Anschlag auf Chrupalla: War es „Needle Spiking“?
Der ursprüngliche Verdacht verdichtet sich.
Auf philosophia-perennis ist heute ein Artikel erschienen, der Licht ins Dunkel des Vorfalls bringen könnte.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich bei dem „Giftspritzen“-Anschlag auf Tino Chrupalla um das in der Partyszene seit einigen Monaten rasch um sich greifende Phänomen des „Needle Spiking“ handelt. Meist nicht mehr nachweisbare Substanzen (ähnlich wie K.O.-Tropfen) werden hier mit einer kleinen Nadel oder Spritze kaum merklich verabreicht.
Die Symptome, die die Opfer erleiden, ähneln auf verdächtige Weise denen, die bei Chrupalla beschrieben wurden.
Da sich die Diskussion nun mehr und mehr rund um den Nadelstich in den Oberarm von Tino Chrupalla verdichtet, sei hier ganz kurz auf ein in der breiten Gesellschaft kaum bekanntes, aber in der Partyszene, besonders unter jungen Leuten sich derzeit rasch verbreitendes seltsames Phänomen hingewiesen: das sog. Needle Spiking.
Schwindel, Herzrasen, Orientierungslosigkeit
Beim „Needle Spiking“ spritzen oder ritzen die Täter anderen Menschen, z.B. in Clubs, auf Festivals oder auch in Fußballstadien eine Partydroge in den Körper.
Das ZDF berichtete schon vor mehr als einem Jahr von dem neuen rätselhaften Phänomen, das sich derzeit in vielen europäischen Ländern rasch auszubreiten und ein Phänomen einer immer stärker psychisch kränkelnden Generation zu sein scheint.
Auch in Deutschland gebe es entsprechende Berichte, nach denen Menschen unbekannte Substanzen durch eine Spritze oder Nadel zugeführt bekamen, um danach Schwindel, Übelkeit, Herzrasen bis hin zu Ohnmacht oder kompletter Orientierungslosigkeit zu verspüren.
Der Einstich soll kaum merklich verlaufen, manche bemerken die Rötung erst am nächsten Tag. Das ZDF führt als Beispiel die australische Sängerin Zoe Zanias an, bei der eine solche Attacke sogar mit einem Ohnmachtsanfall endete: „Sie schildert auf Instagram von einem Übergriff in einem bekannten Berliner Club. Den Stich habe sie nicht gespürt, aber einen „Horror Trip“ erlebt. Erst später habe sie den Nadeleinstich an ihrem Arm gefunden….
Es ist unklar wie die Substanzen gespritzt werden und welche Substanzen es sein könnten, sagt Andrea Piest, Mitarbeiterin bei Sonar Berlin und Fachreferentin im Notdienst Berlin.“
Im Blut nicht nachweisbar
Wie bei den berüchtigten K.-O.-Tropfen (die als Ketamin oder GHB in der Schwulenszene sehr beliebt sind und derzeit zahlreiche Todesopfer fordern), sind die Stoffe (dadurch dass sie schnell verstoffwechselt werden) kurz danach bis zu wenigen Stunden danach im Blut nicht mehr nachweisbar. Selbst extrem aufwändige Tests, die viele Tage beanspruchen, schlagen nicht immer darauf an.
Auch der Deutschlandfunk weiß zu berichten: „Needle Spiking passiert meist beiläufig im Gedränge auf dem Dancefloor. Die Opfer merken die Wirkung schnell – doch anschließend ist es oft zu spät, um noch Substanzen im Blut oder Urin nachzuweisen.“
Sollte es sich bei dem von der „Jungen Freiheit“ veröffentlichten Foto zweier junger Männer tatsächlich um die Täter handeln, würde auch dieses Detasil passen: Findet das „Needle spiking“ doch vor allem in der Altersgruppe der „Party-People“ bzw. Clubgänger statt.
Dass offensichtlich weder die Mediziner, noch Polizei und Staatsanwaltschaft den Einsatz von Needle Spiking überhaupt erwägen oder bewusst verschweigen, zeigt entweder deren komplette Unfähigkeit oder direkte Böswilligkeit, die die Glaubwürdigkeit des Opfers ganz bewusst zerstören will.
Quelle: https://philosophia-perennis.com/2023/10/07/anschlag-auf-chrupalla-war-es-needle-spiking/
Noch Fragen, Kienzle? Nein, Hauser.
mfG
nereus