Gibt es nur in Deutschland: "gelber Sack' / 'gelbe Tonne" und ihr dürft ab 2024 nochmals zahlen (Doppelbesteuerung) der Umwelt zuliebe ..

Mirko2, Samstag, 16.12.2023, 05:39 vor 822 Tagen 3776 Views

bearbeitet von Mirko2, Samstag, 16.12.2023, 05:54

Ja, theoretisch könnte die Kombination von Beiträgen zum Grünen Punkt (duales System) und der Zahlung einer Plastiksteuer als eine Form der Doppelbesteuerung wahrgenommen werden. Dies wäre insbesondere dann der Fall, wenn die Unternehmen sowohl für die Entsorgung und Verwertung ihrer Verpackungen über das duale System bezahlen als auch eine zusätzliche Steuer auf Kunststoffprodukte entrichten müssten.

Worum gehts?


Die Bundesregierung plant, die EU-Plastiksteuer auf Unternehmen umzulegen. Hebestreit erklärte, dass der Bund die jährliche Plastikabgabe von 1,4 Milliarden Euro, die er an die EU zahlt, künftig von den Unternehmen einfordern will, die Plastik in Umlauf bringen. Der Bund möchte also Geld sparen, indem er die Kosten für Plastik auf die Unternehmen überträgt. Diese werden die Kosten wahrscheinlich an die Verbraucher weitergeben.

Quelle: https://www.merkur.de/wirtschaft/verbraucher-ampel-haushalt-neue-steuer-auf-plastik-ab-...

Das Defizit in der Finanzierung der grünen Agenda wird rücksichtslos durch die Implementierung einer zusätzlichen (nicht ausschließlich) Steuer kompensiert. Die politischen Entscheidungsträger sind entschlossen und verfügen über die Fähigkeit, erforderliche Anpassungen zu umgehen, um potenzielle Doppelbelastungen zu verhindern.

Ihre Bemühungen fokussieren sich vorrangig darauf, ihre ökologische Agenda mit unerbittlichem Eifer voranzutreiben. Dies bedingt erhebliche finanzielle Ressourcen, da das Geschäftsmodell in hohem Maße von Subventionen abhängig ist. Ohne diese wäre das fragliche Geschäftsmodell anfällig für substanzielle Beeinträchtigungen. In diesem Kontext wird die Implementierung einer neuen ökologischen Abgabe, als unabdingbar betrachtet, um die finanzielle Nachhaltigkeit und Kontinuität besagten Geschäftsmodells zu sichern. Ein exemplarisches Fallbeispiel ist die Gewährung von Staatsgarantien in Höhe von 7,5 Milliarden Euro an Siemens Energie für ein ineffektives Unterfangen.

Man könnte meinen, in Berlin haben die Irren den Reichstag übernommen.
M2

Einen habe ich noch:
Erst zahlt der Steuerzahler für den Neu-Ausbau des Netzes und dann zahlt der Steuerzahler für die Nutzung des Netzes.
M2

Irgendwie ist das schon teilweise in der CO2 Steuer enthalten (da Produkt fällt ja nicht vom Himmel),

Lenz-Hannover @, Samstag, 16.12.2023, 14:20 vor 822 Tagen @ Mirko2 1659 Views

und das Ziel einer Minderung der Verbrauchs ist doch nicht mehr gegeben, jeder vermeidet Verpackungsmaterial, wo es nur geht.
Politik in irren End-Zyklus des Wahnsinns.

schon immer ein abgekartetes Spiel

Echo @, Samstag, 16.12.2023, 19:11 vor 822 Tagen @ Mirko2 1900 Views

bearbeitet von Echo, Samstag, 16.12.2023, 19:15

Zum Grünen Punkt als Firma, klassischer Skandal:

Das Unternehmen, das als Non-Profit-Firma gegründet wurde und somit nichts an den Kunden verdienen sollte, hatte zum Zeitpunkt des Verkaufs an KKR rund 840 Millionen an Rücklagen in der Kasse. Somit war DSD in Theorie ein begehrtes Kaufobjekt. Warum also wurde gar so rasch verkauft, und warum ausgerechnet an KKR?

[...] Kaufsumme von 260 Millionen Euro [...]

Zur gelben Tonne selbst:
- Der Händler bezahlt Verpackungsabgaben
- Der Käufer zahlt Müllgebühren
- Der Entsorger verkauft die Rohstoffe oder den Strom aus der thermischen Verwertung

Da ist die Plastiksteuer nur das Tüpfelchen auf dem i

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