Würzburg und Lemberg (Lwow) Städtepartner
bearbeitet von Manuel H., Sonntag, 05.03.2023, 11:27
Möglicherweise hatten sich die politisch korrekten Stadt-Oberen von Würzburg gedacht, dass die Kapitale der Progrome gegen Juden durch die ukrainischen Banderisten, die jetzt erneut den "Freiheitskampf" für die Ukraine anführen, der richtige Ort für eine ewige Städtepartnerschaft ist.
Hier ein Film darüber, den US-Soldaten sichergestellt haben. Der Film ist jetzt im Holocaust Museum archiviert.
https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/film/pogrom-in-lvov
Text dazu
https://freeassange.rtde.life/meinung/164155-wuerzburg-eine-staedtepartnerschaft-mit-lw...
In dem Film kann man ca fünf Soldaten mit deutschen Wehrmachtshelmen sehen, die entweder zu wehrmachtsgekleideten Banderisten oder zur Wehrmacht gehören. Das sind natürlich mindestens fünf Soldaten zu viel. Ich frage mich allerdings, wie die Deutschen dieses Massaker mit einer solchen geringen Präsenz veranstalten konnten.
Im Angedenken der falschen Zuordnung des Buschta-Massakers frage ich mich, ob die den Deutschen zugeschriebenen Massaker vielleicht schlicht in Wahrheit innerethnische Konflikte waren, die schlicht von den Deutschen nicht verhindert wurden oder nicht verhindert werden konnten. (Zumindest die in dem Film zu sehenden fünf in Wehrmachts-Uniformen Gekleideten greifen in das stattfindende Progrom der Tausende Ukrainer nicht ein. Wo waren eigentlich die Wehrmachtssoldaten? Vielleicht an der entfernten Front im Kampf gegen die Bolschewiki? Oder saßen die in den besetzten Städten rum, um innerethnische Konflikte zu verhindern?)
In dem Artikel dieses postsowjetischen staatlichen Nachrichtenmagazin wird erklärt, dass die aus Polen geflohenen Juden (wieso sind die eigentlich aus Polen geflohen?) von den Deutschen beschuldigt wurden, das von Juden geführte Moskauer bolschewistische Regime zu unterstützen, was dann die Banderisten der Ukraine zum Anlaß ihres (!) Progroms machten. In Afghanistan nannte man die Zuarbeiter der Besatzer übrigens "Ortskräfte" (nun mit ewiger Niederlassungserlaubins in der BRD). Möglicherweise überließen die Nazis die Sicherstellung von "Ruhe und Ordnung" Ortskräften, hier offensichtlich Bandera-Fans.
Zur Erinnerung: Während der Nazizeit flohen die meisten Juden ins (!) Nazi-Reich, da die durch Polen veranstaltete anti-jüdischen-Progrome so grausam waren. Denkbar wäre es, dass ostpolnische Juden der kurzen Wege wegen in die Ukraine flohen. (Und war Lemberg nicht eh polnisch zu der Zeit und damit der RT-de Satz falsch?)