sinnvoller. Es mag sich mitleidlos anhören, aber dann sollen die Leute bekommen, was sie befürworten.

Ihr habt über das DANACH diskutiert. Ob kämpfen oder weggehen, dafür sollte man tatsächlich einen Plan und eine Vorbereitung haben. Ich möchte dazu im Hinblick auf Dieters Vorgehen noch etwas ergänzen.
Zwischenbemerkung: Ich war gerade 2 Tage im Hinterland, zwar nicht im Alto Alentejo, aber ähnlich. Bei 40 Grad war da was zu tun, es wurde mir ziemlich warm. Dann Panne im nichts, ganz allein, kein Schatten und die Situation nur durch harten körperlichen Einsatz zu lösen. Das hat mir bestätigt, dass ich da oben in den Hügeln eher nicht ständig sein möchte, sondern nahe an der Küste, auch wenn wir da riskieren, vom Tsunami weggespült zu werden. Jeder sollte sich daher einen Ort auch im Hinblick auf die Extreme ansehen und prüfen, ob er dort seine Pläne und Arbeiten verwirklichen könnte.

Aber meine Ergänzung bezieht sich auf die genannten Erwähnungen von Grund und Boden, Fähigkeit zur Bewirtschaftung und den technischen Voraussetzungen. Viele werden sich solche Anschaffung nicht leisten können.

Was aber fast alle können/könnten, ist die Aneignung von Fähigkeiten, die im DANACH gebraucht werden. Egal ob im untergehenden D oder in einem Domizil am anderen Ort.

Nur ein Beispiel von mehreren: Ich lernte einen englischen Zimmermann kennen, der nur einen PKW-Kombi besitzt mit seinen Werkzeugen. Reisend ohne Plan um die Welt hatte er vor. Hier in Portugal kam er ins Gespräch und hat einen Auftrag zum Zimmern oder Schreinern angenommen. Seitdem wird er von einem zum anderen weitergereicht und kann nicht weiterreisen. Auch im DANACH wird es Leute geben, die Hilfe beim maroden Dach brauchen und dankbar dafür sind. In dieser Hinsicht gibt es viele Möglichkeiten. Außer Sachen wie Experte für Pudel frisieren.

Aber der erste Schritt ist natürlich das Erkennen der Entwickung.

Wer Langeweile hat, noch zwei Videos zur Entwicklung, eine Lagebeurteilung eines Ex-Polizisten im Interview mit Michael Mross und als zweites ein Rundumschlag von Markus Krall, nach dem er wohl am besten nicht mehr nach Deutschland einreist.

https://www.youtube.com/watch?v=JL5TilMqbl0

https://www.youtube.com/watch?v=dOXk3bOXENsaber

Beide nicht ganz kurz, aber wohl auch sinnvoll für noch nicht ganz wache.

--
Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.

40 Grad im Schatten

Dieter @, Freitag, 16.08.2024, 19:17 vor 527 Tagen @ Ankawor 2492 Views

Hallo Ankawor,
vor ein paar Wochen wandte sich ein Paar (Angehörige eines ehem. Mieters) an mich bezügl. Infos zu Portugal, da sie einen Ortswechsel in dieses Land ernsthaft in Erwägung ziehen. Sie meinten, es käme für sie nur etwas südlich von Lissabon infrage und im Landesinnern und sie wollten für ein paar Wochen per WoMo auf Erkundungstour gehen.

Denen hatte ich wärmstens ans Herz gelegt die N2 von oben bis unten zu fahren:
Derzeit ist die beste Zeit die negative Seite Portugals kennenzulernen, nämlich im Sommer mitten durchs Baixo-Alentejo zu fahren. Dann weiß man, welches Klima für normale Mitteleuropäer ungünstig ist und auch sehr anstrengend, zumal im Sommer zw. Nacht und Tag locker 25 Grad Temperaturunterschied herrschen.

Aber auch, normalerweise viel Wind und trockene Luft, sodaß 40 Grad im Alentejo deutlich besser zu ertragen sind als 30-35 Grad im Rhein-Main-Gebiet oder in Karlsruhe und Umfeld. Und Max.temperaturen bis zu 40 Grad können im Inland des Alentejo schon mal 1-2 Wochen anhalten.
Die alten Steinhäuser/Bauernhäuser bleiben übrigens ohne Klimaanlage nach meiner Erfahrung immer unter 25 Grad aufgrund der dicken Lehm/Ton-Wände im Verbund mit Naturstein und wenig Fensterfläche, auch wg. der kühlen Nächte. Die Neubauten kommen natürlich ohne Klima nicht zurecht.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Eine NATO-Beteiligung wäre ein grober Verstoß gegen die Kriegsregeln

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 15.08.2024, 18:52 vor 528 Tagen @ Dieter 3980 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Donnerstag, 15.08.2024, 19:00

Im Regelbuch des Krieges lautet Regel #1:

Marschiere niemals nach Moskau!

Wo auch immer die hinwollen - Raum hat seine eigene Qualität - es ist eine Sinnlose Idee, abgesehen davon, wenn es nur ein taktischer Präventivangriff wäre. Die Russen hatten nämlich seit Wochen die Minenfelder in dem Bereich geräumt, um problemlos dort angreifen zu können, was jetzt die anderen genutzt haben ... :-P

Wir erfahren, daß ein wesentlicher Teil der Streitkräfte (ca. 10.000 Mann mit bestem Equipment), die große Bereiche um Kursk einnehmen, keine Ukrainer sind, sondern Polen, Franzosen, Briten. Die russ. Seite geht davon aus, daß auch die gesamte Organisation, Vorbereitung und Befehlsstruktur für diese Aktion durch die NATO ausgeführt wird einschl. der derzeitigen Unterstützung elektronischer und nachrichtendienstl. Art.

Wenn wir die Nummer Weltkrieg schon spielen, dann kann man spekulieren, ob die Russen deshalb so weiträumig evakuieren, um nukleare Gefechtsfeldwaffen mal einem Praxistest zu unterziehen, aber auf eigenem Boden. Wenn dabei NATO-Truppen geröstet werden, ist das Signal nach außen um so prägnanter.

[EDIT] Sehe gerade, da Ötzi das Thema Kernwaffen weiter oben auch schon beackert hat.

Grüße

--
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Afuera!

Das sind allenfalls Urlauber aus westlichen Staaten, die dort als Sanitäter helfen.

Joe68 @, Donnerstag, 15.08.2024, 21:09 vor 528 Tagen @ FOX-NEWS 3555 Views

Der Russe wir nicht so blöd sein eine Mini Nuke auf eigenen Territorium zu zünden... meine Meinung

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Der ungerechteste Friede ist noch immer besser als der gerechteste Krieg - Cicero

Zelenskys "Ardennenoffensive" hat sich ja schon quasi festgelaufen, während im Donbas vor Pokrowsk die Front aus dem Leim geht.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 16.08.2024, 00:03 vor 528 Tagen @ Joe68 3819 Views

Da kommt der Russe einem entscheidenden Knotenpunkt täglich näher. Nach Pokrowsk gibt es keinerlei größeren Orte oder Verteidigungsstellungen mehr und der Weg an den Dnjepr ist praktisch frei ...

Das ganze war vielleicht als großes Ablenkungsmanöver gedacht, oder um massiv russische Zivilisten als Faustpfand zu sichern, wer weiß es schon. So wurde bestes Material verschleudert und kampfstarke Truppen gebunden. Das beschleunigt mMn das Ende der Kampfhandlungen nicht unerheblich.

Grüße

--
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Afuera!

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