Merz und das Scheitern der Realpolitik
Das war nun vermutlich schon der letzte Versuch von Friedrich Merz, der Union strategische Optionen jenseits einer Koalition mit den Linksparteien zu öffnen. Sein verwegener Einsatz auf der Brandmauer hat dem schon lebenslang so unglücklich agierenden Ex-Blackrock-Manager den neuen Beinamen "Friedrich der Bloße" eingebracht - und sonst nichts.
Auch die von der ARD-Mitarbeiterin Georgine Kellermann ins Gespräch gebrachte Taktik, die "Demokratie auch mit undemokratischen Mitteln gegen ihre Feinde zu schützen", ist auf das Wohlwollen der Medienmehrheit angewiesen, diese Lektion hat Merz nun gelernt. Letztlich wird er, sollte er sich bis dahin halten, doch wieder mit der SPD regieren.
Friedrich der Bloße: Zwischen Baum und Borke
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