Der verzweifelte Kampf gegen die Physik. Crisis Maven, wo bist du?

Ankawor @, Freitag, 03.03.2023, 18:52 vor 1092 Tagen 8434 Views

Bei

https://blackout-news.de/aktuelles/mieter-in-berlin-erhalten-500-euro-foerderung-fuer-e...

fand ich folgendes interessante Bild.

[image]

500 Euro kriegt der Inhaber des Balkons als Zuschuss von der Stadt, um sie zur Solarcity zu machen.

Was der Balkoninhaber dann selbst zahlen muss, ist nicht angegeben. Kann ich davon ausgehen, dass die Bewohner eines solchen Kaninchenstalls nicht gerade Geld übrig haben?

Wer rechnet noch bzw. wer kann noch rechnen?

Wir haben eine solche Solarplatte, die den Springbrunnen betreibt. Mehr nicht. Ich vermute, mit dem abgebildeten Balkon, der in die vollen geht, könnte man bei voller Sonne ca. 10 solcher Pullerstrahlen für den Springbrunnen betreiben.

Was kostet dieser Solarcity-Balkon (Installation durch Fachbetrieb)?

Was bringt es an Watt (oder gar kW)?

Ist das Ding rechts ein hochmoderner Windgenerator, der jeden Furz einer Krähe auf dem Ast vor dem Balkon in Windenergie umsetzt?

Crisis Maven hatte hier mal sehr klar erklärt, was die Solarkonstante ist. Da wurde man ganz demütig. Nun aber kommen die Planer der Solarcity und versuchen, mehr aus der projizierten Fläche rauszukitzeln als die Physik erlaubt. Jedenfalls, wenn sich das lohnen soll, aber das ist wie gesagt nur meine Vermutung aufgrund meiner Springbrunnenerfahrungen.

Bringen die Flächen genug, um das dahinterliegende Zimmer mit Lampen so zu erhellen, dass die Verdunkelung durch die Solarplatten ausgeglichen wird?

Kann nicht sein ...

Bergamr @, Freitag, 03.03.2023, 21:05 vor 1092 Tagen @ Mephistopheles 5316 Views

Hallo Mephistopheles,

das kann nicht sein, der Betonboden vom Balkon überlebt ja nicht mal, wenn eine Katze von der Brüstung draufspringt!

Das kann nur Berlin sein!

Gruß
Bergamr

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

DAS schaut auch nicht nach Balkonkraftwerk sondern nach einer selbstgebastelten Insellösung aus. Und - mit Verlaub - erinnert es an Slums..... mit Berlin paßt es aber wohl

Olivia @, Samstag, 04.03.2023, 02:04 vor 1092 Tagen @ Mephistopheles 4530 Views

bearbeitet von Olivia, Samstag, 04.03.2023, 02:23

Scheint sich ja wohl inzwischen in eine Art "Riesenslum" entwickelt zu haben.

Mir wird ganz schlecht, wenn ich das sehe. Vor allen Dingen, wenn ich mir die restliche Elektrik/Elektronik dahinter vorstelle. Hoffentlich kommen die nicht auch noch auf die Idee, das alles ins "Hausnetz" einzuspeisen.

Wir haben eigentlich lange keine Flächenbrände in Stadteilen mehr gehabt..... Würde mich interessieren, wie das Ganze abgesichert ist.... ich meine... falls es irgendwann mal blitzen sollte. Ein Trennmodul (Trennung der Solarleitungen im Außenbereich) habe ich jedenfalls nirgends an der Hauswand sehen können.

Nächste Frage: Wie wurden die Solarpanele an der Hauswand befestigt? Ist es einem Mieter erlaubt, Eingriffe in die Bausubstanz vorzunehmen? Speziell an der Hauswand.... Feuchteschutz etc.etc.

Was für ein wunderbares Beispiel...... Na dann mal los.

Ich habe erst kürzlich meine Schwester davor gewarnt, sich von meinem Neffen so etwas installieren zu lassen (alles von Alibaba :-) ).... zwengs Versicherungsschutz und Haftung.... etc..... Diese Dinge sind Mietern vmtl. vollkommen unbekannt.

Könnte es sein, dass in naher Zukunft eine größere Prozesslawine auf uns zurollt? Was macht man dann mit Mietern, die nicht zahlen können? Wird HartzIV die Kosten übernehmen? Oder kommen die dann in Beugehaft? Oder geht man gleich an den Gesetzgeber, weil der nicht sorgfältig gearbeitet hat?

Vermietern kann man eigentlich nur raten, so etwas in Eigenregie durch eine Fachfirma installieren zu lassen und dann von den Mietern einen entsprechenden Mietaufschlag zu kassieren. Dann gehen sie wenigstens habwegs sicher, dass ihr Haus nicht abgefackelt wird. :-) - Im übrigen soll man Solaranlagen ja inzwischen auch Leasen können... d.h. der Mieter wird umgehend mit einem solchen Leasingvertrag beglückt..... der Umelt zuliebe, klar :-)

--
For entertainment purposes only.

Zur Prozeßlawine

Manuel H. @, Samstag, 04.03.2023, 09:40 vor 1091 Tagen @ Olivia 4246 Views

bearbeitet von Manuel H., Samstag, 04.03.2023, 09:45

Das Problem haben wir schon seit Jahrzehnten mit auslaufenden Waschmaschinen.

Laut Gothaer Versicherung sind für Fremdschäden die Haftpflicht, für Eigenschäden die Hausrat zuständig.
https://www.gothaer.de/ratgeber/bauen-und-wohnen/wohnen/waschmaschine-ausgelaufen-wer-h...

Beides Versicherungen, die in armen Haushalten meist nicht zu finden sind. Eine Hausrat ist auch recht unnötig, da in armen Haushalten keine Werte sind, auf Haftpflicht wird meist dennoch verzichtet.

Als Geschädigter hat man dann einen zivilrechtlichen Anspruch auf Schadensersatz, den man knicken kann, da in armen Haushalten nichts Pfändbares vorhanden ist.

Nun könnte man als Vermieter auf die Idee kommen, im Mietvertrag den Abschluß einer Haftpflicht verpflichtend zu machen, die Kontrolle (wird sie auch regelmäßig pünktlich bezahlt?) ist jedoch aufwendig und kaum durchzusetzen.

Bei einer Förderung schreibt der Staat vor, dass die Installation von einem dafür lizenzierten Elektriker vorgenommen und abgenommen werden muß und der Vermieter der Installation schriftlich zustimmt. Eine spezielle Versicherung schreibt er nicht vor, so dass ich vermute, dass entweder die Haftpflicht des Mieters oder die des Installateurs (bei nachgewiesener fehlerhafter Installation) zuständig ist.

So charmant ich die Idee empfinde, sich zumindest teilweise mit der Energieversorgung autark zu machen, so hege ich die Befürchtung der fehlenden Wirtschaftlichkeit trotz Förderung, möglicherweise ist die Wartung teuer oder wegen in Jahren fehlender Ersatzteile unmöglich.

Mich würde auch interessieren, wie sich das Mikroklima in einer dichtbebauten Stadt entwickelt, wenn sich viele diese Dinger in die Gegend stellen. Das meiste der produzierten Energie wird ja meines Wissens als Abwärme in die unmittelbare Umgebung abgegeben, so daß sich Hinterhöfe und Straßen in heißen Sommern noch stärker aufheizen werden.

Versorgung der Favelas (Slums) in Brasilien. In einer Doku erfuhr ich, dass die Slum-Bewohner die Stromversorgung gelöst haben. Sie zapfen einfach die Verteiler der kommunalen Stromversorgung an und legen dann entsprechende Versorgungskabel in die einzelnen Haushalte. Da kein Zähler mitinstalliert wird, ist die Stromversorgung kostenlos. Sie sind also von steigenden Strompreisen nicht betroffen.

Ersatzteile, Wirtschaftlichkeit usw.

Andudu, Samstag, 04.03.2023, 10:19 vor 1091 Tagen @ Manuel H. 3847 Views

So charmant ich die Idee empfinde, sich zumindest teilweise mit der Energieversorgung autark zu machen, so hege ich die Befürchtung der fehlenden Wirtschaftlichkeit trotz Förderung,

Wenn ich mich nicht verrechnet habe (siehe mein Beitrag unten), ist die vermutlich sicherer, als bei einer großen Anlage.

möglicherweise ist die Wartung teuer oder wegen in Jahren fehlender Ersatzteile unmöglich.

"Balkonanlagen" (Direkteinspeiser ins Stromnetz) bestehen ja nur aus einem Einspeisewechselrichter und ein oder zwei Modulen. Die Module kann man austauschen, den Wechselrichter auch, sofern man auf die Spezifika (Maximalspannung usw. achtet). Das ist alles kein Hexenwerk und ziemlich sicher wird es beide Bestandteile auf absehbare Zeit noch zu kaufen geben (außer wir sanktionieren die Chinesen auch noch :-) )

Haftpflicht hatte ich mal drin in meinen Mietverträgen. - Solar in den Städten.....

Olivia @, Samstag, 04.03.2023, 10:44 vor 1091 Tagen @ Manuel H. 3805 Views

bearbeitet von Olivia, Samstag, 04.03.2023, 10:47

Ja, das könnte sich zu einem "Thema" entwickeln. Stell dir vor, wenn das ganze Gebäude so mit Solarzellen vollgepflastert wäre (gleiches Recht für alle) und dann alle anderen Gebäude auch. Diese Dinger werden heißer als Putz. Vlt. wird es ja dann helfen, dass es weniger parkende Autos gibt in den Straßen, denn das Blech heizt sich ja auch auf wie eine Bratpfanne. Das ist leider alles nicht zu Ende gedacht. Genau wie mit den Windrädern. Wenn so etwas in einer Umgebung mit sehr viel Platz gemacht wird, dann ist alles okay. Dann verläuft sich das.

Die scheinen ganz schön in Panik zu sein, unsere Regierenden..... Aber das wird ja dann alles besser, wenn es nicht mehr so viele Menschen gibt.... :-)

Die Effekte müßte man doch eigentlich alle ausrechnen können, wenn man ein entsprechendes Computerprogramm in Auftrag gibt. Aber das will wohl doch niemand so genau wissen, dann dann könnte man ja nicht mehr sagen:: Oh, das haben wir ja nicht gewußt. Vmtl. geht man eh davon aus, dass sich dieses Problem von ganz alleine erledigt. Entweder dem Staat geht das Geld aus oder den Leuten geht das Geld aus oder die Chinesen liefern nicht mehr..... oder die Ukraine und die Polen haben endlich bekommen, was sie sich so sehr wünschen...... die Zerstörung von Europa.

--
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Video: Plattenbau mit Solardesign! Optisch perfekt gelöst.

Zorro @, Montag, 06.03.2023, 13:39 vor 1089 Tagen @ Mephistopheles 3178 Views

Hallo Stromgeplagte [[zwinker]]

Das Geschwurbel im Video bitte ausblenden, kaum zu ertragen!
Auch die Oma mit ihren alten Heizkörpern, will was von niedrigen Heizkosten erzählen :-P
...und was diese kleine Brauchwasser-Wärmepumpe anrichten soll mit 300L bei einem Wohnblock, ist auch fraglich!? ...ob da jede Partei einen erhält? Ganzen Keller voller Boiler [[lach]]

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/polen-ener...

Aber optisch wirklich gut gemacht, handwerklich vermutlich auch! Die Polen sind "gute Metaller"
Wär mal interessant zu wissen, wie die Aufteilung gemacht wurde. 2 Balkonmodule per Mircowechselrichter für jeden Haushalt und die fette Dachanlage als Volleinspeiser!?

Von Solarthermie kann ich als Neuanschaffung übrigens nur abraten! Im Winter keine Leistung und im Sommer sofort arbeitslos. Auf die belegte Fläche sind Solarmodule viel effizienter was den erzeugten Strom angeht.

Gruß Zorro

--
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Schönes Projekt. Die kommen offenbar ohne jegliche Dämmung aus? Wie machen die das?

Olivia @, Montag, 06.03.2023, 15:03 vor 1089 Tagen @ Zorro 3063 Views

Dann kann man denen bei uns doch auch mal vorschlagen, die ganze Dämmung wegzulassen.... :-) weil es doch auch so geht. Eine meiner Nichten sagte mir übrigens, dass in Skandinavien kaum gedämmt wird.....

--
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Wer kann noch rechnen - die Paderborner Didaktiker ... selbstredend ....

NST @, Südthailand, Samstag, 04.03.2023, 04:14 vor 1091 Tagen @ Ankawor 4955 Views

bearbeitet von NST, Samstag, 04.03.2023, 04:25

Was der Balkoninhaber dann selbst zahlen muss, ist nicht angegeben. Kann ich davon ausgehen, dass die Bewohner eines solchen Kaninchenstalls nicht gerade Geld übrig haben?

Wer rechnet noch bzw. wer kann noch rechnen?

.... wahrscheinlich sind die hier gemeint Fachgruppe Didaktik der Mathematik

Damals vor gut einem Jahr - waren wir, der Sohn und ich ja noch auf Studienplatzsuche in D .... ? [[la-ola]]

Damals kam ich zu einem der Beiträge von Prof. Dr. Bernhard Krötz

.... der erklärt in seinem Video wie das mit dem -neuen- Rechnen so funktioniert. Soviel vorweg - fliegen mit der Lufthansa wird interessant, besonders dann, wenn der Pilot seine mathematischen Kenntnisse aus Paderborn hat ..... Berlin ist inzwischen überall ....
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Solar (bzw. Photovoltaik) kann sich schon lohnen...

Andudu, Samstag, 04.03.2023, 10:04 vor 1091 Tagen @ Ankawor 4203 Views

bearbeitet von Andudu, Samstag, 04.03.2023, 10:08

...ich habe auch eine 6kWp-Anlage auf dem Dach und bin angesichts steigender Strompreise froh darüber.

Der eigentlich Grund war aber der, unabhängiger vom Stromnetz zu sein und das Geld einigermaßen inflationssicher zu investieren, bevor es nichts mehr wert ist.

Wir haben mit 6kWh-Speicher gekauft (würde ich heute höher ansetzen) und können darüber rund 2/3 unseres Haushaltbedarfs (4 Personen, kein Elektroauto) decken + bekommen noch einen kleinen Einspeisebonus (8ct/kWh). So über den Daumen gepeilt, würde ich sagen, bei den aktuellen Strompreisen rechnet sich das in 15-25 Jahren, hängt natürlich von vielen Faktoren ab, u.a. auch, wie lange Anlage und Wechselrichter durchhalten. Der Speicher war bei uns das Teuerste (aber ohne erreicht man nicht so einen hohen Selbstverbrauch), ich hoffe die gehen im Preis noch stark nach unten.

Balkonkraftwerke sind eine andere Kategorie, die hängst du normalerweise ja einfach an die Steckdose. Bisher war das immer mit Anmeldung und "intelligentem Stromzähler" verbunden, m.W. ist da gerade Bewegung drin, auch was die Bagatellgrenze von 600W angeht (gibt es wohl in einigen Ländern, keine Ahnung ob in Deutschland auch schon).

Bei 500 Euro Förderung lohnt sich das wahrscheinlich schnell, zumindest wenn man einen hohen Grundverbrauch hat (bei uns ca. 300 Watt) und/oder wenn man um die Mittagszeit zu Hause ist, um den Strom auch zu nutzen. Sagen wir eine 600W-Anlage liefert im Durchschnitt 6h am Tag 400W, also 2,4 kWh pro Tag, macht mal 365 = 876 kWh, bei einem Preis von 40ct pro kWh macht das 350,4 Euro pro Jahr, die du theoretisch sparen kannst. Hat die Anlage nur 600 Euro gekostet und du hast 500 Euro Zuschuss bekommen, kann die sich also im ersten Jahr schon rentieren! Sind natürlich Phantasiezahlen, vermutlich dauert es in der Praxis um einiges länger.

Wo ich allerdings meine Zweifel habe, ist, ob diese mobilen Minispeicher sich rechnen (die gerade in Mode sind), bevor der Akku hinüber ist, aber da fehlt mir die Erfahrung.

@andudu, bitte keine unrealistischen "Ertragsversprechen"!

Zorro @, Samstag, 04.03.2023, 15:57 vor 1091 Tagen @ Andudu 3627 Views

bearbeitet von Zorro, Samstag, 04.03.2023, 16:04

andudu
"...Sagen wir eine 600W-Anlage liefert im Durchschnitt 6h am Tag 400W, also 2,4 kWh pro Tag, macht mal 365 = 876 kWh"

Eine 0,6kWp Anlage = 600W macht unter der Voraussetzung, dass sie NICHT an ein Balkongeländer gehängt wird, sondern nach Süden ausgerichtet ist mit einem idealen Winkel von 30 Grad im Raum Hannover um die 580 kWh Jahresproduktion.

Im Zeitraum von September bis Februar produziert diese Anlage vielleicht mit viel Glück 150 kWh, der Rest der Produktion findet von März bis August statt.

Hängt man diese 600W Anlage vertikal an ein Balkongeländer, was nach Westen oder Osten ausgerichtet ist, bleiben als Jahresertrag vielleicht noch 350 kWh übrig!

Kommt hierbei auch noch durch Bäume oder Nachbarhäuser in der Winterzeit Schatten dazu, sinkt der Jahresertrag dieser Anlage auf lächerliche 200 kWh.

Du solltest bei deiner eigenen 6 kWp Anlage wissen (6000 Watt Solarmodul peek Leistung), dass Du froh sein kannst, wenn deine Anlage an schlechten Wintertagen ein einziges kWh produziert!

Damit kann man "vom Gegenwert des Stroms" einen Staubsauger genau 1 Stunde laufen lassen, dann ist Feierabend!

Diese Sache mit dem Batteriespeicher will gut durchdacht sein! Fällt die Amortisationszeit nicht in den Bereich von 10-12 Jahren, ist der Speicher hinüber. Der natürliche Alterungsprozess setzt hier Grenzen. Bei den Solarmodulen braucht man sich keine Sorgen machen, die Dinger halten schon 25 Jahre.
Beim Wechselrichter mag - je nach Beanspruchung - auch nach 10 - 15 Jahren ein Austausch fällig sein.

Aktuelle Hochvoltspeicher sind der größte Dummfug, womit Leute über den Tisch gezogen werden. Im Regelfall kostet 1 kWh Hochvoltspeicher 800 - 1000,-€. Hätte man einen 10 kWh Speicher, wäre fast eine 5-stellige Summe fällig. Damit schafft man selbst in 15 Jahren keine Amortisation.

Was die meisten nicht wissen, ist dass diese Speicher in Verbindung mit ihren Wechselrichtern auch noch eine sehr eingeschränkte Notstromfähigkeit besitzen. Da gibt es selbst bei Markenherstellern wie Fronius massive Garantieeinschränkungen und der klare Hinweis, dass man diese Geräte nicht im Dauerbetrieb als Insel laufen lassen kann.

In der Praxis taugen diese Geräte nur in Verbindung mit einem Netzanschluss, dass bei der geringsten Überforderung der Strom gleichzeitig parallel vom Netzbetreiber beigemischt werden kann. Mit hoher Wahrscheinlichkeit, ist auch eine fette Unterbrechung der Stromversorgung bei einem Stromausfall gegeben, so dass Computer und sonstige empfindliche Anwendungen erstmal abstürzen.

Du kannst das gerne mal ausprobieren! ...Drückst mal den SLS raus und lässt deine Anlage als Insel laufen. Dann schalteste mal einen 2000W Wasserkocher ein und den Backofen.

Hast Du solche Tests schon gefahren?

Den Leuten wird ein Mist erzählt von den Solarteuren, dass glaubt ihr nicht!

Natürlich kann man, ala Olivia, mit Kurbelradio, Teelichtofen und Nordpol-Zelt im Wohnzimmer überleben. Aber wer will das schon!

Gruss Zorro

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Alter Miesmacher, ich habe überhaupt nichts versprochen und rentieren würde es sich trotzdem innerhalb eines Jahres

Andudu, Sonntag, 05.03.2023, 09:20 vor 1090 Tagen @ Zorro 3319 Views

andudu
"...Sagen wir eine 600W-Anlage liefert im Durchschnitt 6h am Tag 400W, also 2,4 kWh pro Tag, macht mal 365 = 876 kWh"

Eine 0,6kWp Anlage = 600W macht unter der Voraussetzung, dass sie NICHT an ein Balkongeländer gehängt wird, sondern nach Süden ausgerichtet ist mit einem idealen Winkel von 30 Grad im Raum Hannover um die 580 kWh Jahresproduktion.

Im Zeitraum von September bis Februar produziert diese Anlage vielleicht mit viel Glück 150 kWh, der Rest der Produktion findet von März bis August statt.

Hängt man diese 600W Anlage vertikal an ein Balkongeländer, was nach Westen oder Osten ausgerichtet ist, bleiben als Jahresertrag vielleicht noch 350 kWh übrig!

Wären bei 40ct/kWh Strompreis noch 140 gesparte Euro, wenn man Dank 500 Euro Zuzahlung nur 100 Euro draufgezahlt hat, hat man die Investition also im ersten Jahr wieder drin. Mach das mal mit einer großen Anlage...

Kommt hierbei auch noch durch Bäume oder Nachbarhäuser in der Winterzeit Schatten dazu, sinkt der Jahresertrag dieser Anlage auf lächerliche 200 kWh.

Dann sind es 80 Euro, rechnet sich also spätestens im zweiten Jahr

Du solltest bei deiner eigenen 6 kWp Anlage wissen (6000 Watt Solarmodul peek Leistung), dass Du froh sein kannst, wenn deine Anlage an schlechten Wintertagen ein einziges kWh produziert!

Was soll das altkluge Geschwätz? Natürlich ist das so, deshalb habe ich ja eine Durchschnittsproduktion angesetzt.

Damit kann man "vom Gegenwert des Stroms" einen Staubsauger genau 1 Stunde laufen lassen, dann ist Feierabend!


*gäähn* und?

Diese Sache mit dem Batteriespeicher will gut durchdacht sein! Fällt die Amortisationszeit nicht in den Bereich von 10-12 Jahren, ist der Speicher hinüber. Der natürliche Alterungsprozess setzt hier Grenzen. Bei den Solarmodulen braucht man sich keine Sorgen machen, die Dinger halten schon 25 Jahre.
Beim Wechselrichter mag - je nach Beanspruchung - auch nach 10 - 15 Jahren ein Austausch fällig sein.

Das kann schon sein, vielleicht auch nicht... wenn man es nicht ausprobiert, wird man es nicht erfahren. Ich habe das Geld und will ein bisschen autarker sein, also warum soll ich das nicht machen? Weil du nicht ganz sicher bist, ob es sich lohnt?

Drauf geschissen! Das ist eine Gleichung mit sovielen Variablen, dass du nie wissen wirst, ob es sich rentiert, außer du probierst es aus. Selbst im Nachhinein ist das aufgrund Strompreisänderungen usw. noch schwierig zu ermitteln. Vom Gefühl her kommt es so +/- Null heraus.


Aktuelle Hochvoltspeicher sind der größte Dummfug, womit Leute über den Tisch gezogen werden. Im Regelfall kostet 1 kWh Hochvoltspeicher 800 - 1000,-€. Hätte man einen 10 kWh Speicher, wäre fast eine 5-stellige Summe fällig. Damit schafft man selbst in 15 Jahren keine Amortisation.

Die kosten derzeit soviel, weil die Nachfrage explodiert ist.

Mal so über den Daumen kalkuliert, mit Maximalzahlen:
365 x 10kWh x 0,40€ x 15 Jahre = 21'900 Euro
Je nachdem wie lange der Speicher aushält, wie oft man ihn vollgeladen bekommt, wie sehr er degradiert, wie sich die Einspeisevergütung und der Strompreis entwickeln, wie oft und welche Komponenten kaputt gehen, ist alles drin. Ich erwarte, dass der Preis für Speicher mittelfristig geringer wird und die Speicher haltbarer, man den am Lebensende vielleicht günstig ersetzen kann.

Was die meisten nicht wissen, ist dass diese Speicher in Verbindung mit ihren Wechselrichtern auch noch eine sehr eingeschränkte Notstromfähigkeit besitzen. Da gibt es selbst bei Markenherstellern wie Fronius massive Garantieeinschränkungen und der klare Hinweis, dass man diese Geräte nicht im Dauerbetrieb als Insel laufen lassen kann.

Mag schon sein oder auch nicht, deine Angstmache nervt mich.

In der Praxis taugen diese Geräte nur in Verbindung mit einem Netzanschluss, dass bei der geringsten Überforderung der Strom gleichzeitig parallel vom Netzbetreiber beigemischt werden kann. Mit hoher Wahrscheinlichkeit, ist auch eine fette Unterbrechung der Stromversorgung bei einem Stromausfall gegeben, so dass Computer und sonstige empfindliche Anwendungen erstmal abstürzen.

Ja so wäre das wahrscheinlich, trotzdem bin ich besser dran, als jemand der gar nichts hat.

Du kannst das gerne mal ausprobieren! ...Drückst mal den SLS raus und lässt deine Anlage als Insel laufen. Dann schalteste mal einen 2000W Wasserkocher ein und den Backofen.
Hast Du solche Tests schon gefahren?

Nein, weil ich klassische Nullung im Haus habe, war der Hersteller der Meinung, dass Notstrom bei mir ohnehin nicht funktioniert. Ich habe aber schon erlebt, dass die Anlage sich trotzdem in den Inselbetrieb schaltet. Eine separate Notstromsteckdose gibts noch.

Den Leuten wird ein Mist erzählt von den Solarteuren, dass glaubt ihr nicht!

Doch glaub ich sofort. Aber ich war es, der einen Installateur gesucht hat, der hat mich nicht beschwatzt... und wenn ich eine Sache nicht selbst überschlagen kann, mache ich sie nicht, aber ein gewisses Risiko, bin ich jederzeit bereit einzugehen.

Die Branche arbeitet übrigens zZ am absoluten Limit, die müssen niemandem was aufschwatzen, zumindest hier in der Gegend.

Natürlich kann man, ala Olivia, mit Kurbelradio, Teelichtofen und Nordpol-Zelt im Wohnzimmer überleben. Aber wer will das schon!

Ja und was machst du? Solar scheint nicht deine Sache zu sein, Speicher auch nicht, also hoffst du, dass nichts passiert? Oder ziehst du in eine warme Gegend? (würde ich machen, wenn ich jung wäre und noch keine Kinder hätte)

Sorry, Du hast das in den "falschen Hals" gekommen ;-)

Zorro @, Sonntag, 05.03.2023, 14:51 vor 1090 Tagen @ Andudu 3207 Views

bearbeitet von Zorro, Sonntag, 05.03.2023, 15:03

Hallo Andudu,

das ist schon okay, sich "irgendeine" Balkonanlage mit 500,- € Förderung zu kaufen, man kann da relativ wenig falsch machen.

Ich bin auch kein Feind von Batteriespeicher und Solartechnik, eher das Gegenteil [[herz]]

Es lesen hier halt auch sehr viele Leute von "Außerhalb" mit, daher bin ich für konservative "Prognosen", wenn sich jemand "einen Nutzen" von etwas verspricht.

Deine "über den Daumen Rechnung", dass eine 600W Anlage knappe 900 kWh Jahresertrag bringen könnte, war mir "zuviel des Guten"! Es sind bei 90% der Fälle höchstens 450 kWh Jahresertrag.

Deine Sorge, "im Dunkeln" zu stehen, bei rotierenden Lastabschaltungen oder einem völligen Blackout, kann ich verstehen. Ebenso, dass die inflationären Strom- & Heizkosten eine möglichst große Solaranlage mit Batteriespeicher erforderlich machen um autark zu sein.

Tatsächlich lässt sich mit der richtigen Geräteauswahl eine private Stromversorgung herstellen, welche weit über eine Notstromversorgung hinaus geht und dennoch eine Amortisationszeit von unter 10 Jahren hat.

Meine Kritik an teueren "Hochvoltspeichern" mag daher rühren, da äußerst zuverlässige Technik im 48V Bereich zur Verfügung steht, welche nur 50% der Anschaffungskosten erzeugt.

Es ist also problemlos möglich für Privathaushalte oder auch mittelständige Firmen eine sogenannte Ersatzstromversorgung im Gebäude zu installieren, welche zwar eine hohe Erstinvestition bedeutet, trotzdem aber nach 8-10 Jahren pari fährt. Voraussetzung hierbei ist jedoch, dass genügend Dach- oder Wandflächen zur Verfügung stehen, um so ein Projekt zu realisieren.

In Sachen Batteriespeicher gibt es klare Einschätzungen, dass man nur im seltensten Fall über 180 Vollzyklen pro Jahr kommt. Macht man bei einem 10kWh Speicher von dem nur 8,5 kWh nutzbar sind, eine vorsichtige Rechnung auf, kommt man im besten Fall auf 1530 kWh jährliche Speichernutzung, wenn die Solarfläche und das Lastprofil diesen Glücksfall überhaupt hergeben.

Es wären also bei 1530 kWh Jahresglücksfall gerade mal 612,- € die ein Speicher bei 40 Cent Stromkosten "erwirtschaften" würde. Ehrlicherweise müsste man die 8 Cent entgangene Einspeisevergüten noch gegenrechnen, schwupps liegen wir nur noch bei 490,- €

Hat der 10 kWh Speicher nun wirklich 8000,- € gekostet, liegen wir bei rund 17 Jahren wo das gute Stück arbeiten müsste um sich zu amortisieren. Das ist schon sportlich, ob der nach 17 Jahren überhaupt noch lebt...!

Natürlich hat man - sofern getestet - bei Stromausfall eine gewisse (Not-)Möglichkeit auch bei kleinen Anlagen, ein paar Lampen brennen zu lassen, oder sich ein Süppchen zu kochen. Auch die Heizungssteuerung kann man einige Stunden damit am Leben halten, sofern Öl vorhanden oder aus dem Gasanschluss noch was rauskommt.

Ich selbst habe das Thema Stromversorgung sehr ernst genommen und bei meinem Projekt viel Wert auf Redundanz und Sektorenkopplung gelegt. Der selbst erzeugte und gespeicherte Strom kann völlig unabhängig vom Netzversorger für Licht, Wärme und Mobilität eingesetzt werden.
Dabei habe ich die Rentabilität nicht aus den Augen verloren, in meinem Fall sind es weniger als 8 Jahre Amortisationszeit. Wir reden jetzt aber von Ersatzstrom und nicht mehr von Notstrom!

Um ehrlich zu sein, stecke ich "halstief" in Planungs- und Umsetzungsfragen bei "Solarhungrigen", welche auf Eigenstromproduktion umstellen! Ich mache das sozusagen professionell [[zwinker]]

Vor einem Jahr habe ich hier im Forum mal einen kleinen Bericht geliefert, wie so eine Ersatzstromversorung aussehen kann. Im April werde ich hier im Forum einen Wirtschaftlichkeitsberich liefern mit Bildern und einigen interessanten Statisiken.

https://dasgelbeforum.net/index.php?mode=thread&id=594451

Viele aus diesem Thread genannten Gesetzes- und sonstige Rahmenbedingungen, entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand seit 1. Jan. 2023. Ich werde das in Kürze neu schreiben/anpassen.

Grüsse Zorro

--
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Solarcity

JJB @, Dresden, Samstag, 04.03.2023, 10:13 vor 1091 Tagen @ Ankawor 3924 Views

auf jeden Fall ist es fachmännisch verkabelt und montiert.
Übersteht garantiert jeden Herbststurm.
Man beachte die geniale Nagelkonstruktion für die Miniwindkraftturbine, die ja bekanntlich hohen mechanischen Belastungen strotzen muss, inclusive der Hebelwirkung auf die Verankerung.
Da wohnt bestimmt einer dieser ominösen Raketentechniker oder Hirnchirurg von Merkels Gnaden.
*ironiemodus off*

--
"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)

Hier geht der Weg lang!

Weiner, Samstag, 04.03.2023, 10:19 vor 1091 Tagen @ Ankawor 4775 Views

bearbeitet von Weiner, Samstag, 04.03.2023, 10:23

Hallo Ankawor - ganz herzlichen Dank für dieses wunderschöne Bild! So was liebe ich!

Denn so bereitet man sich UNTER ANDEREM auf das vor, was kommen wird. Wichtig ist dabei: die Installation muss so angelegt sein, dass sie binnen einer Stunde abgebaut und fachgerecht! verstaut werden kann, sei es um sie zu schützen (vor Detonationen oder Dieben), sei es um mit ihr zu flüchten.

Was wir nicht sehen: ob dieser Mieter einen Batteriespeicher hat, denn der ist zwingend. Und die ganze Geschichte könnte ergänzt werden mit solarer Wassererwärmung. Die neuesten Vakuumkollektoren (muss nicht sein ...) sammeln bei guter Sonne so viel Wärme, dass man schon wieder an Stromerzeugung denken kann (Dampfturbine; mit Spiegeln auch Stirling etc.).

Wenn ich's richtig sehe, hat der Mieter auch noch ein Vertikalwindrad in der Ecke oben. Auch in diesem Sektor gibt es raffinierte Lösungen, die je nach (Wind-) Standort Einiges bringen. Und schließlich wird man ein kleines BHKW haben, notfalls umgebauten Automotor, für weitere Strom- und Wärmeerzeugung. Und bei dem kann man Kraftstoff sparen durch Verschwelung (von Holz bis Plastik - muss man sich auskennen, filtermäßig) oder durch hausgemachtes Biogas (Pflanzabfälle, Lebensmittelreste, Scheixxe).

Die ganze Maschinerie geht auf einen kleinen Anhänger oder in einen Bus.

Soweit so gut, und wenn alles dann vorüber ist, in ungefähr einer Generation, dann geht es in etwa so weiter:

(1)

https://www.youtube.com/watch?v=SiZO3R1SAtI
(Egely, LENR / gute Infoportale unter https://lenr.wiki/index.php/Das_LENR-Wiki sowie https://e-catworld.com/)

(2)

https://gehtanders.de/friedrich-lueling-magnetmotor/
(die magnetische kraft ist leicht asymmetrisch und lässt sich bedingt abschirmen; auf kenntnis dieser beiden effekte lässt sich ein einigermaßen belastbarer generator bauen; am nächsten dran, aber noch nicht vollendet, sind muammer yildiz sowie die leute von https://ie.energy/earth_engine/ - die videos sind widerlich! man muss patente studieren).

Es gibt noch 1001 andere Arten, rationell/rational/effizient/günstig an Energie zu kommen, sowohl in konventionellen wie in alternativen Bereichen. *)

Grüße an alle Petroleoumsüchtigen, die sich von ein paar Monopolisten abhängig haben machen lassen!

Und ein schönes Wochenende wünschend,

W.

Unser ganzes Universum ist pure Energie bzw. Kraft, die zwischen Ordnung und Unordnung hin und her schwingt - so wie es die Reihe der (Prim-) Zahlen vorgibt bzw. zulässt.

(Ich bitte um Nachsicht: werde keine weiteren Antworten und Auskünfte zu diesem Themenbereich geben. Selber suchen und finden!) **)

*) für Fortgeschrittene: beim Michaels Verlag in Peiting sind die Werke von Tesla in einer deutschsprachigen Sammlung erschienen, eine wahre Fundgrube für Tüftler, Bastler und Forscher ...

**) es soll 'bots' geben, die die Untertitel von YoutubeVideos auslesen und transkribieren können. Wenn jemand mir einen LINK/Tip dazu hat, werde ich das Video von Egely ins Deutsche übersetzen, denn es ist wichtig.

Den E-Cat kann man ja schon "vorbestellen"...

Andudu, Samstag, 04.03.2023, 10:32 vor 1091 Tagen @ Weiner 4189 Views

...und der Rossi dreht gleich das große Rad und liefert erst, wenn er eine Million Vorbestellungen hat (249$ pro 100Watt-Anlage):
https://ecatorders.com/pre-order-e-cat-products/

Ich bin wirklich gespannt, ob der liefert und ob es funktioniert. Die eine Million müsste er eigentlich längst voll haben (über die Vorbestellungen gibt er m.W. leider nur sporadisch Auskunft). Jedenfalls lehnt er sich ganz schön weit aus dem Fenster, ein Betrug in der Größenordnung, innerhalb der USA, wäre jedenfalls keine Bagatellsache mehr. Aber verkalkuliert hat er sich ja schon öfter, der hatte die Auslieferung mal für 2012 angekündigt, sich also um mehr als 10 Jahre verschätzt, mal sehen, ob da noch was kommt.

Dass er das Pferd immer noch reitet und die USA sich den offenbar mit Geld und Nachdruck ins Land geholt haben (zumindest gibt es entsprechende Gerüchte), spricht dafür, dass vielleicht doch Substanz da ist.

Rossi bringt's nicht!

Weiner, Sonntag, 05.03.2023, 17:20 vor 1090 Tagen @ Andudu 3332 Views

Hallo Andudu -

mein Verweis auf e-catworld.com sollte keine Empfehlung für Rossi sein. Den kann man vergessen. Was er heute macht, hat mit LENR nichts mehr zu tun (d.h. mit niederenergetischen Kernreaktionen). Er hat einen kleinen Effekt entdeckt, aber der ist zu mickrig und kann sehr wahrscheinlich nicht vernünftig (rationell/effektiv) nach oben skaliert werden. Ich hab das Portal nur deswegen erwähnt, weil dort viele andere Neuigkeiten fortlaufend berichtet werden und teilweise gute Leute mitschreiben. Beim Mitlesen in solchen Portalen muss man aber in der Lage sein, sehr schnell die Spreu vom Weizen trennen können.

Grüsse, W.

Man darf von Balkonanlagen nicht zuviel erwarten!

Zorro @, Samstag, 04.03.2023, 11:54 vor 1091 Tagen @ Weiner 4275 Views

Hallo Weiner,

"Denn so bereitet man sich UNTER ANDEREM auf das vor, was kommen wird. Wichtig ist dabei: die Installation muss so angelegt sein, dass sie binnen einer Stunde abgebaut und fachgerecht! verstaut werden kann, sei es um sie zu schützen (vor Detonationen oder Dieben), sei es um mit ihr zu flüchten."

Denke, das hast DU aus Scherz geschrieben, denn eine sinnvolle Solaranlage, die ein Wohnhaus versorgt, kann man nicht "mal eben" demontieren!

Eine Balkonanlage wird tatsächlich über eine separat verlegte Wieland-Steckverbindung angeschlossen und speist sowohl ins Hausnetz, als auch ins öffentliche Stromnetz ein.

Diese Anlagen sind derzeit meldepflichtig und ein 2 Richtungszähler muss vom Netzbetreiber verbaut werden. Bei einem Stromausfall schalten diese Micro-Wechselrichter komplett ab und unterscheiden sich nicht von altmodischen üblichen großen Solaranlagen. Es bleibt also dunkel in der Bude.

Größere Angst, dass beim Anschluss von Balkonanlagen was schief geht, braucht man eigentlich nicht haben, da irgendwann eine 16A FI/ LSS im Endstromkreis einem möglichen Kurzschluss ein Ende bereitet.

Ist die 600W Balkonanlage nicht top Richtung Süden ausgerichtet, ohne Verschattung, bringt sie über´s Jahr gesehen vielleicht 400 kWh an Strom welcher nicht zu zahlen ist.

Das Problem der Balkongeländer-Montage ist, dass der Winkel für die Sonneneinstrahlung nur im Winter relativ gut ist, für den Rest des Jahres wäre eine 30 Grad Aufständerung effektiver um das Maximum an Ertrag zu erziele.

Der Freak auf dem Foto hat vermutlich nichts für seinen Schrott bezahlt und die Modulfolien und Felder aus dem Müll gezogen! Die Anlage amortisiert sich schon am 1. Tag [[zwinker]]

Wenn du professionell eine Stromversorgung für dein Anwesen haben möchtest, welches auch auf Widrigkeiten und Redundanz ausgelegt ist, musst du leider in anderen "€" Dimensionen denken.

Amortisationszeiten von 10 Jahren sind bei guter Planung machbar.

Das Problem ist nach wie vor, das Solarenergie nicht ausreicht um als Primärquelle für´s Heizen an den Start zu gehen. Egal ob Wärmepumpe oder nicht, in den Monaten Dezember und Januar kommt selbst von einer 25 kWp Anlage (ca. 65 Module a 380wp) nur ca. 400 kWh vom Dach je Monat.

Gruss Zorro

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Hast Du Erfahrungen mit Elektrosmog?

Weiner, Sonntag, 05.03.2023, 19:24 vor 1090 Tagen @ Zorro 3277 Views

Hallo Zorro -

natürlich akzeptiere ich alle Deine 'Einwände', Du bist der Profi - und das alles verstehe ich oder ist mir bekannt.

Das Bild von @Ankawor fasse ich ja nur als Aufhänger bzw. sehr schönes Symbol dafür auf, dass man Autarkie anstreben möge. Wenn man eine weitere Ressource für lange sonnenlose Zeiten hat (Wasserkraft o.ä.), dann darf man sogar erwägen, sich ganz vom öffentlichen Netz abzukoppeln. Und natürlich ist ein Balkonkraftwerk wie gezeigt nur eine Spielerei (an der man aber viel lernen kann).

Ich sträube mich aber gegen Dachlösungen, weil mir der Elektrosmog nicht ganz klar ist (vor allem wenn Wechselrichter etc. innerhalb oder am Haus mit verbaut sind). Es gibt einfach Leute, die darauf spürbar empfindlich sind. Den meisten macht es nichts aus (70%). Aber wieder andere werden krank, und würden nie akzeptieren, dass Elektrosmog die Ursache war - weil man es (gegenwärtig sowie mit nachvollziehbarer Methodik) nicht beweisen kann.

Wenn man genug Platz ums Haus hat, dann empfiehlt sich deshalb eine Aufstellung im Freien (oder auf der Garage oder an Nebengebäuden), wo man eher dann auch die von Dir gewünschte und durchaus sinnvolle Nachführung realisieren kann. Hierbei eventuell - im Katastrophenfall - auch eher die Möglichkeit eines schnellen Abbaus.

Bin halt Pessimist, was unsere Zukunft betrifft. Ich sage es offen, aber prüfe jeder selbst, was er davon übernimmt.

Dank und Grüsse, W.

Elektrosmog

Zorro @, Montag, 06.03.2023, 11:58 vor 1089 Tagen @ Weiner 3195 Views

bearbeitet von Zorro, Montag, 06.03.2023, 12:03

Zitat Weiner
"Ich sträube mich aber gegen Dachlösungen, weil mir der Elektrosmog nicht ganz klar ist (vor allem wenn Wechselrichter etc. innerhalb oder am Haus mit verbaut sind). Es gibt einfach Leute, die darauf spürbar empfindlich sind. Den meisten macht es nichts aus (70%). Aber wieder andere werden krank, und würden nie akzeptieren, dass Elektrosmog die Ursache war - weil man es (gegenwärtig sowie mit nachvollziehbarer Methodik) nicht beweisen kann."

Hallo Weiner,

ich kann Dich beruhigen, mir sind keine relevanten Elektrosmog Probleme bekannt, vermutlich ist es gefährlicher sein Mobilphone im Hosensack zu tragen oder neben dem Bett. Trotzdem gibt es einige Punkte, die man dringend bei der Installation beachten sollte.

Vorab aber eine Stellungnahme zu deinen Fragen von einem "baubiologischen-magazin":

https://baubiologie-magazin.de/photovoltaikanlagen-und-elektrosmog/

Als Anmerkung von mir kommt hinzu, dass die Verschaltung der Solarmodule in Reihenschalten, sog. Strings erfolgt. Bei handelsüblichen Netzwechselrichtern werden oft 18 - 20 Module zusammengeschaltet, was eine Stringspannung von 800 - 1100V erzeugt. Es gibt sogar schon Netzwechselrichter, die Stringspannungen von 1500V akzeptieren. Sowas ist mir "spooky" und die Gefahr von Lichtbögen bei Defekten kann spektakulär werden. Auch wird das elektrische Gleichfeld deutlich stärker sein. (siehe magazin-Text) In diesen Wechselrichtern wird die Spannung von 1000V Gleichstrom auf 230V Wechselstrom meist leider ohne Trafo gewechselt. Eine saubere Trennung zwischen dem Gleichstrom-Teil der Anlage und des Wechselstrombereichs kann nicht perfekt gewährleistet werden.
Im Regelfall ist der Einbau eines sauteuren FI´s Typ B vorgeschrieben, was oft verschwiegen wird.

Bei einer Victron-Anlage sieht die Sache ganz anders aus!
Die Länge der Strings wird auf 3-5 Module begrenzt, was eine Stringspannung von lediglich 100V bis 220V erzeugt. In den MPPT-Reglern wird diese DC-Spannung auf 48V "gebügelt" und wahlweise dem Batteriesystem und den Wechselrichtern zur Verfügung gestellt. Hier erst findet die Wechselrichtung nach 230V AC Strom statt.

Im Multiplus 48/5000 Wechselrichter ist ein fetter Trafo verbaut, der die galvanische Trennung der Systeme gewährleistet. Im Anschluss kann also getrost ein Fi Typ A (Standard) gesetzt werden.
Auch die von Haus aus wesentlich niedrigeren Spannungen lassen Ruhe bewahren <img src=" />

Von großer Bedeutung kann sein, dass gewährleistet ist, die Wechselrichter mit ihren starken Lüftern an eine Wand zu hängen, die keine Resonanzen in den Schlafzimmerbereich drückt. Die unterschiedlich starken Drehzahlen der Lüfter können extrem nerven! Der Montageort ist bestenfalls im trockenen kühlen Kellerbereich zu wählen. Temperaturen unter 10 Grad sind zu vermeiden, das mögen die Batterien nicht.

Gruß Zorro

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Perfekt!

Weiner, Dienstag, 07.03.2023, 09:21 vor 1088 Tagen @ Zorro 3057 Views

Vielen Dank, Zorro, für den werthaltigen LINK und die sehr kompetenten Ergänzungen! Auch habe ich gerade das von Dir verlinkte Video zu dem polnischen Wohnblock-Projekt angeschaut - sehr beeindruckend!

Oft gehen bei solchen großen Anlagen (von Investoren abgesehen) auch Firmen und Institutionen mit voran - für eine Selbsthilfe-Gemeinschaft aber ist das ein respektable Leistung (es braucht aber immer 'Führung' ...).

Sehr interessante Großprojekte mit neuartigen Folien siehe auch hier:

https://das-energy.com/de/referenzen

Werde mir demnächst eine der Folien bestellen, einfach zum Testen und Kennenlernen.

Zurück zum Elektrosmog: Ich habe früher an das nicht geglaubt, aber dann eine denkwürdige Erfahrung gemacht. Ein Bekannter arbeitete im BW-Umweltministerium und hatte mit seinen Kollegen die AKWs in BW zu beaufsichtigen. Daher viele Besuche in diesen Anlagen, auch die Stromerzeugung ebenda und die Umspannung (natürlich auch Radioaktivität abbekommen). In der eigenen Abteilung und im AKW Häufung von Krankheiten. Bei einem Krankenbesuch sah ich am Kopfende/Nachtisch ein älteres Radio und eine kunstvoll gestylte Beleuchtung aus Metallguß und Metallstreben, direkt vor dem Fenster verliefen, regelmäßig knisternd, die Oberleitungen der Straßenbahn. Er ist an einem sehr schnell wachsenden Gehirntumor gestorben. Damals habe ich angefangen, über diese Zusammenhänge nachzudenken. Solange man nichts Genaueres weiß, empfiehlt sich somit, die im LINK genannten technischen Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen und vor allem ausreichend "Abstand halten".

Beste Grüsse! Weiner

Das Universum ist voller Energie. Guckst du hier

Ankawor @, Samstag, 04.03.2023, 12:38 vor 1091 Tagen @ Weiner 4250 Views

Hallo Weiner,

man weiß nie, was ironisch gemeint ist oder ernst. Da muss jeder selbst hart nachdenken.

Unser ganzes Universum ist pure Energie bzw. Kraft, die zwischen Ordnung und Unordnung hin und her schwingt - so wie es die Reihe der (Prim-) Zahlen vorgibt bzw. zulässt.

Vielleicht wird dir dieses gefallen:

https://youtu.be/YooXORX2Vd0

Unendlich Strom aus der Erde. Und Besuchern, denen ich meine Joghurtbecher zeige, erzähle ich, das sei Strom aus dem Universum.

Das heißt also, ich habe es probiert, da ich es nicht sein lassen konnte. Strom wird tatsächlich geliefert.

Bisher habe ich mich aber noch nicht entschließen können, einen ganzen Kellerraum mit einer Million erdegefüllten und verkabelten Joghurtbechern einzurichten. Vielleicht sollte ich es ...

MFG
Ankawor

PS: Umwelt- und klimabewegte Besichtiger des Versuches haben zwar genickt, mir aber wenige Minuten später wieder wie aus einer nicht abschaltbaren Gebetsmühle vorgerechnet, wieviele Bäume ich pflanzen müsste, um das von meinen Katzen erzeugte CO2-Gift auszugleichen. Der Tellerrand ist manchmal zu hoch, um drüberzublicken.

Das Universum IST Energie! Und: raus aus dem Keller?

Weiner, Sonntag, 05.03.2023, 19:03 vor 1090 Tagen @ Ankawor 3298 Views

Hallo Ankawor!

Da ist nichts ironisch, eher tief philosophisch: das Universum ist nicht "voll von" Energie, sondern es ist durch und durch pure Energie. Eigentlich ist gar nichts Anderes im diesem unserem Universum wie nur Energie, eben raumzeitlich verteilt, und immer auf des Messers Schneide balancierend zwischen Ordnung und Unordnung. Wenn wir um uns blicken oder in uns blicken, sehen wir (mit Hilfe des Gedächtnisses!!) permanente Veränderung. Und die Ursache aller Veränderung ist immer eine Kraft. Von der Kraft wissen wir aber gar nichts, sie ist transzendent; wir sehen nur die von der Kraft bewirkte Veränderung. Materie, genau betrachtet, ist auch nur konzentrierte Kraft (aufgerollte Kraftfelder). Sie schwimmt wie Eis in einem Ozean von Energie und kann sich in diesem Ozean auflösen oder aus ihm heraus sich neu kristallisieren. Energie ist das 'Integral' der Kraft über die Zeit. Energiepotential und Kraftpotential könnte man eventuell gleichsetzen. Aber wir kennen den Ursprung von Kraft bzw. Energie nicht.

Zur Praxis! Die Sammlung von Patrick Kelly ist natürlich auch so eine Fundgrube (wie der erwähnte Tesla). Da kann man sich 200 Jahre damit beschäftigen. Die Erdbatterien sind im Prinzip eine gute und praktische Sache, wenn man keine großen Bedürfnisse hat (zB. mit 200 km/h durch die Gegend zu fahren). Man hat sie einst verwendet für die Morseleitungen, und dabei hat man eine wichtige Beobachtung gemacht: das Erdpotential ist großräumig gesehen nicht überall gleich groß. Ich vermute, dass Deine Joghurtbecher Primärzellen sind.

Aber Du könntest auch versuchen, die Zellen als "Antenne" für so genannte tellurische Ströme zu nutzen. Dafür braucht man in der Regel viel Platz (großes Grundstück) und muss erst ganz gründlich sein Terrain und die Landschaft erkunden (d.h. elektrisch erkunden). Die einzelnen Zellen könnten dann leichter regenerieren, indem sie diese Bodenströme quasi nutzen. Man muss aber dazu viel wissen und rumprobieren, und es entsteht die Frage nach der Verhältnismäßigkeit bei den Materialien (zB. Kosten für die Kabel).

Von der Elektrizität im Boden ist es kein weiter Schritt zur Elektrizität in der Luft. Hier sind die Potentiale sehr viel größer: 100 V/m, aber es ist eben statische Elektrizität, und man muss die in einen Motor oder Speicher wandeln können. Das ist überhaupt nicht trivial! Schließlich gibt es dann wieder die Energie im Raum an sich (jenseits der Atmosphäre) - und dann sind wir wieder bei Tesla.

Ich halte die niederenergetischen Kernreaktionen (LENR) sowie verbesserte konventionelle Kernreaktoren für die beste Basis einer künftigen industriellen Wirtschaft - wenn man eine solche haben will (und noch haben kann ...). Für dezentrale Anwendungen käme der Magnetmotor in Frage (es gibt hier sehr viele Konzepte und Konfigurationen). Und dezentral wären dann natürlich auch die erwähnten 1001 andern Ideen. Einige gute Dinge sind auch entstanden durch den Klimawahn, es wurde da sehr viel geforscht und entwickelt, auf das man später wieder zurückgreifen kann oder das auch vielleicht direkt noch entwickelt wird - bevor die nächste der geplanten Vernichtungswellen anrollt ...

Unten sind noch ein paar vertiefende LINKs zu den oben gesagten Dingen.

Viel Erfolg, und mach's gut!

MfG, W.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Handbuch der angewandten Elektricitätslehre (etc.) von Carl Kuhn
(in der GOOGLE-Buchvorschau oder in diversen UniBibliotheken als Digitalisat)
vor 160 Jahren geschrieben; referiert die damals schon gemachten Messungen über die jahreszeitlichen und tageszeitlichen Schwankungen der "tellurischen Ströme"!

..........

https://en.wikipedia.org/wiki/Telluric_current

https://en.wikipedia.org/wiki/Earth_battery

(am Rande vielleicht interessant das folgende)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9132056/ (Zementbatterie)
https://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/batterie-der-zukunft-ist-aus-beton/

..........

https://energyload.eu/stromspeicher/salzwasserbatterien-salzwasserakkus/
(für stationäre Anwendungen vermutlich die Zukunft, hier wird aktuell viel geforscht)

.............

Luftelektrizität

https://de.wikipedia.org/wiki/Atmosph%C3%A4rische_Elektrizit%C3%A4t
(Plauson wird in diesem Artikel wenigstens komplett unterschlagen!)

https://en.wikipedia.org/wiki/Hermann_Plauson

https://docplayer.org/38195834-Gewinnung-und-verwertung-der-atmosphaerischen-elektrizit...

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/OGXJXMCFEMLIOCRMWTCP2EFQE5LQAFMQ

historischer Überblick
https://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_01_10_micro_energy_02_atmos_b.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrostatischer_Motor

http://www.hcrs.at/ELASYN.HTM (elektrostatischer Motor)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

man sagt(e) immer, die Chinesen würden alles nur stehlen; diese Zeiten sind vorbei, inzwischen entwickeln sie eigenständig und kreativ (mal ganz abgesehen von ihrem Vorsprung bei Massenfertigung und großen Skalen). So haben sie einen Reis entwickelt, der in Brack- bzw. Salzwasser wachsen kann, und sie haben einen Weg für die Elektrolyse von Meerwasser gefunden:

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/chemie/neues-elektrolyseverfahren-erzeu...

Das ist ein postsowjetischer Spinner, der das gebaut hat.

Hannes, Samstag, 04.03.2023, 17:17 vor 1091 Tagen @ Ankawor 4073 Views

Bei

https://blackout-news.de/aktuelles/mieter-in-berlin-erhalten-500-euro-foerderung-fuer-e...

fand ich folgendes interessante Bild.

[image]

500 Euro kriegt der Inhaber des Balkons als Zuschuss von der Stadt, um sie zur Solarcity zu machen.

Was der Balkoninhaber dann selbst zahlen muss, ist nicht angegeben. Kann ich davon ausgehen, dass die Bewohner eines solchen Kaninchenstalls nicht gerade Geld übrig haben?

Wer rechnet noch bzw. wer kann noch rechnen?

Wir haben eine solche Solarplatte, die den Springbrunnen betreibt. Mehr nicht. Ich vermute, mit dem abgebildeten Balkon, der in die vollen geht, könnte man bei voller Sonne ca. 10 solcher Pullerstrahlen für den Springbrunnen betreiben.

Was kostet dieser Solarcity-Balkon (Installation durch Fachbetrieb)?

Was bringt es an Watt (oder gar kW)?

Ist das Ding rechts ein hochmoderner Windgenerator, der jeden Furz einer Krähe auf dem Ast vor dem Balkon in Windenergie umsetzt?

Crisis Maven hatte hier mal sehr klar erklärt, was die Solarkonstante ist. Da wurde man ganz demütig. Nun aber kommen die Planer der Solarcity und versuchen, mehr aus der projizierten Fläche rauszukitzeln als die Physik erlaubt. Jedenfalls, wenn sich das lohnen soll, aber das ist wie gesagt nur meine Vermutung aufgrund meiner Springbrunnenerfahrungen.

Bringen die Flächen genug, um das dahinterliegende Zimmer mit Lampen so zu erhellen, dass die Verdunkelung durch die Solarplatten ausgeglichen wird?


Ein gutes Wochende wünsche ich uns,

meine Frau hat auf Anhieb kein Brot mehr gekriegt, deshalb Kaffee jetzt später.

Ich las gerade den Eröffnungsbeitrag, siehe mein Betreff!

Ich habe schnell ein paar Bilder rausgesucht, damit das klar wird, was ich hier behaupte.

Zum Wert von "Balkonkraftwerken" habe ich hier schon sehr viel geschrieben, ggf. Suche verwenden.

Meine Frau nervt,

bis dann mal.

H.

[image]
[image]
[image]
[image]
[image]
[image]
[image]
[image]

Die Reklame zeigt transkribiert simpel einen "ßuschischop" an.
[[zwinker]]

Achso, das folgende Warnschild am Trabbi-Heck fordert Distanz beim Fahren, wegen Gefahr des Aufpralls.
[[freude]]

[image]

PS: Keine Ahnung, warum die Russen den Kalksandstein so lieben, Vermutung: Sand haben sie genug, Kalk auch, und die viele Energie, die zum Backen erforderlich ist auch (ich glaube: Heißdampf? Wasser haben sie auch, und viele billige Maurer hatten sie wohl auch?)

Der Vertikalrotor auf dem Bild (niemals m. E. aus Berlin!) entlarvt den Wohnungseigentümer als Öko-Spinner. Sorry, ist so.
[[zigarre]]

Noch zwei Bilder ...

Weiner, Sonntag, 05.03.2023, 19:39 vor 1090 Tagen @ Hannes 3456 Views

... aber nur als LINKs

und als Hinweis dafür, dass auch in Berlin mit Kalksandstein gemauert wurde (war ja mal sowjetisch):

https://www.tagesspiegel.de/berlin/sturm-reisst-mauer-in-berlin-um-hatte-jemand-dort-ge...

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/kalksandsteine-sauber/2365987998-87-9658

Ich finde es absolut bemerkenswert und lobenswert, mit welcher Aufmerksamkeit und mit welchen Assoziationen hier Beiträge und Bilder gelesen, betrachtet und beantwortet werden. Ich verstand das Foto von Ankawor als witzigen Aufreißer für eine wichtige Thematik. Deine Bilderserie ist nicht weniger lustig, und so wollte ich gerne noch eins zugeben: auch in Berlin rieselt der Kalk ...

MfG, W.

Es kommt in diesem Fall überproportional auf die Ziele an

D-Marker @, Rostock (MV), Sonntag, 05.03.2023, 16:25 vor 1090 Tagen @ Ankawor 3244 Views

Ich zerlege die Ziele mal (mit etwas Unbehagen) in zwei Teile:

a.) Kostenersparnis
b.) Unabhängigkeit vom Stromnetz

und abgesetzt c.) Lösung durch Speicher


Zu a.) Kostenersparnis

Bedingt gut.
So lange das Stromnetz funktioniert ,kann man seine persönlichen Verhältnisse ansetzen.
10 Eurocent pro KwH Einspeisevergütung, na gut, wem es reicht…Auf der anderen Seite bald 40 Cent zahlen???
Da würde ich schon auf privaten Speicher schielen.
Wenn das Netz ausfällt, Pustekuchen. Da gibt es auch keine Einspeisevergütung, egal, wie das Wetter ist.

b.) Unabhängigkeit vom Stromnetz

Gänzlich Pustekuchen.
Lösung nur durch privaten Speicher.

c.) (Und das hätte C. Maven nicht vergessen:) Lösung durch Speicher

Meine Zusatz-Detaillösung:

https://www.ebay.de/itm/313224001061 4 mal Akku

https://www.ebay.de/itm/164855713096 Sinuswechselrichter

Stellvertretend für Kleinkram (Miss es oder vergiss es):

https://www.ebay.de/itm/164141452744?var=463765992408

Genaueres auf Nachfrage.

Dann sind (fast) alle Probleme gelöst.


LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

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