Es ist eine westliche Arroganz ohnegleichen, mit dem Fußball ideologische Botschaften zu transportieren

Plancius, Donnerstag, 10.11.2022, 08:51 (vor 1200 Tagen) @ so_gesehen3000 Views

Mittlerweile ist es ja Brauch in fast allen westlichen Ligen, dass vor dem Spiel gekniet wird, dass sich regenbogenfarbene Armbinden umgebunden werden, auf dem Stadionbildschirm irgendwelche LGBTQ Botschaften eingeblendet werden, irgendwas mit "Stand together" gesungen wird.

Wenn man davon ausgeht, dass die Mehrheit der Fans im Stadion eher den Unterschichten oder dem Arbeitermilieu zuzuordnen sind und diese nicht dem Brain Wash verfallen sind, wie ich es von Akademikern kenne, so ist es für mich immer wieder verwunderlich, dass die Fans nicht laut pfeifen beim Knien oder unter Protest das Stadion verlassen. Nein, ganz im Gegenteil: Die Fans machen in der überwiegenden Mehrheit diesen Zirkus auch noch mit. Sie heben die Arme und schwenken große Regenbogenbanner, ziehen sich T-Shirts mit LGBTQ Botschaften an.

Und das, obwohl diese Bevölkerungsschicht am meisten unter der woken Politik mit massiver Migration in ihre Stadtviertel, steigende Mieten und Wohnungsverknappung preiswerten Wohnraums durch die Migrationspolitik, Lohndrückerei auf dem Arbeitsplatz zu leiden hat. Viele müssen sich das Stadionticket vom Mund absparen und dann lassen sie sich auf eine solch dümmliche Art instrumentalisieren. Einfach nicht zu fassen.

Und jetzt zu Katar. Es war generell ein Fehler der FIFA, die WM in dieses Land zu tragen. Wenn man denn seine ideologischen Botschaften unbedingt mit dem Fußball transportieren möchte, dann hat dies Art Fußball in einem streng muslimischen Land nichts zu suchen. Hat man aber nun trotzdem die Entscheidung zugunsten Katars getroffen, dann hat man sich als Gast in diesem Land zu benehmen und die dortigen Regeln zu akzeptieren. Punkt. Dann sollen sie bitte Politik und Ideologie in diesem Fall aus dem Fußball heraushalten. Das wirft nämlich alles ein schlechtes Licht auf uns Europäer, die zu Recht dann mit schlechtem Benehmen assoziert werden.

Jetzt zum katarischen WM-Botschafter. Er sagte schwul sein ist ein "damage in the mind". Das kann man wortwörtlich übersetzen mit "Schaden im Gehirn". Damit hat er ja auch im biologischen Sinne recht. Schwule Gene werden im Regelfall von der Evolution aussortiert, es sind tote Äste. Denn mit ihnen ist keine Fortpflanzung und Erhalt der menschlichen Art möglich.

Dass man dieses Verhalten nicht propagieren sollte und Kinder von schwulem Sexualverhalten fernhalten sollte, findet ja seinen Niederschlag in vielen Religionen und Kulturen, wo Homosexualität sozial geächtet und auch strafbewehrt ist. Selbst bei uns wurde die Strafbarkeit erst in den 70er Jahren aufgehoben. Finde ich auch richtig so. Damit soll man es aber auch bewenden lassen und nicht diese Form von Sexualität propagieren und fördern. Russland geht z.B. diesen Weg.

Was mir dabei immer wieder auffällt. Obwohl ich gegen die muslimische Massenweinwanderung bin, liegen meine Sympathien im aktuellen Fall auf Seite des katarischen WM-Botschafters. Mehr und mehr gehe ich auf Distanz zu meinen deutschen Mitmenschen, die den ganzen woken Unsinn durch ihr Wahlverhalten unterstützen oder tolerieren.

Immer mehr verstehe ich den Roman "Unterwerfung" von Michel Houellebecq, wo der Protagonist des Romans letztendlich die Machtübernahme Frankreichs durch die Islamisten als eine Art konservativen Befreiungsschlag empfindet und sich dem Islam unterwirft.

Leider treten unsere westlichen Eliten alle fruchtbare Ergebnisse der europäischen Aufklärung mit Füßen und ziehen ihre Werte ins Abstruse. Es ist schon schlimm, dass die Distanz zu den Vertretern der eigenen Kulturvernichter mittlerweile so groß ist, dass man in vielen wertebasierten Bereichen eher Schnittmengen mit dem Islam sieht.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER


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