Niger verbietet Uranexport nach Frankreich.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 31.07.2023, 13:09 vor 947 Tagen 4830 Views

Jetzt wird es wieder etwas interessanter fuer den Wertewesten.
Kommt eine libysche Lösung fuer den Niger, einen der größten Uranexporteure?

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Die Militärregierung in Niger hat laut Medienberichten den Export von Uran nach Frankreich verboten. Unterdessen verschärft der Westen seine Drohungen gegen die Putschisten. Sowohl die EU als auch die USA haben Unterstützung für eine mögliche Intervention der ECOWAS angekündigt.
Militärregierung in Niger stoppt Uranexport nach Frankreich – EU droht
Quelle: www.globallookpress.com

Unterstützer der Militärregierung bei einer Kundgebung am Sonntag
Die durch einen Putsch an die Macht gekommene Militärregierung in Niger hat laut Medienberichten den Export von Uran und Gold nach Frankreich mit sofortiger Wirkung verboten. Auf dem Twitterkonto Africa Archives hieß es am Sonntag:

"Das Militärregime in Niger hat mit sofortiger Wirkung den Export von Uran nach Frankreich verboten. Über 50 Prozent des in Niger geförderten Uranerzes werden zur Befeuerung französischer Kernkraftwerke verwendet. 24 Prozent der Uraneinfuhren aus der EU stammen aus Niger."

The military regime in Niger has with immediate effect, banned the export of uranium to France. Over 50 per cent of the uranium ore extracted from Niger is used for fuelling French nuclear power plants. 24% of EU uranium imports, come from Niger, pic.twitter.com/exYLkFWcXt

— Africa Archives ™ (@Africa_Archives) July 31, 2023
Ein weiterer Tweet betont die Ungleichheit der Verhältnisse zwischen Frankreich und Niger:

"In Frankreich wird jede dritte Glühbirne mit Strom aus Uran aus Niger betrieben. Währenddessen haben in Niger 80 Prozent der Menschen keinen Zugang zu Elektrizität."

L’UE soutient toutes les mesures adoptées par la @ecowas_cedeao en réaction au coup d’Etat au #Niger et les appuiera rapidement et résolument.Il est important que la volonté du peuple nigérien, telle qu’exprimée par les suffrages, soit respectée.https://t.co/4MGecrv4T2

— Josep Borrell Fontelles (@JosepBorrellF) July 31, 2023
Unterdessen verschärfte die EU am Montag den Tonfall und schloss sich den Drohungen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) gegen die nigrische Militärregierung an. ECOWAS hatte eine militärische Intervention in Aussicht gestellt. In einer Erklärung von Josep Borrell, dem Hohen Vertreter der EU für die Außen- und Sicherheitspolitik vom Montag, heißt es:

"Die Europäische Union schließt sich der scharfen Verurteilung des inakzeptablen Staatsstreichs in Niger durch die Staatsoberhäupter der Subregion an.


Staatsstreich in Niger ändert den politischen Kurs des Landes
Der demokratisch gewählte Präsident Bazoum bleibt das einzige nigrische Staatsoberhaupt. Eine andere Autorität als die seinige kann nicht anerkannt werden. Er muss ohne Verzug und ohne Bedingungen die Freiheit und Fülle seines hohen Amtes wiedererlangen.

Die Europäische Union unterstützt alle Maßnahmen, die die ECOWAS als Reaktion auf diesen Putsch ergriffen hat, und wird sie rasch und entschlossen unterstützen.

Die Europäische Union lehnt den Vorwurf ausländischer Einmischung ab. Es ist wichtig, dass der Wille des nigrischen Volkes, wie er durch die Abstimmungen zum Ausdruck kommt, respektiert wird.

Wir machen die Putschisten für alle Angriffe auf Zivilisten, diplomatisches Personal oder Einrichtungen verantwortlich."

I strongly welcome and support the leadership of ECOWAS Heads of State and Governments to defend constitutional order in Niger. The legitimate, democratically-elected government must be reinstated immediately.


Zuvor hatte bereits US-Außenminister Antony Blinken die Drohungen der ECOWAS gegen die nigrische Militärregierung begrüßt und damit deutlich gemacht, dass eine Intervention der Nachbarstaaten auch auf US-Unterstützung zählen könnte."

QUELLE:
https://de.rt.com/afrika/176601-militaerregierung-in-niger-stoppt-uranexport/

Hier in Rußland kann ich zensurfrei rt-deutsch lesen und auch den TV-Kanal schauen.

Wer unter der EU-Zensur leidet, der kann zumindest die Textteilzensur mit z.B.
https://gegenzensur.rtde.life/afrika/176601-militaerregierung-in-niger-stoppt-uranexport/
umgehen.

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Falls die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft militärisch im Niger intervenieren sollte, werden unsere Medien das dann auch einen "Westafrikanischen Angriffskrieg" nennen? (owT)

neptun, Dienstag, 01.08.2023, 00:55 vor 946 Tagen @ eesti 2223 Views

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Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Burkina Faso und Mali würden dem Niger militärisch beistehen

Dieter @, Dienstag, 01.08.2023, 06:27 vor 946 Tagen @ neptun 2846 Views

"Jegliche militärische Intervention im Niger käme einer Kriegserklärung gegen Burkina Faso und Mali gleich", teilten beide Regierungen in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Ein derartiges Unruhefaß würde den chin. Interessen vermutlich auch nicht dienen. Der nächste Stellvertreterkrieg im frühen Entwicklungsstadium ? USA/EU gegen China/Russland auf afrik. Boden ?

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Alles nichts Neues und war auch nichts anderes zu erwarten

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 01.08.2023, 13:11 vor 946 Tagen @ eesti 2575 Views

Nicht umsonst ist Macron auf seiner Betteltour in die afrikanischen Staaten gereist und beschämenderweise mit leeren Händen zurückgekommen. Wenn er kein Uran mehr hat, dann gehen in Frankreich die Lichter aus, und auch in den Staaten, die von Frankreich Strom beziehen.

Die Eskalation auf Krieg war schon seit damals vorprogrammiert.

Das ist das afrikanische NorthStream2-Desaster für Frankreich

KiS @, CGN, Donnerstag, 03.08.2023, 05:45 vor 944 Tagen @ helmut-1 1769 Views

NS2 hat zuallererst Deutschland und damit auch Europa kastriert, die Deindustrialisierung eingeläutet und eingeleitet und damit das Schicksal der EU besiegelt.
Niger versetzt Frankreich nun einen, kaum mehr wieder gutzumachenden, Schlag in die Eier, nämlich die Energieversorgung.
Und da Mali und Burkina-Faso bereit stehen, wird es keine Wertewesten-Lösung geben. Es ist aus.

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Guter Geschmack ist der Feind der Kreativität
(Pablo Picasso)

Verbieten ist ein Fehler

StillerLeser @, Dienstag, 01.08.2023, 14:20 vor 946 Tagen @ eesti 2678 Views

Durch das Verbot wird Frankreich in die Enge getrieben, in der Lage steigt die Wahrscheinlichkeit einer Irrsinnsreaktion.

Sie hätten doch stattdessen den Preis erhöhen können, 4-fach oder 10-fach. Die Franzosen hätten das zähneknirschend bezahlt, wie wir auch.

Großes Fragezeichen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 01.08.2023, 22:06 vor 945 Tagen @ StillerLeser 2269 Views

Meiner Einschätzung nach, - und das, was mir meine Freunde aus Frankreich so erzählen, hätte Macron fast jede Bedingung akzeptieren müssen. Schließlich braucht er ja das Uran für seine AKWs wie einen Bissen Brot.

Aber kein Mensch weiß, was da genau hinter verschlossenen Türen in Afrika gesprochen wurde. Muss schon was Heftiges gewesen sein, dass Macron da den Schwanz eingezogen hat, mit dem beschämenden Ergebnis seiner Fahrt: Außer Spesen nichts gewesen.

Sonneborn auf FB dazu. Interessante Hintergründe.

Mitmacher @, Mittwoch, 02.08.2023, 15:26 vor 945 Tagen @ eesti 2420 Views

In Frankreich gibt es keine einzige aktive Goldmine. Dennoch besitzt dieser (ehemals) verbrecherische Kolonialstaat mit 2.436 Tonnen die viertgrößten Goldreserven der Welt.

Die (ehemals) französische Kolonie Mali besitzt genau 0,0 Tonnen Gold, obwohl es mehrere Dutzend Minen (darunter 14 offizielle) im Land hat, in denen pro Jahr ganze 70 Tonnen davon abgebaut werden. Von den Einnahmen aus knapp 60 Tonnen Gold, die von (schätzungsweise) 600.000 Kindern in der (ehemals) französischen Kolonie Burkina Faso geschürft werden, gehen nur 10% an das Land, aber 90% an multinationale Goldgräberkonzerne.

Die letzte seiner 210 Uranminen hat Frankreich im Jahr 2001 geschlossen. Seither werden alle mit dem umwelt- und gesundheitsschädlichen Uranabbau verbundenen Probleme, einschließlich der Gefahren radioaktiver Verstrahlung, vorsorglich nach woanders exportiert. Aus dem westafrikanischen Niger stammen etwa ein Viertel der europäischen und ein Drittel der Uranimporte Frankreichs, das mit 56 Kernkraftwerken einen (ausbaufähigen) Spitzenplatz unter den Atomstromexporteuren der Welt belegt. Beschafft wird deren betriebsnotwendiger Brennstoff vom staatlichen Nukleargiganten Orano (ehemals Areva), der den höchsten und (passenderweise auch) schwärzesten Granitbau unter den Wolkenkratzern des Pariser Kapitaldistrikts La Défense besitzt, in geheimen Geheimverträgen z.B. aus Niger, wo der Konzern sich drei gewaltige Uranminen sowie die Mehrheitsbeteiligung an Nigers Staatsunternehmen für Uranaufbereitung (Somaïr) unter den Nagel gerissen hat.

Die (ehemals) französische Kolonie Niger verfügt über die hochwertigsten Uranerze Afrikas und ist der siebtgrößte Uranproduzent der Welt, aber der Weltbank zufolge sind 81,4% seiner Bürger noch nicht einmal ans Stromnetz angeschlossen. 40% leben unterhalb der Armutsgrenze, ein Drittel der Kinder ist untergewichtig, die Analphabetenquote liegt bei 63 Prozent. Nur die Hälfte der Einwohner hat Zugang zu sauberem Trinkwasser, nur 16 Prozent sind an eine angemessene Sanitärversorgung angeschlossen.

Das gesamte Staatsbudget Nigers, eines Landes mit der dreifachen Fläche der Bundesrepublik, ist mit rund 4,5 Mrd. Euro nicht größer als der jährliche Umsatz des französischen Atomkonzerns. Trotz seiner Uran- und Goldvorkommen lag der Niger im Entwicklungs-Index zuletzt auf Platz 189 von 191 erfassten Staaten.

Frankreich hat im Zuge der „Dekolonisierung“ der 1960er Jahre seine vormaligen Kolonien zwar in die formale Unabhängigkeit entlassen, hinterließ ihnen allerdings Staats- und Rechtsordnungen, die - wie in der Kolonialzeit - darauf ausgelegt waren, die Bevölkerung einerseits mit möglichst geringem Aufwand zu kontrollieren und andererseits so viele Rohstoffe zu exportieren als irgend möglich.
Nicht genug, dass Frankreich sich über den sogenannten Kolonialpakt in Françafrique weiterhin das Vorkaufsrecht auf alle natürlichen Ressourcen und den privilegierten Zugriff auf Staatsaufträge gesichert hat, es zwingt den Staaten seither ebenso seine irrwitzige Kolonialwährung CFA-Franc auf, die jede autonome Geld-, Wirtschafts- oder Sozialpolitik der (formal souveränen) Staaten nachhaltig verunmöglicht. Die vierzehn CFA-Staaten sind nicht nur durch einen festen Wechselkurs, der allein von den Nachfahren französischer Kolonialmessieurs bestimmt wird, an den Euro gekettet, (was ihnen 1994 eine 50%ige Abwertung einbrachte,) sondern haben auch jeden Zugriff auf 85% ihrer Währungsreserven verloren, die sie gezwungenermaßen bei der Agence France Trésor hinterlegen müssen.

Alle CFA-Staaten sind in hohem Maße rohstoffreich und nicht weniger hochverschuldet. Burkina Faso, Mali und Niger gehören trotz ihrer immensen Bodenschätze zu den ärmsten Ländern der Welt. „Meine Generation versteht das nicht“, sagt der 35-jährige Staatschef Burkina Fasos, Ibrahim Traoré. „Wie kann Afrika, das über so viel Reichtum verfügt, zum ärmsten Kontinent der Welt geworden sein?“

Ganz einfach, sagt der US-amerikanische Politikwissenschaftler Michael Parenti. Arme Länder sind nicht „unterentwickelt“, sondern „überausgebeutet“ („not underdeveloped but overexploited“).

Es gibt (also) Gründe dafür, dass in Niamey, der Hauptstadt Nigers, die französische Botschaft brennt.

Um die „Stimmung“ in Afrika zu ihren Gunsten zu drehen, versucht die EU, den Kontinent mit dem zu überziehen, was sie sich unter einem „Informationskrieg“ vorstellt, was beim weltbekannten Einfallsreichtum der Brüsseler Bürokraten auf eine Dauerschleife der 135 schärfsten Wertereden vonderLeyens einschließlich wechselnder ästhetischer Verbrechen aus dem Bereich Damenoberbekleidung hinauslaufen dürfte. Und auf ein paar neue Strophen der verwirrten Dschungel- und Garten-Lyrik von Sepp Borrell (184).

Es gibt allerdings Gründe dafür, dass die Bürger in den Strassen west- und zentralafrikanischer Staaten nicht die französische Trikolore oder das kobaltblaue Europabanner, sondern die Flagge Russlands bei sich tragen.

Und ob es uns oder der EU nun gefällt oder nicht, sieht ein wachsender Teil der (v.a. jüngeren) afrikanischen Bevölkerung in Putin keineswegs einen Bösewicht, sondern den Vorkämpfer einer globalen Freiheitsbewegung, die gegen die - unter dem Deckmantel der „Demokratie“ - von Akteuren des geopolitischen Westens aufrechterhaltene Ausbeutungs- und Unterwerfungsordnung in ihren Landstrichen gerichtet ist.

All dies wird sich nicht mit guten (oder gut geheuchelten) Worten in Luft auflösen lassen, nicht durch die Streichung „verletzenden“ Kinderromanvokabulars, nicht durch tolpatschige EU-„Informationskrieger“ und noch weniger durch konzertiertes Bombengewitter, sondern nur dadurch, dass sich nach Jahrhunderten nun endlich einmal die realen Beziehungsverhältnisse des Westens zum Globalen Süden ändern. Und Unterdrückung, Bevormundung, Ausplünderung, Rohstoffraub und Übervorteilung durch (mafiös) ungleiche Handelsverträge ihr überfälliges Ende nehmen.

Die USA sind - in dieser und manch anderer Hinsicht - bekanntlich ein hoffnungsloser Fall, die EU vielleicht noch nicht. Je länger sie sich dem von ihr zu vollziehenden Paradigmenwechsel zu entziehen versucht (oder ihm gar mit Gewalt begegnet), desto schlimmer wird es für sie ausgehen.

Vielleicht wäre es ein Anfang, wenn die EU beim nächsten Gipfel mit Afrika (oder Lateinamerika) die angereisten Staatsoberhäupter einmal durch dasselbe Hauptportal ins Konferenzgebäude schreiten ließe, das sie selbst benutzt, anstatt ihre fremdkontinentalen Gäste immerfort durch den schmucklosen Seiteneingang zu schleusen.

P.S.: Einen Ersteindruck ihrer intellektuellen Satisfaktionsfähigkeit gibt die nigrische Militärregierung übrigens selbst. Auf die Ankündigung der USA, jegliche Hilfsgeldzahlung an den Niger einzustellen, habe das Regime - afrikanischen Quellen zufolge - ausrichten lassen, der demokratische Weltmarktführer möchte seine Hilfe behalten und sie für die Millionen Obdachloser in den Vereinigten Staaten verwenden: „Nächstenliebe beginnt zu Hause."

P.P.S.: Ibrahim Traoré (Bild) ist nicht nur Staatschef von Burkina Faso, sondern als Absolvent der Universität Ougadougou und der örtlichen Militärakademie auch Geologe und Offizier. Als jüngstes und smartestes Staatsoberhaupt der Welt droht der 35-jährige daher völlig zu Recht zum Hoffnungsträger der (west)afrikanischen Erhebung gegen Neokolonialismus und westliche Dominanz zu werden. Auch Traoré hat die französischen Truppen vor die Tür gesetzt und den Export von Gold und Uran nach Frankreich und in die USA untersagt, während er eine regionale Allianz mit Niger, Guinea, Mali und Algerien schmiedet.

P.P.P.S.: Frankreich und die USA drohen - selbst und über ihre Mittelsleute von ECOWAS - mit einem gewaltsamen Eingriff zur Wiederherstellung der „demokratischen“ Ausbeutungsordnung. Sieht aus, als hätten unsere kriegsbegeisterten Honks demnächst die Wahl, ob sie die westliche Welt lieber in der Ukraine (Team Blackrock) oder in Westafrika (Team Atomstrom) verteidigen wollen. Das ist das Schöne am Kapitalismus. Er sorgt stets für reichhaltige Auswahl.

Eine militärische Intervention der Achse USA-Frankreich-Grobbritannien-ECOWAS in Niger, so erklärten es Burkina Faso und Mali soeben, würden sie als „Kriegserklärung“ gegen sich selbst auffassen. Eine deutliche Ansage, die der malische Regierungssprecher Abdoulaye Maïga für die traditionell etwas begriffsstutzigen Demokraten aus Nord-Nordwest ein weiteres Mal und (um der Deutlichkeit willen) noch ein drittes Mal wortgleich wiederholt. Guinea sieht das ähnlich, und auch Algerien, das ein militärisches Kooperationsabkommen mit Niger unterhält, wird „im Falle einer ausländischen Intervention nicht untätig bleiben“.

Das Letzte, was Westafrika braucht, ist zufälligerweise auch das Letzte, was wir und Sie, ist zufälligerweise auch das Letzte, was der ganze Rest der Welt braucht: einen weiteren Krieg.

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"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt." - Thomas Mann, Der Zauberberg

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Danke für den Hinweis auf Sonneborn

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 02.08.2023, 22:19 vor 944 Tagen @ Mitmacher 1921 Views

Aber da fehlt mir ein ganzer Sack von Nachweisen. Die Aussagen erscheinen schlüssig, und oftmals auch logisch. Aber für mich zählt nur, was man auch belegen kann.

Wenn mir heute einer erzählt, dass die Sonne im Osten aufgeht und im Westen untergeht, dann überprüfe ich das, bevor ich das als real abhake.

Sonneborn hätte in seinem Aufsatz eine ganze Menge von links einfügen (oder danach anfügen) können. Insbesondere bei den P.S. und P.P.S. - zumal er sich da auf afrikanische Quellen beruft.

Zuviel habe ich in meinem Leben gelesen, auch hier im Gelben, was sich später als "Idee" herausgestellt hat. Auch, wenns gute Ideen waren.

Woran genau liegt es ...

NST @, Südthailand, Donnerstag, 03.08.2023, 03:32 vor 944 Tagen @ Mitmacher 1909 Views

bearbeitet von NST, Donnerstag, 03.08.2023, 04:16

In Frankreich gibt es keine einzige aktive Goldmine. Dennoch besitzt dieser (ehemals) verbrecherische Kolonialstaat mit 2.436 Tonnen die viertgrößten Goldreserven der Welt.

.... dass ihr es nicht begreifen könnt.

Es ist nicht das FED Dollar Fiat System, das den Westen so wohlhabend gemacht hat, dass er mit Sozialsystemen seine Untertanen beglückte.

Es war und ist genau das, das Prinzip dahinter, das mit dem einen obigen Zitat die Situation erklärt.

Alles andere sind die Illusionen, die an den Hochschulen - den Top Unis wie Harvard/Oxford etc. verbreitet werden. Jedes Land hat eben solche Ableger in der Form einer Zentralbank und in der Form eines Uni Ablegers. Reale Sachwerte in fiktive Abstraktionen zu überführen und beides für gleichwertig festzuschreiben.

So wird und wurde es gemacht.

Dass die Ex-Kolonien das langsam verstanden haben, erkennt man daran, dass es jetzt den Sozialsystemen an den Kragen geht - sie lassen sich nicht mehr finanzieren - man kann zwar weiter Geld aus dem Nichts erschaffen - bekommt dafür aber keine Sachwerte mehr.

Mit welchem Klientel schiesst man diese Sozialsysteme platt? Na, ....
So wird das Theater auf der Bühne verkauft und die Betroffenen lassen sich wie Blinde führen. Sie jagen den falschen Feind.

Ergo - zwischenzeitlich muss das Eigenblut abgeschöpft werden, es wird zur Blutspende aufgerufen.

Was ihr immer noch nicht begreift - die Frage - Wer ist John Galt? - das ist eine der Schlüsselfragen.
Gruss

PS: in einem Land - das offiziell nie Kolonie war - da könnt ihr den aktuellen Abwehrkampf der neuen Kolonialisierung beobachten - man versucht mit allen Mitteln die Demokratie kurz vor Toschluss noch zu etablieren - so einfach wie früher geht das aber auch nicht mehr. Ich bin sicher ihr versteht nur Bahnhof - eine alte deutsche Tradition.

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

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