Die Fiktion krankt per se an der Wirklichkeit,
das muss garnicht erst bewiesen werden. Weiter unten wurde schon einmal über den Schlanken Staat fabuliert. Er wäre vielleicht die Rettung, wenn er sich realisieren lassen würde. Wenn aber ein Hugenotte eine Predigt hält, dass die Deutschen mehr und für weniger Geld arbeiten sollen, dann weiß man, dass der Hugenotte nur Angst um seinen eigenen Besitzstand hat. Ich, derzeit 76, wäre mit einer längeren Arbeitszeit einverstanden, wenn im Gegenzug die Staatsquote auf mindestens 1/3 abgesenkt werden würde.
Man gebe sich keinen Illusionen hin, der größte Teil der in Berlin ansässigen Speichellecker und Wasserträger, die nicht durch demokratische Vorgänge an die Macht gekommen sind, lebt auf Kosten der Allgemeinheit. Hatte der Hugenotte das im Blickfeld, als er seinen Sermon sabberte? Ich denke eher nicht, er ist nämlich auch einer von denen, die es sich auf Kosten der Allgemeinheit gut ergehen lassen.
Wenn die Deutschen nicht bald aufstehen und den Feudalismus zu Grabe tragen, dann könnte der Hugenotte sogar bald recht haben.
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Fred