Für die geplante Friedensdemontration wurde ein bestimmter Unterstützerkreis über die Erstunterzeichner bestimmt
Und es geht den Initiatoren offenbar darum, von vornherein dem Vorwurf, hier produzieren sich gesellschaftliche Ränder, aus dem Weg zu gehen. Die Attacken sollen und das ist Absicht - aus den eigenen Reihen kommen. Natürlich darf jeder an der Demonstration teilnehmen - das stellt auch Lafontaine klar, die ganze Aktion soll aber nicht gekapert werden, also nicht zu einer AFD-Veranstaltung gemacht oder auf andere Weise funktionalisiert werden. Und das ist nicht nur das gute Recht der Initiatoren, sondern aus meiner Sicht auch sinnvoll. Man will es der Gegenseite dadurch schwer machen, dass auf Seiten der Demonstranten gerade die sonst gehätschelten eigenen Gruppen stehen (z.B. Vertreter der Sinti und Roma oder Altgrüne wie Antje Vollmer oder Dressler (SPD-Mann und gewerkschaftsnah). Wird man diese Teilnehmer ins Abseits stellen? Dann riskiert man es, die eigene gesellschaftliche Basis zu erodieren, mit unkalkulierbaren Konsequenzen.
Es ist die Vermutung, die dahinter steht, dass ein guter Teil dieser gesellschaftlichen Gruppen die jetzige Kriegspolitik ablehnt, das aber aus verschiedenen Gründen nicht öffentlich kommuniziert hat. Diese Menschen gilt es zu mobilisieren, um damit Druck auszuüben!