Ich krieg mich nicht mehr - private Autos sollen abgeschafft werden

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 08.10.2023, 20:27 vor 881 Tagen 6397 Views

Gleich zu Beginn: Sollte darüber bereits jemand geschrieben habne, dann kann man diesen Faden getrost löschen. Aber ich habe im Archiv nichts gefunden. Zumindest nicht unter "Klaus Schwab".

Worum gehts:
Der Hochmeister des Fadenziehens des WEF kündigt in einem Symposium an, dass er erwarte, dass im Jahre 2030 keine privaten Autobesitzer mehr existieren.

Ich hab mir das zweimal angesehen, dieses Video, und ich hoffe, dass es nur in die Richtung geht, was Los Angeles betrifft. Da hab ich auch nichts dagegen, - die sollen sich mit so einem Sch. auseinandersetzen.

https://report24.news/klaus-schwab-kuendigt-das-ende-des-privaten-autobesitzes-bis-2030...

Aber in Europa ist so etwas - meiner Meinung nach - undenkbar. Besonders seit dem Einsetzen der Stadtflucht in die umliegenden Dörfer aufgrund der nicht mehr bezahlbaren Mieten.

Ich darf mit meinem Merzedes-Transporter nach der neuen Abgasregelung nach Österreich nicht mehr fahren, - es sei denn, ich riskiere täglich ein Bußgeld von 70 €. Also, die Weichen werden schon langsam gestellt, - stellt sich nur die Frage, wie weit die Kerle noch gehen, bevor sie sich nicht mehr aus ihrem Haus trauen herauszugehen, weil sie andauernd Attentate befürchten müssen.

Kompletter Blödsinn

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 08.10.2023, 20:43 vor 881 Tagen @ helmut-1 4967 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 08.10.2023, 21:01

Der Mann hat von autonomen Fahrzeugen und deren Problematik nicht die geringste Ahnung. Von allen anderen Dingen auch nicht. Aber er plaudert.

Angela Merkel prophezeite übrigend ein ähnliches Szenario bereits für ca. 2025. Das war im Jahre 2017, glaube ich. Sie sagte auch, dass dann niemand mehr auf menschliche Weise Auto fahren dürfe. Es könne nur noch autonome Fahrzeuge geben..

Klar, er plaudert Unsinn

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 08.10.2023, 21:01 vor 881 Tagen @ sensortimecom 4353 Views

Aber er ist in einer Position, wo man ihm auch den Unsinn abnimmt. Zumindest in Österreich.

Das muss man sich mal vorstellen, - meine Fahrzeuge sind in einwandfreiem Zustand, auch wenn sie schon 30 Jahre alt sind. Gepflegt, ohne Rost, oftmals neu lackiert, und technisch einwandfrei. Es handelt sich um die Generation der Merzedes-Transporter vor der Sprinter-Aera. Und diese sind sowas von robust gebaut, nicht umzubringen, und die Motoren halten viele hunderttausende km, wenn sie gepflegt werden.

Da hab ich in einem Transporter den Motor gewechselt, der wurde aus einem Merzedes-Bus "Vito" ausgebaut und in meinen Pritschenwagen eingebaut. Würde ich mit dem Vito-Bus mit demselben Motor nach Österreich fahren, gäbe es keine Probleme. Dadurch, dass dieser Motor in einen Transporter eingebaut wurde, erfülle ich die geltende Abgasnorm nicht mehr und darf nicht mehr damit nach Österreich fahren.

Dass dieses Auto nach den EU-Normen beim rumänischen TÜV auch nach den Abgasnormen getestet und für o.k. befunden wurde, interessiert die Österreicher nicht.

Klaus Schwab lässt grüßen. Klar können wir das alles derzeit als Unsinn abtun, was er so predigt, - aber die Auswirkungen stellen sich schleichend ein. So wie bei mir.

Österreich macht übrigens keinerlei Unterschiede bei der Zulassung eines Fahrzeuges, was z.B. den gewerblichen Güterkraftverkehr betrifft. Mein Fahrzeug ist auf mich privat zugelassen, also nicht gewerblich im Einsatz. Dazu habe ich gehört, dass man auch die H-Nummern, also die Fahrzeuge mit Oldtimerstatus, nach diesen Abgaskriterien beurteilen und Restriktionen auferlegen wird.

Wahlprogramm der Hessen SPD: jedes Jahr 10% weniger privaten Kfz Verkehr

Joe68 @, Montag, 09.10.2023, 12:18 vor 881 Tagen @ sensortimecom 2811 Views

in ein paar Jahren wären das 50% weniger private Fahrten, bei verschlechternden ÖPNV.
Da das nicht nur Aufrufe alleine bewätigt werden kann, wollen die Ökofaschisten das Halten und Betreiben der privaten PKWs erschweren. Die haben da viel Fantasie und werden vermutlich von US NGOs beraten.

So gesehen ist es erstaunlich das PKW Halter weiterhin die SPD gewählt haben.

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/hessen-spd-fordert-drastische-reduzierung-d...

Der ADAC, die "Gewerkschaft" der Autofahrer, ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 11.10.2023, 07:49 vor 879 Tagen @ Joe68 1838 Views

... fällt ihren Mitgliedern auch in den Rücken und singt das grüne Lied, statt lautstark gegen all den Unsinn zu trommeln. Die Abschaffung des Autos haben die mWn noch nicht gefordert, würde mich aber auch nicht mehr wundern ... [[sauer]]

Grüße

--
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Afuera!

Der ADAC wurde vor Jahren, mittels Vereins und Steuerrecht, eingeschüchtert

Joe68 @, Mittwoch, 11.10.2023, 08:33 vor 879 Tagen @ FOX-NEWS 1857 Views

Vor vielen Jahren hat der ADAC gegen die Schikanen der Politik agiert, daraufhin schaute der Staat, mittels Finanzamt, sich die Vereinsstruktur und deren Geschäfte genauer an.


Da die Geschäftsführung des ADAC ein Klüngel sein soll, haben die sich wohl dann gedacht ihr Geschäft sich nicht durch regierungskritische Äußerungen verderben zu lassen und seitdem kommt vom ADAC keine signifikante Kritik an der Regierung.
Die kassieren weiter ihre fetten Gehälter und schweigen, das ADAC Mitglied finanziert......

Der Angriff kommt aus mehreren Richtungen

Martin @, Sonntag, 08.10.2023, 21:29 vor 881 Tagen @ helmut-1 5082 Views

1. Verbot von Neuzulassungen von Verbrennern ab 2035
2. Zuvor schon Abschreckung der Automobilhersteller durch Euro 7 Norm. Das wird bisher noch durch andere EU-Länder abgeschwächt

Weil dann die Leute ihre alten Fahrzeuge á la Kuba bis zum St. Nimmerleinstag weiterfahren könnten

3. Absenkung der Grenzwerte für NO2 im Rahmen des Zero Pollution Action Plans (neue Luftqualitätsrichtlinie) Neuer NO2-Jahresgrenzwert nicht wie bisher 40 µg/m³, sondern 20 µg/m³ bis 2030. Danach weiter auf 10 µg/m³. Das ist mit bisherigen Dieseln auf keinen Fall zu schaffen. Also wieder Fahrverbote. Auch PM2,5 soll weniger werden, trifft dann auch Elektroautos.

4. Weil aber dann immer noch einige Fahrzeuge individuell fahren könnten werden Schikanen beim Führerscheinerwerb und -halten eingebaut.

5. Weil sich viele Fahrer immer noch nicht frustriert in den ÖPNV begeben, wird überall eine 30 km/h-Grenze eingeführt.

Stellt sich die Frage, wie lange die Leute das noch mitmachen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 09.10.2023, 11:00 vor 881 Tagen @ Martin 3232 Views

In den östlichen Ländern, z.B. auch Rumänien, ist das nicht durchsetzbar. Da gehen die Leute dann auf die Straße und es gibt Neuwahlen. Danach kommt eine andere Regierung.

Aber in Deutschland oder Österreich, wo die Leute schon lange verlernt haben, ihre Rechte einzufordern und zu protestieren? Da könnte der Plan, wie Du ihn beschrieben hast, aufgehen.

Was passiert dann: Ein neuer "Eiserner Vorhang". Dann dürfen die Fahrzeuge, die in den östlichen Ländern nach wie vor in Gebrauch sind, nicht mehr in die Länder wie Österreich und Deutschland einfahren oder durchfahren.

Wie ich schon in der Überschrift des Hauptartikels geschrieben habe: Ich krieg mich nicht mehr.

Die Abstimmung im Rat der EU steht Ende dieses Jahres an. Welche Position hat Rumänien?

Martin @, Dienstag, 10.10.2023, 08:53 vor 880 Tagen @ helmut-1 2081 Views

Die Abstimmung zur neuen Luftqualitätsrichtlinie steht Ende dieses Jahres an. Der Vorgang läuft unter dem Radar der öffentlichen Aufmerksamkeit, ist aber ein Vehikel Verbrenner aus den Städten zu vertreiben. Dies würde gerade die Länder verstärkt treffen, die auf einem älteren Fahrzeugbestand sitzen. Aber auch in Deutschland würde es die stärker frequentierten Einfall- und Ausfallstrecken treffen. In München wird aktuell gegen die DUH gekämpft, die auf eine Sperrung der höchstfrequentierten Straßen für ältere Diesel drängt. Da geht es um über 100.000 Fahrzeuge. In München wird an wenigen Stellen der aktuelle Jahresgrenzwert noch überschritten. Wird dieser halbiert, beginnt der ganze Zirkus in vielen deutschen Kommunen. In Rumänien und anderen südeuropäischen Ländern mit älterem Pkw-Bestand ist das noch kritischer.

Welche Position hat Rumänien

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 10.10.2023, 15:23 vor 880 Tagen @ Martin 1954 Views

Muss ich mich schlau machen, bevor ich einen Blödsinn schreibe. Hab da einen Grünen aus Rumänien bei den Grünen in Brüssel. Der muss es ja wissen. Ich werde den fragen. Zu lesen ist in den Medien darüber so gut wie nichts.

Link direkt zum proposal

Martin @, Mittwoch, 11.10.2023, 07:09 vor 879 Tagen @ helmut-1 1940 Views

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CELEX:52022PC0542

Das Proposal baut auf dem aktuellen 2008/50/ec auf, mit Änderungen und Streichungen.

Im Dokument 2 sind die neuen Grenzwerte

Im Dokument 1 Article 27 und article 28 werden neue Klagemöglichkeiten und Ansprüche auf Schadensersatz für jeden Bürger eingeführt. Das heißt, wer meint, wegen Grenzwertüberschreitungen gesundheitlichen Schaden genommen zu haben, soll auf Schadensersatz klagen können. Dabei wird auch eine Beweislastumkehr diskutiert. Eigentlich eine lustige Geschichte, wenn man die Schadensersatzklagen wegen mRNA-Spritzen-Schäden verfolgt, nach dem Motto "beweise erst mal, dass Dein Nervenleiden von der Spritze kommt"

Die neuen Grenzwerte gehen zurück auf die Behauptung der WHO, dass NO2 in jeder Konzentration gesundheitsschädlich sei, mit einer linearen Dosis-Wirkung-Beziehung bis zu Null. Ein Novum.

https://www.eea.europa.eu/publications/status-of-air-quality-in-Europe-2022/europes-air...

Stickoxide sind Dünger!

Socke ⌂ @, Montag, 09.10.2023, 11:04 vor 881 Tagen @ Martin 3094 Views

3. Absenkung der Grenzwerte für NO2 im Rahmen des Zero Pollution ..

Ist der gleiche Mist wie bei der Fixierung auf "böses" CO2.
Stickoxide sind Dünger und für die Pflanzenwelt unerlässlich. Die einzig natürliche Quelle sind Gewitter, wo das im Blitzkanal entsteht, mit dem Regen ausgewaschen wird und von den Pflanzen über die Wurzeln als Stickstoffdünger wieder aufgenommen wird.
So gesehen sind zusätzliche Stickoxide aus Verbrennungsmotoren für die Pflanzen ein Segen. Mittels Katalysatoren und anderen Maßnahmen hat man das schon auf eine sehr geringes Niveau gedrückt, es stellt eigentlich gar kein Problem mehr dar.
Aber jetzt immer weitere, geringere Grenzwerte zu fordern ist kontraproduktiv, weil es keinen weiteren Nutzen bringt, die Motortechnik nur unnötig verkompliziert und den Spritverbrauch durch entsprechende Programmierung der Motorsteuergeräte sogar wieder anhebt!
Der optimale Kompromiss bei der Motorenentwicklung war Euro 4. Seit dem wird nur noch verschlimmbessert und die Sache auch nicht im Sinne der Umwelt verbessert.

--
Notquartier für das Gelbe:
http://derclub.xobor.de/
(Im Falle von Störungen beim Gelben soll dies nur als "Info-Kanal" dienen, bis das Gelbe wieder erreichbar ist, siehe hier)
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=509208

Klar, das muss kommen.

Naclador @, Göttingen, Montag, 09.10.2023, 12:04 vor 881 Tagen @ helmut-1 3647 Views

Wir haben nicht die Energie, um weiterhin private Pkw zu betreiben. Ob fossil oder elektrisch, solange wir nicht nuklear arbeiten wollen (Fission oder Fusion), können wir uns das jetzige Niveau des Energieverbrauchs nicht mehr lange leisten. Nur mit Wind und Sonne wird das nichts werden.

Gruß,
Naclador

Dann wären diese Zwangsmaßnahmen ja völlig überflüssig

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 11.10.2023, 08:01 vor 879 Tagen @ Naclador 2024 Views

:-P

Wir haben nicht die Energie, um weiterhin private Pkw zu betreiben.

Dann wird das ja von selbst geschehen ... die unsichtbare Hand des Marktes. [[top]]

Die Grünlinge wollen aber regulieren, disziplinieren, schikanieren, das ist ihre sozialistische Natur.

Grüße

--
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Afuera!

Klar, das regelt der Markt, aber zu spät.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 11.10.2023, 11:37 vor 879 Tagen @ FOX-NEWS 1899 Views

Die Idee hinter den Zwangsmaßnahmen ist ja gerade, die Wirtschaft auf "nachhaltig" umzustellen, BEVOR konventionelle Energie unbezahlbar wird. Zumindest ist das die Begründung, mit denen die Ideologen der Klimarettung ihr Gewissen beruhigen.

Die billige fossile Energie bleibt aber ja deswegen nicht ungenutzt, es nutzt sie nur jemand anderes. Insofern sehen hier den Selbstmord einer Industrienation aus Angst vor dem Tod.

Aha, die wissen also, wie die Zukunft aussieht

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 11.10.2023, 14:02 vor 879 Tagen @ Naclador 1907 Views

[[euklid]]

Die wissen eben nichts und führen anderes im Schilde. Die von Dir postulierte "Unbezahlbarkeit" ist übrigens eine sehr individuelle Sichtweise, unter der ich bisweilen auch leide, wenn ich einen schönen Porsche oder Ferrari sehe ... :-P

Wie sagte Pispers so schön: Jeder kann Lotto-Millionär werden, aber nicht alle. Ferraris werden auch nicht verboten, weil sie sich nicht alle leisten können.

Grüße

--
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Afuera!

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