OT Eine Frage in eigener Sache bzgl. der Steckverbindungen von Solarpanelen bzw. Reklamation der Verbindungen.

Olivia @, Mittwoch, 16.08.2023, 15:44 vor 931 Tagen 2842 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 16.08.2023, 16:01

Ich weiß nicht, wer sich mit Steckverbindungen von Solarpanelen auskennt und ob überhaupt, aber ich schildere einmal wo das Problem liegt.

Beim Konfektionieren von Solarkabeln wird ein Schraubverschluß als erstes auf das Kabel gefädelt, dann wird das Kabelendstück, das offen ist, in eine Metallhülse gepreßt und anschließend wird ein Abschlußstück (mit Dichtung) daraufgesetzt und mit dem bereits auf dem Kabel vorhandenen Steckerteil verschraubt, sodass beide Teile bündig abschließen. Dies nur zur Erklärung, damit man sich den Fehler, den ich gleich beschreibe, vorstellen kann.

Bei ALLEN meinen Solarpanelen sind die beiden Steckerteile so zusammenschgeraubt, dass kein Spalt dazwischen ist. Es schaut also alles aus wie aus einem Guss.

Und jetzt kommt das "Solardrama" in mehreren Akten. Zunächst konnten die von mir bestellten und bezahlten Panele nicht geliefert werden. Der Lagerbestand war falsch angegeben. Das dauerte, bis das herausgefunden wurde. Danach wurden dann neue Panele ausgewählt, die waren dann aber nicht lieferbar. Bis das klar wurde, dauerte es. Danach wurden nochmals andere Panele ausgewählt, die wurden auch geliefert.... Aber man darf nicht fragen WIE. Katastrophe. Nicht richtig verpackt und mit Kisten drauf. Also kann man von Microrissen ausgehen.

Aber dann kommt es. ALLE Stecker dieser Panele können nicht richtig bündig zugeschraubt werden. Auch das reklamierte ich. Die Steckverbindungen - wenn sie bündig schließen - sind IP68 zertifiziert soweit ich weiß. Also diese hier schließen nicht bündig. Daraufhin bekam ich mehrere eMails vom leitenden Techniker der Firma, der mir klar machte, dass sie hinter den Schienen verbaut werden sollten, dann würde es nix machen und außerdem seien Dichtungen drin. Okay.... auch in meinen vorhandenen Panelen sind Dichtungen drin und trotzdem schließen sie bündig.

Heute ging es um das Abholen der bereits aufgestellten Panele und die Ersatzlieferung. Ich rief nochmals beim Service an und bat darum, dass man prüfen solle, ob die Steckverbindungen bei den Panelen richtig schließen, denn ich schlösse aus dem eMail-Verkehr mit dem Techniker des Hauses, dass die ganze Lieferung nicht so sei, wie sie sein sollte.

Gerade kommt ein Anruf mit Fotos. Die Dinger schließen nicht. Der armen Frau aus dem Service wurde klar gemacht, dass in den Dingern Dichtungen drin seien und dass das nichts mache. Daraufhin meine Antwort: In den Steckern sind IMMER Dichtungen drin, auch wenn sie bündig schließen, denn sonst dürften sie nicht verkauft werden.

Antwort: Wenn der Dichtungsring herausgenommen wird, dann schließen die Stecker richtig......

Die Dichtungen scheinen also anders in den Steckern angebracht worden zu sein und jetzt paßt alles nicht mehr so wie vorher.

Frage: Kennt jemand diese Thematik? An wen kann ich mich ggf. wenden?
Wir haben hier z.T. heftiges Wetter und ich muss das Zeug bei der Versicherung melden, denn wir hatten bereits Fälle, wo die zahlen mußte. Die schauen sich dann vor Ort an, was los ist. Kann ich mit solchen "nicht bündig schließenden Steckern" irgendwelche Proleme bekommen? Die Steckverbindungen sind normalerweise gegen starkes Spritzwasser geschützt. Keine Ahnung, wie sich das auswirkt, wenn man die Stecker nicht mehr komplett zusammendrehen kann....

Und natürlich ärgere ich mich. Jetzt muss ich mir wieder Leute holen, die das alles abbauen und aufbauen..... Das ist übrigens eine große, bekannte Firma... sind auch alle sehr "nett"..... es klappte bisher trotzdem nicht.

Irgend ein Rat möglich?

Die technischen Daten dieser Panele passen perfekt zu einem Solarspeichersystem, das bereits vorhanden ist......
Sonst würde ich die Dinger in den Mist werfen..... jetzt bin ich ratlos. Die verbauen offenbar diese Panele in nicht geringem Ausmaße.... Stecker immer schön hinter die Schienen.... nur: ich arbeite nicht mit den Schienen. Bei mir bekommen die ordentlich Spritzwasser ab und müssen dicht sein.

Die Lieferung ist also erst mal wieder gestoppt..... so geht das bereits seit Monaten. Bald ist Winter. :-)

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Meist ist um die Panele ja ein Aluminiumrahmen drumrum ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Mittwoch, 16.08.2023, 16:06 vor 931 Tagen @ Olivia 2262 Views

bearbeitet von igelei, Mittwoch, 16.08.2023, 16:09

... da kann man die Steckverbinder mit Kabelbinder gesichert dahinterklemmen, also zwischen Rahmen Oberseite und Unterseite. Da rutschen die nicht weg. Bei dir werden vermutlich nur die Nasen nicht richtig einrasten, passiert manchmal, wenn die Kupferleitungen zu tief reingesteckt und dann verpresst wurden. Bissel Gewalt genügt da meist, ansonsten Stecker mal auseinander bauen und schauen, woran das liegt. Zur Not die überstehende Leitung kürzen mit Seitenschneider, aber Achtung, ist Spannung drauf.

MfG
igelei

Die Steckverbindungen hängen frei. Natürlich könnte ich die alle austauschen. Aber das ärgert mich sehr. oT

Olivia @, Mittwoch, 16.08.2023, 16:13 vor 931 Tagen @ igelei 2072 Views

......

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MC 4 Solarstecker sind ja eigentlich genormt.

Durran @, Mittwoch, 16.08.2023, 16:45 vor 931 Tagen @ Olivia 2178 Views

Eigentlich sind ja die Solarstecker mit dem MC 4 System genormt u8nd auch untereinander kompatibel.

Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass die Verarbeitungsqualität dieser doch meist in Asien hergestellten Stecker schwankend ist. Da die Kabel nur gecrimpt sind kann man die Stecker sehr unproblematisch tauschen. Teuer sind die auch nicht.

Insofern könnte man die auch vor dem Einbau der Module an den Modulen selbst tauschen. Dauert ja nicht lange. Oder einfach um die Steckverbindung passenden Schrumpfschlauch legen und dann einschrumpfen.

Dann ist es sehr gut geschützt.

[image]

ist bei mir auch so

Friedrich @, Mittwoch, 16.08.2023, 16:52 vor 931 Tagen @ Olivia 2238 Views

Hallo Oliva,
die MC4-Stecker, welche ich an die zu verlegenden Kabel (also von den Modulen ins Haus usw.) wie von Dir beschrieben montiert habe, weisen auch den Effekt auf, dass die Kappe von hinten auf das Gewinde gedreht nicht bis zum Anschlag zugeschraubt werden kann.

Wie das bei den Modulen war, kann ich nicht mehr nachsehen, die liegen schon auf dem Dach ...

Hast Du gerade MC4-Stecker zum selber-crimpen zur Hand? Schau da mal: die Dichtung ist ja unter dem Gewinde - ok? Also zwischen Kabel und dem Gewinde.

Diese Überwurfmutter presst das alles beim Draufschrauben immer stärker zusammen. Damit ist der Stecker doch dicht? Selbst wenn Wasser die Gewindegänge reinlaufen wurde ... käme das nur bis zur Dichtung.

Würde ich jedenfalls so sehen.

Wenn die Mutter am Anschlag wäre ohne dass die Dichtung genügend zusammengepresst ist - das wäre auch fatal und da die Kabel nicht alle auf den 10tel genau gleich dick sind auch gar nicht möglich?

Also ich würde das entspannt sehen - das mit dem Transport und den Kisten aber nicht!

Grüße - Friedrich

Ja, danke. Getauscht werden die. Es geht nur noch um die Stecker. Diese Schlamperei ärgert mich.

Olivia @, Mittwoch, 16.08.2023, 16:58 vor 931 Tagen @ Friedrich 2154 Views

Die sollen demnächst wieder abgebaut und an anderer Stelle aufgebaut werden. Daher will ich auch nicht viel mit Schrumpfschläuchen etc. herummachen.

Na ja, schauen wir mal. Die Chinesen wollen ganz generell die Formate für ihre Panele ändern. Die neuen sollen über 2 m groß werden. Möglicherweise verramschen die derzeit alles, was noch da ist.

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über 2 qm = Baugenehmigung erforderlich

Friedrich @, Mittwoch, 16.08.2023, 17:22 vor 931 Tagen @ Olivia 2383 Views

Große Paneele reduzieren den Aufwand bei der Montage (Halterungen, Schienen etc.) aber ab 2 qm ist eine Baugenehmigung erforderlich, daher denke ich, dass das nicht schlagartig kommen wird.

Die Chinesen wollen alles umstellen, jedenfalls habe ich das so gelesen. Ob die dann für D extra Panele fertigen? oT

Olivia @, Mittwoch, 16.08.2023, 17:48 vor 931 Tagen @ Friedrich 2098 Views

.......

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Ich sehe das nicht dramatisch. Die Verbindungen sind einpolig. Das heißt, wenn sie frei hängen, können keine Leckströme fließen. owT

Martin @, Mittwoch, 16.08.2023, 18:23 vor 931 Tagen @ Olivia 1974 Views

MC4 Steckverbindung

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Mittwoch, 16.08.2023, 20:21 vor 931 Tagen @ Olivia 2267 Views

Je nach Kabeldurchmesser lässt sich der Überwurf mehr oder weniger weit schrauben. Dabei wird die Dichtung im Inneren zugepresst. Lässt sich der Überwurf bis zum Anschlag schrauben, ist keine Gewähr, dass die Dichtung wasserfest zugepresst wurde. In dem Fall ist das Kabel zu dünn. Man kann sich damit behelfen, im Bereich der Dichtung ein oder zwei Lagen Isolierband um das Kabel zu wickeln.

Rainer

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MC 4 Solarstecker vermutlich? Genormt, aber nicht unproblematisch. Öko-Erfahrung, meine.

Hannes, Mittwoch, 16.08.2023, 20:26 vor 931 Tagen @ Olivia 2304 Views

Ich weiß nicht, wer sich mit Steckverbindungen von Solarpanelen auskennt und ob überhaupt, aber ich schildere einmal wo das Problem liegt.

Beim Konfektionieren von Solarkabeln wird ein Schraubverschluß als erstes auf das Kabel gefädelt, dann wird das Kabelendstück, das offen ist, in eine Metallhülse gepreßt und anschließend wird ein Abschlußstück (mit Dichtung) daraufgesetzt und mit dem bereits auf dem Kabel vorhandenen Steckerteil verschraubt, sodass beide Teile bündig abschließen. Dies nur zur Erklärung, damit man sich den Fehler, den ich gleich beschreibe, vorstellen kann.

Bei ALLEN meinen Solarpanelen sind die beiden Steckerteile so zusammenschgeraubt, dass kein Spalt dazwischen ist. Es schaut also alles aus wie aus einem Guss.

Und jetzt kommt das "Solardrama" in mehreren Akten. Zunächst konnten die von mir bestellten und bezahlten Panele nicht geliefert werden. Der Lagerbestand war falsch angegeben. Das dauerte, bis das herausgefunden wurde. Danach wurden dann neue Panele ausgewählt, die waren dann aber nicht lieferbar. Bis das klar wurde, dauerte es. Danach wurden nochmals andere Panele ausgewählt, die wurden auch geliefert.... Aber man darf nicht fragen WIE. Katastrophe. Nicht richtig verpackt und mit Kisten drauf. Also kann man von Microrissen ausgehen.

Aber dann kommt es. ALLE Stecker dieser Panele können nicht richtig bündig zugeschraubt werden. Auch das reklamierte ich. Die Steckverbindungen - wenn sie bündig schließen - sind IP68 zertifiziert soweit ich weiß. Also diese hier schließen nicht bündig. Daraufhin bekam ich mehrere eMails vom leitenden Techniker der Firma, der mir klar machte, dass sie hinter den Schienen verbaut werden sollten, dann würde es nix machen und außerdem seien Dichtungen drin. Okay.... auch in meinen vorhandenen Panelen sind Dichtungen drin und trotzdem schließen sie bündig.

Heute ging es um das Abholen der bereits aufgestellten Panele und die Ersatzlieferung. Ich rief nochmals beim Service an und bat darum, dass man prüfen solle, ob die Steckverbindungen bei den Panelen richtig schließen, denn ich schlösse aus dem eMail-Verkehr mit dem Techniker des Hauses, dass die ganze Lieferung nicht so sei, wie sie sein sollte.

Gerade kommt ein Anruf mit Fotos. Die Dinger schließen nicht. Der armen Frau aus dem Service wurde klar gemacht, dass in den Dingern Dichtungen drin seien und dass das nichts mache. Daraufhin meine Antwort: In den Steckern sind IMMER Dichtungen drin, auch wenn sie bündig schließen, denn sonst dürften sie nicht verkauft werden.

Antwort: Wenn der Dichtungsring herausgenommen wird, dann schließen die Stecker richtig......

Die Dichtungen scheinen also anders in den Steckern angebracht worden zu sein und jetzt paßt alles nicht mehr so wie vorher.

Frage: Kennt jemand diese Thematik? An wen kann ich mich ggf. wenden?
Wir haben hier z.T. heftiges Wetter und ich muss das Zeug bei der Versicherung melden, denn wir hatten bereits Fälle, wo die zahlen mußte. Die schauen sich dann vor Ort an, was los ist. Kann ich mit solchen "nicht bündig schließenden Steckern" irgendwelche Proleme bekommen? Die Steckverbindungen sind normalerweise gegen starkes Spritzwasser geschützt. Keine Ahnung, wie sich das auswirkt, wenn man die Stecker nicht mehr komplett zusammendrehen kann....

Und natürlich ärgere ich mich. Jetzt muss ich mir wieder Leute holen, die das alles abbauen und aufbauen..... Das ist übrigens eine große, bekannte Firma... sind auch alle sehr "nett"..... es klappte bisher trotzdem nicht.

Irgend ein Rat möglich?

Die technischen Daten dieser Panele passen perfekt zu einem Solarspeichersystem, das bereits vorhanden ist......
Sonst würde ich die Dinger in den Mist werfen..... jetzt bin ich ratlos. Die verbauen offenbar diese Panele in nicht geringem Ausmaße.... Stecker immer schön hinter die Schienen.... nur: ich arbeite nicht mit den Schienen. Bei mir bekommen die ordentlich Spritzwasser ab und müssen dicht sein.

Die Lieferung ist also erst mal wieder gestoppt..... so geht das bereits seit Monaten. Bald ist Winter. :-)


Hi O.

Dein Problem ist mir noch nicht ganz klar, Dein „Zusammenschrauben“, bündig, es macht vermutlich nicht Klick?

Meine Erfahrung ist, dass durchaus die Dichtung bei dem System nicht wirken kann! Weil beide Teile nicht zusammengehen.

Aber die Ursache ist eine andere, als die Dichtung an der Stopfbuchsverschraubung (Kabel-Durchführung, Aderleitungs-Einführung mit Überwurfmutter, wie auch immer das heißen mag).

Nach meiner Erfahrung klicken bei Dichtproblemen dann die jeweils zwei Haken pro weiblichem Stecker (hier mit Schniedel!) nicht, welche beide (female + male) Teile so zusammenhalten, normalerweise, so dass ausreichend Anpressdruck auf die Dichtung kommt, zwischen beiden Steckern.

Die Ursache ist dann aber m. E. immer, dass das männliche Metallstück nicht in das weibliche (mit Loch) will/kann und/oder eine dumme Lötknolle oder falsches Verpressen es simpel daran hindert.

Weil das männliche metallische Teil, welches hier (anders als die Plast-Stecker, da ist „weiblich“ ausnahmsweise bei MC4 das Teil mit dem Schniedel) in das weibliche (mit Loch) geschoben werden muss, nicht weit genug in das weibliche eingeführt werden kann, es blockiert vor dem Erfolg, aus vorgenannten Gründen, und der Einrast-Klick kommt nicht. Folge: Spalt zwischen Dichtung und Plast, undicht.

Das hat aber nichts mit Deinem berichteten „Schrauben“ zu tun?

Ich hatte Dir schon mal geschrieben, wie das mit dem Löten geht bei großen Querschnitten, um sich teure Verpresswerkzeuge zu sparen, aber hier würde ich das nicht machen, die Presszangen sind billig zu beziehen und die 4 oder 6 Quadrat Aderleitung lässt sich bei den Steckern MC4 gut verpressen, hatte da keine Probleme.

Wenn die Pressstelle nicht gut ist, bekommst Du das schon beim Einschieben-Wollen mit. hast Du verpresst? Hast Du dabei gepfuscht?
:-P

Warum ich das Problem kenne? Ich hatte einige PV-Module auf das Dach montiert und erst einige Tage später die Verbindungen zum SWR im Haus gemacht, sicherheitshalber, weil noch nicht fertig gewesen.

Ging dann bei Inbetriebnahme auf einmal auf dem Dach nicht wie gewünscht (MC 4 Solarstecker rasteten fast alle nicht ein), also Dichtung nicht wirksam (ein O-Ring ca. Dmr. 8 mm erinnere ich mich).

Kam erst nicht drauf, warum nicht: Insekten hatten sich darin Nester gebaut. Also, in den weiblichen Metallröhren. Ich habe auch ein Stahlbürstenset für kleine Durchmesser, es kam klebriger Madenbrei raus nebst sowas wie Harz oder Wachs, Tipp: Orangenöl, saugiftig und brutal, löst alles, ist das recht viele Geld dafür wert. Natur, aber gefährlich! Bei so was musst Du das Metall wieder blank machen. Die Natur (Insekten) kann zähe Kleber! Elektrisch gefährlich, muss ab.

Wir haben rundum (Feucht)Biotope mit von Wenigen erwünscht viel Kroppzeug bis hin zu Wölfen, planmäßig grüne Linien in die Stadt angebaut worden, Hirschkäfer mir angenehm, aber Zecken nicht.

Diesjahr übrigens erstmals Kirschessigfliege, der Wein unserer Reben komplett für die Tonne, naja, Waschbären in Mengen haben wir ja neuerdings auch. Waschbären lieben Weintrauben, habe also Elektrozaun gebaut, macht nun keinen Sinn mehr, Schädling aus Japan eingeschleppt via Schweiz, dann Süddeutschland, Kirschnplantagen betroffen. Die nagen die Schale durch und aus nahezu jeder Weinbeere guckt dich eine Made an. Schwarze Schimmelwolken weht der Wind aus den faulenden Trauben. Natur pur. Geliefert wie bestellt.
[[kotz]]

Kurz: Bio ist nicht schön für Techniker. Und auch nicht für privaten Gartenbau mit Ertrags-Ziel und ohne das Profi-Gifte-Kaufrecht (EU-Verbote). Ist ja vielleicht sogar so gewollt, wirtschaftlich? Die EU fördert ja Spanien mit seinen Folienzelten und Tiefbrunnen und verbietet private Schädlingsbekämpfung.

Sogar unsere sonst fast Maden-freien Mai-Kirschen diesjahr madig. Mirabellen, Äpfel, alles madig. Birnen fressen die Hornissen und Wespen faulig, Birnengitterost kommt von den Lebensbäumen der Nachbarn, keine Chance. Kräuterspirale, Schotter, Stauden, Bambus, Tannebaum?
[[kotz]]

Ich vermute also, aus welchen Gründen auch immer, dass Du die nötige Kraft nicht aufbringst, male + female zusammenzudrücken, bzw. dass durch Hersteller- oder Montagefehler das nicht zu machen ist.

Dass die Dir Murks geliefert haben, ist aber auch immer möglich.

Wie hier schon geschrieben, könnte man mit Iso-Band dichtwickeln, auch dauerhaft dicht. Wäre verantwortbar, Schrumpfschlauch – mit Kleber – ist besser.

Aber ich würde das Problem lösen, es muss eine Ursache haben. Die Gefahr ist nicht der „Stromschlag“, denn wer treibt sich bei Regen auf dem Dach rum? Es ist der Gammel.

Wenn die Stecker Murks sind, können die durchaus korrodieren mit der Zeit. Und das erhöhte den Übergangswiderstand an der Kontaktstelle (Kindertrompetenblech statt vergoldete Kontakte?).

Gerade bei Ypsilon-Verbindern (Parallelschaltung) fließt ordentlich Strom. Das Produkt aus Widerstand und Strom zum Quadrat ergibt die Verlustleistung an der Kontaktstelle, die ja dann Wärmeenergie produziert (Verlustleistung -> Arbeit/Energie). Wenn zB. Dach vereist, kann die Wärmeenergie wegströmen und die Temperatur steigt kaum, wenn nicht … Brandgefahr auf dem Dach. Das ist das Problem, wenn Du Murks einbaust. Aber Du schreibst ja, es ist nur ein Provisorium? Für kurze Zeit mag es also gehen, Deine Entscheidung.

LG

H.

PS: Bin nicht so für Zeitfresser-Videos, aber bei so was wie Montagetechniken sehr für Video, gibt da gutes Zeug! Hier zB. gut erklärt, Wiedergabegeschwindigkeit 2,0 (tipp) macht dann nur 3 Minuten gut investierte Zeit.
Solarstecker MC4 richtig montieren

Was Du hast, hast Du

StillerLeser @, Mittwoch, 16.08.2023, 22:05 vor 930 Tagen @ Olivia 2162 Views

Ich finde den Tip von Durran klasse

Oder einfach um die Steckverbindung passenden Schrumpfschlauch legen und dann einschrumpfen.

Schrumpfi gibt's auch mit Kleber drin, absolut dicht.

Oder den von Rainer

Isolierband

In der heutigen Situation würde ich auf gar keinen Fall zurückschicken und ohne dasitzen, was da ist, ist da.

Das ist leider falsch: MC4-Stecker sind NICHT genormt!

Ciliegia @, Donnerstag, 17.08.2023, 00:06 vor 930 Tagen @ Durran 2109 Views

Hallo Durran, hallo zusammen,

das hier ist ja eine interessante Diskussion - vielleicht sollte man da einfach 'mal einen Fachmann fragen?

Eigentlich sind ja die Solarstecker mit dem MC4-System
genormt und auch untereinander kompatibel.

Diese Aussage ist leider komplett falsch!

Erstens: Es gibt keine Norm für MC4-Steckverbinder. Das ist eine Produktentwicklung von Multi-Contact/Stäubli, die dieses Steckverbinder-Design als erste entwickelt hatten und dann von allen, die es billiger, aber nicht unbedingt besser machen wollten bzw. konnten, fleißig kopiert wurden.

Zweitens: Es gibt keine MC4-kompatiblen Steckverbinder. Auch wenn die Hersteller der "angeblich MC4-kompatiblen" Steckerverbinder gerne etwas anderes behaupten. Ich habe bisher noch kein einziges Prüfzertifikat gesehen, in dem die "MC4-Kompatibiltät" von unabhängigen Prüflabors geprüft und bestätigt wurde.

Bei jeder - egal ob kleinen oder großen - Photovoltaik-Anlage müssen die Gleichstrom-Steckverbinder (DC-Stecker und DC-Buchse) von der gleichen Firma und der gleichen Produktlinie sein.

Alles andere ist ein Mangel, egal ob klein(st)e PV-Anlage ("Steckersolar") oder riesige PV-Anlage ("Freiflächen-PV"). Der Grund dafür ist, dass sich jede 500ste inkompatible Steckverbindung unzulässig (aber in der Regeln noch unkritisch) erwärmt und bei jeder 5.000sten inkompatiblen Steckverbindung die unzulässige Erwärmung einen Brand auslösen kann.

Wenn man das passende Gegenstück nicht bekommt (bei asiatischen Solarmodulen meistens nicht möglich), dann ist der einzige Ausweg, den Stecker und die Buchse am Solarmodul fachgerecht abzuschneiden (passende Kabelschere verwenden!!) und fachgerecht einen passenden Stecker bzw. Buchse neu anzubringen (passende Crimpzange verwenden!!).

Wer sich tiefer in das Thema einarbeiten möchte, könnte z.B. hier anfangen:

https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/core-safety/normenhinweise/kompatibilitaet-von-stec...

Viele Grüße, Ciliegia.

Das ist leider falsch: Keine Baugenehmigung erforderlich, aber eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung ist notwendig!!

Ciliegia @, Donnerstag, 17.08.2023, 00:22 vor 930 Tagen @ Friedrich 2000 Views

Hallo Friedrich, hallo zusammen,

auch Deinen Beitrag finde ich sehr "interessant"...

ab 2 qm ist eine Baugenehmigung erforderlich,

Diese Aussage ist leider komplett falsch!

Photovoltaikanlagen "an, auf und in Gebäuden" sind in den meisten Fällen schlicht genehmigungsfrei (konkrete Details verrät Dir die jeweilige Landesbauordnung). Lediglich Freiflächen-PV-Anlagen benötigen - als eigenständiges Bauwerk - eine Baugenehmigung. Für alle Produkte, die zu einem Bauwerk zusammengesetzt oder mit einem Bauwerk verbunden werden sollen, benötigst Du eine sogenannte "Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ)".

Ausnahmen davon regelt das Deutsche Institut für Bautechnik, das im Fall von Solarmodulen entschieden hat, dass bei einer Modulgröße von weniger als 2 m² KEINE AbZ erforderlich ist. Ein Solarmodul ist in DE daher "verkehrsfähig", wenn es eine CE-Kennzeichnung hat. Diese bekommt es, wenn die Zertifizierung nach DIN IEC 61215 und DIN IEC 61730 bestanden ist. Sofern Du Solarmodule mit einer Größe von mehr als 2 m² "an, auf oder in einem Gebäude" einsetzen möchtest, dann benötigst Du darüber hinaus diese AbZ.

Weitere Informationen dazu findest Du beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt), das derzeit darüber "nachdenkt", die maximal zulässige Größe für Solarmodule "ohne AbZ" von 2 m² auf 3 m² (analog zu den thermischen Solarkollektoren) anzuheben.

Also: Keine Panik!

Viele Grüße, Ciliegia.

Genau SO ist es, danke! (kwT)

Ciliegia @, Donnerstag, 17.08.2023, 00:27 vor 930 Tagen @ Rainer 1869 Views

...kwT...

Danke für die Antworten. Lösung: Unterschiedliche Steckernormen. MC4 Stecker (üblich) vs. MC4 Evo2 Stecker (ab 1.000 V)

Olivia @, Samstag, 19.08.2023, 07:22 vor 928 Tagen @ Olivia 1703 Views

bearbeitet von Olivia, Samstag, 19.08.2023, 07:27

Bisher hatte ich nur Solarpanele unter 200 Watt. Die Neuen kamen alle mit den üblichen MC4 Steckern. 1 altes 36 V System hatte noch Schraubsteckverbindungen, die ich gegen MC4 Stecker ausgetauscht habe. Alle diese Stecker schlossen immer bündig.

Bei Panelen von über 400 W geht man offenbar davon aus, dass die Systemspannungen bis zu 1.500 V gehen können. Dafür ist dann zwingend eine MC4 Evo2 Steckverbindung erforderlich. Die Stecker der 2 Lieferungen unterschiedlicher Hersteller, die ich bisherbekommen habe, haben beide MC4 Evo2-Stecker. Diese schließen nicht bündig. Das ist offenbar aber kein Problem, denn die Dichtungen sind u.a. anders angebracht. Offenbar sind aber auch die MC4 Evo2-Stecker nicht vollkommen genormt.

Während sich die MC4 Evo2-Stecker der Panele, die ich wegen Transportschaden austauschen lasse (Jinko), mit den normalen MC4-Steckern verbinden ließen, lassen sich die Stecker der gerade eingetroffenen Trina-Solar-Panele nicht mit den üblichen MC4-Steckern verbinden.

Außerdem scheint man bei den unterschiedlichen Steckersystemen auch noch auf die Art der Ummantelung bei den Solarkabeln achten zu müssen. Beide Steckersysteme arbeiten jedoch offenbar problemlos mit gummierten Kabeln zusammen. Davon hatte mir vor 15 Jahren der Elektriker, der meine Kleinanlage installieren wollte, massenhaft besorgt. Sie liegen also noch da, da ich sie bisher nicht brachte. Ich gehe davon aus, dass sie noch verwendbar sind....... oder liege ich da falsch?

Die Firma Stäubli (Weltmarktführer) wirbt damit, dass ihre MC4 und MC4 Evo2 Stecker kompatibel sind. Auch ihr Werkzeug paßt offenbar für beide Steckverbindungen. Die Jinko-Stecker lassen sich nicht mit dem üblichen MC4-Werkzeug verarbeiten.

Meine Panele dienen derzeit lediglich als Testanlage. Die größte davon - Jinko - kommt seriell verschaltet nicht über 150 V (inkl. 20 % Winterzugabe). Die anderen, Trina-Solar, werden separat genutzt.

Unterschiedliche Hersteller, weil ich Panele mit unterschiedlicher Leerlaufspannung und unterschiedlichen Kurzschlußströmen benötigte. - Inseln -

Die Leitungen der Panele sollen außen an einen Strom-Unterbrechungsschalter angeschlossen werden. Dabei erlebte ich gestern die "Überraschung", dass die Stecker nicht passten. Stromunterbrecher hat MC4-Verbindungen, Trina hat nicht kompatible MC4 Evo2 Steckverbindungen.

So.... jetzt kann ich erneut nachdenken - wie es weiter gehen soll. Gut, dass das nur ein Test ist...... und nur sehr wenig Panele.

Inzwischen kann ich mir aber gut vorstellen, warum manche Anlagen "brennen".

Falls ich also einmal eine größere Anlage installieren lassen sollte, werde ich wohl sehr genau "hinschauen".

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