Wie gewinnt man einen nicht zu gewinnenden Krieg?

nereus @, Dienstag, 18.07.2023, 08:18 vor 963 Tagen 9088 Views

Nun, die Antwort der Elite ist die Erzählung.
Indem man entgegen der Realität darauf beharrt, dass die Ukraine gewinnt und Russland "einbricht".
Aber diese Hybris wird schließlich durch die Fakten vor Ort zunichte gemacht.
Selbst die herrschenden Klassen des Westens können erkennen, dass ihre Forderung nach einer erfolgreichen ukrainischen Offensive gescheitert ist.
Am Ende sind militärische Fakten mächtiger als politisches Geschwafel:
Eine Seite wird vernichtet, ihre vielen Toten werden zur tragischen 'Agentur' für ein umstürzendes Dogma.

Quelle: https://strategic-culture.org/news/2023/07/17/a-bonfire-of-the-vanities/

Das ist ein kleiner Ausschnitt aus einem größeren Artikel von Alastair Crooke.
Wenig später wird Jens Stoltenberg zitiert:

"Wir werden in der Lage sein, eine Einladung an die Ukraine auszusprechen, dem Bündnis beizutreten, wenn die Bündnispartner zustimmen und die Bedingungen erfüllt sind ...
[jedoch] wenn die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnt, steht die Frage der Mitgliedschaft überhaupt nicht zur Diskussion" - Erklärung von Jens Stoltenberg in Vilnius.

Nachdem er Kiew dazu gedrängt hat, noch mehr (Hunderttausende) seiner Männer in den Tod zu schicken, um die NATO-Mitgliedschaft zu rechtfertigen, wendet sich letztere von ihrem Schützling ab. Schließlich war dieser Krieg von Anfang an nicht zu gewinnen.
Man kann gar nicht so viel fressen .. [[kotz]]

Doch die Dümmsten im Konflikt zwischen Russland und USrael sind mal wieder wir Europäer.
Und wenn es auf der Idioten-Party etwas zu gewinnen gibt, greift Deutschland besonders gerne zu.
Beispiele dazu wurden hier schon hundertfach erzählt.

Europa ist die Partei, die am meisten in der "Verblendung" gefangen ist - beginnend mit dem Punkt, an dem sie sich vorbehaltlos in das "Lager" von Biden stürzte. Das Ukraine-Narrativ brach in Vilnius.
Aber die Amour propre einiger EU-Führer bringt sie in einen Krieg mit der Realität. Sie wollen die Ukraine weiterhin durch den Fleischwolf drehen - und an der Fantasie vom "totalen Sieg" festhalten:
"Es gibt keinen anderen Weg als einen totalen Sieg - und Putin loszuwerden ... Dafür müssen wir alle Risiken eingehen. Kein Kompromiss ist möglich ..

Warum?
Darum!

Wenn die Reaktion einiger dieser Politiker unverhältnismäßig und unrealistisch erscheint ("Es gibt keinen anderen Weg als einen totalen Sieg - und Putin loszuwerden"), so liegt das daran, dass dieser "Krieg" tiefere Beweggründe berührt.
Er spiegelt existenzielle Ängste vor einer Auflösung des westlichen Meta-Narrativs wieder, das sowohl seine Hegemonie als auch die westliche Finanzstruktur mit sich reißen wird.
..
Die tiefere Furcht der westlichen politischen Führer - die wissen, dass die "Erzählung" eine Fiktion ist, die wir uns selbst erzählen, obwohl wir wissen, dass sie faktisch falsch ist - besteht also darin, dass unser Zeitalter zunehmend und auf gefährliche Weise von diesem Meta-Mythos abhängig gemacht wurde.

Sie beben nicht nur vor einem "ermächtigten Russland", sondern vielmehr vor der Aussicht, dass die neue multipolare Ordnung unter der Führung von Putin und Xi, die den Globus überrollt, den Mythos der westlichen Zivilisation niederreißen wird.

Es ist alles gesagt.

Aus einem anderen Beitrag füge ich dies noch hinzu.

Am Samstagnachmittag, nachdem Prigoschin Rostow erreicht hatte, verbreitete sich in den USA die Nachricht, dass sich Prigoschin mit Präsident Lukaschenko geeinigt hatte, seinen Protest zu beenden und nach Belarus zu gehen. Damit endete eine weitgehend unblutige Angelegenheit. Weder aus der politischen Klasse noch aus dem Militär gab es Unterstützung für Prigoschin. Das westliche Establishment war fassungslos, ihre Erwartungen wurden innerhalb weniger Stunden auf unerklärliche Weise zunichte gemacht.

Quelle: https://strategic-culture.org/news/2023/07/13/tale-of-two-cities/

Damit dürfte nun auch klar sein, welchen Zweck der Putsch hatte. [[freude]]
Zur gleichen Zeit brannte woanders die Lunte,

Anders als im russischen Fall sah sich der französische Präsident mit einem Großteil der Polizei konfrontiert, die sich gegen ihn wandte (die Polizeigewerkschaft gab eine Erklärung ab, die nach einem drohenden Bürgerkrieg roch und in der die Randalierer als "Ungeziefer" bezeichnet wurden).
Hochrangige Generäle der Armee warnten Macron, er solle die Situation in den Griff bekommen, oder sie würden dazu gezwungen werden.
..
Offen gesagt ist das Problem, das Frankreich gerade offenbart hat, die gesamteuropäische Krise, die sich seit langem zusammenbraut und für die es keine fertigen Lösungen gibt. Es ist eine Krise, die ganz Europa bedroht.

1989 könnte dann in der Rückschau eher ein Kindergeburtstag gewesen sein.
Und wir sind wieder dabei.

Zu den Hintergründen des Ukraine-Kriegs gibt es aktuell noch ein sehr hörenswertes ca. 1 stündiges Interview mit Jaques Baud und Ekkehard Sieker vom Westend-Verlag.
Bei Interesse bitte hier entlang: https://youtu.be/fSteh66ftKo

mfG
nereus

Es hat etwas von einem Krebsgeschwür, dass man sich selbst gezüchtet hat...

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Dienstag, 18.07.2023, 08:55 vor 963 Tagen @ nereus 6310 Views

und erbaut sich an dem dadurch hervorgerufenen Niedergang der eigenen Lebensgrundlage.

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Fred

Es war von Anfang an klar, dass die Ukraine nie in die NATO aufgenommen wird, weil Russland das nicht will und das respektiert wird. Alle wussten es: Biden, Scholz, Marcron, etc. owT

BerndBorchert @, Dienstag, 18.07.2023, 09:05 vor 963 Tagen @ nereus 5596 Views

Die Faktenlage hat sich aber stetig verändert. Was würde nach dem Kriege von der Ukraine noch übrigbleiben, um ggf in die NATO aufgenommen werden zu können? - owt

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Dienstag, 18.07.2023, 09:24 vor 963 Tagen @ BerndBorchert 5386 Views

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Fred

Auch die Rest-Ukraine (nach Abtrennung der russisch-sprachigen Gebiete im Osten) wird nicht in die NATO aufgenommen werden, und in die EU nur ohne die militärische Verpflichtung von 2007. owT

BerndBorchert @, Dienstag, 18.07.2023, 10:15 vor 963 Tagen @ FredMeyer 5126 Views

Ach so.

Durran @, Dienstag, 18.07.2023, 21:37 vor 963 Tagen @ BerndBorchert 4532 Views

Wollte Russland etwa den NATO Beitritt von Finnland oder Schweden.

Hätte Russland länger mit einem Angriff gewartet so wäre die Ukraine längst Nato Staat.

Respekt gegenüber den Russen lässt der Westen seit vielen Jahren vermissen.

Russland betrachtet Ukraine und Weißrussland als ur-russische Länder. Was historisch stimmt - ich kann mich an Geschichte 6. Klasse erinnern: die Kiewer Rus haben Russland gegründet. owT

BerndBorchert @, Dienstag, 18.07.2023, 22:48 vor 963 Tagen @ Durran 4280 Views

Damit sollten mal deutsche Generäle drohen...

D-Marker @, Rostock (MV), Dienstag, 18.07.2023, 10:16 vor 963 Tagen @ nereus 6483 Views

Hochrangige Generäle der Armee warnten Macron, er solle die Situation in den Griff bekommen, oder sie würden dazu gezwungen werden.

Kein Wunder, Frankreich hat damit fast 70 Jahre Erfahrung.

Auch in Freibädern.

LG
D-Marker

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Die Einschätzung von Crooke teile ich nicht. Ukraine ist nur eines von vielen Schlachtfeldern. Ob die Nato am Ende "gewinnt" oder "verliert", ist noch nicht raus.

Revoluzzer @, Dienstag, 18.07.2023, 11:24 vor 963 Tagen @ nereus 6083 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Dienstag, 18.07.2023, 11:37

Es ging immer um Russland. Es ist ein Krieg gegen Russland (und China, insofern es ohne Russland auch verloren ist). Ob die Ukraine "gewinnt", "verliert" oder was auch immer, ist nur ein Schlachtfeld von vielen (Syrien, Iran, Yemen, Taiwan, Mali, Kuba etc. etc.) Es spielt im großen Bild keine entscheidende Rolle.

Die Einschätzung von Crooke teile ich nicht.

Die Nato bereitet sich weiter konsequent auf einen offenen Krieg mit Russland vor (siehe dazu den Faden unten).

Mag sein, dass die US-Hinterleute eine Niederlage in der Ukraine eingeplant haben, um den "Westen" zu mobilisieren (analog Polen 1939) - und genau das ist, was passiert.

"Wir", damit meine ich die alternative Blase, unterschätzen den Hegemon. Wir sehen, was wir sehen wollen.

Armstrong heute mit ganzen zwei Beiträgen, die ein äußerst dunkles Bild zeichnen:

Nato escalates nuclear war

Further evidence of WWIII

Hoffentlich, hoffentlich räumen die Russen mit der Ukraine sehr bald und sehr, sehr schnell auf. Denn wer über die nuklearen Ruinen als "Gewinner" herrscht oder nicht - werden sonst 99% der aktuell Lebenden vom Himmel oder von der Hölle aus verfolgen.

"Wir sehen, was wir sehen wollen." ... es liegt alles offen zutage.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 18.07.2023, 12:39 vor 963 Tagen @ Revoluzzer 6792 Views

"Wir", damit meine ich die alternative Blase, unterschätzen den Hegemon. Wir sehen, was wir sehen wollen.

Doch eher eine Frage, wie interpretiert wird. Wie sieht es auf anderen Schlachtfeldern aus?

An der Währungsfront sorgen Zinsanhebungen für Tumult im dollarverschuldenten BRICS-Glacis.

Man nutzt geschickt die internationalen Institutionen (geht Putin trotz Haftbefehl nach Südafrika?).

Der kulturmarxistische Ansatz (Wokeness) ist ein selbstschwächender Rohrkrepierer.

Der Einfluss der Globalisten ist noch lange nicht gebrochen und feiert mit der WHO zuletzt Erfolge.

Hoffentlich, hoffentlich räumen die Russen mit der Ukraine sehr bald und sehr, sehr schnell auf. Denn wer über die nuklearen Ruinen als "Gewinner" herrscht oder nicht - werden sonst 99% der aktuell Lebenden vom Himmel oder von der Hölle aus verfolgen.

Sollte man Russland dazu bringen, das Tabu eines nuklearen Erstschlags zu brechen, dann wäre das ein großer Erfolg. Die meisten Staaten der Welt würden das nicht goutieren und sich von Moskau abwenden. Ein paar geröstete Europäer dürfte das doch allemal wert sein. :-P

Grüße

--
[image]

Afuera!

Exakt.

Revoluzzer @, Dienstag, 18.07.2023, 15:40 vor 963 Tagen @ FOX-NEWS 5789 Views

Ein paar geröstete Europäer dürfte das doch allemal wert sein.

Darauf spielt die Nato.

der Hauptgegner sind Europa und Deutschland

KiS @, CGN, Dienstag, 18.07.2023, 19:16 vor 963 Tagen @ Revoluzzer 6023 Views

als würden die USA paar Leute irgendwoweitweg interessieren

Lesenswert
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20231/der-letzte-grossangriff-auf-deu...

und nächster Teil
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20232/gras-wird-wieder-auf-den-strass...

Einzig die Namen der mitlaufenden Opportunisten sollte man sich merken, wenn diese umschwenken, weiss man das was los ist.
Scholz, Baerbock, Habeck usw sind hirnlose Befehlsempfänger an hinterster Stelle der Liste, die spielen, wie das ihr unterstellte dumme Volk, welches langsam ausgetauscht wird, kaum noch eine Rolle.
Machen wir uns Sorgen wenn die Amis hier abziehen, dann hat die letzte Stunde geschlagen im Vernichtungsfeldzug.
Nein, der Wind dreht aus England, Frankreich, Brüssel. Wenn Johnson, Macron, vonder Leyen was husten, geben sie die Richtung wieder, die von USA und deren DeepState eingeschlagen wurde.
Ebenso die Investments von Gates & Co., die sind ein deutliches Signal wohin es geht.
Das dumme ist nur, man weiss immer nachher wie klar die Zeichen vorher waren <img src=" />

--
Guter Geschmack ist der Feind der Kreativität
(Pablo Picasso)

Michael Hudson hat das schon Anfang '22 zutreffend analysiert:

Naclador @, Göttingen, Dienstag, 18.07.2023, 20:14 vor 963 Tagen @ KiS 5648 Views

"Es geht nicht um die Ukraine, es geht um Deutschland."

Aber davon sieht und hört die deutsche Presse nichts, weil sie keine deutsche Presse ist, sondern imperiale Presse.

Gruß,
Naclador

Deutschland wird halt als Vasall unter den Tisch geworfen. Es geht um Russland und seine Rohstoffe und die Kombi RU / China.

Revoluzzer @, Mittwoch, 19.07.2023, 11:18 vor 962 Tagen @ Naclador 4501 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Mittwoch, 19.07.2023, 11:21

Deutschland hat rein gar nichts mehr von Wert. Keine Rohstoffe. Abnehmende Restbestände von Know how. Es ist einfach die Sau, die geschlachtet wird, bevor sie von selbst krepiert.

Zu holen ist was in Russland (Rohstoffe, Innovationen), China (billige Arbeitssklaven, Innovationen).

Deutschland spielt keine große Rolle mehr. Die Zeit ist vorbei.

An solchen Liedern merkt man, wie sehr sich unser Land verändert hat, in ganz vieler Hinsicht. oT

Revoluzzer @, Donnerstag, 20.07.2023, 07:52 vor 961 Tagen @ D-Marker 3532 Views

Leserzuschrift: Kapitel 2 aus dem Buch "China Morgana - Chinas Zukunft und die Selbsttäuschung des Westens" von James Mann - Teil 1

Ikonoklast, Dienstag, 25.07.2023, 10:02 vor 956 Tagen @ Revoluzzer 2773 Views

Kapitel 2 aus dem Buch "China Morgana - Chinas Zukunft und die Selbsttäuschung des Westens" von James Mann
(Titel in englisch: The China Fantasy: Why Capitalism Will Not Bring Democracy to China)

Aus dem Englischen von Andreas Simon dos Santos

Das Wörterbuch des Abwiegelns

In den letzten drei Jahrzehnten hat sich ein ausgedehnter Wortschatz entwickelt, um Kritiker der Volksrepublik China zu stigmatisieren. Jeder, der stark an ein demokratisches China glaubt, jeder, der China wegen seiner Unterdrückung abweichender Meinungen unverblümt kritisiert, jeder, der nahelegt, dass sich die politische Situation in China nicht verändert oder der Handel mit China nicht zu Demokratie führen wird - jeder dieser Kritiker kann mit einem Hagel von Schimpf- und Schlagwörtern, vorgefertigten Phrasen und Klischees rechnen, die darauf zielen, den Sprecher als vereinzelte Stimme abzutun, bevor man sich mit seinen Ideen ernsthaft auseinandersetzen muss.

Man könnte diese Sammlung von Klischees das »Wörterbuch des Abwiegelns« nennen. Manchmal stammen die Ausdrücke von der chinesischen Regierung, die immer eifrig bestrebt ist, Kritik an ihrer Regierungsführung und ihrem undemokratischen System abzulenken. Andere Begriffe kommen aus den USA. Woher sie auch stammen, es sind die Lieblingsbegriffe in praktisch jeder Debatte über China.

Gehen wir einige dieser Wörter durch und ergründen, was sie bedeuten und in welcher Weise sie häufig missbraucht werden.

CHINABASHING (»CHINAPRÜGELN«) und CHINABASHER (»CHINAFRESSER«) - Mit 'bashing' ist hier das wahllose und ungerechte verbale Eindreschen auf einen Gegner gemeint - das sind in den USA die am häufigsten gebrauchten Allzweckbegriffe, mit denen man Kritiker der chinesischen Repressionspolitik isolieren möchte. Tatsächlich wird heutzutage praktisch jede Kritik an der Volksrepublik als China bashing, als Eindreschen auf China gebrandmarkt. Der Ausdruck legt nahe, dass der Kritiker für seine Besorgnis keine legitimen Gründe hat und in erster Linie aus persönlichen Motiven auf China herumhackt. Und was ist mit »China« gemeint? Für gewöhnlich zielt die fragliche Kritik auf die chinesische Regierung oder die Kommunistische Partei des Landes, aber der Ausdruck China bashing deutet irreführenderweise an, es handle sich um Kritik an der chinesischen Nation, dem chinesischen Volk oder der chinesischen Kultur.

Jemanden in dieser Weise als Chinafresser zu brandmarken, ist häufig eine Methode, um den ernsten Fragen eines Kritikers aus dem Weg zu gehen. Offensichtlich sind Themen wie Menschenrechte und Demokratie in China, Handel und Beschäftigung oder Währung und Wechselkurse komplex. Darüber hinaus könnte jede umfassende Untersuchung oder Debatte über diese größeren Themen die unangenehme Realität zutage fördern, dass die Öffentlichkeit in stärkerem Maße als die amerikanischen Eliten dazu neigt, Demokratie zu unterstützen, und in geringerem Maße an den Freihandel glaubt. Es ist somit leichter, einen Kritiker der Volksrepublik Chinas als Chinafresser abzutun, womit man zu verstehen gibt, dass es nichts weiter zu diskutieren gibt.

Der Vorwurf des ungerechtfertigten Herumhackens auf einer Nation entstand nicht erst im Zusammenhang mit der Kritik an China, sondern geht auf die Japan-Debatten in Washington in den achtziger Jahren zurück, bei denen der Ausdruck Japan bashing aufkam. Im Sommer 1987 zertrümmerten damals einige Kongressmitglieder auf dem Capital Hill in einer berühmt gewordenen Aktion mit Vorschlaghämmern ein Toshiba-Radio, nachdem bekannt geworden war, dass der Mutterkonzern der Firma sensible Technologie an die Sowjetunion geliefert hatte. [1] Das Verhalten der Kongressmitglieder konnte man in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes als Eindreschen bezeichnen. Später wurden die Metaphern Japan basher und Japan bashing unterschiedslos auf alle gemünzt, die Kritik an der japanischen Regierung oder japanischen Handelspraktiken übten. In den neunziger Jahren wurden die vergleichbaren Etiketten China bashing und China basher dann zunehmend für die Kritiker der chinesischen Regierung benutzt.

Diese Ausdrücke sind abgedroschen und werden häufig falsch benutzt, doch sie kommen immer mehr in Mode. Ursprünglich benutzte die New York Times den Ausdruck China basher nur in Anführungszeichen - womit sie kenntlich machte, dass es sich um ein Zitat, nicht einen Ausdruck der Zeitung handelte. Aber 2005 begannen die Anführungszeichen zu verschwinden, und die Kommentarseite fing an, sich den abwertenden Begriff zu eigen zu machen, womit sie zu erkennen gab, dass es sich um ein legitimes Schimpfwort handelte. [2]

Besinnen wir uns für einen Moment, um die Diskrepanz der Sprachverwendung auf uns wirken zu lassen: Wenn jemand zufällig nicht mit einer Kritik an der Volksrepublik China einverstanden ist, würde die New York Times (wie wir hoffen wollen) nicht versuchen, seine Ansichten unter Zuhilfenahme von Ausdrücken wie »chinahörig«, oder »Panda-Kuschler« abzutun, weil solche abfälligen Wörter die Kommentarseite herabwürdigen und einer echten Debatte im Weg stünden. Warum also wird China bashing so bereitwillig übernommen?

»ANTICHINESISCH« - Dieser Ausdruck stammt offenbar nicht aus den USA, sondern von der chinesischen Regierung. Wenn Einzelne die Politik der Volksrepublik China kritisieren, werden sie von der Staatsmacht mit dem Wort »antichinesisch« bedacht. Über die Jahre wurde der Dalai Lama regelmäßig als »antichinesisch« gebrandmarkt, ebenso die Verfechter der Demokratie in China und Hongkong und religiöse oder sektenähnliche Organisationen wie Falun Gong.

Dies ist natürlich ein eklatanter Versuch, Verwirrung zu stiften und die Politik der Parteiführung mit dem Deckmantel des Nationalismus zu verhüllen. Es ist möglich (ich spreche hier aus eigener Erfahrung), höchste Bewunderung für das chinesische Volk zu hegen und gleichzeitig die Politik des Regimes, dessen Vertreter vom Volk nie als seine Repräsentanten gewählt wurden, nicht zu mögen.

»MENTALITÄT DES KALTEN KRIEGES« - In den letzten Jahren ist ein neuer Ausdruck aufgetaucht, um Kritiker der Volksrepublik Chinas und ihrer fortdauernden Repressionen abzutun, indem man sie als vorgestrig abstempelt und ihnen eine »Mentalität des Kalten Krieges« vorwirft. Der Ausdruck wird zunehmend von chinesischen Politikern benutzt, darunter Präsident Hu Jintao, aber er wird auch von einigen amerikanischen Kommentatoren aufgegriffen. »In Amerika [...] sind viele Menschen intellektuell beschränkt durch das, was man eine residuale manichäische oder postmoderne Mentalität des Kalten Krieges nennen könnte«, schrieb der Journalist Tom Plate in einer Kolumne über China. [3]

Gemeint ist damit natürlich der Vorwurf, China werde so behandelt, wie die USA früher mit der Sowjetunion umging. Es ist ein absurder Vergleich, was am deutlichsten ein Blick auf die Wirtschaft belegt. Die Handelsprivilegien, in deren Genuss China seit den achtziger Jahren kam, gelten bis zum heutigen Tag. Im Jahr 2000 gewährten die USA diese Privilegien auf Dauer und ebneten erfolgreich den Weg zum Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation. Die Vereinigten Staaten haben ein Handelsdefizit mit China von mittlerweile 200 Milliarden Dollar pro Jahr. Chinas Fähigkeit, Waren in die USA zu verkaufen, ist eine der treibenden Kräfte hinter seinem rapiden Wirtschaftswachstum.

Angesichts der massiven chinesischen Exporte in die USA und der ebenso großen amerikanischen Investitionen in China ist jeder Versuch, die heutige US-Politik gegenüber China mit der amerikanischen Politik gegenüber der ehemaligen Sowjetunion in einen Topf zu werfen, von Grund auf abwegig. Keiner der hartgesottensten Falken in der Administration von George W. Bush - wie Vizepräsident Dick Cheney oder der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld - hat je damit gedroht, den Handel mit China zu beenden. Das ist ein beträchtlicher Unterschied zum Kalten Krieg, als Bestrebungen, den Handel mit den Sowjets zu beschränken und die sowjetische Wirtschaft zu unterminieren, einer der Eckpfeiler der amerikanischen Strategie waren. Die Sowjetunion war nie ein großer Handelspartner der Vereinigten Staaten, China ist es seit einem Vierteljahrhundert.

Außerdem muss jedem, der mit der Geschichte des Kalten Krieges und Chinas Rolle darin vertraut ist, der Vorwurf einer »Mentalität des Kalten Krieges« ironisch vorkommen. China war der größte Nutznießer der amerikanischen Politik in den letzten beiden Jahrzehnten des Kalten Krieges. Etliche der politischen Ansätze, Konzepte, Ideen und Annahmen, die in den Vereinigten Staaten in Bezug auf China bestehen, kamen in jener Ära auf und haben sich bis zu einem gewissen Grad bis heute gehalten. Dies ist die wahre, die historische »Mentalität des Kalten Krieges« in Bezug auf China: eine der Volksrepublik wohlgesonnene Mentalität.

Angefangen mit der Nixon-Regierung buhlten die USA eifrig um Chinas Unterstützung gegen die Sowjetunion (und China versicherte sich umgekehrt der amerikanischen Rückendeckung). Henry Kissinger bezog sich auf China als »stillen Alliierten« im Kalten Krieg. Als ein Element ihrer umfassenderen antisowjetischen Strategie beschlossen die USA 1979, China die Meistbegünstigungsklausel einzuräumen, während sie der Sowjetunion dieses Privileg weiterhin verwährte - und diese Zollvergünstigungen trugen dazu bei, China zu dem zu machen, was es heute ist. Die klare Marschrichtung der amerikanischen Politik jener Jahre bestand darin, Konflikte mit China tunlichst gering zu halten. Das wahre Erbe der letzten beiden Jahrzehnte des Kalten Krieges in den USA ist also eine eilfertige Bereitwilligkeit, die Ansichten der chinesischen Regierung zu unterstützen, nicht sie zu diskriminieren. Und das Erbe dieser Ära setzt sich bis heute fort. Man kann es im instinktiven Zögern finden, das amerikanische Amtsträger und Akademiker befällt, wenn es um öffentliche Kritik an der chinesischen Regierung geht. Man kann es in der Eile erkennen, mit dem die US-Regierung Konflikte mit China übertüncht. Man kann es in dem Eifer erblicken, mit dem Washington mit China in einen »strategischen Dialog« treten will, ein Ausdruck, der Erinnerungen an die Ära Kissinger weckt.

Schließlich kann man von Zeit zu Zeit sogar noch ein paar Überreste dieser alten Mentalität des Kalten Krieges in der Berichterstattung über China und seine Beziehungen zu den USA finden. Liest man die täglichen Storys, findet man gelegentlich das Klischee, dass diese oder jene Aktion der USA »China ärgern dürfte«. Als der damalige Außenminister Colin Powell dem taiwanesischen Präsidenten Chen Shui-bian in Panama die Hand schüttelte, schrieb die Washington Post, dass dies China ärgern könnte. Ein Leitartikel im San Francisco Chronicle grübelte darüber nach, was wohl passieren würde, wenn John Kamm, ein Menschenrechtsaktivist in China, einen Preis vom Außenministerium erhielte: »Wird ein staatlicher Preis China verärgern [...]?« [4] Solche Pressestimmen vermitteln den Eindruck, dass sich die chinesische Regierung wie ein reizbarer, wütender Teenager verhält, der jederzeit explodieren kann.

Auch diese journalistische Konvention geht auf die Nixon-Kissinger-Ära zurück, als die sino-amerikanische Diplomatie im Höchstmaß personalisiert war. Damals fürchtete man, jede Kränkung der Gefühle eines der führenden Regierungsmitglieder, über welche Belanglosigkeit auch immer, könnte die eben erst aufkeimende Beziehung zwischen Washington und Peking verdorren lassen. Es gibt kein anderes Land auf der Welt, bei dem sich die amerikanische Presse so nervös über die wechselnden Stimmungen seiner Führer sorgt - nicht einmal die Sowjetunion auf der Höhe des Kalten Krieges.

Letztlich ist der Ausdruck »Mentalität des Kalten Krieges« eine Art verbaler Trick. Der wahre historische Anachronismus ist Chinas leninistisches politisches System, und dieses repressive System ist in den Vereinigten Staaten die Hauptquelle der Opposition gegen China. Aber der Ausdruck »Mentalität des Kalten Krieges« legt fälschlich nahe, dass die Opposition gegen den Leninismus - und nicht das politische System Chinas - irgendwie veraltet sei.

»PROVOKATIV« - Dieses Wort wird gewöhnlich auf Regierungsmaßnahmen gemünzt, die das chinesische Regime herausfordern oder kritisieren, obwohl auch das Handeln von Einzelnen manchmal als »provokativ« bezeichnet wird.

Gemeint ist damit, dass die Betreffenden zu weit gegangen sind, unklug handeln oder extremistische Auffassungen vertreten. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Bedeutung dieses Wortes. Wörtlich heißt »provokativ« herausfordern, reizen. In Bezug auf China bedeutet provokativ so viel wie »geeignet, die chinesische Führung wütend zu machen«. Das ist ein wesenhaft subjektiver Standard, denn es liegt natürlich an der chinesischen Führung, zu definieren, was sie wütend macht. Eine Handlung kann denkbar legal, gerecht, weise und wohlbegründet sein und dennoch provokativ. Manche politischen Ansätze oder Handlungen als »provokativ« zu bezeichnen, ist entweder sinnlos oder gründet, schlimmer noch, auf der Ansicht, dass sich der chinesische Staat seinem Wesen nach in ihren Führern verkörpert, auf deren Gefühle es allein ankommt.

Einzelne Personen, denen man »provokative« Handlungen anlastet, werden für gewöhnlich noch mit einem weiteren abwertenden Ausdruck bedacht: Sie sind »Störenfriede«. Taiwans zwei jüngste Präsidenten, Chen Shui-bian, und vor ihm Lee Teng-hui, waren beide »Störenfriede«. Der Dalai Lama ist ebenfalls ein »Störenfried«. Wieder handelt es sich, wörtlich genommen, um einen sinnlosen Vorwurf. Auch die chinesische Führung »stört« von Zeit zu Zeit - und könnte, wie andere internationale Störenfriede (einschließlich den USA), gelegentlich sogar Recht damit haben. Jemanden einen »Störenfried« zu nennen, zieht die internationale Diplomatie auf Sandkastenniveau herab.

Wann immer Störenfriede etwas tun, was der Regierung der Volksrepublik China nicht gefällt, kann man damit rechnen, dass die Chinaexperten in den Vereinigten Staaten ein drittes metaphorisches Klischee benutzen: Man sagt, dass die Störenfriede »über die Grenzen hinausgehen«. Insbesondere von Vertretern Taiwans wird regelmäßig gesagt, dass sie »über die Grenzen hinausgehen«. Gemeint ist damit, dass jemand versucht, vorhandene Beschränkungen zu überwinden und zu etwas Neuem vorzudringen.

Tatsächlich beschreibt dieses abgenutzte Klischee zuweilen akkurat die Handlungen taiwanesischer Führer wie die des Präsidenten Chen Shui-bian und seines Vorgängers Lee Teng-hui. Diese versuchten wiederholt, Beschränkungen, denen sie aufgrund der Tatsache unterworfen sind, dass die meisten Länder der Welt keine diplomatischen Beziehungen zu ihnen unterhalten, zu überwinden. Es verdient Beachtung, dass auch die chinesische Führung manchmal versucht, die USA zu bewegen, Taiwan neue Grenzen aufzuerlegen, die so noch nie gezogen wurden. Doch in der Welt Washingtoner Klischees beschreibt man die Handlungen der Volksrepublik China fast nie als »Grenzüberschreitungen«. Wenn China von den USA eine neue Erklärung oder ein Kommunique zu Taiwan anstrebt, oder die amerikanische Verurteilung des Terrorismus in der Provinz Xinjiang fordert, lassen die amerikanischen Chinaexperten aus irgendeinem Grund die Metapher von der »Grenzüberschreitung« fallen und flüchten sich in Erklärungen, warum die Vereinigten Staaten aufpassen sollten, »China nicht zu verärgern«.

»DIE MENSCHEN IN CHINA MACHEN SICH NICHTS AUS POLITIK. SIE SIND NUR DARAN INTERESSIERT, GELD ZU VERDIENEN.« - Dies ist eine der Falschmeldungen, die amerikanische Chinareisende in die Welt setzen (darunter Touristen, Auslandsexperten und Politiker). Sie suggerieren damit, dass die chinesischen Demokratieaktivisten irgendwie das Wesen des chinesischen Volkes verkennen.

Denkt man darüber nach, ist es an der Oberfläche ein herabsetzendes nationales Stereotyp, das so wenig Gültigkeit hat wie das ebenso generalisierende und degradierende alte Klischee, dass »den Chinesen« menschliches Leben gleichgültig sei. Natürlich interessieren sich Chinesen für Politik - einige mehr als andere, wie in allen anderen Ländern auch.

Jeder, der während einer jener kurzen und tragischen Perioden, in denen die Führung der Kommunistischen Partei den Menschen erlaubte, relativ frei ihre Meinung zu äußern, einige Zeit in der Volksrepublik China verbracht hat - während der »Hundert-Blumen-Kampagne« 1956 - 1957 oder in den Monaten der »Demokratischen Bewegung« 1978 - 1979 oder während der Zeit vor der Niederschlagung der Demonstrationen auf dem Tiananmenplatz 1989 - kann Zeugnis davon ablegen, wie intensiv sich viele Menschen in China mit Politik beschäftigen, und wie gerne sie dabei mitreden würden, wie ihr Land regiert werden soll. »Ich sah ein China heraufdämmern, das ich mir zuvor kaum je vorgestellt hatte«, schrieb der kanadische Journalist John Fraser, als er sich plötzlich inmitten der kurzen Öffnung von 1978 - 1979 wiederfand. [5] Wenn während anderer Phasen die Menschen in China politischer Aktivität aus dem Weg gingen und Besuchern erklärten, am Zeitgeschehen nicht interessiert zu sein, kann man dies lediglich als Reaktion auf das politische Klima in China verstehen. Menschen sind nicht versessen darauf, politisch aktiv zu werden, wenn darunter ihre Karriere leidet oder Gefängnisstrafen drohen.

"WENN WIR CHINA ALS BEDROHUNG BEHANDELN, WIRD ES ZU EINER BEDROHUNG WERDEN." - In den letzten Jahren sind verschiedene Versionen dieses Satzes in den politischen Sprachgebrauch eingegangen. »Wir müssen unsere Interessen verteidigen, aber wenn wir die Chinesen reflexartig als Bedrohung behandeln, wird sich unsere Frage von selbst beantworten: Sie werden zu einer Bedrohung werden«, bekräftigte der Kolumnist Robert J . Samuelson. [6]

In klassischen militärischen Begriffen hängt die Frage, ob ein Land als Bedrohung empfunden wird, von zweierlei ab: seinen Fähigkeiten und seinen Absichten. Wie ich im ersten Kapitel erläutert habe, sollten wir nicht annehmen, dass China für die Vereinigten Staaten zu einer militärischen Bedrohung wird, da Amerikas eigene militärische Fähigkeiten weit über denen aller anderen Länder bleiben werden. Aber der scheinbar so plausible Aphorismus »Wenn wir China als Bedrohung behandeln, wird es zu einer Bedrohung werden« verdient eine genauere Betrachtung, behauptet er doch, dass auch das Gegenteil wahr ist: »Wenn wir China nicht bedrohen, wird es auch für uns nicht zur Bedrohung«. Doch mit dieser Aussage gibt es allerhand logische Probleme, weil man sich auch noch andere Möglichkeiten vorstellen kann. Wie China seine Streitkräfte ausbaut, hängt nicht gänzlich vom Verhalten der USA ab. Darüber hinaus könnte China auf andere Weise auf amerikanische Handlungen reagieren: Es ist zum Beispiel denkbar, dass sich China davon abbringen ließe, tatsächlich zur Bedrohung zu werden, falls die Vereinigten Staaten es als eine ernste Bedrohung behandeln würden.

Um die Schwierigkeiten zu sehen, lassen Sie uns die Sache umkehren. Es scheint evident, dass etliche Führer der Kommunistischen Partei Chinas die USA als politische »Bedrohung« betrachtet haben, seit riesige Menschenansammlungen auf dem Tiananmenplatz in der Krise von 1989 westliche Ideale zitierten. Wenn China die USA also als »politische Bedrohung« behandelt, bedeutet dies dann, dass wir auch zu einer werden? Nein. Wer wir sind und was wir tun, hängt nicht von Chinas Bedrohungswahrnehmung ab.

Der »Bedrohungs«-Aphorismus ist eine aufgefrischte Variante eines früheren, kohärenteren Klischees. Mitte der neunziger Jahre prägte Professor Joseph Nye, damals in der Clinton-Regierung, den Satz: »Wenn man China wie einen Feind behandelt, wird es ein Feind werden.« Ob irgendeine Person oder irgendein Land ein Feind ist, ist in erster Linie eine Frage subjektiver Definition, eine Einstellung; ein Land ist ein Feind, wenn wir es sagen - daher machte Neys Formulierung mehr Sinn. Diese Unterscheidung sollte man im Gedächtnis behalten. Eine Bedrohung muss kein Feind sein, und ein Feind keine Bedrohung.

»IDEOLOGISCH« - Wer in den USA für die Förderung der Menschenrechte und die Demokratie in China eintritt, wurde in den letzten Jahren zuweilen mit einem neuen Etikett bedacht: »ideologisch«. Das ist ein seltsamer Wortgebrauch, da »ideologisch« ursprünglich eine umfassende Weltsicht wie den Marxismus oder den Nationalsozialismus bezeichnete, nicht einfach den Glauben an eine demokratische Regierung oder an Selbstbestimmung. Unter dieser neuen Definition war auch Woodrow Wilson »ideologisch«, so wie Thomas Jefferson, Mahatma Gandhi oder Martin Luther King jr.

Leider wurde aufgrund der Art, wie die Regierung von George W. Bush und ihre neokonservativen Anhänger den Regimewechsel im Irak betrieben, die Sache der Demokratieförderung beschädigt und geriet als »ideologisch« in Verruf. Erst als sich die ursprünglich angeführten Kriegsgründe (Saddam Husseins angebliche Massenvernichtungswaffen und seine vermeintlichen Verbindungen zu Al-Qaida) als haltlos erwiesen hatten, verlegte sich Bush auf die Herstellung demokratischer Verhältnisse als Hauptgrund für den Irakkrieg. Die Neokonservativen hatten schon vor dem letzten Irakkrieg die Demokratieideale von Woodrow Wilson für sich wiederentdeckt, verknüpften sie aber so eng mit dem Einsatz militärischer Gewalt und der Verfolgung amerikanischer Interessen, dass als dadurch die Unterstützung für die Sache der Demokratie in anderen Teilen der Welt wie China geschwächt wurde.

Veränderungen in einem politischen System anzustreben, das jede organisierte Opposition ausmerzt, ist nicht »ideologisch« im ursprünglichen Sinne des Wortes; »idealistisch« wäre ein zutreffenderer und angemessenerer Terminus. Doch in Amerikas gegenwärtigem Sprachgebrauch wird die Förderung der Demokratie zunehmend als »ideologisch« verunglimpft.

Es ist interessant zu beobachten, dass im herrschenden Sprachgebrauch hingegen nicht als ideologisch gilt, was sehr wohl ideologisch sein könnte: die unbeirrbare Verpflichtung zum Freihandel. Jene, die im Freihandel den unfehlbaren Wegbereiter der Demokratie sehen oder alle anderen Prioritäten den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit untergeordnet wissen möchten, sind keinen Deut weniger doktrinär als die Verfechter der Demokratie. Doch unser gegenwärtiger Sprachgebrauch suggeriert, dass die Fürsprecher des Freihandels irgendwie von Natur aus vernünftig und nüchtern sind, während jene, die auf demokratischen Prinzipien beharren, als realitätsfremd gelten. In Wirklichkeit ist zuweilen genau das Gegenteil der Fall.

Die fortgesetzte Verwendung dieses verharmlosenden Wortschatzes wirft eine breitere Frage auf: Wie lässt sich der gediegene intellektuelle Überbau erklären, der dazu dient, eine öffentliche Diskussion über den Mangel an Demokratie in China zu vermeiden? Warum zeigen sich so viele führende amerikanische Experten und Intellektuelle so bemerkenswert gleichgültig gegenüber der fortdauernden Unterdrückung jeder organisierten Opposition im bevölkerungsreichsten Land der Welt? Es stimmt schon, dass etliche dieser Fachleute auf eine Arbeit verweisen können, die sie zu diesem Thema veröffentlicht haben; gewöhnlich jedoch wird solche Kritik nur beiläufig, im Privaten oder im Kreis der Fachkollegen geäußert. Die Volksrepublik China verurteilen? Öffentlich Entrüstung bekunden? Vor dem Kongress aussagen oder mit der Presse sprechen? Nur wenige sind dazu bereit. Warum?

Der beste Einstieg zum Verständnis der Einstellungen, die Chinaexperten gegenüber der Volksrepublik hegen, besteht darin, die Spannung zwischen zwei Denkansätzen in Bezug auf die amerikanisch-chinesischen Beziehungen zu untersuchen, die scheinbar in Konflikt miteinander liegen und häufig, aber jeweils in unterschiedlichen Kontexten, von führenden amerikanischen Experten vertreten werden.

Einerseits suggerieren die Chinaexperten regelmäßig, dass die Bande zwischen Washington und Peking schrecklich fragil seien. Häufig hat man uns gewarnt, die Beziehung könnte auseinanderbrechen. Harry Harding, einer der führenden Chinaexperten der USA, nannte seine Geschichte der neueren amerikanisch-chinesischen Beziehungen 'A Fragile Relationship' (»Eine zerbrechliche Beziehung«). Wann immer im Kongress oder der Presse ein öffentlicher Streit über China entbrennt, wird der eine oder andere Chinaexperte seine Kollegen warnen: »Halten Sie Ihre Hüte fest, wir kommen in stürmische See« - eine Metapher, die gut zum Ausdruck bringt, dass für viele Chinaexperten Kritik an der Volksrepublik China wie ein Unwetter ist, und das vorrangige Ziel der amerikanischen Chinapolitik darin bestehen sollte, Kontroversen zu vermeiden.

Zu dieser Auffassung gehört häufig die Behauptung, in Washington hätten sich mächtige Kräfte versammelt, um die amerikanische Beziehung zur chinesischen Führung zu zerstören. Man darf raten, welche Kräfte damit gemeint sein könnten, denn sie wechseln von Jahr zu Jahr: Menschenrechtsorgansationen, voreingenommene Demokraten, voreingenommene Republikaner, die »Taiwan-Lobby«, engstirnige Fabrikanten, Gewerkschaften. Im Gegensatz dazu präsentieren sich die Befürworter der herrschenden Politik der Einbindung gegenüber Peking gerne als isoliert und politisch schwach.

Stellen wir nun dem beständigen Eindruck der Chinaexperten von der Fragilität der amerikanisch-chinesischen Beziehungen eine andere, damit kontrastierende Idee gegenüber, die ebenfalls von führenden amerikanischen Sinologen geäußert wird: Dass nämlich die amerikanische Chinapolitik in den letzten 35 Jahren seit Nixons Öffnung Anfang der siebziger Jahre im Wesentlichen unverändert geblieben sei. »In sieben Legislaturperioden ist die US-Politik gegenüber China bemerkenswert stabil geblieben und könnte als ›abgesicherte Integration‹ bezeichnet werden«, schrieb der bedeutende Chinakenner David M. Lampton kürzlich in einem Essay. [7]

An Lamptons Feststellung sind Abstriche erlaubt, denn es gab, wie wir noch im vierten Kapitel sehen werden, gelegentliche Störungen in der amerikanischen Chinapolitik. Im Großen und Ganzen ist Lamptons These jedoch zutreffend: Die Grundzüge der Chinapolitik von Nixon und Kissinger sind in den letzten 35 Jahren gleich geblieben. Und die Vertreter dieser Politik - ob wir sie wie üblich »Einbindung« nennen oder, mit Lampton, »abgesicherte Integration« - geben in der amerikanischen Chinapolitik heute den Ton an.

Doch, halt: Wenn die amerikanische Politik so stabil erscheint und es tatsächlich auch war, warum gilt sie dann als zerbrechlich? Und warum stellen sich die Vertreter dieser Politik als politisch schwach dar? Unter jeder Regierung, ob demokratisch oder republikanisch, bekleiden die Verfechter der Einbindung Chinas die meisten, wenn nicht alle Top-Positionen in der Chinapolitik. Auf der Arbeitsebene der Regierung im Weißen Haus, im Außenministerium und der CIA und häufig auch im Pentagon besetzen die Einbindungsbefürworter fast immer die Schlüsselposten. Die meisten Chinaexperten in Universitäten und Denkfabriken der USA sind ebenfalls nachdrücklich für die Idee der Einbindung, wie auch die Aufsichtsräte und Vorstände der meisten Fortune-500-Unternehmen.

Kurz, wo es um die Chinapolitik geht, beherrschen die Vertreter der Einbindung unangefochten das Feld. Warum haben sie dann ein so übertriebenes Gefühl der Verwundbarkeit? Wie können wir diesen scheinbaren Widerspruch erklären? Um dies zu verstehen, müssen wir auf das letzte halbe Jahrhundert der amerikanischen Geschichte zurückblicken und darauf, wie es die gegenwärtige Generation der Chinaexperten erlebt hat.

Jede Untersuchung der Chinaexperten muss mit dem bitteren Erbe der McCarthy-Zeit beginnen. Am 1. Oktober 1949 gaben Mao Zedong und seine Kommunistische Partei die Gründung der Volksrepublik China bekannt, nachdem sie im Bürgerkrieg gegen Chiang Kai-sheks nationalistisches Regime (Kuomintang) obsiegt hatten. Chiang Kai-shek hatte beträchtliche amerikanische Hilfe erhalten, und im Gefolge seiner Niederlage entbrannte in den USA eine bittere Debatte darüber, wer China »verloren« hatte. In den frühen fünfziger Jahren zettelte Senator Joseph McCarthy seinen Kreuzzug gegen mutmaßliche kommunistische Agenten und andere Subversive in der US-Regierung an.

In jenem Jahrzehnt wurden mehrere führende Chinaspezialisten Amerikas aus ihren Ämtern im Außenministerium gedrängt. Wer in den dreißiger und vierziger Jahren Sympathien für die chinesischen Kommunisten geäußert hatte, war in Gefahr. In der Zwischenzeit waren Beziehungen zwischen Amerika und China praktisch nicht vorhanden. Die Vereinigten Staaten unterhielten keine diplomatischen Beziehungen und tatsächlich keinerlei wie immer gearteten Kontakte zu Peking. Vertreter der beiden Länder trafen nur auf internationalen Konferenzen in Genf aufeinander - zumeist nur, um sich böse Blicke zuzuwerfen -, gelegentlich kam es zu kurzen Treffen in Warschau. In der akademischen Welt war China ein enges und eingegrabenes Spezialgebiet.

Dann änderte sich die Lage schlagartig. 1971 gab Präsident Nixon bekannt, dass er seinen Nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger auf geheime Mission nach China geschickt habe und er selbst im darauffolgenden Jahr nach China reisen würde. Bis 1973 hatten die USA eine Vertretung (eine inoffizielle ständige Gesandtschaft) in Peking, und Ende 1978 gab Präsident Carter die Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen mit China bekannt.

Diese Entwicklung führte zur Wiederbelebung der Sinologie in den USA. Es ist kaum möglich, die Aufgeregtheit und den Zauber zu beschreiben, die Chinas Öffnung damals heraufbeschwor. Wer die Volksrepublik China bis dahin nur aus Büchern kannte und nur von außen hatte studieren können - von Taiwan oder Hongkong aus -, konnte nun nach Peking oder Schanghai reisen. Diese Kontakte wurden für gewöhnlich kontrolliert; tatsächlich gründeten die Regierungen der USA und Chinas offizielle Stellen, die Reisen für Wissenschaftler und andere arrangierten. Aber trotz der Kontrollen waren diese Reisen vom Standpunkt der Wissenschaftler zweifellos besser als nichts. Daheim in den USA eröffneten sich nun neue Karrierechancen; die US-Regierung fing wieder an, Chinakenner einzustellen. Doch wieder wusste niemand, wie lange all diese Veränderungen anhalten würden. In dieser Frühphase war die Beziehung zwischen den USA und China in der Tat zerbrechlich.

So sah das Klima für junge Sinologen Anfang der siebziger Jahre aus. Die angehenden Chinaexperten, die damals studierten, besetzen heute hochrangige Positionen auf diesem Gebiet. Wer zur Zeit von Nixons Chinareise 1972 zwischen 20 und 30 war, der war im Jahr 2007 zwischen 55 und 65. Diese Menschen wurden zu einer Zeit erwachsen, als Amerika aufregende neue Beziehungen zu China aufgenommen hatte, gleichzeitig die McCarthy-Ära mit all ihrer Hässlichkeit jedoch noch frisch im Gedächtnis war. Das Gefühl, dass irgendein Demagoge oder irgendwelche Kongressanhörungen die amerikanisch-chinesischen Beziehungen jederzeit in eine Eiszeit wie in den fünfziger Jahren zurückwerfen könnten, hatte sich ihnen tief eingegraben.

Dazu kam es natürlich nie. Jahrzehntelang machten die Chinaexperten ungehindert Karriere. Einige von ihnen etablierten sich so gut und knüpften so enge Bande zur amerikanischen Politik, dass sie zwischen Universität und Regierung hin- und herwechselten. Doch immerzu begleitete sie die Sorge um einen Rückfall in die McCarthy-Zeit. Wann immer, besonders im Kongress oder in den Nachrichtenmedien, Kritik am chinesischen Regime auflebte, sah man dies folglich als bedrohlich an, überzeugt, dass die Chinapolitik im Stillen betrieben werden und so weit wie möglich in der Hand der Exekutive belassen werden sollte.

Dies ist der Hintergrund, vor dem wir das Bemühen amerikanischer Intellektueller in den letzten Jahrzehnten, die fortdauernde Unterdrückung anderer Meinungen durch das chinesische Regime wegzuerklären, untersuchen müssen. Die amerikanische Öffentlichkeit allgemein ist vehement gegen politische Repression, und der Kongress neigt dazu, diese öffentliche Meinung weit getreuer widerzuspiegeln als etwa das Außenministerium oder der Nationale Sicherheitsrat. Folglich ist die Erinnerung an das Wesen des chinesischen Systems - wann immer wieder einmal chinesische Regimegegner ins Gefängnis geworfen werden oder sich die Kommunisten zur einzigen erlaubten politische Kraft erklären - amerikanischen Chinaexperten etwas unangenehm. Sie weckt die Angst, das alte Gespenst, dass sich der Kongress und die öffentliche Meinung in Amerika zu sehr über China erregen.

So haben die Chinaexperten über die Jahre eine Reihe von Erklärungen geliefert. Zuerst behauptete man, in Mao Zedongs Regime spiegele sich tatsächlich der allgemeine Wille des chinesischen Volkes wider, auch wenn es keine Wahlen gab, um diese Behauptung zu beweisen. China, so wurde gesagt, sei in kultureller Hinsicht anders als der Westen; es gäbe hier keine Notwendigkeit für Formalitäten wie Abstimmungen, Meinungsumfragen oder Wahllokale.

Anfang der achtziger Jahre, nach Maos Tod und Deng Xiaopings Übernahme der Parteiführung, begannen Amerikas Chinaexperten anzudeuten, Deng trage sich mit der Absicht einer Liberalisierung des politischen Systems. Tatsächlich war Deng Xiaoping dabei, die chinesische Wirtschaft radikal umzukrempeln; in den USA äußerten einige Chinaexperten die Ansicht, dass er zusammen mit den Wirtschaftsreformen ausgedehnte politische Reformen im Sinn habe. [8]

Dieser Glaube zerstob 1989, als Deng Xiaoping die Volksarmee in Marsch setzte, um sich den Weg durch das Pekinger Stadtzentrum freizuschießen und die Protestdemonstrationen zu beenden, die bis zu einer Millionen Menschen auf dem Tiananmenplatz zusammengeführt hatten. In den Wochen und Monaten nach dem Massaker änderten einige amerikanische Chinaexperten ihre Meinung über den gebotenen Umgang mit dem Regime. [9] Viele andere jedoch beschränkten ihre Verurteilungen auf ein Minimum und widmeten ihre Energien stattdessen rasch der Bewahrung des Status quo, besonders den in den siebziger Jahren zu China geknüpften Banden.

Es war nicht mehr plausibel zu behaupten, die chinesische Regierung genieße die Unterstützung der Öffentlichkeit. Deng Xiaoping war, wie sich herausstellte, kein Befürworter einer politischen Liberalisierung. Das brutal undemokratische Wesen dieses Regimes lag für alle offen zutage. In der Zwischenzeit bewiesen die Geschehnisse in Nachbarländern Chinas wie Südkorea und den Philippinen, dass Demokratie nicht nur ein westliches Konstrukt war, sondern auch zu Ostasien passte.

Die alte Losung, die Kommunistische Partei Chinas verkörpere den Willen des chinesischen Volkes, wurde mit dem Massaker von 1989 unhaltbar, und das Gleiche gilt für die Hoffnung, die Kommunistische Partei stünde kurz davor, einen politischen Wandel in die Wege zu leiten. Was war zu tun? Es dauerte ein paar Jahre, doch schließlich tauchte eine Lösung auf. Das Argument lautete wie folgt: Selbst wenn Chinas Regime höchst repressiv war und es keinerlei Belege für seine Absicht gab, das System in naher Zukunft zu ändern, würde die Demokratie trotzdem zwangsläufig nach China kommen. Handel und zunehmender Wohlstand würden im Zusammenspiel einen dramatischen politischen Wandel herbeiführen, selbst wenn ihn die chinesische Führung nicht wolle oder sich ihm widersetze.

Das Schöne an dieser Argumentation war aus Sicht ihrer Vertreter, dass sie sich nicht ganz so leicht widerlegen ließ wie die früheren. Wenn man behauptet, die Kommunistische Partei Chinas verkörpere die Gefühle des Volkes, wird man früher oder später durch einen widrigen Vorfall wie das Tiananmen-Massaker Lügen gestraft. Wenn man prognostiziert, dass sich die gegenwärtige chinesische Regierung mit der Absicht trage, die Demokratie einzuführen, kann man vielleicht einige Leute überzeugen, eine Zeit lang darauf zu warten, aber nach ein paar Jahren werden womöglich selbst die leichtgläubigsten Zuhörer fragen, warum die chinesische Führung weiterhin jede organisierte politische Opposition verbietet.

Behauptet man aber, dass die Demokratie durch das Wirken tiefgreifender historischer Kräfte und die Magie des Handels eines Tages in ferner Zukunft unweigerlich in China Einzug halten wird, ist man aus dem Schneider. Die heutige Realität fortgesetzter Repression widerspricht der eigenen Argumentation nicht, weil nach dieser These die Handlungen und Absichten der chinesischen Führung irrelevant sind. Die Demokratie - so lautet die Theorie - wird einfach in diesem oder einem anderen Jahrzehnt ankommen, mit oder ohne Unterstützung der Führung. Besser noch, niemand außerhalb Chinas muss irgendetwas dafür tun oder auch nur länger darüber nachdenken. Warum sich die Mühe machen, gegen eine Unterdrückungsmaßnahme zu protestieren oder China zu drängen, eine politische Opposition zuzulassen, wenn man weiß, dass die Demokratie aufgrund der unerbittlichen Gesetze der Geschichte sowieso kommen wird?

Dieses letzte Argument, dass die Demokratie irgendwann nach China kommt, ganz gleich was seine Führung tut oder will, ist natürlich das Beschwichtigungsszenario. Damit haben die Chinaexperten endlich eine Formel, die es Amerika erlaubt, Beziehungen zur Volksrepublik China zu pflegen, ohne sich allzu sehr um ihren Mangel an Demokratie zu grämen; das politische System wird sich wandeln, ganz gleich, was wir tun. Langfristig wird alles gut. Fürs Erste ist das Beste, was wir tun können, weiter Handel mit China zu treiben, weil der Handel eines Tages zur Demokratie führen wird. Dies ist die Glaubenslehre, der die amerikanische Chinapolitik seit beinahe 15 Jahren folgt.

Am 22. Februar 2000 veröffentlichte die Washington Post auf ihrer Titelseite einen interessanten Bericht über China, der ein Eigenleben entwickelte. Die Zeitung berichtete über eine Gruppe in Washington namens »Blue Team«, eine »lose Allianz von Kongressmitgliedern, Kongressmitarbeitern, Experten aus Denkfabriken, republikanischen Parteifunktionären, konservativen Journalisten, Taiwan-Lobbyisten, ehemaligen Nachrichtendienstoffizieren und einer Hand voll Akademikern«. Sie alle, so berichtete die Zeitung, »teilen die Ansicht, dass ein aufstrebendes China große Risiken für die vitalen Interessen Amerikas berge«. [10]

Die Story stimmte. Es gab tatsächlich eine lockere Allianz von Falken, die vor China warnten. Einige ihrer Mitglieder befleißigten sich extravaganter Übertreibungen über das Ausmaß der chinesischen Bedrohung für die USA und mühten sich, Leute mit gegenteiliger Meinung mit Schimpfwörtern wie »Panda-Kuschler« zu verunglimpfen. Einige dieser Falken nannten sich in einem Anfall von Selbstüberhöhung das »Blue Team«. [11]

Doch die Bezeichnung »Team« war etwas überzogen. Der Artikel der Washington Post räumte auch ein, dass die Gruppe weniger organisiert war, als der Ausdruck nahelegte. Das angebliche Team hatte keine Mitgliedsausweise und hielt keine formellen Treffen ab, einige seiner angeblichen Mitglieder vertraten vehement andere Meinungen als andere. Aber solche Feinheiten gingen in der sich anschließenden Debatte unter, und in den folgenden Monaten und Jahren sprachen Kommentatoren in den Vereinigten Staaten und Asien vom Blue Team, als wäre es eine einzelne, gut organisierte Verschwörergruppe.

Wegen der großen öffentlichen Aufmerksamkeit für das Blue Team übersah man gewöhnlich den Rest der Geschichte, nämlich jene Personengruppe, die in den Chinadebatten auf der anderen Seite steht und im Gegenteil bestrebt ist, Konflikten mit der Volksrepublik China aus dem Weg zu gehen. Auch sie bildeten mit den Worten der Zeitung eine »lockere Allianz« von Kongressmitgliedern, Kongressmitarbeitern, Mitgliedern von Denkfabriken, Akademikern, Lobbyisten für die Volksrepublik China und Managern oder Rechtsanwälten von in China tätigen multinationalen Konzernen. Auch sie neigten dazu, zusammenzuarbeiten, einander zu konsultieren, Pläne und Strategien auszutauschen und sich täglich über ihre kleinen Mailboxnetze miteinander auszutauschen.

Die Anführer vom Blue Team gaben dieser rivalisierenden Gruppe von Chinaspezialisten den Spitznamen »Red Team«. Auch dies war eine Übertreibung: Das Red Team war ebenfalls keine organisierte Verschwörung. Doch das fortwährende Trauerspiel der amerikanischen Unfähigkeit, mit China umzugehen, lag in den endlosen Manövern dieser beiden rivalisierenden Lager. Jede Gruppe fühlte sich mit mehr als nur ein bisschen Selbstmitleid schwach, unorganisiert und hilflos angesichts der überwältigenden Macht ihres Gegners.

Die Polarisierung war so groß, dass sich jedes neue Ereignis oder Thema, das mit China zu tun hatte, in Washington rasch zu einer giftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen auswuchs. Mitglieder des Blue Team bezeichneten ihre Gegner nicht selten als Werkzeuge Pekings oder »Panda-Kuschler«, Angehörige des Red Team nannten ihre Gegner »Chinafresser«. Inmitten dieser Beschimpfungen und Parteistreitigkeiten war es in Washington häufig schwer, sich mit China selbst auseinanderzusetzen.

Referenzen:
1 Vgl. »But Not That«, Leitartikel, Washington Post, 3. Juli 1987.
2 Vgl. »China Revalues the Yuan«, in: New York Times, 22. Juli 2005, und »No Way to Treat a Dragon«, ebd., 4. August 2005.
3 Tom Plate, »Twin Stars Shone over 2005«, in: South China Morning Post, 31. Dezember 2005, S. 11.
4 Vgl. Warren P. Strobel, »Powell Lauds Panama for Progress Towards Democracy«, in: Knight Ridder News Service, 4. November 2003; »A Human Rights Defender«, in: San Francisco Chronicle, 13. Dezember 28 2001, S. A-24.
5 John Fraser, The Chinese, New York 1980, S. 201.
6 Robert J. Samuelson, »China’s Oil Bid«, in: Washington Post, 6. Juli 31 2005, S. A-17.
7 David M. Lampton, »Paradigm Lost: The Demise of ›Weak China‹«, in: National Interest, Herbst 2005, S. 69.
8 Vgl. z.B. Doak Barnett, »Ten Years After Mao«, in: Foreign Affairs, Herbst 1986, S. 37.
9 Roger Sullivan, einer der früheren amerikanischen Offiziellen, die an Nixons und Kissingers Öffnung gegenüber China mitgewirkt hatten, trat als Vorsitzender des amerikanisch-chinesischen Wirtschaftsrates zurück, weil er die Zusammenarbeit mit dem Regime nach dem Massaker auf dem Tiananmenplatz nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte.
10 Robert Kaiser, Steven Mufson, »›Blue Team‹ Draws a Hard Line on Beijing«, in: Washington Post, 22. Februar 2000, S. A-1.
11 Mit der Farbe Blau wird in Kriegsspielen gewöhnlich die amerikanische Seite oder die NATO insgesamt bezeichnet, ihre Gegner dagegen mit Rot, daher »Red Team«. (A.d.Ü.)

Leserzuschrift: Kapitel 2 aus dem Buch "China Morgana - Chinas Zukunft und die Selbsttäuschung des Westens" von James Mann - Teil 2

Ikonoklast, Dienstag, 25.07.2023, 10:02 vor 956 Tagen @ Ikonoklast 2696 Views

Zusammenfassung

Wer integriert hier wen?
Amerika hat sich im Hinblick auf China eines falschen Paradigmas bedient. Tag für Tag betreiben amerikanische Amtsträger eine Politik, die auf bestenfalls fragwürdigen, schlimmstenfalls rundweg falschen Annahmen über die Zukunft Chinas beruht.

Amerikas Mangel an Vorstellungskraft in Bezug auf China ist in mancher Hinsicht mit seiner Unfähigkeit vergleichbar, mit dem Terrorismus fertig zu werden. In beiden Fällen ist das größte Hindernis konzeptioneller Art. Nach den Anschlägen vom 11. September wurde deutlich, dass die Administration von George W. Bush auf der internationalen Ebene praktisch ihre gesamte Aufmerksamkeit auf Bedrohungen durch konventionelle Staaten wie Nordkorea gerichtet hatte, während sie die Gefahren, die von sogenannten »nichtstaatlichen Akteuren« ausgehen - das heißt von transnationalen Organisationen wie Al-Qaida - verkannte. Diese Obsession mit konventionellen Staaten war ein falsches Paradigma.

Bei China geht der konzeptionelle Irrtum der USA in die entgegengesetzte Richtung. Dieses Mal liegt das Scheitern Amerikas nicht in seiner Unfähigkeit, einen wichtigen Wandel wie den Aufstieg von Al-Qaida zu erkennen (ich argumentiere ausdrücklich nicht, wie es einige politisch Rechtsorientierte tun, dass sich China in Zukunft zu einer unvorstellbaren militärischen Bedrohung der Vereinigten Staaten entwickeln wird).

Im Gegenteil, im Falle Chinas liegt der Fehler schlicht in der Annahme, dass ein Wandel kommen wird. Amerika hat nicht viel darüber nachgedacht, was es für die USA und den Rest der Welt bedeuten könnte, auch noch in drei Jahrzehnten mit einem repressiven, von einer einzigen Partei beherrschten China leben zu müssen, weil man weithin davon ausgeht, dass Chinas politischem System ein weitreichender Wandel vorherbestimmt ist: eine politische Liberalisierung, die schließlich zur Demokratie führen wird. China wird zwar in einem Vierteljahrhundert sicherlich ein reicheres und mächtigeres Land sein, aber es könnte immer noch in dieser oder jener Form eine Autokratie bleiben. Seine Führung (die Kommunistische Partei, oder wie immer sie sich in Zukunft nennen wird) könnte genauso wenig gewillt sein, eine organisierte politische Opposition zuzulassen, wie heute. Das ist eine Aussicht mit schwerwiegenden Folgen für Amerika und den Rest der Welt. Und es ist eine Aussicht, die wir mit unserem gegenwärtigen Paradigma eines sich unweigerlich verändernden Chinas offenbar nicht ins Blickfeld bekommen können.

Das Paradigma eines Chinas auf dem Weg zu politischer Liberalisierung setzte sich in den USA fest, weil es bestimmten Interessen innerhalb der amerikanischen Gesellschaft diente. Zuerst, in den späten siebziger und achtziger Jahren, nützte diese Vorstellung dem nationalen Sicherheitsestablishment. Damals strebten die Vereinigten Staaten eine enge Kooperation mit China gegen die Sowjetunion an, damit sich diese gleichzeitig um Amerika und China sorgen musste. Es war für das Pentagon vorteilhaft, dafür zu sorgen, dass große Truppenverbände der Sowjetunion an der chinesisch-sowjetischen Grenze gebunden blieben, die andernfalls in Europa hätten aufgestellt werden können. Inmitten der ideologischen Kämpfe des Kalten Krieges war die Kooperation mit dem kommunistischen Regime Chinas in Washington politisch heikel. Daher half die Vorstellung, dass Chinas politisches System im Begriff stehe, sich zu öffnen, dabei, Bedenken im Kongress und in der amerikanischen Öffentlichkeit zu zerstreuen.

In den neunziger Jahren, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, zog das Paradigma eines sich politisch wandelnden Chinas eine neue Anhängerschaft an, die in mancher Hinsicht mächtiger als das Pentagon war: die Wirtschaft. Als Handel mit und Investitionen in China immer wichtiger wurden, sahen sich amerikanische Unternehmen (und ihre Pendants in Europa und Japan) wiederholt von der Frage bedrängt, warum sie mit einem repressiven Regime Geschäfte machten, das erst vor so kurzer Zeit mit Panzern auf unbewaffnete Bürger losgegangen war. Das Paradigma des unvermeidlichen Wandels bot multinationalen Konzernen die Antwort, die sie brauchten. Nicht nur war es Chinas Bestimmung, sein politisches System zu öffnen, sondern - so die religiöse Glaubensüberzeugung - der Handel würde der Schlüssel sein, um diese Tür aufzuschließen: Handel würde zu politischer Liberalisierung und Demokratie führen. Das Problem ist, dass sich das gesamte Paradigma als falsch erweisen könnte.

[..]

Ich habe nie ein Buch geschrieben, bei dem ich so glühend gehofft habe, eines Besseren belehrt zu werden. Es wäre herzerwärmend, wenn Chinas Führer jenen Weg beschreiten, den amerikanische Politiker vorhersagen. Es wäre wunderbar, wenn sich China, entweder Schritt für Schritt oder schlagartig zu einem neuen politischen System öffnete, in dem die 1,3 Milliarden Menschen des Landes die Chance erhalten, ihre eigenen Volksvertreter zu wählen. So sehr ich mir eine solche Entwicklung wünsche, werde ich nicht blindlings darauf vertrauen und warten

Leserzuschrift: Das Gesicht wahren- Die Geschichte einer merkwürdigen Beziehung zwischen Amerika und China, von Nixon bis Clinton

Ikonoklast, Dienstag, 25.07.2023, 10:03 vor 956 Tagen @ Ikonoklast 2709 Views

Das Gesicht wahren
Die Geschichte einer merkwürdigen Beziehung zwischen Amerika und China, von Nixon bis Clinton

Washington Post Buchbesprechung: 'About Face' von James Mann

Eine gefährliche Beziehung

Zitat:
Hinter Manns flüssiger Erzählung verbirgt sich ein enormes Maß an Recherche. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er entscheidende Fakten aus freigegebenen Akten, obskuren Memoiren und vor allem aus seinen Interviews mit zahlreichen Schlüsselfiguren der Beziehungen zwischen den USA und China aus mehr als einem Vierteljahrhundert schöpft. Mit seinen vielen lebendigen und präzisen Porträts prominenter Beamter wie auch obskurer, aber einflussreicher Insider in der China-Politik wird Manns Buch innerhalb des Beltway eifrig gelesen werden. Aber es wird auch C-Span-Zuschauer überall dort faszinieren, wo sie an einer lebendigen, realistischen Darstellung des schmutzigen Geschäfts einer Außenpolitik interessiert sind.

Vor allem aber sollte es von denjenigen in der nächsten Regierung gelesen werden, die das erben werden, was von der sich auflösenden China-Politik der Clinton-Regierung übrig geblieben ist. Die Annahmen, die, wie Mann zeigt, der China-Politik Clintons und oft auch der seiner Vorgänger zugrunde lagen, scheinen wackliger denn je. Die wirtschaftliche Liberalisierung in China ist nicht nur zum Stillstand gekommen, sie hat sich sogar umgekehrt. China verschärft die Beschränkungen für US-Unternehmen und US-Exporte, anstatt sie abzubauen, und macht damit auf absehbare Zeit die Clinton-Strategie der Integration der chinesischen Wirtschaft in die Welt zunichte. Gleichzeitig verschärft die chinesische Führung ein umfassendes neues politisches Vorgehen, das im letzten Sommer begann, also genau zu dem Zeitpunkt, als Präsident Clinton in Peking und Schanghai andeutete, dass China sich politisch öffnen würde.

Hier ist Manns Ratschlag implizit, aber klar. Die wichtigste Lehre, die immer wieder aus seinem Buch hervorgeht, ist, dass sich die politischen Entscheidungsträger in Washington nicht weiter von jener entfernten Aussicht täuschen lassen sollten, dass China eine Demokratie, ein Verbündeter oder ein riesiger Markt wird. Stattdessen müssen die Vereinigten Staaten beharrlich an einer kohärenten China-Politik festhalten, die fest in den nationalen Interessen der USA verwurzelt ist. Auf diesem Weg liegen einige sehr schwierige Entscheidungen.

Und als Hinweis auf ein weiteres interessantes Buch vom gleichen Autor (er hat noch mehr von der amerikanischen Politik): Peking Jeep: Eine Fallstudie über westliche Unternehmen in China

Beschreibung:
Als China in den späten 1970er Jahren seine Tore für den Westen öffnete, ergriffen westliche Unternehmen die Chance, ihre Produkte in der bevölkerungsreichsten Nation der Welt zu verkaufen. Überall in den Vorstandsetagen herrschte Aufregung: eine Cola für jeden Bürger, ein Fernseher für jede Familie, ein Personal Computer für jedes Büro. Zu keinem anderen Zeitpunkt haben die Institutionen des westlichen Kapitalismus so sehr versucht, mit einem kommunistischen Staat Geschäfte zu machen, wie in China unter Deng Xiaoping. Doch im Laufe des Jahrzehnts, das in den blutigen Ereignissen auf und um den Platz des Himmlischen Friedens mündete, führte dieses Experiment zu wachsender Enttäuschung auf beiden Seiten, und die Vision, den größten Markt der Welt zu erobern, verblasste. Die aktualisierte Version von Beijing Jeep, die vom Fortune Magazine als eines der "75 klügsten Bücher, die wir kennen" ausgezeichnet wurde, zeichnet die Geschichte der stürmischen Romanze zwischen amerikanischer Wirtschaft und chinesischem Kommunismus anhand der Erfahrungen von American Motors und seiner Tätigkeit in China nach. Beijing Jeep, ein viel beachtetes Joint Venture, das häufig von amerikanischen Politikern und chinesischen Führern besucht wurde. James Mann erklärt, wie einige der klügsten Führungskräfte der Welt das Geschäftsklima in China völlig falsch einschätzten, und erzählt, wie die Chinesen, die praktisch ohne eigene Kosten wertvolle neue Technologien erwarben, die Kapitalisten letztlich überflügelten. Und in seinem neuen Nachwort greift Mann die Ereignisse, welche die Hauptthemen der ersten Ausgabe bildeten, wieder auf und aktualisiert sie. Elegant geschrieben, brillant berichtet, ist Beijing Jeep eine warnende Geschichte über das uralte Streben des Westens, im Reich der Mitte Geschäfte zu machen.

McGregor: Ukraine is going to be anihilated...... Frankreich und Großbritannien versprechen Selensky Langstreckenraketen......

Olivia @, Donnerstag, 20.07.2023, 20:41 vor 961 Tagen @ KiS 3548 Views

Die Deutschen wollen Russland nicht zerstört sehen. Das ist das Ziel von London, Washington etc.

https://www.youtube.com/watch?v=ZtXpKYJ3tI8

Ich wundere mich, dass Scholz noch da ist.....

--
For entertainment purposes only.

Nichts Neues im Westen

mabraton @, Mittwoch, 19.07.2023, 13:00 vor 962 Tagen @ Revoluzzer 4349 Views

Hallo Revo,

Armstrong sieht eben schwarz. Die einzige Neuigkeit ist die Aufstockung des Militärbudgets. Aber ist das relevant?
Nein. Wir wissen alle, das ein Krieg NATO-Russland schnell eskalieren würde.

Die beste Information aus den zwei Artikeln ist die über Frau Nudelman! [[freude]]

Eigentlich müsste sie Nudelman heißen, nicht Nuland. Sie ist eigentlich die Tochter des Yale-Professors für Bioethik und Medizin Sherwin B. Nuland, der seinen Nachnamen von Nudelman in Nuland änderte. Sie behielt ihren Familiennamen Nuland bei, um vielleicht ihre jüdische Verbindung zu verbergen, indem sie Robert Kagan heiratete. Victoria spricht Russisch, Französisch und etwas Chinesisch. Ihren jüdischen Hintergrund zu verbergen, ist von entscheidender Bedeutung. Ihr Vater wurde von Eltern großgezogen, die orthodoxe jüdische Einwanderer aus der Ukraine waren. Ihre Großeltern waren daher die Juden Meyer Nudelman (1889-1958) und Vitsche Lutsky (1893-1941).

Diese Hypothese ist unschlüssig,
Die USA müssen in einen umfassenden Krieg verwickelt werden, damit Joe Biden an der Macht bleiben kann.

Die Amerikaner sind überwiegend gegen den Krieg. Damit schießen sich die Neocons ein Eigentor.

Die NATO ist wie Arnold Schwarzenegger. Sie können vor Muskeln kaum laufen aber sie wissen, dass es in einem Kampf schlecht aussieht. Es bleibt ihnen nur das Muskelspiel.

beste Grüße
mabraton

Apropos Elite: Sie erzählt (uns) viel, nun gibt es aber immer mehr Erzählungen über sie - Klick auf eigene Gefahr

Ikonoklast, Mittwoch, 19.07.2023, 05:53 vor 962 Tagen @ nereus 5829 Views

Nun, die Antwort der Elite ist die Erzählung.

Die Elite erzählt (uns) viel. Nun gibt es aber immer mehr Erzählungen über die Elite. Keine Ahnung ob alles der Wahrheit entspricht, aber wenn ihr drauf klickt, werdet ihr angeekelt, wütend, traurig, entsetzt, verstört sein, alles im selben Moment. Ich habe Euch gewarnt:

https://nitter.net/drfrensor/status/1663569749232459777#m

Schilderung eroberter Labore in denen Kindern Organe entnommen wurden

mabraton @, Mittwoch, 19.07.2023, 13:35 vor 962 Tagen @ Ikonoklast 4720 Views

Hallo Ikonolast,

hier eine Dame aus dem Russischen Militär die vor Ort war.
https://odysee.com/@CentreOfTheCloudlessSky:0/2023-07-13_UkraKinderlabore:4

Das ist nicht in Worte zu fassen. Was geht in Menschen vor die zu so etwas fähig sind?

Ich recherchiere bei Gelegenheit im russischen Internet den Name der Dame und welche Infos es dazu noch gibt.

beste Grüße
mabraton

Sorry, die Dame erzählt Mist!

Mirko2, Mittwoch, 19.07.2023, 14:07 vor 962 Tagen @ mabraton 4715 Views

Warum? Sie sagte, unter dem Deckmantel des Getreidedeals.

Ich will nicht behaupten, dass es das nicht gibt, aber:

Als Ischämiezeit bezeichnet man die Zeit, in der ein Organ bzw. Gewebe keine Blutversorgung und somit keinen Sauerstoff erhält. Die tolerierte (Ischämiezeit) Ischämietoleranz unterscheidet sich von Organ zu Organ. Sie hat in der Transplantationsmedizin
einen hohen Stellenwert und einen relevanten Einfluss auf das Transplantatüberleben. D.h kann ich mir nicht vorstellen, dass die Organe mehre Tage auf dem Land-Seeweg unterwegs sind.

Berechtigter Einwand. Warten wirs ab

mabraton @, Mittwoch, 19.07.2023, 14:18 vor 962 Tagen @ Mirko2 4528 Views

bearbeitet von mabraton, Mittwoch, 19.07.2023, 14:22

Hallo Mirko,

ich habe mir das Video nochmal angeschaut.
die Zeiten in den Organe wieder durchblutet werden müssen sind in der Tat recht gering.

Organspende-Wiki - Ischämiezeit

EDIT:
Sie spricht allerdings vom Getreideexportgesetz. Damit ist der Transportweg nicht gemeint.

Dass es Propaganda ist glaube nicht. Mal sehen was zu dem Thema noch offenbar wird.

beste Grüße
mabraton

Bei einer Niere ..

Mirko2, Mittwoch, 19.07.2023, 15:27 vor 962 Tagen @ mabraton 4430 Views

Herz ca. 5 h (Herztransplantation Dauer 4-6 Stunden)
Lunge ca. 8 h (Lungentransplantation 3-6 Stunden)
Bauchspeicheldrüse ca. 10 h (Transplantation Pankreas dauert etwa 3-4 Stunden)
Leber ca. 12 h (Lebertransplantation 5-8 Stunden)
Nieren ca. 24 h ( Nierentransplantation 1½ - 2½ Stunden)

Hast recht, warten wir es ab.

Werden die Organe denn nicht mehr künstlich durchblutet? Dachte, so wurden sie bisher aufbewahrt. k.w.T.

Gernot ⌂ @, Donnerstag, 20.07.2023, 22:52 vor 961 Tagen @ mabraton 3191 Views

Der Symbolismus in der Pop-/Rock"kultur" ist schon auffällig

Ikonoklast, Mittwoch, 19.07.2023, 19:46 vor 962 Tagen @ mabraton 4594 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Mittwoch, 19.07.2023, 20:18

Hallo mabraton,

Das ist nicht in Worte zu fassen. Was geht in Menschen vor die zu so etwas fähig sind?

auffällig ist der Symbolismus, der teilweise schon seit Jahrzehnten in aller Öffentlichkeit verwendet wird:

https://nitter.net/BrunoSamar1717/status/1681316286842945539#m

Alice Coopers "Billion Dollar Babies" wurde 1973 veröffentlicht und erreichte Platz 1 der Billboard Pop Album Charts. Wer Augen hat zu sehen, versteht die satanische Symbolik, die einem direkt ins Gesicht geworfen wird. Das weiße Kaninchen steht für die Molekularstruktur von Adrenochrom. Man beachte auch die ekelhaften Panda-Augen, die auf das Baby gemalt sind. Die Vinylhülle ist unverhohlen reptilienartig und war ein Insider-Witz für die Eingeweihten. Beachten Sie auch die 33 Diamanten um das goldene Emblem. 50 Jahre sind nun vergangen und die meisten sind immer noch ahnungslos. Alice Cooper @alicecooper, hast du irgendetwas davon verstanden oder warst du nur ein weiteres nützliches Werkzeug für die Illuminaten? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kann diesen satanischen Müll nicht länger ertragen. Wehret den Anfängen!

No More Mr Nice Guy

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https://nitter.net/BrunoSamar1717/status/1681316286842945539#m

Ich kann dies mit praktisch jedem Albumcover, Songtext und Namen von Künstlern bis zurück in die 50er Jahre tun. Die Symbolik ist unverkennbar

[image]
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Videos zu Symbolismus:

https://nitter.net/iluminatibot/status/1681431210290036736#m
https://nitter.net/Thekeksociety/status/1679831106743304192#m

Es gab mal ein Video mit Zusammenschnitten von Berühmtheiten, welche "Gesten" im öffentlichen Raum und bei Auftritten vollführen. Das finde ich aber gerade. Nicht...

Ist ja grauenhaft. In der Form habe ich das überhaupt nicht mitbekommen. oT

Olivia @, Freitag, 21.07.2023, 08:41 vor 960 Tagen @ Ikonoklast 3143 Views

......

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For entertainment purposes only.

Lesenswert "Vigilantcitizen"

Manuel H. @, Samstag, 22.07.2023, 08:51 vor 959 Tagen @ Ikonoklast 3067 Views

Auf der Seite, die immer aktuell gehalten wird, hat man für mehrere Wochen Lesestoff, reich bebildert, zu dem Thema der okkulten Freimaurerei, Medienmacht, Architektur usw. usf.

https://vigilantcitizen.com/

Über solche Dinge wird seit 2016 in verschiedenen Foren im Internet berichtet. US-Foren, z.T. mit bekannten Namen.....

Olivia @, Donnerstag, 20.07.2023, 16:04 vor 961 Tagen @ mabraton 3548 Views

Ich halte diese Dinge inzwischen leider für real. Und sie dürften nur die Spitze des Eisberges sein. Es soll auch an Chimären herumexperimentiert worden sein. Offenbar wurden die Mengele-Experimente fortgeführt und weiter ausgebaut.
Die Dinge, über die berichtet wurde, sind so grauenhaft, dass man nicht darüber sprechen möchte. Die Ukraine war wohl ein "Staat", der für solche Experimente die gewünschten Bedingungen zur Verfügung stellte. Aber das fand offenbar auch in etlichen anderen Staaten statt.

Es ist nur grauenhaft. Aber wenn man sich vergegenwärtigt, was 2014 in Odessa geschah, dann weiß man, wozu Menschen fähig sind. Oder was seit 2014 im Donbass stattfand. Darüber gibt es Berichte, aber unsere Qualitätspresse schaut immer gerne weg, wenn ihre Finanziers keine Öffentlichkeit wünschen. Die "gain-of-function-Forschung" fällt im Prinzip in die gleiche Rubrik. Diese "Wissenschaftler" und ihre Auftraggeber sprechen weder den menschlichen noch den tierischen Embryonen, mit denen sie ihre Experimente machen, eine Daseinsberechtigung, eine Seele oder einfach nur eine Existenz zu.

Das sollte man wissen..... falls man nicht die gesamte Corona-Horror-Geschichte verdrängt. Aber an der Verdrängung dieser Geschichte wird ja gearbeitet.... weiterer Horror, damit niemand nachdenken kann.....

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For entertainment purposes only.

Und Trump überzeugt jetzt seine Anhänger, dass die Europäer die Kosten für die US-Waffenlieferungen in die Ukraine zahlen müssen....

Olivia @, Donnerstag, 20.07.2023, 18:19 vor 961 Tagen @ Olivia 3512 Views

schließlich "verteidigen" die Amis ja dort die Außengrenzen der EU.

Nach dem vermutlichen US-Attentat auf die Pipelines und dem Druck auf D, Waffen in die Ukraine zu liefern, erst das Abwerben von lukrativen Firmen aus Deutschland und dann noch das. Der Henker macht dem Opfer klar, dass es selbst schuld ist und nun für diese Schuld bezahlen muss. Der "Wirtschaftskrieg" der USA gegen Europa spitzt sich zu.

Das Land in der Ukraine hat Blackrock ja inzwischen bereits gekauft. Und das ukrainische Gold soll bereits 2014 seinen Besitzer gewechselt haben und in die USA geflogen worden sein. Soweit ich las, wurden inzwischen auch die "Keller des Vaticans" geplündert.....und die Schätze vmtl. in die Hände der anderen Oligarchen übermittelt.

Ich hoffe, dass wir Verurteilungen sehen werden. Es wird nämlich immer unerträglicher.

OHne die Amis und die Briten gäbe es keinen Krieg in der Ukraine.

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For entertainment purposes only.

Diese "militärische Sonderoperation" hat inzwischen Billionen gekostet

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 19.07.2023, 15:25 vor 962 Tagen @ nereus 4820 Views

bearbeitet von sensortimecom, Mittwoch, 19.07.2023, 15:36

Und zwar auf ALLEN SEITEN. Von den unzähligen Todesopfern und furchtbaren Tragödien wollen wir gar nicht reden.

Allein auf Seiten des Westens, der militärisch gar nicht dran beteiligt ist, darf man mit 5 bis 10 Billionen Euro an Kosten rechnen, die durch TEUERUNG und VERARMUNG im Zuge der völlig unnützen Sanktionen entstanden sind.

Um diese ungeheuren Summen hätte man die gesamte Ukraine (nicht nur den Donbass) zwei oder dreifach von russischen Ansprüchen FREIKAUFEN und temporär unter UN-Aufsicht stellen können. Und man hätte Frieden.

Schon. Aber damit hätte man das eigentliche Kriegsziel nicht erreicht.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 19.07.2023, 15:42 vor 962 Tagen @ sensortimecom 4623 Views

Nämlich die Ausschaltung der EU als konkurrierender Wirtschafts- und Währungsraum.

Gruß,
Naclador

Du kannst davon ausgehen, dass diese sinnlosen Billionen-Kosten und Todesopfer so geplant waren. Z.B. von denjenigen, in deren Taschen erstere fließen. owT

BerndBorchert @, Mittwoch, 19.07.2023, 16:08 vor 962 Tagen @ sensortimecom 4143 Views

Zufällige Zufälligkeiten - Wettermanipulation? Tornado zerstört - der Zufall will es so -Pfizer-Fabrik

Ikonoklast, Donnerstag, 20.07.2023, 06:08 vor 961 Tagen @ sensortimecom 4688 Views

Um diese ungeheuren Summen hätte man die gesamte Ukraine (nicht nur den Donbass) zwei oder dreifach von russischen Ansprüchen FREIKAUFEN und temporär unter UN-Aufsicht stellen können. Und man hätte Frieden.

Das läuft doch alles unter der 'Fünften Generation der Kriegsführung'. Eine der bevorzugt eingesetzten Waffen sind die "Zufälligen Zufälligkeiten":

Haben sie dort etwa mRNA hergestellt? Nö, nur läppische 25% aller sterilen Spritzen usw. in den USA. Die nächsten "Engpässe" in Sicht...

https://nitter.net/covertress/status/1681786821863170049#m

Über diese Pfizer-Anlage...

Der Standort Rocky Mount, North Carolina, ist eine der größten Anlagen für sterile Injektionsmittel weltweit mit einer Produktionsfläche von mehr als 1,4 Millionen Quadratmetern auf 250 Hektar im Osten North Carolinas. Fast 25 Prozent aller sterilen Injektionsmittel, die in US-Krankenhäusern verwendet werden, werden an diesem Standort hergestellt.

In dieser Anlage wird eine breite Palette von Produkten hergestellt, darunter Anästhetika, Analgetika, Therapeutika, Antiinfektiva und neuromuskuläre Blocker.

https://www.pfizer.com/products/pfizer-global-supply/us-manufacturing-sites/rocky-mount

Leserzuschrift zu KI, Corona aus China und UFOs

Ikonoklast, Freitag, 21.07.2023, 09:10 vor 960 Tagen @ Ikonoklast 3684 Views

CYRUS A. PARSA
GRÜNDER, The AI Organization

Direktor, Kreative Analyse und defensive KI-Innovationen

Cyrus A. Parsa ist der Gründer und CEO von The AI Organization, wo er auch Direktor für kreative Analyse und defensive Innovationen ist. Er hat mehr als 1.000 KI-, Robotik-, 5G-, Kybernetik- und Big-Tech-Unternehmen erforscht und untersucht. Cyrus hat einen Bachelor of Science in Internationaler Sicherheit, einen Master in Homeland Security und lebte mit buddhistisch-taoistischen Kampfmönchen in den Bergen Chinas, wo er die internen Wudang-Kampfkünste studierte, mit über 20 Jahren Meditation und internem Training. Er ist Experte für KI, Quantum, 5G, Sicherheit, U.S.-China-Iran, UFO und Forschung. Cyrus ist der Autor mehrerer KI-Bestseller, die Covid-19 aus China vorhersagten und davor warnten, sowie der Produzent von UFO-Filmen und Dokumentationen, die das Pentagon dazu brachten, ihre UFO-Akten freizugeben.

Covid-19 aufgespürt und vorhergesagt:

Im Frühjahr 2019 sowie Anfang 2020, entdeckte Cyrus, dass die Weltbevölkerung durch eine Krankheit oder Biowaffe (Coronavirus) aus China (KPCh) in Gefahr war, die zu Konflikten, KI-Versklavung, Hungersnöten, Zwangsmandaten, Missbrauch von Biotechnologie, Bürgerkriegen, Todesfällen und Weltkriegen führen würde und sagte dies voraus, sowie warnte auf vielfältige Weise.

Cyrus bot Lösungen als Abhilfe an, alles in dem Bemühen, das Leben und die Freiheit von uns und unseren Familien zu retten.

*Juni 2019, Secret Service 5 Page Brief: Biowaffe (Gift) aus China innerhalb von 6 Monaten bis 1 Jahr, dann globale Versklavung innerhalb von 1 bis 2 Jahren.

*15. Juni, 62-seitiger Bericht an den ehemaligen CIA-Direktor, verdeckte Operationen, China bedroht die Weltbevölkerung mit KI und Biowaffen.

*24. August 2019, Veröffentlichung des Buches 'AI, Trump, China and the Weaponization of Robotics with 5G.' Der erste Satz in der Zusammenfassung lautet: "Die Welt ist in Gefahr, China und Big Tech bedrohen die Weltbevölkerung mit mikrobiologischem Terrorismus (Gift, Virus, Biowaffe) und KI-Versklavung".

*20. Oktober 2019, KI-Bestseller-Buch: 'Artificial Intelligence Dangers to Humanity'. China und Big Tech bedrohen die Welt mit MBT (Mikrobiologischer Terrorismus (Gift, Virus, Biowaffe)) und Versklavung durch KI, 50 Unternehmen gelistet. Warnung vor Covid, 19 Seiten 252 bis 255.

*16.12.2019 und 24.2.2020: Bedrohung der Weltbevölkerung durch die KPCh von China, Biowaffen, Versklavung und KI-Missbrauch, 87 Seiten, als Bundesdokument veröffentlicht, um zu warnen, dass die Weltbevölkerung in unmittelbarer Gefahr durch die KPCh von China ist. Weil die Medien Cyrus nicht glaubten, unterstützten sie ihn nicht rechtzeitig und boten ihm keine Plattform, um Leben zu retten. Cyrus schrieb das föderale Dokument im Namen aller Menschen auf dem Planeten, um mit einem Schlag zu erklären, dass die Biowaffe nicht nur zum Verlust von Menschenleben, sondern auch zu technischer Tyrannei, Instabilität, Hungersnöten, Bürger- und Weltkriegen führen würde. Das Dokument und die Bücher erreichten mehr als 2 Milliarden Menschen in über 200 Ländern über soziale Medien, Hinterzimmer und Mundpropaganda.

Cyrus lehnte Hunderte von Millionen Dollar ab, damit die Zehntausende von Stunden, die er mit der Untersuchung der Biosicherheits-Probleme in China und der künstlichen Intelligenz verbrachte, veröffentlicht werden konnten, kurz bevor die Menschen auf der ganzen Welt davon betroffen sind. All das, um in das Bewusstsein der Welt einzudringen und zu versuchen, die Freiheiten und das Leben Ihrer Familien zu retten.

Cyrus ist auch der Produzent und Schöpfer des Films 'AI: THE PLAN TO INVADE HUMANITY' und seines Dokumentarfilms 'UFO CORONA VIRUS A.I. MASTER PLAN-Cyrus A. Parsa Theory'. Die Kombination und das Timing seines UFO-Films und seiner Dokumentation erschreckten das Pentagon und zwangen es, seine UFO-Akten auf dem Höhepunkt der Pandemie freizugeben. Er ist auch der Produzent des Dokumentarfilms 'CCP Virus Gate: The plan to stop China CCP's AI Bioweapon Extinction Agenda'.

ZEUGNISSE

CIA-Direktor, ehemals Leiter verdeckte Operationen
"Cyrus, Ihre Erkenntnisse und Analysen zu den Bedrohungen durch China und die KI-Biosicherheit sind genial und werden den Lauf der Geschichte verändern. Ich habe Ihren Bericht an das Militär weitergeleitet" - Juli 2019.

Michael J. Cooper, Geheimdienst/FBI Sondereinsatzkommando
Cyrus, Ihre Forschung, Untersuchung und Analyse der KI-Bedrohungen für die Menschheit und die Verflechtung zwischen China und Big Tech ist genial und verdient die Unterstützung der Geheimdienstgemeinschaft, der Medien und der Menschen aus allen Bereichen des Lebens. Die Gefahren durch die künstliche Intelligenz für die Menschheit sind sehr groß." - Oktober 2019

Dr. Eric G. Frost, Co-Direktor des ersten interdisziplinären Heimatschutzprogramms der Nation
"Cyrus, ich glaube nicht, dass es sonst irgendjemand auf der Welt gibt, der 1.000 KI-Unternehmen untersucht hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass die Verbindung zwischen China und westlichen Tech-Unternehmen mit der Kombination von menschlicher Gesichtserkennung, Bio-Metrik, Drohnen, Robotik, 5G, Bio-Engineering, AGI und einem digitalen Quanten-KI-Gehirn die Gefahr birgt, den Großteil der Weltbevölkerung durch China und künstliche Superintelligenz zu sozialisieren, zu versklaven oder möglicherweise auszurotten. Ihr Buch ist unglaublich und Ihre vielen Entdeckungen sind erstaunlich." 15. August 2019

Link: https://theaiorganization.com/cyrus-a-parsa/

PS: Die Klageschrift hat das Aktenzeichen: 19CV2407 CAB AHG

Ein echter Tausendsassa ....

NST @, Südthailand, Freitag, 21.07.2023, 13:54 vor 960 Tagen @ Ikonoklast 3467 Views

bearbeitet von NST, Freitag, 21.07.2023, 13:58

CYRUS A. PARSA

Cyrus A. Parsa ist der Gründer und CEO von The AI Organization, wo er auch Direktor für kreative Analyse und defensive Innovationen ist. Er hat mehr als 1.000 KI-, Robotik-, 5G-, Kybernetik- und Big-Tech-Unternehmen erforscht und untersucht. Cyrus hat einen Bachelor of Science in Internationaler Sicherheit, einen Master in Homeland Security und lebte mit buddhistisch-taoistischen Kampfmönchen in den Bergen Chinas, wo er die internen Wudang-Kampfkünste studierte, mit über 20 Jahren Meditation und internem Training. [image]

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.... ich verbeuge mich vor seiner schicken Krawatte .... [[top]]

Mein Vorschlag - einfach China platt machen. Mit weniger geben wir uns nicht zufrieden. So einfach ist es, wenn man die Schuldigen kennt.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Ich bin beeindruckt, wer Dir alles Leserbriefe schreibt.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 21.07.2023, 14:22 vor 960 Tagen @ Ikonoklast 3472 Views

CYRUS A. PARSA
GRÜNDER, The AI Organization

Direktor, Kreative Analyse und defensive KI-Innovationen

... nimmt sich Zeit, dem Ikonoklasten persönlich seine Referenz zu erweisen.

Oder war es doch etwas anders, Du kleiner Schelm? [[zwinker]]

Grüße

--
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Afuera!

Prof. Arne Burkhardt soll tödlich verunglückt sein, am 30. Mai 2023. Prof. Bhakdi sprach darüber in einem Vortrag.

Olivia @, Sonntag, 23.07.2023, 23:19 vor 958 Tagen @ Ikonoklast 3001 Views

Am 3. Mai hat er seine Ergebnisse dem EU Parlament vorgetragen. Am 30. Mai dann der Unfall.
Erst vor kurzem hatte ich auf US-Plattformen gesehen, dass sie dort seine Arbeitsergebnisse veröffentlichen. Er wurde offenbar mitten aus der Dokumentation seiner Arbeit gerissen.

Um welche Art von Unfall es sich handelte, weiß ich nicht. Ich habe den Eigentümer des Telegram Kanals gebeten, diese Info auch im DGF zu posten.

--
For entertainment purposes only.

Man verspricht jedem, was er hoeren will.

aprilzi @, tiefster Balkan, Samstag, 22.07.2023, 11:50 vor 959 Tagen @ nereus 3119 Views

Hi,

den Ungarn ein Teil von der Ukraine sowohl den Polen und Rumänen. Wobei hier die Polen die gierigsten Vertreter sind, aber auch die Rumänen sind nicht zu unterschätzen.

Aus der Sicht Bulgariens waren die Polen die Unfaehigstens.
Der König Władysław von Warna siehe,
https://de.wikipedia.org/wiki/W%C5%82adys%C5%82aw_III._(Polen_und_Ungarn)
, war der letzte Vertreter des Abendlandes, das eine Vertreibung der Osmanen aus Bulgarien riskierte. Bei der entscheidenden Schlacht bei Warna 1444, war der jugendliche König viel zu sehr am Ruhm interessiert, als das die Schlacht erfolgreich abgeschlossen wurde. Und so wurde die Schlacht verloren und Bulgarien musste für 500 Jahre unter dem türkischen Joch leiden. Obwohl am Anfang die Erfolge dieser Südoffensive erfolgversprechend waren.
Also Polen sind ein Arschloch-Volk, die Unfähigsten überhaupt.
Und neuerdings hat Putin die Polen daran erinnert, dass Stalin Ihnen die deutschen Gebiete um Schlesien und Danzig geschenkt hat.

Jetzt haben sich zu den unfähigen Polen auch noch die unfähigen Deutschen und Franzosen dazugesellt.
Die haben nicht kapiert, dass der Kampf des Abendlandes gegen Araber und Türken ist.

Aber es ist ihnen eingeleuchtet worden, dass Hitze unproduktiv ist, und zu viel davon schadet. Also kommt man von der Seite, dass Hitze ungesund sei, und anstatt, die Araber und Türken zu vertreiben, ist man zu dem Schluss gekommen , dass man die Hitze verbannt. Das ist auch eine Form der Logik, nur eben falsch.

Jetzt will man in den leeren Gebiete der Ukraine mit Arabern und Türken besiedeln und so das Migrantenproblem lösen. Wer will schon gern in einer Kriegszone leben? Wie gesagt, der Westen ist total verblödet.

Erdogan spürt die Blödheit des Westens und spielt seine Karten nun gegen Russland aus, und verlangt die freie Reisefreiheit seiner Türken in den Westen für den Eintritt Schwedens in der Nato.

Aber am allerschlimmsten ist die Entwicklung Frankreichs. Das sind die Idioten der Extraklasse. Die nehmen eine Bastille mit Hochverbrecher als Symbol für ihren revolutionären Fortschritt. Daran begeistern sich die Rumänen und machen es ihnen gleich. Es bedurfte eine Tyrannen wie Chauschesku, um dieses depperte Land zu Vernunft zu bringen.

Es ist hoffnungslos.

Gruß

[MoonOfAlabama] The U.S. Wars Against Russia And China Have No Economic Logic Attached To Them

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 23.07.2023, 13:50 vor 958 Tagen @ nereus 2992 Views

The U.S. Wars Against Russia And China Have No Economic Logic Attached To Them

Perhaps it’s that they really do believe their propaganda, and still don’t recognize that the military and economic clout of the US/EU bloc on a relative basis isn’t anywhere near substantial enough for them to push the rest of the world around. But you think their self-delusion would have started to crack with the failure in their efforts to pressure many countries, such as India and South Africa, to side with the US and condemn Russia’s actions in Ukraine, and now with the supposedly superior US/NATO war machine not performing too well.

Another possibility is the so-called Iron Law of Institutions, that individuals and interests are operating to maximize their own position, with little/no concern to the impact on the system.

Oder es geht auch einfach um die Verteidigung des Dollarprivilegs und damit ums Überleben der anglo-amerikanischen Eliten ... :-P

Grüße

--
[image]

Afuera!

Der blinde Mond hat Unrecht. - Sag' "Ja!" zum Atomkrieg!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 23.07.2023, 17:24 vor 958 Tagen @ FOX-NEWS 3064 Views

Hallo FOX-NEWS,

die folgende Grafik habe ich schon einmal verlinkt, hatte aber niemanden interessiert:

[image]

Quelle:
https://www.belfercenter.org/thucydides-trap/resources/case-file-graphic

Wenn die "Gain of function"-Forscher keine Ethnowaffe parat haben, dann muss man halt auf das rote Knöpfchen drücken.

Nach dem Attentat auf Reagan sollen die Code-Karten in einer Ecke des OP-Saals gelegen haben.

Die Zeit läuft für Russland und China und gegen die USA. Die USA sind also am Zuge.
Perimeter sorgt dann für den Rest, falls die russische Führung ausfällt.

Ulli Kersten leuchtet zum Schluss noch einmal ganz hell und muss sich keine Sorgen darüber machen, an der Strahlenkrankheit zu Grund zu gehen.

Mir wäre es wichtig, dass man die verbuddelten Maulwürfe auch terminiert.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Wir werden es bald wissen, Polen und Belarus laufen sich für ein Turnier auf UKR-Boden warm.(owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 24.07.2023, 00:10 vor 958 Tagen @ paranoia 2828 Views

--
[image]

Afuera!

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