Mahlzeit igel,
Doch etwas abwiegeln: Energiegehalt pro Liter 7.17 kWh, davon die Hälfte ... mkT igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Mittwoch, 05.07.2023, 08:10 @ Ankawor636 Views
... innerhalb von Millisekuden gibt zwar einen ordentlichen Knall, wie man in deinem Link ja auch schön sehen kann.
1. Wenn Kubikmeter explosives Gas in einem umbauten Raum schlagartig ihr Volumen vervielfachen, kann am Ende mangels Mauern das Dach sich nicht mehr halten, wie man im Foto schön sieht. Die Verbrennungen waren nicht das Thema beim Verletzungsbild, sondern wohl das Dach, was das Kind nicht ertragen konnte: "Dabei wurde einer der Söhne sehr schwer verletzt."
Also mein Befund: Sau-Gefährlich! Trotz nur "Energiegehalt pro Liter 7.17 kWh, davon die Hälfte" - Bedenke, Mauern sind nicht auf horizontale Kraft konstruiert, die können nur von oben wirkend viel ab, siehe Erdbeben.
Aber im Bericht stehen auch ein paar "Merkwürdigkeiten": "Bei einer Splitanlage, wie sie in diesem Fall vorlag, befinden sich die Lüfter mit Verdampfer, die Wärmepumpe und die Steuerung außerhalb des Hauses auf dem Grundstück. Allerdings gibt es bei einer Direktwärmepumpenheizung keine Übertragung der Wärme auf einen separaten Wasserkreislauf, wie es bei anderen Heizungstypen üblich ist. Das Propan wird also durch das Leitungssystem ins Haus geführt..." hä???
2. Es gibt wohl definitionsgemäß drei Sorten von Luftwärmepumpen (! m. E. nur als Kühl/Wärm-Klimasplitgerät als Ergänzung sinnvoll, anderes Thema!):
a) Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft über einen Wärmetauscher Wärme und geben diese an die bestehenden Heizungs- und/oder Warmwasserkreisläufe ab
b) Luft-Luft-Wärmepumpen wie vor, Wärme aus 'Kältemittel' (hier Propan) an ein Luft-Heizungssystem (siehe von mir empfohlenen Klimaanlagen für Jedermann, hier Split-Geräte zum Kühlen/Heizen -aus Umweltgründen aber verboten, schrieb schon dazu hier, Eigenmontage illegal wegen Klima! Wenden Sie sich vertrauensvoll an ihren Fachplaner und nehmen sie sich Handwerker ...
Sie wissen was ich meine ...)
c) Bei der Direktwärmepumpe wird der Luft Wärme entzogen, welche ohne Wärmetauscher (beispielsweise) in die Fußbodenheizungsrohre eingebracht wird, da fließt ein Kältemittel direkt in (beispielsweise) eine Bodenheizung. Kann mir nur vorstellen, der hatte im Keller Sekundärwärmetauscher, (beispielsweise) für Duschwasser, keine Ahnung, jedenfalls im Keller Propan. Und damit hast Du ein Risiko in Deinem Keller! Öko ist nicht immer harmlos, Natur sowieso nicht, wie man an dem angeblich 'natürlichen' Viruspandemiegeschehen sehen kann ...
Explosion ging vom Keller aus, deswegen soll man ja Flaschen da auch niemals lagern, weil Propan schwerer als Luft ist. Wäre aber zu verhindern gewesen. Ich hab ja Backofen und Herd auch auf Flaschengas umgestellt, da sind aber auch eine Schlauchbruchsicherung und ein Gaswarner installiert. Zumindest einen Gaswarner in Kellerbodenhöhe hätte man sich da schon mit einbauen können. An der falschen Ecke gespart?
MfG
igelei
Im Keller habe ich nur Kartoffeln und so. Warum? Darum:
Das Prinzip b) habe ich als Ergänzung zur Kostensparung bei meiner Solar-Anlage erfolgreich vor allem in der Übergangszeit (massives Gartenhaus): Die Solar-Anlage speist über einen Schlangenrohrwärmetauscher in den 300-l-Speicher, dazu ein zweiter Schlangenrohrwärmetauscher mit Feststoff-Verbrenner-Kessel (Holz, Briketts) dort rein. Das Trinkwasser mit seiner Energie (Speicher) wird über Wärmetauscher in die Fußbodenheizung genutzt, bei Bedarf, und zum Abwaschen und so ...
Funktioniert seit 25 Jahren, Umwälzpumpenenergie erforderlich --> PV+Akku, sukzessive in den letzten Jahren errichtet, zwei Anlagen derzeit (Blei und LiFeYPO4), kein Ding. Dazu eine Schwerkraftheizung am Kessel, nur in die Küche. Meine Mietwohnung: Müllverbrennung-Fernheizung, Winter.
Im Unfall-Fall (der Link) hat offensichtlich der Familienvater das geruchsfreie Propan (seeehr öko, die anderen - nun verbotenen - Kältemittel sind für Menschen harmlos, aber leider Klima-Mörder) aus einer Luftwärmepumpe in seinen Keller geleitet, wo es (OHNE WÄRMETAUSCHER IM FREIEN ODER OBEN - FROSTFREI ANGEORDNET, AN DAS BRAUCHWASSER DIE ENERGIEABGABE, SO HÄTTE ICH DAS KONSTRUIERT) im Keller austrat, Bummmmm ...
Schlaumeiernd
H.
PS: Finde ich gut, wenn ein Heizungsbauer sich weigert, so was zu errichten. Der Häuslebauer hat den Kopp ja voll mit Gedanken an steigenden Zinsen, der dräuenden Klimaerwärmungskatastrofe und so, der Beamte mit Hypothek geht freiwillig niemals in die Niederungen der Technikmenschenpopulation hinunter, kenne diese Typen! Spruch von mir: Öko ist die Kraft, die stetes das Gute will und das Böse schafft, frei nach Stiefen King oder so?
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PPS: Hier nochmal das entscheidende Zitat aus dem verlinkten Artikel des Versicherer(?)-Fachblatts:
"Bei einer Splitanlage, wie sie in diesem Fall vorlag, befinden sich die Lüfter mit Verdampfer, die Wärmepumpe und die Steuerung außerhalb des Hauses auf dem Grundstück. Allerdings gibt es bei einer Direktwärmepumpenheizung keine Übertragung der Wärme auf einen separaten Wasserkreislauf, wie es bei anderen Heizungstypen üblich ist. Das Propan wird also durch das Leitungssystem ins Haus geführt. Anhand der Gebäudeschäden konnte der IFS-Gutachter feststellen, dass die Explosion vom Hausanschlussraum im Keller ausgegangen war. Nur in diesem Raum gab es zudem oberflächig Brandspuren an Leitungsisolationen, wie sie für die kurzzeitige, intensive Hitzeeinwirkung durch eine Gasexplosion typisch sind." [Unterstreichung von mir.]