Was verdient eigentlich ein russischer Soldat?
Das verrät in der Neuen Züricher Zeitung der jüdische Militärstratege Edward Luttwak aus Siebenbürgen, der es zu großer Popularität in den USA gebracht hat .
Zitat:
Derzeit erhält man für den Eintritt in die russische Armee einen 600 000-Rubel-Anmeldebonus, 204 000 Rubel pro Monat (derzeit 2296 Dollar) und eine hervorragende Sterbeversicherung: 5 Millionen Rubel vom Präsidenten selbst, weitere 2 bis 3 Millionen von der Regionalregierung sowie eine monatliche Witwenrente von 25 000 Rubel pro Monat. Das ist genug Geld zur Rekrutierung jener zusätzlichen Kräfte, welche die Gräben ausgehoben und die umfangreichen Befestigungswerke angelegt haben, die jetzt die ukrainische Offensive aufhalten, zusammen mit fast 200 000 zurückgerufenen Reservisten, welche den gleichen Sold und die gleichen Leistungen erhalten.
Anmerkung: "derzeit 2.296 Dollar" ist natürlich recht wenig aussagefähig, da der Rubelkurs wild schwankt und außerdem zu beachten ist, was die innerrussische Kaufkraft dieser Rubel ist, ob aus dem Betrag Steuern und Sozialabgaben und wenn ja, in welcher Höhe zu zahlen sind usw.
https://www.nzz.ch/meinung/edward-luttwak-warum-niemand-den-ukraine-krieg-zu-beenden-ve...
Was verdient eigentlich der vom Westen bezahlte ukrainische Counterpart?
Da ist mein letzter Stand: Ukrainische Wehrdienstpflichtige verdienen um den Mindestlohn, was umgerechnet um die 30 US-Dollar im Monat entsprechen soll, ausländische Söldner hingegen 2.000 US-Dollar steuerfrei in bar pro Tag.
PS
Erwähnt habe ich dessen jüdischen Hintergrund aus bestimmten Gründen:
A) Weil es die deutsche Wikipedia verschweigt, die englische Wikipedia aber erwähnt.
B) Weil ihm jüdische Hintergründe sehr wichtig sind. Nach dessen Ansicht sind globale Konflikte so besser zu verstehen.
C) Weil dessen Erwähnung der jüdischen Hintergründe in der historisch extrem antisemitisch ausgerichteten ukranischen Führung doch dem Leser aufstoßen sollte,
D) dann, weil seine Bemerkung dazu recht kryptisch ist.
Zitat
Der persönliche Grund besteht darin, dass Selenski Jude ist, ebenso wie sein Verteidigungsminister Oleksii Resnikov. Und wie die zahllosen Juden, die im vergangenen Jahrhundert in ganz Europa für ihr Land gekämpft haben, bleiben die beiden in den Augen der Nationalisten, in vorliegenden Fall der ukrainischen Ultranationalisten, die in der Regel antisemitisch eingestellt sind, verdächtig.
Welches Land meint Luttwak, wenn er in politisch verbotener Pauschalität sagt, dass "die" Juden in ganz (!) Europa immer für ihr (!) Land gekämpft hätten. In Europa gibt es doch mehrere Länder. Hätte er nicht schreiben müssen, dass "die" Juden für ihre Länder gekämpft hätten? Was macht ihn so sicher, dass sie nur für ein Land gekämpft hätten?