Ergebnis meiner privaten Umfrage zum geplanten Gas- und Ölheizungsverbot in 2024

Plancius @, Montag, 10.04.2023, 19:11 vor 1054 Tagen 7788 Views

bearbeitet von Plancius, Montag, 10.04.2023, 19:14

Ich habe die letzten 8 Tage praktisch jeden Haus- oder Eigentumswohnungsinhaber, der mir über den Weg lief gefragt, was er im Hinblick auf das geplante Gas- und Ölheizungsverbot in 2024 plant.

Meine Umfrage richtete sich an jeden, den ich beim Einkaufen, beim Bäcker oder einfach so auf der Straße traf. Ich habe viele Nachbarn, Eltern auf dem Kinderspielplatz, viele in meinem Gartenverein gefragt, ich habe Freunde, Bekannte und Verwandte wegen dieses Themas extra angerufen. Da ich sehr angefressen wegen Habecks Gesetzesentwurf bin, wollte ich einfach mal wissen, wie andere so über das Thema denken, ob sie auch wütend sind, ob ihnen die Thematik überhaupt zu Ohren gekommen ist oder ob sie das geplante Gesetz einfach ignorieren.

Hier die Ergebnisse meiner Umfrage.

Zunächst ist einmal der Umstand zu berücksichtigen, dass sich alle Befragten im Osten der Republik befinden. Hier sind praktisch alle Heizungen bis Ende der 90er Jahre von Kohle auf Gas umgestellt worden. Da wo es noch kein Erdgas gab, hat man zunächst einen Flüssiggastank gehabt, später ist man an das Erdgasnetz angeschlossen worden und hat seinen Wärmebedarf mit russischem Erdgas der Klasse H, sprich mit hohem Methan- und damit Heizwert gedeckt. Die meisten Leute haben ein Gasbrennwertgerät, manche einen Niedertemperaturkessel, einige wenige einen Gaskessel älterer Bauart und einige Besitzer einer Eigentumswohnung eine Gasetagenheizung. Praktisch alle Heizkessel gehen auf eine Nutzungsdauer von 30 Jahren zu.

Überraschend: Kein einziger der Befragten gedenkt, sich eine Wärmepumpe anzuschaffen.

Über die Hälfte der Befragten möchten in diesem Jahr noch die Heizung gegen eine neue Gasbrennwertheizung austauschen. Die Anschaffung eines neuen Heizkessels war in Anbetracht einer fast 30jährigen Nutzungsdauer ihrer Heizungsanlage bereits ins Auge gefasst worden, man hätte den Heizkessel aber eigentlich erst getauscht, wenn er wirklich "fertig" gewesen wäre und zieht die Anschaffung wegen Habecks Gesetz nun ein paar Jahre vor. Die finanziellen Mittel in Höhe von 5.000 bis 8.000 EUR hierfür sind in allen Fällen verfügbar.

Hauptgrund für das Anschaffen eines neuen Gaskessels ist eine Art "Abwrackprämie". Dieses mal nicht in Form einer Auszahlung oder Subvention, sondern im Vermeiden der wesentlich höheren Kosten für Anschaffung und Betrieb einer Wärmepumpe. Niemand glaubt, dass die Wärmepumpe wirtschaftlicher ist. Vielmehr möchte man sich mit einer neuen Gasheizung "Ruhe" für die nächsten 30 Jahre vom System "kaufen" und denkt, man geht so den Weg des geringsten Widerstandes. Genauso ist man auch mit der Corona-Impfung verfahren. Man hatte nach der Spritze seine Ruhe und ist in aller Regel gut damit gefahren und das System ist einem nicht weiter auf den Geist gegangen.

Ausnahmslos alle gehen weiterhin für die nächsten Jahre von einem Verhältnis von etwa 1 : 3,5 zwischen Gas- und Strompreis aus, d.h. der Strompreis wird auch weiterhin mehr als 3 mal so teuer sein wie Erdgas. Sollte der Gaspreis steigen, geht man auch von einer Strompreiserhöhung aus. Wegen der millionenfachen Verwendung des Erdgases für Heizzwecke in Haushalt und Gewerbe und dem erst vor wenigen Jahren erfolgten flächendeckenden Anbindung fast aller deutscher Ortschaften an des Erdgasnetz geht man auch von einer weiteren Verfügbarkeit von Erdgas zu erschwinglichen Preisen auch in den nächsten Jahrzehnten aus. Weitere CO2-Bepreisungen für Erdgas hat niemand auf dem Schirm.

Alle sind sich sicher, dass die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl verschwunden sein werden und die nächste Regierung alle irren Klimaschutzgesetze wieder rückgängig macht. Es möchte nur niemand das Risiko eingehen, in der Zwischenzeit bis zur nächsten Wahl in 2025 aufgrund eines Defekts der Heizungsanlage auf einmal zur Anschaffung einer kostspieligen Wärmepumpe genötigt zu werden.

Bei Besitzern von Eigentumswohnungen werden jetzt kurzfristig Eigentümerversammlungen einberufen, um die Thematik zu besprechen und eventuell auch in diesem Jahr noch in eine neue Brennwertheizung zu investieren.

Einige wenige waren empört und sagten, der Staat habe ihnen gar nichts im Hinblick auf die Heizung reinzureden. Sie heizen, wie sie wollen und damit basta. Es wird auch nichts neues an Heizkessel angeschafft, sondern dann wenn was kaputt gehet, kauft man sich das, was man für richtig und wirtschaftlich hält.

Ich kenne diese Art von Maulhelden allerdings nur zu gut. Sie waren damals auch die ersten, die sich haben impfen lassen und werden auch dieses mal wieder den Bückling vor dem Habeckschen Gesetz machen, wenn es denn soweit ist.

Am Interessantesten war für mich, dass eigentlich niemand so zornig ist wie ich. Sie nehmen das Gesetzesvorhaben zwar als staatliche Gängelung und Eingriff in ihre Eigentumsrechte wahr, da man allerdings sowieso in der nächsten Zeit den Austausch des Gaskessels schon auf dem Schirm hatte, nimmt man das Habeck'sche Gesetz doch relativ gelassen hin und denkt sich: Die Karawane zieht weiter und ich habe 30 Jahre wieder meine Ruhe. Nach der nächsten Wahl ist Habeck sowieso weg vom Fenster und dann hört der ganze Klimaspuk auf. Viele sind davon überzeugt, dass mit einer CDU-Regierung das Ruder wieder rumgerissen wird.

Also nix mit revolutionärer oder aufgebrachter Stimmung. Die Befragten waren in der Regel über 45 Jahre alt. Es kann aber sein, dass die Stimmung im Westen Deutschlands und bei den ganzen jungen Häuslebauern oder Gebrauchtimmobilienkäufern, die über beide Ohren in Schulden stecken und keine Reserven haben die Stimmung ganz anders ist. Außerdem gibt es im Westen der Republik wesentlich mehr an Ölheizungen und Heizungsanlagen älterer Bauart, wo die Situation wieder eine ganz andere ist.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Nicht wirklich informiert

Echo @, Montag, 10.04.2023, 20:08 vor 1054 Tagen @ Plancius 6103 Views

bearbeitet von Echo, Montag, 10.04.2023, 20:33

Wärmepumpen ("WP") sind kein Teufelszeug. Ist der Erdkollektor (z.B. Ringgraben) erstmal drin, läuft das Ding schon. Heizkörper müssen dann ggf angepasst werden (wir haben zwar schon seit 42j Fußbodenheizung aber die hat wiederum andere Nachteile und soll jetzt digitalisiert werden). Im Grunde bekommt man einfache und weniger effiziente hässliche Luft-Luft-Geräte zur Einzelraumbeheizung und Kühlung schon für 300€ zuzüglich Einbau. Die meiste Zeit des Jahres kann man damit auch ordentlich heizen, besonders in der Übergangszeit, problematisch wird es nur wenn es im Altbau richtig kalt wird. Deswegen ist die Kombination mit fossilen Brennstoffen dort sinnvoll. Die Politik wird vielleicht sogar wieder zuruckrudern müssen, weil nicht jeder Fall sinnvoll mit WP abzudecken ist.

WP-Warmwasserbereiter gibts für um die 2000€+Einbau aber die sind eher für Sommer geeignet. Deren typische Luft-Wasser WP hält den Keller trocken und wird idealerweise durch Photovoltaik gespeist. Photovoltaik Anschaffung lohnt sich bei kleinen Anlagen enorm. Hohe zweistellige Renditen p.a. sind möglich. Aufstellung ohne Elektriker ist erlaubt. Ich habe heute 4kWh geerntet mit 380€ Investition. Beim derzeitigen Grundversorgertarif bräuchte es also nur
200 Sonnentage wie dieser und die Anlage ist bezahlt, vorausgesetzt man verbraucht alles selber. Sammelbestellung und Steuersenkung und Ende der Lieferknappheit sorgt derzeit für hammer gute Preise beim Balkonkraftwerk.

Was Langlebigkeit angeht machen alle Heizungen mal Probleme, sei es nur wegen Rost oder Heizölschlamm oder Gasembargo oder Umwälzpumpe (haben unsere Umwälzpumpen mittlerweile alle getauscht, rechnet sich nach 2 Jahren durch Stromersparnis). Am billigsten konnte man bislang wohl mit Steinkohle heizen aber das macht kaum jemand. Die perfekte Heizung gibt es nicht. Lieber direkt in die Zukunft investieren als ein totes Pferd reiten. Nicht weil ich fossile Brennstoffe schlecht reden möchte, sondern weil die Politik einen Strich durch die Rechnung macht. Etwas schwieriger wird es bei der energetischen Sanierung, denn da gibts jede Menge Fallstricke.

Stromanbieter wechseln nicht vergessen. Ich bin jetzt bei Tibber, Durchschnittspreis diesen Monat unter 30 Cent. Kurze Kündigungsfrist falls es mal nicht mehr passen sollte.

Ihr Wärmepumpenbefürworter wollt einfach nicht verstehen, dass die meisten Leute einfach bequem und preiswert heizen möchten.

Plancius @, Montag, 10.04.2023, 20:47 vor 1054 Tagen @ Echo 5740 Views

Ist das so schwer zu verstehen, dass die meisten Leute gern alle 30 Jahre 5.000 EUR ausgeben, um die Heizungsanlage für die nächsten 30 Jahre zu erneuern, aber nicht mehrere Jahreseinkommen für eine neue Heizungsanlage hinblättern möchten.

Wenn denn die Wärmepumpe so wirtschaftlich wäre, dann hätte sie sich schon längst durchgesetzt. Nenn mir doch mal einen Wärmepumpenbetreiber, der nach 30 Jahren Brennwerttherme mit ca. 8.000 EUR Budget auf Wärmepumpe umgerüstet hat. Das ist nämlich nirgendwo der Fall. Und wenn nur 8.000 EUR zur Verfügung stehen oder ausgegeben werden wollen, dann ist das ein gegebenes Faktum. Das sind nun mal die individuellen Präferenzen und ein freier Markt stellt für diese Präferenz schon was bereit, was die Leute zufrieden stellt.

Die ganzen Wirtschaftlichkeitsberechnungen taugen nämlich in der Substanz nichts. Jede wirtschaftlich effektive Innovation setzt sich automatisch durch. Da brauchts keiner Zwangsgesetze.

Ich gönne jedem sein Hobby. Es gibt auch Menschen, deren Hobby es ist, möglichst autark in Sachen Energie- und Wärmeversorgung zu sein - koste es was es wolle. Das ist dann aber unter Hobby zu verbuchen und nicht verallgemeinerbar auf die Gesellschaft.

Gruß Plancius

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So läufts bei uns auch

Albert @, Montag, 10.04.2023, 20:39 vor 1054 Tagen @ Plancius 5846 Views

Mache ehrenhalber den Hausmeister für ein 6 Parteienhaus.

Es wird jetzt schnell eine Versammlung einberufen....und dann neue Ölheizung installiert. Das alte Schätzchen ist 40 Jahre alt....Das Risiko ist einfach zu hoch, nachher 50 oder 80.000 Euro Umbaukosten zu haben. Das Angebot liegt vor....19000 Euro....eine Menge Holz. Aber besser, als nachher ersticken an Grossbaustelle mit Fussbodenheizungen rein usw.

Bei uns in der Gegend ist die Wut größer, selbst einige vor Kurzem noch überzeugte Grünenwähler haben schon gesagt, dass sie bei der nächsten Wahl woanders ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Dienstag, 11.04.2023, 07:50 vor 1054 Tagen @ Plancius 4746 Views

... ihr Kreuz setzen werden. Unser Sportverein hat schon die alte Gasterme durch eine neue ersetzt, bei mir kommt nach der Heizsaison ein neuer Öl-Brennwertkessel rein, mit dem Schornsteinfeger ist das schon abgesprochen und der hat sein OK gegeben. In dem Zusammenhang werden auch gleich die beiden anderen Pumpen ausgetauscht und die Heizflüssigkeit mit Glykol frostsicher gemacht.

Ich glaube kaum, dass die Ökofaschos nach den nächsten Wahlen noch in irgendeinem ostdeutschen Parlament vertreten sein werden. Viele hoffen auch, dass der Spuk mit den Deindustrialisierern auch im Bunzeltag vorbei ist, da bin ich mir allerdings angesichts der offenkundigen Blödheit der deutschen Wählerschaft nicht so sicher.

MfG
igelei

Das zentrale Problem ist ja, dass alles auf die Grünen geschoben wird,

Plancius @, Dienstag, 11.04.2023, 09:23 vor 1054 Tagen @ igelei 4407 Views

aber alle Altparteien unterstützen das Vorhaben.

Auch die CDU wird das Gesetz durch den Bundesrat winken, denn die CDU ist im Kern auch eine grüne Partei, genauso auch die FDP.

Ich halte deshalb nicht die Grünen, sondern die CDU für die gefährlichste Partei Deutschlands. Sie geben sich einen konservativen Anstrich, biegen aber grün ab.

Das dicke Ende kommt aber 2027, wenn die Co2-Abgabe per Zertifikatehandel am Markt gebildet wird und nicht mehr wie jetzt per Gesetz festgelegt wird. Dann kann für einen typischen Erdgasheizer mit 15.000 KWh Verbrauch die Rechnung schon mal 1.000 bis 1.500 EUR pro Jahr teurer werden.

Es ist einfach schlimm. Man hat keine Investitionssicherheit mehr. Alles wird gigantisch teurer und gleichzeitig wissen wir, dass wir bald weniger verdienen werden oder kaum noch eine Rente erwarten können.

Gruß Plancius

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Die Altparteien sind grün angestrichen, weil es "trendy" war, das ist vorbei. Ca.80% sind gegen den Atomausstieg und sieht mittlerweile die Bevormundung und Verbotsmentalität ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Dienstag, 11.04.2023, 10:11 vor 1054 Tagen @ Plancius 3961 Views

... eher kritisch. Zumindest in meinem Umfeld und wenn langsam sogar Altgrünen auffällt, dass da oben entweder Schwachmaten oder absichtliche Wohlstandszerstörer am Werk sind, werden die Wendehälse in FDP, CDU und SPD schnell auch wieder das Fähnchen umschwenken.
Und wenn die EU so weiter macht (die ja mittlerweile auch nix anderes als eine Bevormundungs- und Wohlstandszerstörungsinstitution ist) werden auch in der derzeitigen bewußtlosen und komatösen deutschen Bevölkerung Widerstandstendenzen entstehen... Noch merken die Deppen da oben nix, weil die meisten halt noch klarkommen, z. B. einfach, wie mein Sportverein, schnell noch ne neue "alte" Heizung einbauen oder den alten Schornstein aktivieren oder eine Klimaanlage mit der eigenen Photovoltaik betreiben oder, oder, oder...
Es dauert aber nicht mehr lange, dann haben es die Ökofaschos (egal ob grün, rot, schwarz oder gelb) übertrieben. Hier in Brandenburg kocht es mittlerweile. Du brauchst nur mal durch die Landschaft zu gehen, mindestens 75% aller Bestandsbauten werden durch die Pläne einfach mal für wertlos erklärt.
Damit stehen einige Finanzierungen ziemlich schnell auf der Kippe. Was dann? Die Leute aus den Häusern schmeißen? Dann haben wir hier Revolution ...
Das geht ja schon los beim Vererben von Häusern, die nachkommende Jugend verdient z. B. nicht so gut wie unsereins, die sollen ein altes Haus erben, damit sind sie in der Sanierungspflicht. Wovon? In unserem Fall wäre das eine Verkäuferin, ein Angestellter und ein Kind. Haus Baujahr 1914 oder so, Dach gedämmt, Doppelverglasung. Wärmepumpe unmöglich. Bliebe theoretisch nur heißer Abriss?
Von mir aus sollen die da oben nur so weiter machen, je dümmer sie agieren, je kürzer wirds dauern... Hoffe ich.

MfG
igelei

Es gibt immer Alternativen

Joe68 @, Dienstag, 11.04.2023, 10:42 vor 1054 Tagen @ igelei 3942 Views

Warum Wärmepumpe?
Die können mit einer Pelletheizung (kostet recht viel in der Anschaffung) die Bude (gedämmtes Dach, neue Fenster, das ist schon gut) das Haus warm bekommen, ggfs ist die Temperatur abzusenken (und überhaupt, im Mittelalter gabs allenfalls ein Küchenherd + ein Kaminofen in der Stube, als Heizungs).

Als Erbe bekommen sie eine mietfreie Unterkunft (geschenkt), in der neuen Zeit, wo der Krieg gegen den Klimawandel von uns allen ein Opfer verlangt, müssen die sich mit Kosten für eine klimaneutrale Unterkunft, beteiligen. Steht alles im Wahlprogramm der Grünen und ist europaweit beschlossen, Klimaneutralität bis 2045. Fangen wir gleich an, dann tut es später auch nicht so weh (ändert zwar am Weltklima nichts, aber wen interessiert schon die Realität wenn er eine Ideologie hat)

Die Politik hat da NULL Mitleid oder Empathie mit dem Pöbel und Pack.

Da täuschst du dich leider. Keine der Altparteien interessiert sich für die Wünsche des Wählers.

Plancius @, Dienstag, 11.04.2023, 10:55 vor 1054 Tagen @ igelei 3863 Views

Wie ich schon sagte, auch eine CDU wird nichts von der sogenannten Klimaschutzpolitik zurücknehmen. Schließlich war es ja Merkel, die alles, angefangen vom Atomausstieg eingestielt hat.

Zur Not kann man dem Wahlpöbel immer das Argument verkaufen, dass man nichts machen könne. Alles ist auf EU-Ebene beschlossen und man ist in der Pflicht, die Klimaschutzziele der EU umzusetzen.

Einzig und allein die AfD könnte jetzt noch das Ruder rumreißen, jedenfalls solange sie noch nicht von bestimmen Kräften im Hintergrund unterwandert wurde. Der größte Teil der AfD-Mitglieder, auch die Mandatsträger, sind dermaßen mit Nachteilen im beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Umfeld konfrontiert - auch finanziellen - dass sie nicht all das auf sich genommen haben, um sich morgen für ein Linsengericht kaufen zu lassen. Dafür haben sie im Hinblick auf die AfD den Bogen zu weit überspannt, was die gesellschaftliche Ächtung der Parteimitglieder betrifft. Mit der AfD käme sogar ein EU-Austritt in Frage, so steht es jedenfalls im Parteiprogramm.

Aber die AfD wird es nicht schaffen, die politische Macht zu übernehmen.

Vielleicht richtet es auch ein Blackout, ein Finanzkollaps in der nächsten Zeit oder es gibt mal einen kurzen, knackigen Krieg mit den Russen.

Irgendwie ist auch Nordstream total aus der gesellschaftlichen Debatte verschwunden. Niemand scheint mehr die Absicht zu haben, auf Russland zuzugehen. Der Erdgasausstieg ist wohl auch beschlossene Sache.

Gruß Plancius

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Die Lösung kann nur darin liegen das Volk aufzuklären, dass CO2 KEIN SCHÄDLICHES KLIMAGAS IST UND AUCH NICHT FÜR EINE VERMEINTLICHE KLIMAERWÄRMUNG VERANTWORTLICH IST.

Albrecht @, Dienstag, 11.04.2023, 11:32 vor 1054 Tagen @ Plancius 3793 Views

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Michael Limburg - Was Sie schon immer über den Treibhauseffekt wissen wollten ....

Illusion @, Dienstag, 11.04.2023, 15:58 vor 1053 Tagen @ Plancius 3597 Views

3. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-13) am 22. und 23. November 2019 in München.
Michael Limburg, der Vizepräsident von EIKE, beleuchtet in seinem Vortrag unterschiedliche, physikalische z.T. abstruse Annahmen der Hypothese vom CO2-getriebenen menschgemachten Klimawandel.
Dabei untersucht er die Grundlagen der Hypothese vom Treibhauseffekt und weist auf eine grundsätzlich unwissenschaftliche Herangehensweise sowohl bei der Definition der Randbedingungen, ebenso wie bei der Bestimmung der Unsicherheiten bei Modellen und deren Eingangs-Daten hin, die eine völlige Ahnungslosigkeit vieler Klimaforscher in Bezug auf Fehlerfortpflanzung und Meßtechnik vermuten lassen, wenn sie beispielsweise eine systematische Fehlerbetrachtung unterlassen.

https://www.youtube.com/watch?v=-x5sgNfKvto&t=788s

Am 22.9.22 interviewte der SWR-Reporter Nick Schader, Dipl.Ing. der Agrarökologie, Journalist und Filmemacher, den EIKE-Vizepräsidenten Dipl. Ing. Michael Limburg in seinem Büro. Die Sendung wurde mit Zustimmung von Herrn Schader von EIKE aufgezeichnet und zur Veröffentlichung freigegeben.
Laut Herrn Schader wird am 1. November in der ARD unter dem Titel „Kampf ums Klima“ (siehe dazu auch den entsprechenden Inhalt im Interview, warum man das Klima“ nicht bedrohen kann) ausgestrahlt werden. Schon die Beschreibung des Inhaltes in der Programmvorschau läßt nichts Gutes ahnen:

https://www.youtube.com/watch?v=rqRY8pYMGCc&t=3301s


Die Vortragenden bei EIKE sind sich nicht in allem einig. Z.B. Fritz Vahrenholt und Gerd Ganteför meinen, das CO2 müsse reduziert werden.

Bislang nur ein Gesetzentwurf. Beschlossen ist ja noch nichts.

Durran @, Dienstag, 11.04.2023, 08:49 vor 1054 Tagen @ Plancius 4415 Views

bearbeitet von Durran, Dienstag, 11.04.2023, 09:03

Ich habe jetzt keine Panik und zu Schnellschüssen neige ich auch nicht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es gibt immer Schlupflöcher und die technische Entwicklung schreitet ja auch voran. Ob Habecks feuchte Träume so beschlossen werden steht ja noch völlig in den Sternen. Heizungen, egal ob Öl oder Gas laufen in der Regel zwischen 30 -40 Jahre problemlos. Reparatur ist also noch lange möglich, entsprechende Teileversorgung voraus gesetzt.

Der Gebrauchtmarkt wird gerade jetzt von auf Wärmepumpe umstellenden Eigentümern geflutet. Man sich billig Teile für ältere Heizanlagen besorgen.

Wärmepumpen selbst haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Man geht von 15 Jahren aus. Ist also sowohl von den Stromkosten als auch von den Investitionskosten ein teurer Spaß.

Aber warten wir mal ab was von der Gesetzesvorlage dann tatsächlich beschlossen wird.

Für Vermieter hat man natürlich vorgesorgt, damit die Mieten nicht weiter explodieren. Na ob das so aufgeht?

Daher sollen Vermieter im Rahmen der Betriebskostenabrechnung die Bezugskosten für Biomethan nur den Betrag weitergeben dürfen, der zur Erzeugung derselben Menge an Heizwärme mit einer hinreichend effizienten Wärmepumpe anfiele. Dies soll auch bei allen biogenen Brennstoffen, insbesondere auch bei Pellets/fester Biomasse gelten. Ohne diese Regelung besteht die Gefahr, dass Vermieter weiterhin eine hinsichtlich der Investitionskosten günstige Gasheizung einbauen und Mieter in der Folge mit den hohen Betriebskosten eines grünen Gasversorgungsvertrags belastet wären.

Welchen sozialen Sprengstoff dieser Irrsinn birgt, darüber ist man sich schon bewusst.

Der Vermieter darf also die real anfallenden Kosten für den Bezug teurer, aber ökologisch guten Heizstoffen, nicht mehr umlegen. Das ist natürlich Wahnsinn.

Mein Gas Heizung ist Trans-Gender und definiert sich seit gestern als Wärmepumpe, Umbau gelöst :-) (owt)

Lenz-Hannover @, Dienstag, 11.04.2023, 09:20 vor 1054 Tagen @ Durran 3931 Views

Bestätigung

Zweifler @, Dienstag, 11.04.2023, 13:38 vor 1053 Tagen @ Plancius 4124 Views

Auch im Westen der Republik ist diese Haltung weit verbreitet. Die wenigsten Immobilienbesitzer besitzen gut gedämmte Häuser und die Investitionen für den Betrieb einer Wärmepumpe sprengen vielfach die Möglichkeiten, weil Kosten für Sanierung und Photovoltaik dazukommen. Und auch Fetischisten für erneuerbare Energien schütteln nur den Kopf (Beispiel: Laudeley): Im Winter heizt man de facto mit Strom den Altbau beim Einsatz einer Wärmepumpe, weil die Effizienz sinkt und die Photovoltaik kaum Strom liefert.
Das Problem zur Zeit besteht darin, dass die anderen Parteien zur Zeit weitestgehend die grüne Agenda teilen - sie tun auf jeden Fall so und die CDU würde die SPD als Partner der Grünen derzeit nur zu gerne ablösen. Aber das ändert sich vermutlich in dem Augenblick, wo deutlich wird, dass man mit Abstand zur grünen Agenda Stimmen generieren kann. So weit ist es zwar noch nicht, aber der Wind bläst den Grünen derzeit ins Gesicht und die Strategie scheint derzeit darin zu bestehen, sie sich aufreiben zu lassen, und es gibt kaum nützlichere Idioten als die derzeitige grüne Führungsmannschaft.

Was ist eigentlich mit Gaskochfeldern - wann ist für die die Abschaltung geplant?

Ötzi @, Dienstag, 11.04.2023, 17:48 vor 1053 Tagen @ Plancius 3616 Views

Steht dazu in dem Gesetzentwurf nichts drinnen? Den Medien konnte ich dazu jedenfalls nichts entnehmen. Da bräuchte man noch einen Kohlenmonoxid-Raumluftfilter, falls es so etwas gibt, dann könnte man die Küche einfach mit den offenen Flammen der Kochfelder heizen.

Dann hätten wir das Wohnzimmer (Holzofen) und die Küche (Gaskochfelder) beheizt. In die Schlafräume könnten wir uns noch jeweils Infrarotheizungen hängen, um an den ganz kalten Tagen zumindest ein kleines bischen zu heizen, und schon bräuchten wir keine Zentralheizung mehr, also auch keine Wärmepumpe.

Würde ich , offene Gasflamme zum heizen, nicht machen

Joe68 @, Dienstag, 11.04.2023, 18:26 vor 1053 Tagen @ Ötzi 3887 Views

Es entsteht zu viel Wasserdampf,

https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Erdgas

..Zur Verbrennung von 1 Kubikmeter Erdgas werden ungefähr 10 Kubikmeter Luft benötigt. Bei der Verbrennung entstehen als Reaktionsprodukte im Wesentlichen Wasser und Kohlenstoffdioxid. Daneben können noch geringe Mengen Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Staub entstehen....

der muss raus gelüftet werden oder er sucht sich kühle Stellen zum kondensieren (Schimmel?).

Danke gut zu wissen (owT)

Ötzi @, Dienstag, 11.04.2023, 19:53 vor 1053 Tagen @ Joe68 2986 Views

Mein Plan

Ötzi @, Mittwoch, 12.04.2023, 11:40 vor 1053 Tagen @ Ötzi 3184 Views

bearbeitet von Ötzi, Mittwoch, 12.04.2023, 11:43

ich werde abwarten, bis das Gesetz tatsächlich beschlossen ist, und mir dann im zweiten Halbjahr einen Haufen Ersatzteile für meine Gasbrennwerttherme auf Vorrat bei Ebay ersteigern bzw. komplette gebrauchte Geräte. Da ich ein häufiges Modell habe (Buderus GB 112), sollte das kein Problem sein. Genug Platz, um mehrere gebrauchte Geräte zu lagern, ist vorhanden.
Ich habe damit bereits vor 2 Jahren gute Erfahrungen gemacht. Damals war ein Temperatursensor defekt, den ich mir dann bei Ebay für 11 Euro ersteigert habe. Als Neuware von Buderus hätte er €120 gekostet.

So eine Gasbrennwerttherme kann man doch unendlich lang betreiben, wenn man einfach immer wieder defekte Teile ersetzt, inklusiver Wärmetauscher. Irgendwann ist ja von der ursprünglichen Anlage kein einziges Teil mehr in Betrieb.

Den Stress, einen Handwerker zu finden, der mir noch dieses Jahr eine neue Anlage einbaut, tue ich mir nicht an.

Habe gelesen, dass in den USA (wo viele so kochen) bereits die ersten Attacken auf diese Art des Kochens geritten werden.

Olivia @, Donnerstag, 13.04.2023, 09:43 vor 1052 Tagen @ Ötzi 2775 Views

Wird bei uns auch kommen. Ist eine Frage der Zeit.

Im Prinzip werden damit Zustände wie nach einem Krieg heraufbeschworen.
In Südeuropa wird immer noch sehr viel mit Flaschengas gekocht.
Es bleibt dann noch das Kochen mit Spiritus. Der wird auch hier hergestellt. Aber die bekanntesten Spirituskocher (jahrzehntelang verwendet in Schiffen und Wohnmobilen) werden nicht mehr produziert, weil sie "die Sicherheitsanforderungen" nicht mehr bewältigen konnten. Eine ostdeutsche Firma bietet einen Kocher mit einem anderen Konzept an. Aber nicht für Innenräume, also eher für Camping und Outdoor. Schaut so aus, als ob sich der Preis innerhalb eines Jahres auch verdopptelt hat. Scheint wohl Nachfrage vorhanden zu sein. https://www.amazon.de/Spirituskocher-Kocher-Salsa-Blau/dp/B004FVD476/ref=sr_1_1_sspa?__...

--
For entertainment purposes only.

Vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten her kommt eben auch unbegrenzter Blödsinn rüber.

Hannes, Donnerstag, 13.04.2023, 20:03 vor 1051 Tagen @ Olivia 2675 Views

Hi O.

Ich weiß nicht, was Du da gelesen hast, liest viel von dem Zeug? Scheint mir?

Wird bei uns auch kommen. Ist eine Frage der Zeit.

Glaube ich nicht. Mit Gas zu kochen ist das Beste (koche täglich seit Jahrzehnten).

Aber ich habe den Gedanken gehabt, es in meiner täglichen Küche zu verwenden, das dann verworfen.

Bitte den (unsinnigen) Vorschlag von @Ötzi lesen ("Da bräuchte man noch einen Kohlenmonoxid-Raumluftfilter, falls es so etwas gibt, dann könnte man die Küche einfach mit den offenen Flammen der Kochfelder heizen."). Das war der Grund, es im Hause zu vermeiden, siehe Antwort auf die @Ötzi-These hier.

In der DDR hatte wir ein Gaswerk, da wurde Koks hergestellt. Und im Vorderhaus hatte sich damals einer mit dem Stadtgas geselbstmordet, Explosionen davon gab es auch öfters. Wir hatten Glück als Familie. Andere mehrfach nicht, das passierte relativ oft (fand ich damals).

Hauptgrund, dass ich das nicht mehr in der Küche haben will, ist der Euft, der entsteht, so dass ich das Gas nur noch zum "Grillen" nutze. Mein Wok-Brenner hat (glaube ich) bis 9 kW Heizleistung, ein Wok muss Hitze haben. Das geht nur im Garten. Fettdämpfe, Spritzer ...

Übrigens Inflation: Dein lächerlicher DDR-Spiritus-Campingbrenner (Link amazon) hat ja nur 1 kW und kostet etwa das Doppelte des Preises für meinen WOK-Brenner (aus Guss einschließlich Wok + Schlauch und Druckminderer). Ist gut Zehn Jahre her.

Im Prinzip werden damit Zustände wie nach einem Krieg heraufbeschworen.

Wie meinst Du das? Meine Oma kochte mit Holz. Wer die Arbeit und den Dreck nicht scheut, und gern Passivraucher ist ...
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In Südeuropa wird immer noch sehr viel mit Flaschengas gekocht.

Weil sie arm sind. Kein Stadtgas haben und so weiter. Wir ja nun auch nicht mehr, aber wir haben billigen Strom. Noch.
[[zwinker]]

Kochen mit Strom wird auch bei uns Luxus, eventuell, Tschau Mama: Es gibt ja die Street Foot Community Veganer und Heuschrecken-Fans ...

Es bleibt dann noch das Kochen mit Spiritus. Der wird auch hier hergestellt. Aber die bekanntesten Spirituskocher (jahrzehntelang verwendet in Schiffen und Wohnmobilen) werden nicht mehr produziert, weil sie "die Sicherheitsanforderungen" nicht mehr bewältigen konnten. Eine ostdeutsche Firma bietet einen Kocher mit einem anderen Konzept an. Aber nicht für Innenräume, also eher für Camping und Outdoor. Schaut so aus, als ob sich der Preis innerhalb eines Jahres auch verdopptelt hat. Scheint wohl Nachfrage vorhanden zu sein. https://www.amazon.de/Spirituskocher-Kocher-Salsa-Blau/dp/B004FVD476/ref=sr_1_1_sspa?__...

Ja, kann man machen. Aber das Ding kostet etwa so viel wie mein guter Beefer damals. Alkohol ist auch nicht sehr billig.

[image]

Die Kugel aus der Rehkeule - ein Gedicht damit. Ist ein Stein drin, hohe Gasleistung. Extreme Hitze.

Fazit: Gas ist OK. Aber wie bei Allem - Gas ist nicht immer optimal.

H.

Bange machen gilt nicht

aliter @, Mittwoch, 12.04.2023, 11:04 vor 1053 Tagen @ Plancius 3306 Views

Was die ganzen abstrusen Vorstellungen der Öko Fanatiker in der Regierung betrifft, so kann man sich meineserachtens etwas zurücklehnen.
Die Bürger der NBL waren der erste Schritt in Richtung staatsbewusstseinveränderung und die echten Zugereisten haben die Rezeption staatlicher Anordnung verändert.
Ein erstes Zeichen wie das geht sah man in der Rezeption der sog. neuen Grundsteuer.
Was will der Staat machen, wenn der Bürger einfach nicht mittut? Vor allem bei Vorschriften die eben nicht nachvollziehbar oder schlicht physikalischer Unsinn sind. Ohne in eine Diskussion einzusteigen,die ich als nur aus Zeitgründen vermeide, wage ich zu sagen, dass Wärmepumpen insbesondere Luft Luft im Winter Unsinnn sind und ebenso der Wunsch mit Wasserstoff Autos anzutreiben praktisch ebenso technischer Unsinn ist, Methan d.h. Erdgas wäre das Mittel der Wahl, das könnte man aus Strom und CO2 und H20 erzeugen und würde der CO2 Ideologie entgegen kommen und ist leicht handhabbar.
Was die grünen Politiker betrifft so hätte ich mir bis vor 20 Jahren nicht vorstellen können, das derart ungebildete und technisch infantile Personen jemals das Sagen haben werden. Aber auch da wage ich die Prognose, dass diese von allen sonderbaren Vorstellungen abrücken werden einfach wegen der Gefahr ihre reichen Pfründe zu verlieren, nicht deswegen, weil sie erkennen, dass der ideologisch-deutsche Sonderweg nicht geht und sinnlos ist.
Was die neuen zugereisten Bürger, mit denen ich inzwischen fast überwiegend beruflich zu tun habe anbetrifft, so können wir von denen einiges lernen, ich meine zum einen den grossen Familienzusammenhalt und Wertschätzung der Älteren und zum anderen, dass denen die Regelungswut des BRD Establishments völlig vorbei geht, es interessiert sie nur inwieweit sie unmittelbar betroffen sind und es nicht legal umgehen können. Insofern wage ich die Prognose, dass man natürlich das was wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist z.B. eingen Photovoltaik oder solarthermie planen sollte, mehr nicht.

Aber ja doch! Genau darum geht es.

Hannes, Donnerstag, 13.04.2023, 00:20 vor 1052 Tagen @ aliter 2927 Views

@aliter, ich verstehe Dich. Aber ich habe ein anderes Denkmodell. Und das funktioniert.

Vielleicht wäre es hilfreich, dass Du Dir mal vorzustellst, dass es bei der Politik, die Du beklagst, gar nicht um für uns sinnvolle Ziele geht?

Was die ganzen abstrusen Vorstellungen der Öko Fanatiker in der Regierung betrifft, so kann man sich meineserachtens etwas zurücklehnen.
Die Bürger der NBL waren der erste Schritt in Richtung staatsbewusstseinveränderung und die echten Zugereisten haben die Rezeption staatlicher Anordnung verändert.
Ein erstes Zeichen wie das geht sah man in der Rezeption der sog. neuen Grundsteuer.
Was will der Staat machen, wenn der Bürger einfach nicht mittut? Vor allem bei Vorschriften die eben nicht nachvollziehbar oder schlicht physikalischer Unsinn sind. Ohne in eine Diskussion einzusteigen,die ich als nur aus Zeitgründen vermeide, wage ich zu sagen, dass Wärmepumpen insbesondere Luft Luft im Winter Unsinnn sind und ebenso der Wunsch mit Wasserstoff Autos anzutreiben praktisch ebenso technischer Unsinn ist, Methan d.h. Erdgas wäre das Mittel der Wahl, das könnte man aus Strom und CO2 und H20 erzeugen und würde der CO2 Ideologie entgegen kommen und ist leicht handhabbar.

Du gibst Dir viel zu viel Mühe, einen Sinn hinter dem Ganzen zu entdecken.

Was die grünen Politiker betrifft so hätte ich mir bis vor 20 Jahren nicht vorstellen können, das derart ungebildete und technisch infantile Personen jemals das Sagen haben werden. Aber auch da wage ich die Prognose, dass diese von allen sonderbaren Vorstellungen abrücken werden einfach wegen der Gefahr ihre reichen Pfründe zu verlieren, nicht deswegen, weil sie erkennen, dass der ideologisch-deutsche Sonderweg nicht geht und sinnlos ist.

Könnte es nicht sein, dass "derart ungebildete und technisch infantile Personen jemals das Sagen haben", weil sie eine Aufgabe haben?

Was die neuen zugereisten Bürger, mit denen ich inzwischen fast überwiegend beruflich zu tun habe anbetrifft, so können wir von denen einiges lernen, ich meine zum einen den grossen Familienzusammenhalt und Wertschätzung der Älteren und zum anderen, dass denen die Regelungswut des BRD Establishments völlig vorbei geht, es interessiert sie nur inwieweit sie unmittelbar betroffen sind und es nicht legal umgehen können. Insofern wage ich die Prognose, dass man natürlich das was wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist z.B. eingen Photovoltaik oder solarthermie planen sollte, mehr nicht.

Könnte es nicht sein, dass "die neuen zugereisten Bürger", von uns hier alimentiert werden, weil sie eine Aufgabe haben?

Meine persönliche Schlussfolgerung ist: So weit, wie es mir möglich ist, mich aus den für mich geplanten zerstörerischen Abhängigkeiten herauslösen, und dabei meine begrenzte Lebensenergie auf so konzipiertes Sinnvolles zu richten, wenn möglich gemeinsam mit Meinesgleichen. Aber wenn der Komet uns auf den Kopf fällt, oder der Russe angreift ...
[[ironie]]

Klugschei?end

H.

Wohlstandsverlagerung: Kabinett beschließt Habecks Gesetzesvorlage

Joe68 @, Mittwoch, 19.04.2023, 13:54 vor 1045 Tagen @ Plancius 2218 Views

Da die gewöhnlichen Deutschen schweigen, so wie damals, hat das Kabinett die Vorschläge Habecks, zur Decarbonisierung im Gebäudebestand, beschlossen.

Hat schon jemand herausbekommen wie hoch das BIP damit steigen wird? Millionen Immobilien müssen, geschätzt, 70.000€ Sanierungsaufwand, für die CO2 freie Zukunft, zur Rettung des Weltklimas, aufbringen.

Da im Winter die Erträge der PV und Wind never ever reichen werden, werden die Heizkosten trotz, oder wegen, Wärmepumpen weiter steigen und das Vermögen wird umgeschichtet.

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