Reiseeindrücke und Begegnungen in Serbien, Nordmazedonien und Griechenland
Hallo,
im Mai bereiste ich mit meiner Frau 4 Wochen diese drei Länder. Für die Übernachtungen wählte ich auch Orte etwas abseits der Touristenzentren. Ich buchte 4 Airbnb Wohnungen, 2 familiengeführte Hotels und ein Motel.
Ziel unserer Reise war es, Orte der kulturellen Vergangenheit des Zentralbalkans und alle bedeutenden Welterbestätten des antiken Griechenlands zu besichtigen.
Bei den meisten Begegnungen mit Einheimischen und Touristen machte ich keinen Hehl daraus, dass diese Reise vor dem Hintergrund eines ökonomischen und gesellschaftlichen Abschwungs Deutschlands, die letzte sein könnte, bei der ich in Freiheit noch 7.000 km mit dem eigenen Fahrzeug zurücklegen darf, quasi eine Crack-up-Reise. Ich nehme es gleich vorweg, bis auf eine Ausnahme, war die Reaktion darauf, Schock und Unverständnis.
Ungarn verlangt für einen Transit auf der Autobahn die vorherige elektronische Anmeldung mit Name, Adresse, Kennzeichen und Fahrzeugtyp. Am Grenzübergang schaute der Beamte vor dem Auto extra auf mein Kennzeichen und gab die Daten in seinem Computer ein. Von Bekannten hörte ich, die in D ein Wohnmobil mit PKW Zulassung besitzen, welches der ungarische Zoll aber als LKW ansah. Das Ergebnis waren 200 Euro Bußgeld am Grenzübergang. Im Internet las ich, dass Ungarn auch Bußgelder wegen einem nicht angelegten Sicherheitsgurt an der Autobahn erhebt. Ohne Gesichtsscanner läuft da wohl auch nichts mehr.
An allen Grenzübergangen würde der PA bei der Ein- und Ausreise mit Vorder- und Rückseite eingescannt. Einzig in Mazedonien war die Grenze bei der Ausreise gar nicht besetzt.
Sowohl in SRB, NMK und GR war das Fahren auf der Autobahn sehr entspannt mit geringem, teilweise auch extrem niedrigem Verkehrsaufkommen. In SRB kostet ein Liter Super 95 1,51 Euro, fast alles Einheitspreise, auch an der Autobahn. Die meisten Serben fuhren sicher aus wirtschaftlichen Gründen 10-30 km/h unter der Höchstgeschwindigkeit. Das Tankstellennetz war mit vielen internationalen Marken vertreten, wobei auffiel, dass bei Gazprom und Lukoil die meisten Fahrzeuge tankten.
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Die erste Station waren zwei Übernachtungen in Belgrad in einer neu sanierten ETW aus den 90ern. Der energetische Zustand war aber noch 25 Jahre alt. Die Wohnanlage war an allen Ecken mit Kameras überwacht, Die Wohnungstür bestand aus Stahl, 3-fach verriegelt mit jeweils 3 Bolzen. In Belgrad konnte ich an sehr vielen Hauseingängen private Überwachungskameras beobachten. In der Innenstadt fielen mir überdurchschnittlich viele junge Menschen auf. Interessant war auch zu beobachten, fast keiner hatte westliche Schriftzüge an den Sachen, alle schick gekleidet, aber neutral. Ein Wegweiser vor dem Militärmuseum war besprüht mit FCK Biden. Souvenirstände mit Tassen und Kühlschrankmagneten von Putin waren zahlreich vertreten. Eine Verkäuferin sagte mir „Ihr Deutschen seid alle verrückt geworden.“
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Mit allen Serben, mit denen ich Kontakt gekommen bin, waren überaus freundlich und aufgeschlossen. Ein Where are you from? war ein ständiger Begleiter. Am Nicola Tesla Museum, nach dem orthodoxen Dom des Heiligen Sava, die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes, wird man am Eingang mit einer klaren Ansage zum akzeptierten Zahlungsmittel begrüßt.
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Bis zu Autobahnabzweig Niš gehörten einige Fahrzeuge mit D oder AT Kennzeichen zum Straßenbild. An den Raststätten wurde dann auch die ethnische Herkunft der Insassen sichtbar. Nachdem die Fahrzeuge über Bulgarien in Richtung Türkei abgebogen waren, fuhren wir praktisch mit zwei holländischen Wohnmobilen allein durch Mazedonien. Die meisten Türken sind bereits in Ungarn den Umweg über Rumänien gefahren, um Serbien zu meiden.
Am griechischen Grenzübergang wurde extra eine deutschsprachige Beamtin zu uns gerufen. Sie checkte uns mit diversen Fangfragen nach einer möglichen Auswanderung ab, wahrscheinlich mit dem Hintergrund, eine größere Menge an Bargeld zu finden oder gar Waffen. Es war mir eine Genugtuung, ihr die Orte unserer 3-wöchigen Rundreise mitzuteilen. Den Gesichtszügen konnte ich entnehmen, dass die Urlaubsreglung für griechische Beamte nicht so rosig aussieht.
In Kalampaka (Meteora-Klöster) hatte ich eine Begegnung mit einem perfekt deutschsprechenden Griechen, die aus dem Rahmen fiel. Er kannte die einschlägig im Forum bekannten YT-Kanäle. Auf meine Frage wie hoch der Informationsstand in GR wäre, meinte er, etwas mehr als die Hälfte von D. Er arbeitet in der Tourismusbranche. Ich fragte, ob er einen Plan B hätte? Er hofft da voll auf ein erneutes Aufbegehren in Ostdeutschland, damit der Tourismus in GR weiterläuft. Leider auch ein Traumtänzer (© Dr. Berninger).
Ich möchte es an dieser Stelle gleich verkürzen. Von meinen Begegnungen mit vier Rentnerehepaaren sticht ein Paar aus der Pfalz mit ihrem 20 Jahre alten Wohnmobil hervor. „Wir haben in Griechenland schon sechst Tüten Müll eingesammelt! Einer muss ja mal den Anfang machen!“ Ich lache jetzt noch mit meiner Frau darüber. Es ist unser neuer Standardspruch geworden.
Die nächste Station lag westlich von Patras, ein familiengeführtes 2-Sterne Hotel, ca. 30 Zimmer, 4 Übernachtungen. Wir waren die einzigen Gäste in dieser Zeit. Ich wollte eine Busrundfahrt auf der benachbarten Insel Zakynthos buchen. Nach dem Anruf eines zweiten Anbieters gab ich auf. Die angebotenen Fahrten auf den Internetseiten finden mangels Beteiligung nicht statt. Die Alternative wäre eine exklusive Rundfahrt für uns 2 Personen per PKW für 240 Euro zzgl. Bootsgebühren gewesen. Dann doch lieber mit dem eigenen PKW auf der Fähre übersetzen (119 Euro mit 2 Pers. Hin- und Rückfahrt). Bei der Bootstour zum Schiffsfrack hatten wir Glück. Das Speedboot startete nur, weil gerade eine Gruppe mit 9 Personen chinesischer Millionärs- oder besser Funktionärskinder ankam. Asiatische Touristen waren aber absoluter Mangelware. Wir waren die Einzigen, die Trinkgeld gaben. Die Freude des Bootsführers war unbeschreiblich.
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Eines der am besten erhaltenen antiken Gebäude ist der Tempel des Apollon in 1.100 Metern Höhe mitten auf dem Peloponnes. Ich weiß nicht wovon mir mehr schwindelig wurde, von der Serpentinenfahrt oder den ausgeschilderten Baukosten. Gearbeitet hatte dort niemand. Jássas!
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Es gab einen Ort, den ich hervorheben möchte. Wir hatten im Süden der Halbinsel fast eine Woche ein Haus in einem kleinen Bergdorf, bestehend 5 Häusern mitten in einem Olivenhain, gemietet. Das Dorf und die meisten Olivenbäume sind 300 Jahre alt. Leider trügt hier die Idylle. Es herrscht eine massive Wasserknappheit. Dem Olivenbauer fressen die Kosten für die Bewässerung die Margen auf. Wir hatten auch abgebrannte Olivenbäume und ausgedörrte Flüsse gesehen.
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Der Olivenbauer hob sich von den anderen Airbnb-Wohnungen mit einem kleinen Detail ab.
Die Spüle hatte einen Stöpsel. Hinzu kommt noch eine gemeinsam genutzte PV-Anlage mit dem Nachbardorf. Das Warmwasser heizte er zusätzlich mit einer simplen Regelung auf. Hot water on/out.
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Die nächste Station war eine Einliegerwohnung in einer Villa bei einem konservativ orthodoxen Architektenehepaar mit Blick auf die Insel Poros. Hier sah man deutlich, wie sich das Preisgefüge der Region an die im Hafen ankerten Jachten angepasst hat. Generell galt, je näher man an Athen heranrückte, umso luxuriöser wurde die Gesellschaft. Hier auf Poros und auf der benachbarten Insel Hydra wohnen fast nur reiche Athener und Ausländer. Die unbewohnte Nachbarvilla gehörte einem Millionär aus Belgien.
Ich sagte meiner Gastgeberin, dass künftig eine Alabasterfigur von König Leonidas in meiner Vitrine stehen wird. Der Unterkiefer fiel ihr sofort nach unten. Sie war Athenerin. Nur Alexander der Große wäre der wahre Held Griechenlands. Ich verkniff mir eine Antwort.
Mit den 42 Knoten schnellen Fähren war man in einer reichlichen Stunde in Piräus. Von dort lösten wir für 4,10 Euro pro Person ein Tagesticket für die U-Bahn und stiegen direkt an der Akropolis aus. An diesem Tag lagen 6 Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Gefühlt die Hälfte war auch auf dem Berg, zu 80 Prozent US-Amerikaner, überwiegend junge Leute. Athen ist eine laute und schmutzige Stadt voller Graffiti. Die U-Bahn ist an den Knotenpunkten völlig überlastet. Abhacken und weg! Wir beobachteten stattdessen den Fährverkehr in Piräus. Die Infrastruktur ist in GR extrem gut geworden. Das Geschäft scheint auf den Inseln zu brummen. Der blaue Katamaran kam gerade von Santorini, über Naxos und Mykonos. Er war voll belegt. Es waren sehr viele Amerikaner an Bord.
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Letzter Aufenthaltsort in GR war Leptokaria, ein kleiner Badeort vor Thessaloniki. Wir buchten ein 3-Sterne Hotel. Von ca. 30 Zimmern waren 4 belegt. Das Frühstück gab es exklusiv für uns direkt am Pool mit Blick zum Berg Olymp.
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Das Preisgefüge war hier von allen Orten am niedrigsten. Die Touristen kamen aus GR und SRB.
Für eine Hauptmahlzeit bezahlten wir in GR im Schnitt 8-10 Euro. Das teuerste waren frische Garnelen für 17 Euro auf Poros. Eine Vorspeise lag bei 3-4,50 Euro. Wenn man beides nahm, gab es oftmals ein Dessert auf Kosten des Hauses.
In fast allen kleinen Souvenirläden, in Gaststätten sowieso, wurden handgeschriebene Zettel für die Bezahlung gezeigt. In einem Keramikladen hatten wir die Wahl, 10 Prozent Discount bei Zahlung ohne Quittung.
Geschwindigkeitsbegrenzungen sind in GR Richtgeschwindigkeiten. Wenn man sie einhält wird man zum Verkehrshindernis. Trotz der für unsere Verhältnisse chaotischen Fahrweise, hatte ich keinen Unfall gesehen. Paragraph 1 wird hier dennoch großgeschrieben. Die geringe Verkehrsdichte macht es möglich. Es gab unzählige stationäre Blitzer. Mir wurde gesagt, die würden nie bestückt. Jássas!
Seit Ungarn war die Windschutzscheibe voll mit Insekten. In Griechenland wurde die Intensität fast noch verdoppelt.
Vorletzte Station war die Skopje, die Hauptstadt von Nordmazedonien. Der Zoll setzte bei der Einreise die grüne Versicherungskarte zur Bedingung. Sowohl in SRB als auch in NMK verlangt der Gesetzgeber die polizeiliche Meldung bei einem Aufenthalt über 24 Stunden im Land. Zum Glück interessierte das niemanden. Herrenlose Hunde und Katzen gehörten auch hier wie in GR zum Straßen- und Stadtbild. Umgerechnet 107 Euro Bargeldabhebung kostete am Bankautomaten 16,50 Euro Spesen von der Bank vor Ort und meiner Hausbank. Der Prepaid-Tarif liegt in Mazedonien bei 1,49 Euro/min. Superbenzin kostet derzeit 1,29 Euro/Liter als Einheitspreis an jeder Tankstelle.
Wir hatten eine top sanierte ETW mitten im Zentrum gemietet für 38 Euro pro Nacht mit geschütztem Parkplatz, sowie einer noch sicheren Wohnungseingangstür aus Stahl.
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Der Vermieter war Moslem. Er arbeitete jahrelang in Kroatien und sprach gut deutsch. Es war seine Kapitalanlage. Zur Ausstattung gehörte auch eine Schischa. Das Land ist seit Tito fast zur Hälfte mit Moslems geteilt. Man sieht die Spaltung der Gesellschaft auch auf der Brücke der Zivilisationen auf dem Weg zum alten Basar. Die Namen von christlichen und römischen Figuren wurden übersprüht oder entfernt.
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Auf dem orientalischen Basar aus dem 12. Jh. deckten wir uns reichlich mit Lavendelhonig, Gebirgskräutertee usw. ein. Den Kauf managte meine Frau, bedankt hat man sich für das Geschäft i.d.R. bei mir. Soweit zur Rollenverteilung.
Die Freude über eine Aufnahme in die EU scheint aber nicht bei allen Mazedoniern vorhanden zu sein. Ich sah zwei solcher übersprühten Schilder. Der Balkan ist und bleibt ein Pulverfass.
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Geographisch ist Mazedonien ein sehr interessantes Land mit wunderschönen Autobahnabschnitten, mit Blick auf Schneebedeckte Berge im Mai von 26 Grad warmen Tälern.
Die Rückfahrt hatte mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant. An der serbisch-ungarischen Grenze standen ca. 30 PKW vor uns. Deren Abfertigung dauerte ganze 2 Stunden. Wir wurden vom ungarischen Zoll besonders intensiv gefilzt. Jede Tasche wurde geöffnet, unter den Sitzen, alles wurde durchwühlt. Der Beamte benutzte die gleichen Handschuhe wie bei den Fahrzeugen zuvor. War das eklig. Wir haben die Klamotten bis nach Hause nicht mehr gewechselt. Ich denke mal, er war auf Waffen fixiert. Die Ursache waren sicher die Unruhen der Serbien im Kosovo und die zwei Amokläufe. Die Serben sollen ihre 850 T registrierten - und die ca. 1 Mio. illegalen Waffen abgeben.
https://www.dw.com/de/nach-zwei-amokl%C3%A4ufen-kommt-jetzt-die-entwaffnung-serbiens/a-...
Im Motel in Ungarn wollten wir uns nur ein paar Stunden aufhalten, verweilten aber 2 Nächte. So blieb mir Zeit, den hochfrequentierten Rastplatz zu beobachten. Ich würde sagen, in mehr als 90 Prozent der Fahrzeuge mit deutschen und österreichischen Kennzeichen befanden sich Personen mit südlichem Aussehen, überwiegend Männer. Es ist ein ganzer Industriezweig, der da über die ungarische Autobahn pendelt. In dieser Größenordnung war mir das vorher nicht bewusst. Ich unterhielt mich mit einem Norweger, der eigentlich aus Montenegro stammt. In Norwegen finden derzeit 80 Prozent der PKW-Neuzulassungen mit Elektroantrieb statt. Ich fragte ihn, wie er sich in Zukunft eine Fahrt in die Heimat vorstellt. Diese Frage fand er intersannt.
Betreffs einer möglichen Auswanderung bin ich in meiner Due Diligence zu der Erkenntnis gelangt, dass es keine Option darstellt. In Gesprächen wurde stets die Frage zu meiner Herkunft gestellt. Sehr oft kam ein Check nach dem Beruf hinterher. Bei längeren Gesprächen legten die Gesprächspartner dann auch Wert, die Konfession zu erfahren. Wenn man da nicht mit einem römisch-katholisch aufwarten konnte, wurde mir klar, da wird man nie dazugehören. Man wäre immer der Zugezogene, sozusagen a Preuß. Wenn selbst der jahrtausendalte Konflikt zwischen Sparta und Athen noch in den Köpfen existiert, kann man es auch nicht anders erwarten. In Skopje sagte ich zwei Personen, dass wir aus dem Urlaub aus Griechenland kommen. Der Reaktion entnahm ich, es war ein Fehler.
Der Urlaub kostete uns 672 pro Person/ Woche. Unterkunft, Benzin, Fähren, Bootsausflug, Eintrittsgelder (Meteora, Delphi, Olympia, Apollon, Höhle Diros Mani, Epidauros, Akropolis) Gaststätten und Verpflegung eingerechnet. Fahrzeugabnutzung und Mitbringsel sind dabei mal außen vorgelassen.
Abschließend, weil es dort so schön war, noch ein Bild aus dem Strofylia Nationalpark links von Patras.
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Gruß
Dionysos
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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.