Das hat schon sehr früh in den 70ern angefangen.

FredMeyer, Mitten in der Karibik, Dienstag, 08.08.2023, 18:53 (vor 939 Tagen) @ Otto Lidenbrock3454 Views

Die SPD war damals noch näher an ihrer eigentlichen Klientel dran und hatte sie nicht aus den Augen verloren, wie es heute der Falle ist. Aber die Gleichmacherei hatte schon Fuß gefasst. Mein damaliger Chef war jedenfalls der Meinung, dass die Sozis nicht mit Geld umgehen können. Woher er die Begründung nahm? Es war ja schließlich die erste SPD-Regierung nach WK2. Er sollte recht behalten. In der Regierung Brandt II ging es ja auch los. Es gab ernsthafte Diskussion darüber, den Schülern eine Art Gehalt zu zahlen, es ist dann aber doch nicht dazu gekommen, wir lächeln und fluchen heute über die Klimakleber, auch das war schon in der Planung, Straßenkreuzungen zu blockieren, um den Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen. Was die Sozis anbelangt, hat man ausgerechnet in der Hochburg des Rotfunks, im WDR die TV-Serie vom Ekel Alfred Tetzlaf aus der Taufe gehoben, das Ekel, das ein besonderer Sozenhasser war. Absicht? Als ich später nach meinem Ingenieurstudium mitten im Berufsleben stand, war dieses Studium nicht mehr ausreichend, um Karriere zu machen, man musste den Doktor vorneweg haben, die Doktoren wurden dann auch vorzugsweise eingestellt und es wurden im Vergleich dazu immer weniger, die die eigentliche Arbeit gemacht haben. Eine Wende kam dann etwa Anfang der 80er, als man mit den Doktortiteln die Straße pflastern konnte. Der Doktoren-Hype kehrte dann aber wieder zurück, als die EU aufgemacht wurde... die Stories von den falschen Doktoren á la Koch-Mehrin etc sind ja sattsam bekannt. Die Doktorarbeit vom Merkel-Monster wurde letztlich auch mit Fragezeichen versehen.

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Fred


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