Eine Frage des Menschentyps
Hallo Rainer,
ob Campingplatz oder nicht, ist vor allem eine Frage des Menschentyps. Campingplatz heißt Enge, Geselligkeit, Normen, ggf. Lautstärke.
Ein anderer Typ mag Einsamkeit mit Partner oder Familie, Ruhe, Natur. Der 2. Typ stellt sich auch nicht vor einem überlaufenem Strand hin, sondern sucht sich andere Plätze. Und dort wird er auch geduldet, selbst wenn die national unterschiedl. Gesetze dies verbieten würden.
Hier in meinem Umfeld in Portugal z.B. gibt es relativ viele Portugiesen, die hier im Umfeld per WoMo Urlaub machen. Es gibt 5 Autominuten entfernt einen guten Campingplatz und entlang der Talsperre reichlich Möglichkeiten wild zu campen, entweder in Gemeinschaft mit anderen oder an einsameren Plätzen. Manche bringen sogar ein Boot mit. Andere haben sich mit Freunden eine Wagenburg für ein paar Tage hingestellt. Abends schaut die Polizei gelegentlich vorbei und fragt nach, ob alles ok ist.
Die Gemeinde hat 2-3 große Abfallbehälter aufgestellt und ich habe weder Dreck noch Kot gesehen (abgesehen von Hunden, Schafen oder Karnickeln).
Früher haber wir selbst dort wild campiert, oft über 3-4 Wochen, nur zum Einkaufen mal den Ort verlassen. Innerhalb meiner Lebensspanne habe ich auch schon 4 oder 5 Übernachtungen auf einem Campingplatz gehabt, dann eher aus der Not heraus, keinen geeigneten Platz gefunden zu haben. Dann aber am nächsten Morgen sofort wieder weg.
Ebenfalls für mich von absolutem Übel: Pauschalurlaub.
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.