Hervorrgandes Interview mit einem AfD-Opportunisten

mabraton @, Samstag, 15.07.2023, 20:32 vor 968 Tagen 6387 Views

Hallo zusammen,

den Nazi-Aufwasch der ersten 20 Minuten kann man sich sparen. Allerdings klärt Klonovsky Frau Stockmann sehr nett auf. [[freude]]

Michael Klonovsky: „Die AfD ist eine anarchistische Partei“

Man merkt, dass er aus dem Osten kommt. Derart gebildete Leute, welche im Westen sozialisiert wurden, findet man heutzutage nur noch selten.

beste Grüße
mabraton

Nur ein weiterer Typ, der die AfD kaputt machen will..

Revoluzzer @, Samstag, 15.07.2023, 22:37 vor 968 Tagen @ mabraton 4819 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Samstag, 15.07.2023, 22:45

Sorry, lieber Mabraton, aber da musst ich nach 60 Sekunden angewidert aussteigen:

Bei 10:50 eingestiegen. "AfD ist eine anarchistische Partei".

Aber dieser Vollpfosten meint das negativ: "Diese idiotische Doppelspitze ist so eine linke Idee..." Häää? Was soll das denn?
Und dann bringt dieser Historienschwachmat den Vergleich mit dem römischen Reich "zwei Konsulen bringt nichts Gutes", arrogant hinterher "das wissen wir ja". Nö. Gar nichts wissen wir: Das römische Reich ist durch seine verteilte Herrschaft, durch die Republik, groß geworden. Die alleinherrschenden Imperatoren waren dann die mehr schlechten als rechten Verwalter des Erreichten, oft genug pervers, brutal, durch die Alleinherrschaft zu widerlichsten Typen gemacht.

"Man braucht einen Führer!!!!, Einen!!!!" Oh Gott.

"Und der Führer muss dann den Laden führen!" Oh Gottogott.

"und da wird dann so nach und nach so eine genormte Kaderpartei draus... wo keine Abweichler mehr sind..." Herr! Schmeiß Hirn ra.

Da hat es mir gereicht. So ein autoritärer, arroganter, unwissender, überheblicher, reaktionärer "Konservatismus". Der soll zur NPD oder >90 Jahre in die Vergangenheit.

Im Gegensatz zu der großen Friedhofsfraktion von CDU bis Grünen und Linken lebt die AfD (noch). Da wird gestritten und gerungen (noch). Und es gibt keinen Grofaz, sondern die Führung hat noch Respekt vor der Basis (noch).

Was für ein arrogantes, ahnungs- und verständnisloses, im negativsten Sinne verstockt-dumm-konservatives A*loch. Der will, dass die AfD genau das wird, was CDU und Grüne sind: Genormt und Geführt. Am Ende so angepasst und systemtreu wie eben CDU, Grüne und alle anderen.

Das eben darf nicht passieren.

Bei 11:50 bin ich raus.

Komm von Deiner Yucca wieder runter

mabraton @, Sonntag, 16.07.2023, 08:47 vor 968 Tagen @ Revoluzzer 4016 Views

bearbeitet von mabraton, Sonntag, 16.07.2023, 08:54

Hallo Revo,

vorne weg, Klonovsky begründet seine Ansichten schlüssig, vor allem im zweiten Teil des Interviews. Soweit bist Du ja wegen Deinem Herzkasper nicht gekommen. [[zwinker]]

Wegen seiner Sichtweise zur taktischen Ausrichtung lässt Du Dich zu der Aussage hinreisen, dass Klonovsky die AfD kaputt machen will. Das hat schon eine gewisse Komik.

Zur Sache. Es ist eine Binsenweisheit, dass eine Organisation in der Regel mehr Schlagkraft und daher mehr Erfolg hat wenn sie sich hinter eine Führungsfigur vereinigt. Die Geschichte ist voll mit Beispielen. Mit negativen und positiven Ergebnissen. Leider sind die negativen in der Überzahl. In dieser Frage war die erfolgreiche Machtpolitikerin Angela M. vollkommen klar und die Geschichte beweist mit all ihren negativen Folgen, dass sie richtig lag. Der Kompromiss mit Merz am Ende war nur ihrem eigenen Denkmalschutz geschuldet.

Zur Einordnung. Klonovsky ist kein AfD-Mitglied. Er würde überhaupt keiner Partei beitreten. Er möchte dabei helfen den rasanten Abstieg Deutschlands aufzuhalten. Klonovsky bekennt auch offen, dass er sich als Misanthrop sieht. Ich dachte eigentlich, dass Du Dich auf Dialektik verstehst. Er sagt, dass er die Lage im Grunde bereits als aussichtslos ansieht. Dass er als Zuarbeiter für eine AfD-Bundestagsabgeordneten arbeitet liegt daran, dass er ein großes Herz hat. Er sieht eine Doppelspitze als Schwächung. Geschwindigkeit ist ein Punkt dabei. Bei einer Doppelsitze gibt es immer Abstimmungsbedarf. Sollte die Doppelspitze allerdings funktionieren lässt sich Klonovsky ganz bestimmt eines besseren belehren.

Ob das der Fall ist wird sich erst noch erweisen müssen. Die Erfolge der AfD in den letzten Monate sind in hohem Maße der desaströsen Regierungspolitik und der damit verbundenen Erkenntnis einiger Bürger geschuldet, dass die Bomben demnächst unter ihrem ureigenen Hintern hochgehen. Der Lakmustest ob die Doppelsitze funktioniert muss erbracht werden wenn agiert werden muss - wenn es um Gestaltung geht. Dann wird der Druck von außen auch wieder erheblich höher sein. Ich bin diesbzgl. vorsichtig positiv gestimmt. Weidel und Chuppala machen das zur Zeit gut. Ich erkenne, dass sie sich verbessert haben. Das ist ein gutes Zeichen. Weidel hat aber auch schon bewiesen, dass sie sich als maßgebend betrachtet. Warten wirs ab.

Ich sehe sich leider ein anderes Problem manifestieren. Die AfD hat eine immer stärker werdende Jugendorganisation. Die jungen Patrioten dort nehmen kein Blatt vor den Mund. Außerdem sind sie jung und dürfen auch mal daneben hauen. Dadurch, dass man die zur Zeit Meuthens hoch im Kurs stehende parteiinterne "Entnazifizierung" weiterhin hochhält schlägt man diese Jungs und Mädels vor den Kopf. Die Schlagkraft dieser jungen Leute, vor allem innerhalb ihrer Generation, zu untergraben wäre ein riesiger Fehler. Diese jungen Menschen sind ein unabdingbarer Baustein um Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Dazu aktuell das AfD-Mitglied Dominik Hennig,
"Da ich gerade so schön in Fahrt bin: der AfD-Kreisvorstand Rems-Murr verweigert einem Landesvorstand der JA die Aufnahme in die AfD, der AfD-Vorstand Ludwigsburg einem anderen JA-Vorstand und der KV Bodensee einem jungen Aktivposten die Wiederaufnahme mit der haarsträubenden und leicht widerlegbaren Behauptung, dieser schulde noch säumige Beiträge."

Besitzstandswahrung spielt natürlich auch immer eine Rolle.

beste Grüße
mabraton

Er kommt eher aus dem libertären Lager

Dieter @, Sonntag, 16.07.2023, 11:12 vor 968 Tagen @ Revoluzzer 3100 Views

und dürfte Staat und Parteien insgesamt kritisch sehen.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Zur JA...

Revoluzzer @, Sonntag, 16.07.2023, 13:11 vor 968 Tagen @ mabraton 3056 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Sonntag, 16.07.2023, 13:42

Ja, dem Klonovsky sei zugestanden, dass er schön schreiben kann.

Zur JA: Das ist alles nicht so ganz eindeutig. Ja, die Jungs und Mädels sind sehr motiviert. Ja, der Verfassungsschutz hat sie (tut so?) auf dem Kieker. Aber: In einer ganz zentralen Position sind sie pro EU, damit pro Status Quo und damit in gewisser Weise das Messer im Rücken der echten Reformer in der AfD.

Die Frage für mich ist, ob das BfV die unterwandert hat, sie für ihre Zwecke instrumentalisiert. Merke: Die NPD war auch ein Instrument der Dienste. "Radikalität" in der Wortwahl, engagierte Basisarbeit und offizielle Beobachtung durch die Dienste besagen gar nichts. Die Frage ist: Was ist die strategische Wirkung? Pro EU. Hmmm. Damit pro Status Quo. Hmmm. Und zugleich: Die Partei eher spaltend (was natürlich vor allem an der anderen Seite liegt, aber trotzdem: Die Wirkung ist die Gleiche). Hmmmmmmmm.

Mag sein, dass wir hier ein von den Diensten inszeniertes Schauspiel erleben - von beiden Seiten. Den "Angepassten" in der AfD, die nicht schnell genug zur CDU werden können, und den "ganz wilden Jungen" zur Schwächung des eigentlichen Auftrags: Echte Reformen in Deutschland und eine neue Form der europäischen Zusammenarbeit. Eben dass in den wirklich wichtigen Struktur- und Machtfragen alles so bleibt, wie es ist. Meloni in Italien und PIS in Polen lassen grüßen, die ich beide als klare Projekte der Dienste sehe (in Polen ist sogar mal fast die ganze PIS-Staatsführung gestorben und seitdem... ist Polen ein braver Hund an der Leine).

Übrigens sagt der VS Brandenburg ganz offen, dass er V-Leute in der JA führt.

Tja.
Tja.
Tja.

Ich weis' net... Bin wohl einfach paranoid.

Wer so dem Führerprinzip huldigt, ist kein Libertärer. Never ever. Oder er hat das Konzept nicht verstanden. OT

Revoluzzer @, Sonntag, 16.07.2023, 13:17 vor 968 Tagen @ Dieter 2497 Views

Parteienlandschaft und Führerprinzip sind Gegensätze zu libertären Einstellungen

Dieter @, Sonntag, 16.07.2023, 19:35 vor 967 Tagen @ Revoluzzer 2388 Views

Hallo Revoluzzer,
Dein Argwohn ist berechtigt. Wenn man den BRD-Laden umkrempeln will, kommt man leider nicht umhin sich Seilschaften als Genossen zu machen, die den eigenen Überzeugungen z.T. widersprüchlich sind. So inetwa sehe ich den Betreffenden.

Wenn man in dieser Gesellschaft libertär eingestellt ist, gleichzeitig aber nicht seine Existenz riskieren möchte, wie sollte man da vorgehen? Wen sollte man unterstützen ? Wie sollte man handeln und leben, um noch in den Spiegel schauen zu können. Ich meine, das sind berechtigte Fragen. Einen eindeutigen Weg habe ich noch nicht herausgefunden.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Die Party in der Partei

mabraton @, Sonntag, 16.07.2023, 19:40 vor 967 Tagen @ Revoluzzer 2652 Views

bearbeitet von mabraton, Sonntag, 16.07.2023, 20:08

Hallo Revo,

Ja, dem Klonovsky sei zugestanden, dass er schön schreiben kann.

Das kann er fraglos. Seine Standpunkte schlüssig erklären kann er auch. Bei Deinen Repliken fehlt mir leider das Fleisch an den Knochen.

Dass sich V-Leute innerhalb der AfD Spesenrechnungen ausstellen kann man als gegeben annehmen. Die JA eignet sich da natürlich. Man muss sich dann trotzdem die Mühe machen die faulen Äpfel zu entlarven, anstatt ihnen mit vermeintlich unbezahlten Mitgliedsbeiträgen einen Strick zu drehen. In der AfD BaWü wurden ja schon mal Leute anhand gezinkter Karten rausgekegelt. Meine Vermutung ist daher, dass es sich um persönliche Ränkespiele handelt. Das ist meine Annahme, ich kenne den Fall nicht.

In der Phase in die wir jetzt eintreten wird die Karte "Extrem RÄCHTS" keine große Rolle mehr spielen. Weidel erklärt ja in jedem Interview sehr schön, dass diese Behörde weit davon entfernt ist auf die Einhaltung der Verfassung zu achten. Sie ist vielmehr dazu da, den Regime-Parteien beim brechen von Grund- und anderen Gesetzen den Rücken frei zu halten.

beste Grüße
mabraton

Eine Diskussion aus der Gedankenwelt

mabraton @, Sonntag, 16.07.2023, 19:56 vor 967 Tagen @ Dieter 2547 Views

bearbeitet von mabraton, Sonntag, 16.07.2023, 20:07

Hallo Dieter,

hast Du Dir das Interview angeschaut?
Der Teil beginnt ab 9:50min und ist ca. 3-4Min. lang.
In Bezug auf Klonovsky ist es absurd ihm Führerwahn zu unterstellen. Es geht ihm schlicht um die innere Logik des Politikbetriebs. Er erklärt es am Problem des Rentenkonzepts. Die zwei Flügel in der AfD haben sehr unterschiedliche Ansätze. Am Ende muss man dem Wähler klar sagen wohin die Reise geht. Wenn die Parteiführung in dieser Frage in unterschiedliche Richtungen läuft geht die Rakete nach hinten los.

Dass Libertär und der Einsatz von Führungspersonen sich ausschließen halte ich übrigens für unhaltbar, aus den oben genannten Gründen bei der Durchsetzung von Sachfragen. Vielmehr würde man sich Gedanken machen wie man der Führungsperson ggfs. den Stecker ziehen kann.

In Bezug auf eine radikal libertäre Haltung hast Du natürlich Recht. Allerdings hat die momentan keine Chance sich durchzusetzen. Es ist auch immer interessant zu beobachten wie wenig Konsens beim Selbstverständnis von Libertären herrscht. Die können sich in Diskussionen oft genau so wenig einigen wie radikale Marxisten. [[freude]]

Auf Deine Fragen antworte ich ganz realpolitisch, alles ist besser als das was da jetzt sein Unwesen treibt!
Dass es für freiheitsliebende Menschen keine wahre Partei gibt halte ich für selbst erklärend.

beste Grüße
mabraton

Markus Krall zur Parteienlandschaft

mabraton @, Sonntag, 16.07.2023, 20:31 vor 967 Tagen @ Dieter 3290 Views

Hallo Dieter,

Markus Kralls aktueller Beitrag auf Facebook passt sehr gut dazu.

[image]

Genau so sehe ich das auch. Idealerweise setzt sich der freiheitlichste Ansatz durch.

beste Grüße
mabraton

Zustimmung

Revoluzzer @, Sonntag, 16.07.2023, 22:20 vor 967 Tagen @ mabraton 2249 Views

In der AfD BaWü wurden ja schon mal Leute anhand gezinkter Karten rausgekegelt. Meine Vermutung ist daher, dass es sich um persönliche Ränkespiele handelt. Das ist meine Annahme, ich kenne den Fall nicht.

Das sehe ich auch so. Das Thema BfV aufdecken spielt da keine Rolle. Ich glaube auch nicht, dass man die V-Leute identifizieren und neutralisieren kann - das zu vermeiden, ist ja eben die Kernkompetenz der Dienste.

Was man machen kann, ist über die Strategie steuern: Was ist das Ziel? Was / wer dient diesem Ziel? Was / wer schadet ihm? Da müsste man ansetzen. Aber das kann nur aus der JA selbst kommen. Und da sehe ich keine Ansatzpunkte.

Libertär...

Revoluzzer @, Sonntag, 16.07.2023, 22:30 vor 967 Tagen @ Dieter 2706 Views

Kommt mir vor, wie der Wunsch in die Vorgeschichte zurückzugehen, Urhorde, Steinzeit, jeder frei und viel Land zum "sein eigenes Ding machen", ... in eine ideale Welt, die es wohl so nie gegeben hat.

Libertär ist eine gedankliche Reaktion auf den überbordenden und dysfunktionalen Sozialismus und hat seine Rechtfertigung insofern als Gegenposition, als Gedankenexperiment. Eine Gesellschaft kann man darauf nicht aufbauen - außer vielleicht im Steinzeitmodell.

Noch so einer, der glaubt, eine CDU 2.0 wäre eine Lösung...

Revoluzzer @, Sonntag, 16.07.2023, 22:45 vor 967 Tagen @ mabraton 2282 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Sonntag, 16.07.2023, 22:49

Wir brauchen als Land tiefstgreifende Veränderungen. Wir brauchen Extremisten der Veränderung. Knallhart, zugleich mit Moral. Wer von einer "CDU Marke 1995 oder 1960" als Lösung träumt, hat rein gar nichts begriffen. Die CDU ist die SED des Westens. Als das wurde sie gebaut. Das ist, was sie tut. Von Beginn bis heute bis sie verschwindet. Die CDU auch nur als Orientierungspunkt zu nehmen, ist so schwachsinnig, wie sich an der SED zu orientieren.

Eine Partei, die für weniger Staat sorgt & Volksabstimmungen möchte, ist ein Schritt in die richtige Richtung ...

Lenz-Hannover @, Sonntag, 16.07.2023, 23:54 vor 967 Tagen @ Revoluzzer 2224 Views

wesentlich sind dann Kultusministerien, die wieder für Schulen sorgen, wo lernen ansteht und nicht der Gender-Gaga Unfug.

Zustimmung...

Andudu, Montag, 17.07.2023, 00:08 vor 967 Tagen @ Revoluzzer 2669 Views

...die libertäre Ader von Klonovsky wird seinen sonst recht gründlichen Gedankengängen nicht gerecht.

Libertäre sind Ideologen, was man schon daran erkennt, dass sie das Geld- und Machtakkumulationsproblem in kapitalistischen Gesellschaften nicht berücksichtigen, sowie die zahlreichen Probleme, die sich daraus ergeben. Auch finde ich kollektivistische Ansätze nicht pauschal schlecht, Gemeinsamkeit kann große Kräfte freisetzen, da muss man genau hinschauen.

Libertarismus ist mir eine zu radikale Ideologie, der Antagonist zum Kommunismus. Menschen vereinen aber beide Wesensmerkmale in sich, den Wunsch nach persönlicher Freiheit ebenso, wie den Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Die Antwort liegt also eher irgendwo in der Mitte zwischen den Extremen.

In diesem Sinne bin ich "dem Flügel" der AfD noch am nächsten, national orientiert, gegen die EU (die ich in ihrer jetzigen Konstruktion für einen fatalen historischen Fehler halte), marktwirtschaftlich, dabei aber sozial. Wichtig wäre mir noch ein starker basisdemokratischer Zug, der auch den FUD-Kampagnen ein bisschen den Wind aus den Segeln nehmen könnte.

Aber letztendlich gilt natürlich auch für die AfD: es ist eine Partei. Parteien kämpfen um MACHT und das zieht immer wieder die falschen Charaktere an und führt zu einem permanenten Verschleiß der Moral. Meines Erachtens müssen Parteien generell machtloser werden und sich mehr und direkter vor dem Souverän rechtfertigen.

zuvor hat Krall sich zu den Deutschen geäußert

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Montag, 17.07.2023, 07:14 vor 967 Tagen @ mabraton 2660 Views


Eines muss dem deutschen Volk klar sein. Es muss sich entscheiden zwischen Wohlstand und Armut. Wenn es sich für Wohlstand entscheidet, muss es allen sozialistischen Schwachsinnsparolen abschwören, seinen gesunden Menschenverstand benutzen, aufhören, sich über Klima, Corona und Gender belügen zu lassen und eine starke Marktwirtschaft aufbauen, die nicht zuerst nach vermeintlicher sozialer Gerechtigkeit fragt, sondern nach Leistungsgerechtigkeit.
Wer mehr leistet, soll sich auch mehr leisten können.
Der Staat darf nicht mehr als 10 bis 15% des Bruttosozialprodukts für seine Leistungen in Anspruch nehmen.
Krieg in anderen Ländern führen ist nicht Aufgabe des Staates.
Selbstverantwortung kommt vor Staatsbevormundung.
Weniger Gesetze sind bessere Gesetze.
Staatsmedien sind Lügenmedien und können weg.
Subventionen belohnen das Versagen und müssen weg.
Politik muss ein Ehrendienst am Volk werden und wird nicht vom Steuerzahler bezahlt.
Geld muss stabil sein und darf nicht manipuliert werden um anderen Zwecken zu dienen.
Das Eigentum ist unantastbar und darf weder besteuert noch enteignet werden.
Was man fördern will, darf man nicht besteuern, also Konsumsteuer, statt Leistungssteuern.
Alles wird vom Bürger oder so nah am Bürger wie möglich entschieden. Das heißt, dass 70% der Staatsausgaben von den Kommunen verwaltet werden. Die Bürger stimmen 2 mal im Jahr über das Budget ab.
Das wird den Staatsgläubigen alles nicht gefallen, aber das Volk wird dabei wohlhabend und reich. Die schmarotzende Klasse fällt erst auf die Nase und lernt dann zu arbeiten und auch wohlhabend zu werden.
Die Alternative dazu ist so weitermachen wie bisher: Sozialismus, Umverteilung, Genderwahn, Klimawahn, Kriegstreiberei, Bevormundung, Entmündigung, geopolitische Eskalation, Energiekrise, Migrantifa und ganz am Ende Verarmung und Bürgerkrieg wird das Ergebnis sein.
Einen Mittelweg gibt es leider nicht mehr.

Text von Markus Krall (FB vor 11 Stunden)

--
Fred

Warum wohl wurde das Wahlrecht

Kaladhor, Münsterland, Montag, 17.07.2023, 07:43 vor 967 Tagen @ Andudu 2804 Views

in der Form geändert, dass die Wertigkeit in Richtung Stärkung der Wahllisten verschoben wurde? Es ist die Stärkung der Partei gegen das Individuum.

Parteien sind eines der Probleme der heutigen Zeit, dass es vor Wahlen keinerlei Aussagen zu Koalitionen gibt, ein anderes. Dieses ganze System ist de facto darauf ausgelegt, dass es immer weiter zersplittert (immer mehr Parteien) und somit immer weiter in Richtung Unregierbarkeit rutscht. Das Ende kennen wir alle: Diktatur! Denn irgendwann ist die Situation so verworren, dass dann die Rufe nach einem starken Mann oder einer starken Frau immer lauter werden, der/die die Probleme dann löst (egal wie).

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Frage an Markus Krall: Wer ist das deutsche Volk?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 17.07.2023, 07:47 vor 967 Tagen @ FredMeyer 2541 Views

Sind das die gleichen, von denen die Rede ist, wenn es heißt "Wir sollten ..."? Ich sehe hier nämlich Leute, die mit ihren Entscheidungen nur das Beste für sich und ihre Eigenen erreichen wollen und ein paar verwirrte Weltretter, die aber irrelevant sind. Solche Aufforderungen ans Kollektiv sind schlicht absurd ...

Grüße

--
[image]

Afuera!

Zustimmung

Revoluzzer @, Montag, 17.07.2023, 07:55 vor 967 Tagen @ Andudu 2476 Views

Genau so sehe ich das auch.

Sehr berechtigte Frage! Es hat nämlich etwas zu tun ... [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 17.07.2023, 08:21 vor 967 Tagen @ FOX-NEWS 2507 Views

bearbeitet von Beo2, Montag, 17.07.2023, 08:58

.. mit traditioneller sprachlicher und kulturelle EIGENART, inklusive selbstbewusster Identität (Selbstverständnis des Einzelnen).
"Deutsches Volk"? - Fehlanzeige! verschwunden in einer diffusen Masse von Brot'&'Spiele-Konsumenten, Mitläufern, Wendehälsen, Gesetzesbrechern, Schmarotzern, Bauern- & Deppenfängern sowie aalglatten, piekfeinen Psychopathen, was insgesamt gewöhnlich "Bevölkerung" genannt wird (.. kommt von: bevölkern).

Wo gibt es denn das (moderne) "Deutsche Volk" zu besichtigen?
Mit Gruß, Beo2

Auch in der guten alten Zeit war das nicht anders

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 17.07.2023, 09:01 vor 967 Tagen @ Beo2 2388 Views

Denkst Du, da hätte man wider eigene Interessen gewählt? Da landen wir dann natürlich schnell bei den Medien und deren Einfluss ... :-P

Grüße

--
[image]

Afuera!

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