Es geht Schlag auf Schlag: Jetzt werden die Kryptos platt gemacht. Das nennt man: "Sie werden reglementiert".

Steppke, Freitag, 21.04.2023, 19:48 vor 1044 Tagen 9428 Views

bearbeitet von Steppke, Freitag, 21.04.2023, 20:35

Offiziell heißt es:

Das EU-Parlament hat am Donnerstag jeweils mit großer Mehrheit zwei Verordnungen verabschiedet, mit denen es einen umfassenden Regulierungsrahmen für die Kryptowährungsbranche aufzieht. Es will damit dem "Wilden Westen" in dem Sektor mit zahlreichen Pannen, Pleiten und Vermögensverlusten ein Ende setzen und verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen.

Das ist natürlich Bullshit, denn es geht hierbei nur darum dem Bürger eine der letzten Möglichkeiten zu nehmen, anonym, Vermögen zu verstecken.

Jeder, der in Zukunft Kryptos kauft, versendet oder verkauft, soll eindeutig identifiziert werden können.

Sämtliche Krypto-Transfers sollen "vollends" nachverfolgbar gemacht werden. Anonyme Krypto-Wallets werden untersagt und Sorgfaltspflichten wie Identifizierungsauflagen auf den ganzen Sektor ausgeweitet werden.

Bagatellgrenzen gibt es nicht. Selbst wenn man für nur einen Cent Kryptos kauft/verkauft, soll eine lückenlose Identifizierung möglich sein.

Die Kryptowährungen werden in Zukunft durch die Bankenaufsichtsbehörde (EBA) kontrolliert.

Eine Präsenz des Emittenten (von Krypto) in der EU wird Pflicht, um auf dem europäischen Markt aktiv werden zu dürfen.

Alle Anbieter von Diensten für Krypto-Werte werden eine Zulassung benötigen, wenn sie in der EU tätig sein wollen.

Da es technisch gar nicht möglich ist, die meisten Kryptos mit einer dauerhaften Inhaber-ID-Historie zu versehen, bedeutet das für die meistens Kryptos das "AUS".

Und wer jetzt glaubt, dass er seine Kryptos in Zukunft dann einfach bei Anbietern im EU-Ausland kauft, dem kann ich nur empfehlen es mal zu versuchen in Havana echte kubanische Zigarren zu bestellen. Jeder Finanzdienstleister (Kreditkarte, Paypal, Banküberweisung, Western Union & Co.) wird solch eine Transaktion unterbinden/zurückweisen (da Kuba ja sanktioniert wird).

Und genau SO, werden sie es auch mit Krypto-Börsen/Anbietern im EU-Ausland machen. Überweisungen/Zahlungen an deren Kontoverbindungen werden gesetzlich untersagt und verunmöglicht.

Somit sind die Kryptos tot, zumindest in der EU.

Versteckt man (schon) vorhandene Kryptos (irgendwo), macht man sich strafbar und ist praktisch Steuerhinterzieher/Terrorist/Drogenverkäufer/Kinderschänder, alles in einem, und wenn der Staat das herausfindet, wird er einen durch "den Fleischwolf drehen", solange, bis man "nackig, ohne Unterhose auf dem Boden liegt". Das ist sicher!

Ich kann mich noch an an eine Diskussion mit "CalBaer" vor einigen Monaten erinnern, in dem er meinte, dass man (anonyme) Kryptos nicht mehr zurück "in die Flasche bekommt".

CalBaer, falls Du noch mitliest: Du siehst gerade, dass sie das DOCH können.

Traurige Grüße
Steppke

Das war doch von Anfang an klar ....

NST @, Südthailand, Samstag, 22.04.2023, 03:05 vor 1044 Tagen @ Steppke 6411 Views

bearbeitet von NST, Samstag, 22.04.2023, 03:31


Jeder, der in Zukunft Kryptos kauft, versendet oder verkauft, soll eindeutig identifiziert werden können.

Sämtliche Krypto-Transfers sollen "vollends" nachverfolgbar gemacht werden. Anonyme Krypto-Wallets werden untersagt und Sorgfaltspflichten wie Identifizierungsauflagen auf den ganzen Sektor ausgeweitet werden.

.... alles was auf digitaler Technik aufsetzt - ist letztendlich Überwachungstechnik. Das Kypto Spiel - war das Pokémon Go im Finanzsektor - damit wurde alles getestet und die Lücken geschlossen, die noch offen waren.

Das wird auch nicht nur die EU betreffen, es betrifft Digitaltechnik überhaupt. Die Anwender selbst perfektionieren ihre Fesseln, so einfach ist es.

Das einzige Geld sind/waren eben Edelmetalle - alles andere sind bestenfalls Derivate darauf. Aber auch dort, ich habe das am Beispiel Thailand gezeigt - an der eigenen Praxis, ist es für Ausländer inzwischen so gut wie unmöglich, selbst Gold auf eigenen Namen anonym zu handeln. Immer geht eine Meldung automatisch an die Immigration Behörden - wenn ein Ausländer Gold kauft/verkauft auf eigenen Namen.

Bei Inländern ist das in TH aber kein Problem, erfasst wird es auch, aber Goldhandel ist hier eben Tagesgeschäft für normale Bürger. Auf dem Schwarzmarkt geht natürlich noch anderes - aber der Abschlag/Aufschlag dürfte bei ca. 25% liegen.

Wer nicht verstanden hat, dass digitale Technik den alten eisernen Ketten entspricht, der ist halt gefesselt, so einfach ist es. Das gilt auch für die Sozialen Medien uneingeschränkt.

Vereinfacht gesagt - wer weniger als xxx Millionen anonym und steuerfrei ausser Landes bringen will, der hat einfach den Zug verpasst, das geht nicht mehr. Ein Staat kassiert immer. Die Krypto Jünger haben diese Prozesse enorm beschleunigt .... für diese Dienstleistung wurden wenige sehr reich - und die Massen wie immer eben, die zahlen die Rechnungen.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Hatte das vor Jahren bereits betont, man kommt dann einfach nicht mehr raus.

WhiteEagle @, Samstag, 22.04.2023, 08:37 vor 1044 Tagen @ Steppke 6193 Views

Hallo,

das Problem mit Krypto hatte ich vor Jahren bereits betont.
Es kann so anonym sein, wie es will. Aber, solange man damit nirgends direkt etwas kaufen kann, ist es im Ernstfall nutzlos. Die allermeisten Beispiele einer Nutzung waren immer zu einem aktuellen Umtauschkurs. Zumeist in USD.
Also, muss man immer irgendwann aus Krypto raus. Und genau an der Stelle verliert man immer die Anonymitaet. Und genau dort kann man Krypto ausschalten.
Wenn dann noch der Handel und Umtausch verboten wird, kann man eigentlich gar nicht mehr raus. Oder nur mit enormen Abschlaegen.

Da hilft die beste dezentrale Infrastruktur nichts. Und mit Bitcoind direkt zu bezahlen ist ja praktisch unmoeglich. Das geschieht zumeist nur auf sog. DEX.
Die Transaktionsdauer und Kosten sind da im Alltag zu hoch.

Man braucht nicht Krypto abschalten. Man muss nur den Ausgang zusperren.

Fuer mich ging es daher schon lange nicht mehr um eine Spekulation oder um eine Waehrung. Es geht mir um die Technologie der Blockchain. Diese wird noch enorme Auswirkungen haben! Aus meiner Sicht vor allem im Videospielbereich. Oder auch Logistik. Und ganz offiziell und ohne Steuerprobleme.

Gruss

WE

Das gilt für alle Alternativen zum System

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 22.04.2023, 09:57 vor 1044 Tagen @ WhiteEagle 5518 Views

Nachdem Rosevelt '34 das Gold-Verbot angeordnet hatte, war der Markt in den USA weg ... die Strafandrohung reichte.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Nicht so pessimistisch @Foxi. Es besteht Hoffnung.

Dionysos @, Samstag, 22.04.2023, 15:07 vor 1044 Tagen @ FOX-NEWS 5272 Views

Nachdem Rosevelt '34 das Gold-Verbot angeordnet hatte, war der Markt in den USA weg ... die Strafandrohung reichte.

Russland bereitet sich auf den Einsatz einer goldbasierten internationalen Handelswährung vor.

Diese Entwicklung läuft schon seit 2014 als die arabischen Staaten, allen voran die Saudis, begannen, ihre LMBA-Barren auf den chinesischen Standard umschmelzen zu lassen.
Die Konfiszierung von russischem Auslandsvermögen und die Sanktionspolitik der westlichen Welt bewegt jetzt auch die blockfreien Staaten immer mehr eine neue Position einzunehmen.

Der Präsident von Uganda zeigt es ganz offen gegenüber der Flintenuschi und ignoriert sie im Vorbeigang, nachdem sie zuvor versucht hatte, ihn im Umgang mit China und Russland zu belehren.

https://www.youtube.com/watch?v=5q-S0BBX6TY (1 min)

https://www.zerohedge.com/geopolitical/macleod-how-quickly-will-dollar-collapse

Man muss nur die ungemütliche Zeit überleben. Das wird für uns eine ganz harte Nuss, insbesondere wenn der Iran militärisch ins Visier genommen wird und der Ölpreis einen Sprung um den Faktor 10 vom jetzigen Niveau machen könnte.

Gruß
Dionysos

--
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Das stimmt doch so nicht

Rheingold, Samstag, 22.04.2023, 10:54 vor 1044 Tagen @ WhiteEagle 5492 Views

bearbeitet von Rheingold, Samstag, 22.04.2023, 11:13

Dass man mit Kryptos nicht einkaufen gehen kann, liegt lediglich an der geringen Zahl an Akzeptanten (also analog zum Rheingold).

Als Rheingold noch durch die Presse ging, hatte ich viel Kontakt zu den Pionieren des Bitcoins. In der Zeit, da kostete der Bitcoin noch 80 Euro, hatte ich zahlreiche Diskussionen.

Ein Kneipenwirt war darunter, der sein Bier im hippen Kreuzberg gegen Bitcoin verkaufte, ging mit Handy und Lesegerät.

Er erzählte mir, dass er regelmäßig Euro in Bitcoin wechsele und alle durch seine Kneipe erwirtschafteten Bitcoin spare, da er mit großem spekulativen Wertzuwachs rechne. Inzwischen ist die Kneipe geschlossen (wegen Reichtums?)

Ich erinnnere mich an eine Gruppe von vier Jungs, die ihre Zeche mit einem halben Bitcoin bezahlten. Rückblickend waren die Bierchen also ganz schön teuer. :-) Wie mögen die vier Zecher wohl ihren Kneipenaufenthalt erinnern?

Bitcoin ist so konstruiert, wie sich die Goldwährungsanhänger immer ihre Goldwährung erträumten. Eine deflationär angelegte Währung, die die Todsünden Neid und Gier pflegen, weil sie immer "wertvoller" wird und das volkswirtschaftlich tödliche Sparen fördert.
Den Pionieren ging es um persönlichen Reibach, nicht um ein gesundes Geldsystem.

Interessant als Ergänzung zum Rheingold empfand ich es schon, weil es einige, aber eben nur einige gute Kriterien erfüllt.

Die schuldfreie Schöpfung. Sie wird ähnlich der Goldnuggets im Flussbett "geschöpft".
Die dezentrale Struktur, die Machtmonopole zu verhindern versprach. (Bankenkartell wird umgangen)
Die fehlende Überwachung (ähnlich des Bargelds)

Hat sich nicht ganz erfüllt.
Investorenkartelle cornern den Markt und nutzen die Volatilität zum eigenen Vorteil.
Die fehlende Überwachung führte zu häufigem Diebstahl verwahrter Bitcoin (Bank in den Tiefen des Internets war "weg")
Ermittlungsbehörden können die Transaktionen mittlerweile doch zurückverfolgen.

Ich hatte mir eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Rheingolds mit Bitcoin vorgestellt.
Rheingold zum täglichen Einkaufen, ein Geld, das die existentiellen Bedürfnisse erfüllt, dazu ein Neid-und-Gier-Währung für die Sparer, die sich dann (Nachkäufer vorausgesetzt, die auch an die ewigen Kurssteigerungen, von denen dann "Wert-Wachstum" genannt, glauben) gegenseitig versichern können, auf dem Papier immer reicher zu werden.
Denn zum reich werden ohne Arbeit taugt Rheingold ja nicht. Rheingold verstetigt nur die Einnahme-Situation aller Leistenden und sorgt lediglich für Wohlstand (nicht Reichtum).

Hier eine Hellseher Seite entdeckt, die den BitCoin Kurs auf Jahre vorauszusehen glaubt zu wissen.
https://kursprognose.com/bitcoin-kurs-prognose-btc-euro

Die paar Bier, Andere bereuen Anderes

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 22.04.2023, 21:00 vor 1043 Tagen @ Rheingold 4427 Views

Ich erinnnere mich an eine Gruppe von vier Jungs, die ihre Zeche mit einem halben Bitcoin bezahlten. Rückblickend waren die Bierchen also ganz schön teuer. :-) Wie mögen die vier Zecher wohl ihren Kneipenaufenthalt erinnern?

Und dann noch ein Programmierer!

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/die-beruehmten-bitcoin-pizzen-waeren-heute-38...

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Der Sängerin Lily Allen wurden im Jahr 2009 (für ein Konzert) 131050 Bitcoins oder 600 Euro in Bar angeboten. Sie entschied sich für die 600 Euro bar. [mkT]

Steppke, Samstag, 22.04.2023, 21:14 vor 1043 Tagen @ D-Marker 4322 Views

bearbeitet von Steppke, Samstag, 22.04.2023, 21:26

Hätte sie die Bitcoins genommen und bis heute gehalten, besäße sie heute ca. 3,265 Milliarden Euro (und sie stände im Guinness-Buch der Rekorde, unter "das teuerste Konzert aller Zeiten").

Ich glaube diese Dame hat seitdem keine ruhige Nacht mehr ... denn das wär' der Deal ihres Lebens gewesen.

Jepp, da war der Bitcoin noch nicht an der Börse

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 22.04.2023, 23:36 vor 1043 Tagen @ Steppke 4081 Views

https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/bitcoin-startpreis-wie-teuer-war-der-erste-bitcoin-...

https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin

Bildergebnis für börsengang bitcoin:
"Im Januar 2009 wurde dann der erste Bitcoin-Block erzeugt. Ein Handelsplatz, an dem der Bitcoin gehandelt werden konnte, öffnete. Dabei wurde der Wert der heute wichtigsten Kryptowährung durch die Miningkosten ermittelt – aufgrund der geringen Nachfrage gab es damals noch keinen offiziellen Wechselkurs.24.02.2023"

https://www.google.de/search?q=b%C3%B6rsengang+bitcoin&biw=1694&bih=833&sxs...

In meinen Augen ist das der grandioseste Angriff auf das "jüdische Geldsystem".
Heute wird man ja schon mit Naserümpfen angesehen, wenn man dieses Vokabular erwähnt.
Früher wurde dieses Geldsystem offiziell so genannt, auch als Zinsgeldsystem, bekannt.
(Vlt. findet jemand den Begriff "jüdisches Geldsystem" im Google-Cache.)
Im Gegensatz zum islamischen Geldsystem.
Da gab es bestenfalls festgesetzte Gebühren für Kredite, Zins und Zinseszins hatte dort keinen Platz.

Bei Bitcoin und co hat Jeder die Möglichkeit, seine eigene Bank zu gründen und sich Konten einzurichten, so viel er mag.
Namen und Adressen kennt der Bitcoin nicht, nur Nummern.

Überweisungen finden von Nummer zu Nummer statt.

Jede Transaktion ist nachvollziehbar, aber da es keine Namen gibt, werden auch keine Namen bekannt.


Der persönliche Inhaberschutz ist lediglich durch das Passwort gewährleistet.
Ein Graus für die Staatsmacht, ist er doch ein wirklicher Konkurrent für diese.

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Wie kann man bei heutigen Transaktionskosten und -zeit mit Bitcoin einkaufen? Wohl kaum Bier und Lebensmittel. KT

WhiteEagle @, Montag, 24.04.2023, 00:30 vor 1042 Tagen @ Rheingold 3389 Views

Damit geht sein "Gebrauchswert" gegen Null und ähnelt dem von Tulpen, Gemälden oder Vintage Cars.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 24.04.2023, 09:15 vor 1042 Tagen @ WhiteEagle 3389 Views

Von Gold müsste man ähnliches sagen, wäre es kein (Zentral)bank-fähiges Asset ... was übrigens jederzeit - auch weltweit - par ordre du mufti geändert werden könnte. [[zwinker]]

Die einzige Preisstabilisierung dahinter ist das Narrativ und die Deppen, die es glauben. Benötigen tut das keiner, ganz anders als GZ zum Steuertermin. :-P

Grüße

--
[image]

Afuera!

"...man kommt dann einfach nicht mehr raus.": Endstation 15-Minuten-Städte /auch @Weiner

Ikonoklast, Samstag, 22.04.2023, 14:58 vor 1044 Tagen @ WhiteEagle 5626 Views

Fuer mich ging es daher schon lange nicht mehr um eine Spekulation oder um eine Waehrung. Es geht mir um die Technologie der Blockchain. Diese wird noch enorme Auswirkungen haben! Aus meiner Sicht vor allem im Videospielbereich. Oder auch Logistik. Und ganz offiziell und ohne Steuerprobleme.

Richtig es geht um die (Digital-)Technologie dahinter. Ziel sind die 15-Minuten-Städte, in denen die Einwohner weggesperrt werden.

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=627732

https://uncutnews.ch/search/15+minuten+st%25C3%25A4dte/

Insbesondere die sog. 'Smart Contracts' sollten besondere Erwähnung finden:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Smart_Contract

Smart Contracts können zum Beispiel in der digitalen Rechteverwaltung/Rechteminderung Copyright-Lizenzen abbilden oder im Finanzbereich Transaktionen abbilden. Zugangskontrolle, Token-Bucket-Algorithmen und andere Quality-of-Service-Mechanismen können dazu genutzt werden, Service-Level-Agreements abzubilden. Einige Peer-to-Peer-Netzwerke benötigen Mechanismen, um sicherzustellen, dass entfernte Partner in gleichem Maße beitragen wie konsumieren, ohne den Overhead von schriftlich vereinbarten Verträgen zu erzeugen

Als Antwort auch an @Weiner ( https://dasgelbeforum.net/index.php?id=635267 ):

Es geht nicht nur um die digitale Verwaltung, vielmehr um die digitale Verwahrung von Menschen.

Der Wille des Volkes nach einer zuverlässigen Währung ist allerdings größer

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 22.04.2023, 23:56 vor 1043 Tagen @ Ikonoklast 4360 Views

Größer sogar als Suchtverhalten.
Nicht mal die Prohibition konnte sich durchsetzen.
Und die derzeitigen Maßnahmen der EU sind genau so zum Scheitern verurteilt.
(Schönes Thema, endlich Mal wieder in einem Wirtschaftsforum zu Hause.)
Den Banken geht aus gewichtigem Grund der A... auf Grundeis.

Na ja, wenn das Schule macht:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/el-salvador-bitcoin-zahlungsmittel-...

Ade, liebe Spielcasinos.

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Gute, aber keine besonders schlaue Entscheidung

Rheingold, Sonntag, 23.04.2023, 19:07 vor 1042 Tagen @ D-Marker 3667 Views

Der Verzicht auf eine souveräne Währung halte ich für einen Fehler. Sie hängen jetzt am Tropf des US-Dollars.

Da aber alle nationalen "souveränen" Gelder weltweit nach dem falschen System aufgelegt sind, macht es kaum einen Unterschied.

Mit bitcoin als einzige (!) Alternative kaufen sie sich eine Währung ein, die bei Erfolg ihr gesamtes Wirtschaften in eine deflationäre Spirale absinken lassen wird. Es wird dann kaum noch produziert. Nicht schlau.

Hätten sie mal lieber die Leute dezentral ihr eigenes Geld a la Rheingold schöpfen lassen und mit ihrer Leistungskraft decken lassen. Das hätte in deren Eigeninteresse ausreichend Liquidität bereit gestellt, um die Ökonomie entfalten zu lassen.

Eine staatliche Akzeptanz einer Währung zur Zahlung von Steuern und Abgaben verhilft einer Währung (egal wie fehlkonstruiert) natürlich immer eine große Akzeptanz.

Wenn die dort nun unbedingt eine Deflation und Armut ihrem Volk verschreiben wollen, wäre es wesentlich sinnvoller gewesen, eben nicht ersparte Devisen oder Kredite der internationalen Banken zu verwenden, um Bitcoin zu gaga Kursen einzukaufen (wahrscheinlich zu Höchstkursen eingekauft), sie hätten einfach ihr eigenes Bitcoin unter eigenem Namen "schöpfen" können, dann hätte es lediglich den Strom zur Herstellung gekostet.

Mit der Kaufkraft-Herstellung durch Akzpetanz für Abgaben und Steuern hätte sich auch für ein nationales Krypto eine allgemeine Akzeptanz ergeben.

Als ich mit Pionieren des Bitcoins diskutierte, sahen die die Volatilität des Bitcoin durchaus als ein Problem (besonders, wenn es zur nationalen Währung erhoben wird), meinten aber, dass sich dann halt gewünschterweise Alternativen zum Bitcoin entwickeln und durchsetzen werden. Das geht dann in diesem Land natürlich nicht, weil der Staat nur das eine und fremde Bitcoin favorisiert.

Es macht schon einen Unterschied, ob das nationale Geldvermögen international mit 18.000 Euro oder mit 47.000 Euro je Bitcoin gewechselt werden kann.

Wenn den Einwohnern des Landes irgendwann dämmert, dass diese Bitcoin aufgrund ihrer Konstruktion nur noch in der Kaufkraft steigen können, werden sie sie nicht mehr ausgeben, sondern sparen. Dann kauft keiner mehr ein, wenn keiner mehr einkauft, verlieren alle ihr Einkommen. Verlieren sie ihr Einkommen, können sie zwar einmalig die für 30 Dollar mal geschenkt erhaltenen Bitcoin ausgeben, indem sie sie in Dollar wechseln, danach folgt unweigerlich der Hunger (oder der Gang zu den internationalen Bankern für weiter Kredite, wobei die initialen Bitcoin höchstwahrscheinlich eh kreditfinanziert waren).

Pseudo/Fake-Kryptos und die Verwahranstalt "Menschheit"

Weiner, Montag, 24.04.2023, 12:06 vor 1042 Tagen @ Ikonoklast 3451 Views

Guten Morgen Ikonoklast!

Da ich so direkt angesprochen werde, muss ich ja auch antworten. Es geht um zwei Themen, zuerst also Blockchain plus Kryptogeld.

Insbesondere die sog. 'Smart Contracts' sollten besondere Erwähnung finden:

Einen Nutzen der BC-Technologie streite ich absolut nicht ab. Da so viel Austauschprozesse heute (aber nicht ewig ...) sich im digitalen Raum abspielen, ist das berechtigte Interesse da, sich zu schützen und abzusichern. Und warum nicht mit der BC-Technologie - mal abgesehen davon, dass sie Strom braucht und man immer an zwischengeschaltetete Dienstleister gebunden ist? Im Prinzip gilt das dann auch für Geldtransfers mit der BC-Technologie. Auch hier ist nichts dagegen einzuwenden.

Ein vorübergehender Hype waren (aus menschheitsgeschichtlicher Perspektive gesehen) die ganzen Kryptowährungen. Wird in 30 Jahren niemand mehr davon reden. Mag sein, dass da Idealisten und wohlmeinende Anarchisten am Werk waren, und ich gönne jedem sein Glück, der es bei Kryptos gefunden hat. Auf 'freiem' Geld allein lässt sich aber keine Gemeinschaft und keine Zukunft (für uns alle ...?) gründen. Da braucht es schon ein wenig mehr dazu.

Es war zu erwarten, dass die Kryptos den gleichen Wegen folgen würden, wie die bisherige Geschichte des Menschen: überall gibt es Kriminelle und Asoziale. Und die werden mit Kryptos auf gar keinen Fall heiliger. Außerdem war zu erwarten, dass auch die herrschende Klasse sich irgendwann der Kryptos bedient - falls die Kryptos von denen nicht sogar erfunden wurden. Und wenn die herrschende Klasse keine Kryptos mehr will, dann kann sie das ganze Theater wieder beenden. Wofür es mindestens 100 verschiedene Optionen gäbe. Die herrschende Klasse ist, falls das noch nicht allgemein bekannt wäre, sehr einfallsreich und findig ...

Natürlich auch 'die Unterschicht', siehe etwa hier:

https://t.me/witzigevideoclips, am Freitag 21.04.2023 um 14:28 dort eingstellt, Wiedergabe eines Videos von TikTok@fanslaugh9523, Stichworte "Die Chinesische Rothschild Horror Gesichtserkennung sehr geil Ausgetricktst UND auch noch umsonst eingekauft!". [@Weiner weiß nicht, wie man so was hier direkt verlinken kann.]

Damit zurück zu unserem Standardthema

Es geht nicht nur um die digitale Verwaltung, vielmehr um die digitale Verwahrung von Menschen.

Verwahrung klingt etwas mysteriös. Handelt es sich bei den zu verwahrenden Menschen um wertvolle Dinge, die man bewahren will? Oder handelt es sich um böse Menschen, vor denen man sich schützen will? Was ist gemeint: Tresor oder Haftanstalt? Oder vorläufiger Abfalleimer bis zur endgültigen Entsorgung?

Ich habe hier vor einger Zeit mal geschrieben, dass sich die menschliche Geschichte der letzten 6000 Jahre in einem magischen Dreieck bewegt, u.z. zwischen (1) Überschußproduktion, die durch (2) wirtschaftliche und technische Arbeitsteilung ermöglicht wird und durch (3) politische Organisation stabilisiert werden muss. Zur letzteren gehört u.a. die Verteidigung des Überschusses gegen äußere Angriffe (Raubversuche) sowie dessen gerechte Verteilung im Innern der Überschüsse produzierenden Gemeinschaft.

Wenn man will, könnte man die politische Organisation aber in die Arbeitsteilung mit integrieren. Denn für Politik etc. braucht man eben auch spezifische Fähigkeiten, die nicht jeder hat bzw. erlernen und entwickeln kann. Es sollte sich alles am Ende zu einem guten Ganzen fügen, und zwei Dinge müssen gewährleistet sein: erstens die Effizienz der Überschußproduktion bzw. davon abgeleitet die Reproduktionsfähigkeit, sowie zweitens die gerechte Verteilung dessen, was dann noch übrig bleibt. Nichts zerreibt die innere Stabiliät eine Gesellschaft mehr, als Gier, Neid, Ungerechtigkeit. Da sind wir Menschen immer noch sehr empfindlich, weil wir, nicht lange zurück, uns aus dem Tierreich herausentwickelt haben ...

https://www.welt.de/videos/video145802995/Affen-wollen-Trauben-keine-Gurken.html (Frans de Waal Experiment / dürfte hier bekannt sein)

Wenn wir heute mit so extremen Ansichten konfrontiert werden, wie sie hinter der DEPOPULTATION stehen oder dem TOTALITARISMUS, dann ist dies eben ein Indiz dafür, dass wir von ausgleichender Gerechtigkeit sehr weit entfernt sind. Stattdessen haben wir einerseits eine extrem kompetente herrschende Elite (materielles und intellektuelles Vermögen) und andererseits haben wir, aus Sicht dieser Elite, zuuuu viele Fresser, die nur den Planten kaputtmachen und eigentlich zu nichts nütze sind. Also werden diese nutzlosen Fresser - so gut und so lange es eben geht - bis auf den letzten Tropfen Blut ausgepresst. Und dann weggeworfen. Das wenigstens ist die Idee ...

Selbst wenn man, wie ich es ja auch tue, von Hirten und Schafen redet, dann gibt es immer noch die Option, dass der gute Hirte seine Schafe liebt - und umgekehrt die Schafe den guten Hirten. Das heißt, dass eine Arbeitsteilung denkbar ist, in der man sich gegenseitig wertschätzt und sich gegenseitig fair behandelt.

Das eigentliche Problem liegt für mich deshalb darin, dass sowohl die herrschenden Elitisten wie auch die Ausgebeuteten und Weggeworfenen Schaden nehmen an ihrer Seele. Der Mensch, der sich erst vor wenigen 10.000 Jahren zu entfalten begonnen hat und so viele kostbare Anlagen und Begabungen zeigt, ist schon wieder vom Aussterben bedroht. Aber warum sollte es ihm besser gehen als anderen Arten? Die Natur hat, ob bei den Bibern, Erdmännchen oder Nacktmullen, noch einiges in Reserve. Und Zeit hat sie auch.

Könnte natürlich auch sein, dass der Mensch in demnächst einen neuen Evolutionssprung schafft ...

Wurde das hier schon auf dem Forum geteilt?

https://sciencefiles.org/2023/04/18/dammbruch-erster-juristischer-beitrag-zu-covid-19-m...

Wünsche in diesem Sinne eine gute neue Woche!

Weiner

zum Schließen der Cryptobörsen fehlt momentan der politische Wille

Ötzi @, Samstag, 22.04.2023, 19:48 vor 1043 Tagen @ WhiteEagle 4429 Views

bearbeitet von Ötzi, Samstag, 22.04.2023, 20:06

Man braucht nicht Krypto abschalten. Man muss nur den Ausgang zusperren.

Hallo Whiteagle,

die hohe Politik im Westen ist derzeit 100% damit beschäftigt, ihre Russophobie auszuleben.
Und die mittleren Ränge der Ministerialbürokraten haben nicht die Kompetenzen, ein allgemeines, umfassendes Crypto-Handelsverbot sauber auszuarbeiten und international zu koordinieren.

Dass die Russophobie der Elite im Wege steht, Crypto zu besiegen, das war schon 2013/14 zu beobachten. Gerade als den ersten Elitern und Eliterinnen allmählich mulmig wurde angesichts der rasant verlaufenden Crypto-Bubble 2013, kam Anfang 2014 der Maidan in der Ukraine und alle Russophoben waren mit Jubeln beschäftigt, anstatt Gesetze gegen Crypto auszuarbeiten.
Und als dann der Krieg im Donbass abebbte, waren die Dummen in den Elite-Rängen der Meinung, das Crypto-Problem würde sich von selbst lösen, weil der Preis von 1000 auf 200 Dollar gefallen war ("Bitcoin is dead"). Also wurde wieder nichts unternommen.

Also ich denke mal, so lange der Krieg in der Ukraine weiter so heftig läuft, wird es regulatorisch für Crypto nicht allzu schmerzhaft werden.

Gegen Bargeld kommt man übrigens immer raus aus Crypto, wenn man einen Abschlag hinnimmt. Jedenfalls in den Ländern, die noch nicht so durchdigitalisiert sind.

Edit:
Was jetzt vom EU-Parlament beschlossen wurde, bedeutet nur, dass in vielen Fällen die Anonymität aufgehoben wird. Nur weil eine Kopie vieler Crypto-Buchungen mit namentlichen Empfängern und Absendern bei den EU-Behörden angelegt wird, ist es aber noch nicht illegal. Und da es mittlerweile in der EU wohl so circa 1 Million EU-Bürger (grob geschätzt) gibt, die Geld in Crypto anlegen, führt das unmittelbar lediglich zu einer Unmenge an Daten, die sich in den EU-Behörden auftürmen, und sonst nichts.

Das habe ich dem Calbear hier schon vor Jahren geschrieben wie man BTC klein bekommt

mawa99, Samstag, 22.04.2023, 09:37 vor 1044 Tagen @ Steppke 5493 Views

Verbote, Filter in den Netzknoten und letztendlich Abschaffung der Kauf- und Annahmestellen. Wollte er damals alles nicht wahr haben und hören.

Wenn Cryptos dann bitte die, die im neuem System mitspielen — R3 Cordas zum Beispiel …. fürs Dummvolk gibts Doge, Shibas und Pixelmännchen NFTs

Der Staat nimmt Krypto in den Abgabekreislauf rein, in einigen US-Bundesstaaten wohl auch Gold und Silber.

Centao @, Samstag, 22.04.2023, 15:08 vor 1044 Tagen @ Steppke 5352 Views

Hallo @Steppke,

allen Debitisten ist klar, das genau diese Maßnahme der EU die Krypto's vom Handelsgut zum "Abgabengut" adeln wird, sprich Kryptowährung. Er will nicht verbieten, er will kontrollieren und abfassen. Ja Eulen nach Athen.. hier im Forum der letzten Debitisten.

Demnächst im Theater, BlackRock - CEO Larry Fink z.B. verkauft derzeit massiv, 7% der eigenen Aktien.

Ashitaka sprach ja schon von Kreditklemmen.., ich spreche dazu auch von Sicherheiten die massiv überbewertet sind.

Gruß,
CenTao

Wird nicht so schlimm

Ganapati @, Samstag, 22.04.2023, 15:12 vor 1044 Tagen @ Steppke 6146 Views

https://www.heise.de/news/Regeln-fuer-Bitcoin-Co-EU-Parlament-besiegelt-Aus-fuer-anonym...

Wenn ich mir das alles so durch lese, glaube ich wirklich dass die Gesetzgeber diese Technologie noch nicht verstehen.

„Die Vorschriften gelten auch für Transaktionen mit "Unhosted Wallets", die ohne Intermediäre wie Börsen oder Kryptowerte-Dienstleister auskommen und die Basis für dezentrale Finanzanwendungen bilden. Sie werden direkt bei privaten Nutzern verwahrt. Dafür gelten Sonderbestimmungen: Wenn ein Kunde mehr als 1000 Euro an seine eigene, nicht gehostete Wallet sendet oder von ihr empfängt, müssen die Anbieter von Krypto-Vermögenswerten überprüfen, ob die virtuelle Geldbörse tatsächlich dem Kunden gehört oder von ihm kontrolliert wird. Die Regeln gelten nicht für Überweisungen von Person zu Person, die ohne einen Anbieter durchgeführt werden. Dies bezieht sich etwa auf den Austausch über Bitcoin-Handelsplattformen.“

Das man von einer großen Exchange wie Binance nicht mehr via SEPA auf sein Fiat Konto überweisen kann, davon sind wir weit entfernt. Gleichzeitig muss man eben immer ein Wallet haben was bei Binance registriert ist offiziell unter dem eigenen Namen. Und auf dieses Wallet kann man von allen Richtungen transferieren und dann auf Binance und dann zurück aufs Konto, wo ist da der Haken?

Wieso platt gemacht?

Wiener Ninja @, Wien, Sonntag, 23.04.2023, 15:09 vor 1043 Tagen @ Steppke 4468 Views

Identifiziert heisst ja nicht verboten. OK, ist unangenehm, aber im schlimmsten Fall kann man seine Kryptos identifiziert verkaufen. Steuerrechtlich sind Altbestände, zumindest in Österreich, gewinnsteuerbefreit.
Außerdem, was ist mit der Schweiz? Dort könnte man ebenfalls versuchen, anonym zu verkaufen.

--
Wenn immer die Klügeren nachgeben, wird das passieren, was die Dummen wollen

Vermögensverzeichnis!

Steppke, Sonntag, 23.04.2023, 15:51 vor 1043 Tagen @ Wiener Ninja 4967 Views

bearbeitet von Steppke, Sonntag, 23.04.2023, 16:40

Wie ja schon erwähnt, plant die EU ein Vermögensregister, im dem jegliches Vermögen (von Privatpersonen) angegeben werden muss.

Und es müsste doch klar sein, warum das eingeführt wird. Es wird zu einer Vermögensabgabe/Lastenausgleich/Zwangsbesteuerung/etc. kommen. Das ist die einzige logische Erklärung, warum so etwas aufgebaut werden soll!

Und Deine Bitcoins musst Du dort natürlich auch angeben, die sie Dir dann "wegrasieren".

Außerdem, was ist mit der Schweiz? Dort könnte man ebenfalls versuchen, anonym zu verkaufen.

Überweisungen/Zahlungen/Auszahlungen von solche Börsen/Händler werden unterbunden.

Man kann davon ausgehen, dass die Bankenaufsichtsbehörde (EBA) eine extra Abteilung aufbauen wird, die täglich die Bankverbindungen von diesen "unregulierten" Börsen erfassen und Zahlungen/Auszahlungen, per Gesetz, unterbinden wird. Da bekommen die Sparkassen/ Geschäftsbanken/Kreditkartenunternehmen & Co. jeden Tag eine "frische" Liste mit Bankverbindungen, die sie gesetzlich blocken müssen. Du kannst Fiat dann weder einzahlen noch abheben (per Banküberweisung/Kreditkarte/PayPal/etc.).

Tätigst Du eine Zahlung an solch eine "red-flagged-Bankverbindung" wird sie nicht nur beblockt, sondern Du bekommst danach sicherlich auch gleich einen "netten Brief" von Deinem Finanzamt und dann darfst Du Dich "erklären".

Und falls Du eine Überweisung von solch einer "red-flagged-Bankverbindung" bekommst, wird sie nicht nur geblockt, sondern dann kommt höchstwahrscheinlich gleich die Steuerfahndung, halbs sechs morgens, "zu Besuch", weil Du die (versteckten) Kryptos nicht im Vermögensverzeichnis angegeben hast (und Du Dich zusätzlich auch strafbar gemacht hast (Kauf/Verkauf bei Börsen/Händlern ohne EU-Lizenz)). Und DIE drehen Dich dann durch den Fleischwolf.

Dassselbe wird passieren wenn Du Kauf/Verkauf von Kryptos über Portale/Händler in der Mongolei oder El Salvador abwickelst. Kommt da (von dort) eine Überweisung in Richtung Deines Kontos, fällt das sofort auf. Das läuft mittlerweile alles automatisch, die (Banken) nutzen da mittlerweile auch AIs, mit spezillen Algorithmen, genau so wie bei "ungewöhnlichen Buchungen", die über Dein Konto abgewickelt werden. Das fällt sofort auf! Und da die Banken regresspflichtig sind, geht sofort eine Meldung an das Finanzamt, denn die Banker denken sich: Lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig. Und dann, "Good Luck".

So ähnlich wird das kommen, vermute ich.

So ähnlich wird das kommen, vermute ich - STIMMT - und in der Schweiz dürfte das schon heute der Standard sein (oT)

NST @, Südthailand, Montag, 24.04.2023, 03:25 vor 1042 Tagen @ Steppke 3605 Views

[[top]]

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

jegliches Vermögen - nicht "nur" von Privatpersonen! - Schließen aller Schlupflöcher?!

Lenz-Hannover @, Montag, 24.04.2023, 08:29 vor 1042 Tagen @ Steppke 3727 Views

bearbeitet von Lenz-Hannover, Montag, 24.04.2023, 08:51

Bei Firmen ist inzwischen auch alles offen, wenn eine GmbH/AG Wertpapiere besitzt/handelt braucht Sie ein LeiReg. ( https://www.leireg.de/de/ )
Wenn eine GmbH oder auch Stiftung irgendwo was kauft sind die Eigentumsverhältnisse klar.

Der Staatsapparat ist halt träge, nach über 10 Jahren muss sich erst jetzt der, der die Daten von einer Firma im Bundesanzeiger veröffentlicht/"hinterlegt" per Personalausweis identifizieren.

Wer exotische Standorte als Wohnort nutzt, hat wohl erhebliche Probleme irgendwo im Werte-Westen ein Konto zu eröffnen.

Ich denke, die sammeln einfach, die Machtkrake EUdSSR will eh alles wissen und irgendwann wir irgendwer eine Gelegenheit nutzen.
Oder Sie führen eine Steuerhinterzieher Steuer ein, wer Rechnungen über 100 € in cash bezahlt bezahlt 30% Steuerhinterzieher Steuer extra. Mit Code, Erstattung nur via Finanzamt ... .
Damit könnte man dann JEDEN besteuern,
aktuell kann man ja als Wohlhabender um die Welt reisen und ist nirgends steuerpflichtig, wenn man es richtig anstellt.
175 Tage Malle, 175 Tage in ?, 15 Tage in ? und man zahlt nirgends Steuern (natürlich in D nichts Wohnsitz ähnliches). Damit könnte man das in der ersten Runde aushebeln und es dem Volk verkaufen ... .
Stufe 2:
Totale Kontrolle, wer nirgends steuerpflichtig ist dann anteilig dort steuerpflichtig, wo er sich aufhält. Erkennbar am nutzen vom "Computer-Geld".

Was wird die logische Konsequenz sein? Alle Vermögen rauszuschaffen und zukünftig keine mehr zu generieren in Räumen, in denen ein derartiges Regime herrscht.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 24.04.2023, 12:01 vor 1042 Tagen @ Lenz-Hannover 3609 Views

Das werden nicht alle können, aber große Vermögen eben doch. In den dann freien Zonen - ich schätze, das wird der Nicht-Werte-Westen sein - wird das zu mehr Prosperität führen und umgekehrt bei uns den Niedergang beschleunigen.

Dieser immer weiter fortschreitende Komplexitätsanwachs (Tainter!) zur Lösung bestehender Probleme (chronischer Geldmangel) führt zu immer negativeren Gesamtergebnissen.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Genau so wird es kommen! (oT)

Naclador @, Göttingen, Freitag, 28.04.2023, 19:01 vor 1037 Tagen @ FOX-NEWS 2832 Views

Nu mal nicht so stürmisch die jungen Pferde

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 24.04.2023, 09:24 vor 1042 Tagen @ Steppke 3720 Views

[[zwinker]]

Wer sagt denn, daß die Erlöse in den pöhsen EU-Raum transferiert werden müssen? Bisher war hier Panik, wie man die Kohle rausbekommt ...

[[euklid]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Werbung