Santander, San Sebastian, Zarautz, Hondarribia, Freunde

n0by ⌂ @, Sonneberg, Samstag, 08.04.2023, 05:44 vor 1057 Tagen 2854 Views

https://n0by.blogspot.com/2023/04/santander-san-sebastian-zarautz.html

Zwei Tage in Santander geben mir einen ersten Einblick in diese wunderbare Stadt am Meer. Mein Lieblingsbild von der Halbinsel Magdalena stammt vom sonnigen Sonntag in Santander. Zweihundert Kilometer weiter bezaubert mich San Sebastian. Je näher mir die kalte Heimat rückt, umso schwerer fällt es mir, nach sechs Monaten heim zu fahren. Wie soll man sich heimisch fühlen in Buntschlandland?

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Dieses wallpaper auf dem Bildschirm hatte mich letztens beeindruckt: Wow, welche Stadt ist das?

BerndBorchert @, Samstag, 08.04.2023, 11:45 vor 1057 Tagen @ n0by 2459 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 08.04.2023, 11:52

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Es ist San Sebastian. Ich war schon oft in Spanien, aber noch nie dort. Es soll übrigens auch ein Mekka für Foodies sein - mit wenig (Pintxos Bars) oder mit viel Geld (Michelin Sterne-Restaurants) in der Tasche
https://travelfoodpeople.com/san-sebastian-the-mecca-of-food/

Schade, dass Baskisch realistisch gesehen eine sterbende Sprache ist, so wie Bretonisch, Sorbisch oder Plattdeutsch - letztere die Sprache meiner Vorfahren. Das war noch echte Vielfalt, die jetzt leider für immer verloren geht, und durch die unechte Multikulti Vielfalt ersetzt wird.

Danke für Deine Reiseberichte, ich blätter gern dadurch. Bernd Borchert

Danke für das Wallpaper-Foto. Ich bin noch immer maximal beeindruckt.

Ankawor @, Samstag, 08.04.2023, 14:25 vor 1056 Tagen @ BerndBorchert 1892 Views

Hallo Bernd,

Es ist San Sebastian. Ich war schon oft in Spanien, aber noch nie dort. Es soll übrigens auch ein Mekka für Foodies sein - mit wenig (Pintxos Bars) oder mit viel Geld (Michelin Sterne-Restaurants) in der Tasche
https://travelfoodpeople.com/san-sebastian-the-mecca-of-food/

Schade, dass Baskisch realistisch gesehen eine sterbende Sprache ist, so wie Bretonisch, Sorbisch oder Plattdeutsch - letztere die Sprache meiner Vorfahren. Das war noch echte Vielfalt, die jetzt leider für immer verloren geht, und durch die unechte Multikulti Vielfalt ersetzt wird.

Vor ein paar Monaten kam ich zufällig und ungeplant nach San Sebastian und blieb zwei Tage dort. Dann weitergefahren, aber abgebrochen und war drei Tage später wieder in San Sebastian. Das will was heißen. Ich wusste gar nicht, dass es sowas in Europa gibt. Von daher kann ich dir nur empfehlen, hinzufahren. In der warmen Jahreszeit ist es mit dem Auto kein Vergnügen, da wäre ein E-Roller oder sowas perfekt. Ich stehe überhaupt nicht auf Städte, aber San Sebastian ist eine Ausnahme.

Die baskische Sprache ist lebendig. An der Uni gibt es viele Vorlesungen auf Baskisch und den Professoren steht es frei, auf Baskisch zu lehren. So schnell stirbt die Sprache also nicht. Die einzige Isolat-Sprache der Welt, wenn ich das richtig verstanden habe, also nicht verwandt mit irgendeiner anderen Sprache. Die Herausforderung musste ich annehmen.

Ich lerne es hier: https://www.17-minute-languages.com/en/learn-basque/
Sehr gutes System und sehr preiswert.


MFG
Ankawor

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Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.

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