Nein, keine Panik, wer den Artikel auf blackout-news nicht verstanden hat, sollte dann doch besser das Original befragen:

FredMeyer, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 21.06.2023, 08:04 (vor 986 Tagen) @ Ciliegia2512 Views

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/20230616_14a.html

Die als Minimum ausgewiesene Grenze von 4,2 kW (kilo Watt) soll laut Bundesnetzagentur ernsthaft diskutiert werden.

Peinlich ist es allerdings für blackout-news, dass sich der Schreiberling gleich um 3 Zehner-Potenzen verhauen hat, was mich jedoch nicht sonderlich verwundert, da das breite Publikum die MINT-Fächer offensichtlich scheut, wie der Teufel das Weihwasser. Wer also Physik abgewählt hat, konnte ja noch immer wie Claudia Kemfert nach einer Forschungsdauer von 2 Monaten in Wirtschaftswissenschaften promovieren, um dann den Deutschen die Windenergie schmackhaft zu machen.

Das Problem liegt aber auf einer noch viel höheren Ebene. Ich kann mich noch erinnern, das Elektrowärme auch genutzt wurde, um das Badewasser aufzuheizen, da ging es schließlich mit 18 oder 21 kW gleich zur Sache. Die Leistung lief dann auch nur über einen Zeitraum von vielleicht 15 Minuten. Das hat den damaligen Netzen keine Bauchschmerzen bereitet.

Wenn allerdings der Besitzer eines PS-Boliden mit Elektroantrieb in 2,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann, und das bei eine beknackten Reichweite von nur 500 km, dem ist auch zu zumuten, dass er die 120 kWh-Batterie nur jeden 2. Tag vollständig aufgeladen bekommt. Für mich sind sie alle gleichermaßen bescheuert:
-- die Politiker, die das Entstehen von Verteilungsproblemen nicht vorher sehen konnten,
-- die Industrie, die solche Entwicklungen zum Entstehen von Verteilungsproblemen sogar ernsthaft forciert,
-- und last but not least das zahlende Publikum, die den Staat in der Pflicht sieht, die Verteilungsprobleme zu lösen.

Wir müssen nicht immer nur über die GRÜNEN schimpfen, obwohl die ursächlich solche Probleme begünstigt haben.

--
Fred


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung