Warum kollabieren in Magdeburg zunehmend die Leute "zwischen 40 und 60 Jahre alt" (Zitat Qualitätspresse)?

Hannes, Freitag, 07.07.2023, 00:59 (vor 970 Tagen) @ stocksorcerer2048 Views
bearbeitet von Hannes, Freitag, 07.07.2023, 01:24

Guten Abend,

selbst mir fällt auf, dass das Martinshorn neuerdings hier sehr häufig zu hören ist. Wenn ich im Garten bin, aus der Ferne von der B1 mehrfach täglich hörbar, in der Altstadt Magdeburgs (Wohnung) auch von morgens bis abends: tatütata.

Aus meiner Klolektüre (mein liebes Weib liest täglich die Zeitung, während ich koche - sie legt mir interessantes hin) ein Beispiel dafür, dass das inzwischen nicht mehr zu verheimlichen ist. Aber, klar, dass das nun umgedeutet werden soll in: „Klima-Todesgefahr“ durch Hitze in der Stadt! Nachtijall ick hör dir trapsend. Sagt man hier.

Und meine Zeitungsbeschauerin behauptet, an Todesanzeigen auch Entsprechendes zu bemerken, nämlich Zunahme des Anteils noch gar nicht so alter, für die Hinterbliebenden typisch: "plötzlich, unerwartet, können es noch gar nicht fassen...", so etwa der Stil neuerdings überwiegend, sagt sie.

Na ja, sie ist vom dümmeren Geschlecht (Warum? Darum: Ich stehe täglich am Herd, habe handwerklich zu tun und halte mich so von „Qualitätsmedien“ fern - keine Zeit für so was verblödendes). Also bitte ich die werte Leserschaft, ihre vielleicht hysterischen Übertreibungen nicht so ganz ernst zu nehmen, also das mit den Anzeigen.
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Nun ich, hier ein gescannter Artikel. Ein Hinweis von mir dazu: Die Ögelin Düzel von der Uniklinik ist m. E. politisch korrekt, also für mich unglaubwürdig. Es sind nicht nur Alte, die kollabieren. Die Frau Düzel (oder Frau Ögelin, keine Ahnung, sorry) sagt das nur so, als Sprecherin eines Universitätsbetriebes muss sie Verantwortung übernehmen für das, was sie öffentlich sagt. Nach meiner Erfahrung ist das so anzunehmen. Bitte das zu beachten.

Eher hat Anja Wernecke die Wahrheit gesagt: „... im Durchschnitt … zwischen 40 und 60 Jahre alt …“

Quelle: Volksstimme Magdeburg 01. Juli 2023, gescannt:
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Ich frage mich: Plötzlich überfüllen Hitzeopfer unsere Notaufnahmen? So warm (wie in den letzten Jahren) war es doch noch gar nicht, dieses Frühjahr!

Die Übersterblichkeit ist nicht zu leugnen. So wie die Zunahmen von Totgeburten und Abnahme der Geburtenrate. Das steht auch schon in der Zeitung, mit Zahlen. Das wird aber auch umgedeutet, etwa so: Wegen Karola hätten die - durch die Infektionsgefahr - in ihrem Schwangerschaftsplan gestörten potentiellen Mammies gewartet bis zur Impfung, plus Boostern, das hat halt gedauert ... und ähnlichen Käse kann man hier lesen, als Vermutung der Gründe für die Abnahme der Geburtenrate. Bei den Zunahmen der Totgeburten müsse noch geforscht werden.

Schon voriges Jahr hatte ja der Karl Lauterbach hochoffiziell auf die Übersterblichkeit hingewiesen (ich schrieb hier dazu) und nun warnt er ja vor der Hitze in den Städten, es käme zu Toten wegen Klimaerwärmungskatastrophe?

Schon klar … Wenn es in der Zeitung steht, wird es schon stimmen. Eine Ärztekammer kann sich bekanntlich niemals nicht irren.
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Magdeburg fehlt der Hypertemperatur-Schutzplan. Deshalb sind ja gerade jetzt die Notaufnahmen so voll und die Leute sterben bereits in ihren sog. ‚besten Jahren‘, sie sterben den Klima-Tod.
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Grusz
H.

PS: Könnte es nicht sein, dass aus irgendeinem Grunde die Leute nicht mehr so gut durchhalten? Unter anderem Hitze nicht mehr ab können? Wie wäre es mal mit einer wissenschaftlichen Studie, beauftragt durch die Ärztekammern? Geld scheint ja da zu sein, im Klima-Topf beispielsweise, siehe Artikel.


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