Neues von Balkonkraftwerken - eingespeister Strom soll mit der Lieferung von Strom verrechnet werden

Manuel H. @, Freitag, 28.07.2023, 01:11 vor 950 Tagen 4159 Views

Sicherlich nicht eins zu eins, wie das Video einen hoffen macht, besteht doch der Strompreis, den der Verbraucher zahlt, überwiegend aus "künstlich" erhobenen Abgaben wie Umsatzsteuer, Netzentgelte, gaga-Förderungen für Zufallsstrom, administrative Kosten usw.

Vielleicht wird ja dann dereinst der Balkon-Strom-Hersteller, dessen Strom zu Minus-Preisen ins Ausland verkauft werden muss, für den eingespeisten Strom zur Kasse gebeten. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=XrAudGSoyA8

Den Inschenör ist nix zum schwöhr.

Hannes, Freitag, 28.07.2023, 01:57 vor 950 Tagen @ Manuel H. 3377 Views

bearbeitet von Hannes, Freitag, 28.07.2023, 02:06

Sicherlich nicht eins zu eins, wie das Video einen hoffen macht, besteht doch der Strompreis, den der Verbraucher zahlt, überwiegend aus "künstlich" erhobenen Abgaben wie Umsatzsteuer, Netzentgelte, gaga-Förderungen für Zufallsstrom, administrative Kosten usw.

Vielleicht wird ja dann dereinst der Balkon-Strom-Hersteller, dessen Strom zu Minus-Preisen ins Ausland verkauft werden muss, für den eingespeisten Strom zur Kasse gebeten. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=XrAudGSoyA8

Hi Manuel,

meine ablehnende Meinung hierzu ist bekannt. Schrieb zu den Rücklaufhemmungen in den Zählern hier usw. Ich habe gerade wieder Ferrariszähler ohne Rücklaufsperre gesehen, es gibt sie noch. Mit denen klappt also der potentielle EU-Plan schon, Privathaushalt in Thüringen (ischschwör!).

Die Suchfunktion hier ist aufwendig, deshalb schnell aus der Erinnerung nochmal mein Gleichnis wegen Lieferungen und Investitionen der Versorger, mit Hilfe der Wasserversorgung eines Bauernhofes:

Der Bauer hat oft trockene Sommer, keinen Brunnen und will ja sprengen für seinen Profit. Der Wasserversorger investiert auf Antrag in eine Leitung Brauchwasser, zu ihm hin, Liefervertrag nach allgemeinem Tarif. Der Bauer bezieht im Sommer Wassser, aber liefert im Herbst aus dem vollen Dorfteich zurück über den rückwärts drehenden Zähler. In der Summe zahlt er dann quasi nix. Der Versorger wird seine Verträge anpassen müssen, sonst Konkurs. Dann haben endlich alle den Schaden, gibt kein Wasser mehr, da System im Arsch.

Es ist kein Ingenieursproblem, was da die Aktivisten angeschoben haben. Mit den neuen digitalen Zählern ließe sich das aus dem Stand machen. Es ist ein kaufmännisches Problem! Siehe Gleichnis.

Ich bin sofort für sog. "Alternative Energien", nur verlange ich, dass die Aufwendungen von den Verbrauchern getragen werden, die sie verursachen. Und die Erzeuger nicht zu Lasten der armen Schweine Geld aus dem System ziehen.

Das ist derzeit nicht der Fall. Es hat auch zum Anstieg der Energiepreise geführt, ja, klar, nicht für Alle. Grüner Filz macht Kohle zu Lasten der Proleten. Aber genau das ist mein Punkt.

Gute Nacht

H.

Nicht im Interesse der Allgemeinheit

Hans @, Freitag, 28.07.2023, 12:48 vor 950 Tagen @ Hannes 2189 Views

Hallo Hannes,

Du blickst nicht nur durch, sondern beweist auch Herz.

Im Übrigen: Bei Sonnenschein muss die überschüssige Energie ins Ausland verschenkt werden, oder sogar mit einer Abnahmeprämie obendrauf versüßt. Nun sollen die Anreize für Balkonkraftwerke sogar noch erhöht werden.

Typisch EU-Politik, beinahe regelmäßig bei der Ampel, vorher bei Merkel zu beobachten: Nach außen erscheinen die Vorhaben von guten Absichten getragen, jedoch bei Lichte gesehen schaden sie mehr. Geht gut bei unserem Führungspersonal umzusetzen, die unbedarft sind oder so tun.

Ob die hoffen, mit tausenden von Kleinstkraftwerken über die Winterflaute zu kommen? Solarpanele derzeit im Ausverkauf. China will die Abmessungen generell ändern.

Olivia @, Freitag, 28.07.2023, 10:43 vor 950 Tagen @ Manuel H. 2930 Views

Ich habe leider keinen Link mehr, habe die Information jedoch aus dem Microsoft Network. Sie suchen sich bekanntermaßen ihre Artikel aus der Vielzahl von Informationen zusammen, die andere Newsoutlets erstellt haben.

Demnach soll es in China eine Entscheidung über die Abmessungen der großen Solarmodule gegeben haben, die dahin gehen soll, dass die Produktion umgestellt wird und dass zukünftig nur noch Module über 2 m hergestellt werden. Grund lt. Artikel: Man wolle effizientere Module herstellen und dazu sei die Vergrößerung erforderlich. Die derzeit üblichen Module haben eine Höhe zwischen 1,70 und 1,80 m. Einige Anbieter haben bereits seit längerem größere Module im Programm, diese wurden aber bisher in Deutschland nicht oder kaum verwendet (z.B. Fa. Luxen-Solar).

Im Artikel wurde darüber gejammert, dass diese Größe dann nicht mehr passend für die in D favorierten Balkonkraftwerke sei. Was mir nicht direkt einleuchtet, aber die werden natürlich noch unhandlicher und schwerer.

Möglicherweise hängen damit die derzeit von manchen Händlern angebotenen Tiefstpreise zusammen. Module werden bereits ab 80 Euro pro Stück angeboten. Knackpunkt sind die Transportkosten und die Befestigungen. Transportkosten sollten unter 100 Euro liegen. Bisweilen werden aber auch Preise von +/- 50 Euro angeboten (die Differenz wird dann auf die Module aufgeschlagen :-) ). Wenn man seine Phantasie anstrengt, dann benötigt man die völlig überteuerten "Aufstelleinrichtungen" nicht. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Panele fest verangert sind und nicht so aufgestellt, dass Windböen sie aus der Verankerung reißen können. Viele der derzeit angebotenen Befestigungen für Balkonkraftwerke machen mir diesbezüglich keinen sehr vertrauenserweckenden Eindruck.

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For entertainment purposes only.

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