Immobilienpreiskorrektur von 50 oder 60%. Geht nicht? Gabs schon mal. Siehe hier. 1986: (mTuL)

DT @, Sonntag, 06.11.2022, 04:29 vor 1205 Tagen 10933 Views

bearbeitet von Hausmeister, Dienstag, 08.11.2022, 11:16

https://www.spiegel.de/wirtschaft/wohnungen-der-markt-ist-kaputt-a-e8d6b196-0002-0001-0...

Zitate daraus:

" Aber auch eine exzellente Lage schützte nicht vor hohem Wertverlust. In dem noblen Münchner Vorort Grünwald stürzten die Villen-Preise um 40 Prozent nach unten, stärker als in weniger feinen Gegenden. Und im gediegenen Hamburg-Blankenese fielen die Preise mindestens ebenso steil wie in miesen Lagen.

Manche Häuser haben kaum an Wert verloren, andere um mehr als 60 Prozent. Nahezu senkrecht sind die Preise in der norddeutschen Tiefebene gefallen, gelegentlich aber auch in Frankfurt oder München - wenn, so RDM-Geschäftsführer Gerhard Feldmann. »in zu schlechten Lagen zu aufwendig gebaut wurde": Marmorbad und Mahagoni-Vertäfelung sind eine glatte Fehlinvestition, wenn im Nachbarhaus ein türkischer Hammelmetzger sein Geschäft betreibt.

Bis 1982 war das anders, da ließ sich alles mit ordentlichem Aufschlag an den nächsten weiterreichen. »Da war nichts falsch zu machen«, kommentiert Immobilienexperte Vorwerk, »die Dummen schafften 20 Prozent Gewinn, die Schlauen 200 Prozent.«

Windige Initiatoren setzten mit den Argumenten »Wertzuwachs« und »Steuerersparnis« maßlos überteuerte Bauherren-Modelle zu Quadratmeterpreisen von 7000 Mark und mehr ab. Auf der Insel Sylt wurden 50-Quadratmeter-Apartments für 650000 Mark verkauft.

...

Die Banken finanzierten bedenkenlos die Spekulanten. Auch die Geldmanager glaubten an stetigen Wertzuwachs. So erfand die Deutsche Bank die 100-Prozent Finanzierung; Eigenkapital war zeitweise bei Deutschlands größtem Kreditinstitut nicht mehr gefragt. Andere Banken folgten dem schlechten Beispiel."


Deja vu. 40 Jahre später.

Hier in Neuseeland muesste es um 70% undf mehr fallen. Denke nicht, dass das passieren wird.

WhiteEagle @, Sonntag, 06.11.2022, 08:33 vor 1205 Tagen @ DT 7854 Views

Hallo DT,

Innerhalb der OECD sind die Immobileinpreise hier am irrsinnigsten gestiegen. Im Durchschnitt auf das 11 fache Jahreseinkommen, in Auckland auf des 13 bis 14 fache. Absoluter Irrsinn.

Zuletztz sind hier die Preise um teilweise 25% und mehr gefallen. Iche denke, dass das gut und gerne noch weiter fallen koennte.
Aber, der Wohlstand dieses Landes haengt zu etwa 70% vom Immobilienmarkt ab. Vermutlich sogar mehr. Und die m eisten Darlehen laufen ueber 1-2 Jahre. Zuletzt soger mehr als 50% ohne Bindung.
Ich denke, dass bei den ersten Anzeichen einer Krise am Arbeitsmarkt und Konsum wieder die Zinsschraube nach unten gedreht wird. Inklusive QE und Verteilungsorgien vom Staat. Hatten wir alles schon wegen Covid. Dann werden die Preise auch, gewollt, wieder steigen.
Hier wurde bereits vor gut einem Jahr mit den Zinssteigerungen begonnen.

Sehe das auch fuer die USA so. Wird dort nur ein wenig laenger dauern.

Gruss

WE

In Ostdeutschland hatten wir die billigsten Immopreise Europas.

Durran @, Sonntag, 06.11.2022, 09:33 vor 1205 Tagen @ WhiteEagle 8119 Views

Die Preise in Ostdeutschland gingen in den Boden. Zwischen 2000 und 2010 fielen die Preise auf breiter Front. Ein kompletter Nachfrageeinbruch. Verbunden mit einen Preisschock.

Für die Mutigen die Chance des Jahrhunderts.

Mehrfamilienhäuser in Leipzig, Erfurt gab es ebenso für ein Taschengeld wie Baugrundstücke oder Einfamilienhäuser.

Aber beispielhaft wie ein Immobilienmarkt einbrechen kann. Mittlerweile hat sich der Markt stabilisiert und die Preise haben sich auf ein normales Niveau vervielfacht.

Mir wurde die Situation in dem Moment bewusst als hier in Deutschland die Preise billiger waren als in Mitten in der Walachei Rumäniens. Dann habe ich auch zugeschlagen.

Insofern können Immobilien tatsächlich ins Bodenlose fallen. Ein etwaiger Kollaps der Industrie mit Massenpleiten könnte dazu führen. Da ist unsere Politik ja auf dem besten Weg.

Ja, das waren noch Zeiten, 9-Wohnungshaus für 10.000€ plus Gebühren erworben.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 07.11.2022, 13:39 vor 1203 Tagen @ Durran 5513 Views

Ein Freund hatte das Glück, ein größeres Haus zu ersteigern (Deutsche Grundstücksauktionen AG), niemand wollte das Objekt ohne Limit haben, alle dachten, daß da was faul ist, war es aber nicht, nur einiger Reparaturrückstau.
Dafür nahm er einen Kredit auf. Der Banker wollte das Objekt vor der Kreditzuteilung selbst ansehen und schüttelte ihm mit reichlicher Bewunderung nur die Hand.
Glück gehabt, sowas hätte er (der Banker) noch nicht erlebt!

Das Objekt wurde sogar ohne Zuschlag zurückgestellt, mein Freund rief nur interessehalber an, weil er zu spät und mit dem Auto noch unterwegs war (Stau). Der Versteigerer sagte ihm, daß er das Ding noch haben könne, wieviel er denn bieten würde, darauf er ganz frech "10.000€". Er erwartete nicht, daß sein Angebot angenommen werden würde, wurde es aber! Es kam aus einer Erbsache auf den Markt und die Erben wollten das Ding einfach nur los werden, deshalb ohne Limit im Katalog.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

USA

Ötzi @, Sonntag, 06.11.2022, 10:45 vor 1205 Tagen @ WhiteEagle 7549 Views


Sehe das auch fuer die USA so. Wird dort nur ein wenig laenger dauern.

Yup. Und die nächste Präsidentschaftswahl in den USA in 2 Jahren könnte zeitlich mit dem Höhepunkt der kommenden Rezession zusammenfallen. Sollen sie nur weitermachen mit ihren 0,75-er Zinsschritten. Je mehr 0,75er Zinsschritte, desto heftiger wird die Rezession, und desto stärker werden sie dann die Wahl zugunsten der Demokraten manipulieren müssen und desto offensichtlicher wird es werden. Das wird noch lustig.

Mit ausreichend Inflation wäre der gleicher Effekt erreicht ...

Lenz-Hannover @, Montag, 07.11.2022, 21:44 vor 1203 Tagen @ WhiteEagle 4694 Views

und die Banken überleben es ... .

Absturzpotential eher bei 90-95 %

Arbeiter @, Sonntag, 06.11.2022, 09:35 vor 1205 Tagen @ DT 8779 Views

Das war 1986. Heute ist die Immobilien-Blase weit größer, d.h. Absturzpotential eher bei 90-95 % (zumindest real.)
D.h. wir haben immer noch Verkaufskurse. Immobilien sind kein Inflationsschutz, sondern eine Schönwetterinvesition (Konsum - wie Sportautos) während einer expansiven, disinflationären Phase. Diese Expansion hatten wir jetzt über 30-40 Jahre. Die Banken und Bauindustrie haben das den Menschen immer falsch verkauft, um Ihr eigenes Geschäft anzufeuern.

Alles was einatmet, atmet auch wieder aus. Wenn das Einatmen 30-40 Jahre geht, ist das Ausatmen sicher nicht nach wenigen Monaten und 10% Preiskorrektur zu Ende.

Seit Anfang 2022 befinden wir uns wirtschaftlich in der Kontraktion. d.h. es findet nach und nach eine generelle Neubewertung von allen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten unseres Lebens statt. Blasen schrumpfen, Unsinn fällt in sich zusammen.
Bewusstsein und echte Werte sind im Aufwind.

Gruß

Arbeiter

Der Absturz wird zur Zeit aber noch durch die Masseneinwanderung nach Deutschland verhindert

Plancius @, Sonntag, 06.11.2022, 09:50 vor 1205 Tagen @ Arbeiter 8032 Views

Ich bin ja aus ökonomischen Erwägungen heraus auch immer von einem Ende der Immobilienblase ausgegangen. Allerdings sollte man den politischen Faktor dabei nicht außer Acht lassen.

Wenn die Nachfrage auf dem Immobiliensektor weiter durch Masseneinwanderung befeuert wird und der Staat nach wie vor Spitzenmieten zahlt, wird sich nichts grundlegendes auf dem Immobilienmarkt ändern und die Preise können nicht wesentlich fallen. Da zur Zeit auch Neubauprojekte nur zögerlich laufen, wird das Angebot noch zusätzlich verknappt und steht einer weiter steigenden Nachfrage gegenüber. In unserer Kleinstadt sind z.B. in diesem Jahr alle Neubauprojekte storniert worden.

Die Situation ändert sich erst, wenn dem Staat das Geld ausgeht, den Markt ausschaltet und eine Zwangsbewirtschaftung von Wohnraum durchführt. Dann will niemand mehr ein Haus besitzen.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Die Wertbereinigung muss passieren, aber wird nicht zugelassen werden.

WhiteEagle @, Montag, 07.11.2022, 07:28 vor 1204 Tagen @ Arbeiter 6141 Views

Hallo Arbeiter,

Nach allen Regeln der Kunst sollten die Immobilienpresie um enorme Betraege fallen. Das werden die Zentralbanken aber nicht zulassen. Habe mich mit der Geschichte aller Papierwaehrungen der letzten fast 3000 Jahre anhand einiger guter Buecher beschaeftigt.
Alle sind in der Inflation geendet und nicht in der Deflation.

Ab einem gewissen Schmerzgrad werden die Zentralbanken umsteuern. Und zwar um ein Vielfaches mehr als wir bislang gesehen haben. Ich glaube nicht, dass wir noch viele dieser Zyklen sehen werden.
Aus meiner Sicht wird der naechste inlationaere Zyklus der Letzte sein.
Das wird selbst ein digitales Zentralbankgeld, so Es denn rechtzeitig kommt, nichts aendern.

Gruss

WE

verschuldete Immobilieneigentümer sind lebende Hedgefonds

Dionysos @, Montag, 07.11.2022, 10:31 vor 1204 Tagen @ WhiteEagle 6436 Views

Nach allen Regeln der Kunst sollten die Immobilienpresie um enorme Betraege fallen. Das werden die Zentralbanken aber nicht zulassen.

Die Hoffnung stirb zuletzt.

Im Grunde genommen verhält es sich nicht anders wie bei mir als Derivatespekulant. In der Tendenz liege ich mit einem Knock-Out Short richtig. Ich muss nur die Zeit der Kurssprünge dazwischen überleben. Allerdings ist es bei mir lediglich besseres Spielgeld.

Mit einer Immobilie sind ein Lebenswerk und die Existenz verbunden. Dieser Bärenmarkt wird um ein Vielfaches brutaler als alles Bisherige werden. Hier besteht nicht nur das Risiko eines Margin-Calls wegen eines überschuldeten Investments. Man muss auch liquide genug sein, die Immobilie zu bewirtschaften. Das gilt auch für lastenfreie Immos!

Ich bin mit einem Energiewert von 40 kWh/(m² x a) extrem gut aufgestellt. Es wird bei den steigenden Kosten aber immer noch nicht ausreichen und ich werde noch mehr Geld investieren müssen z. B. für dieses Photovoltaik-Zeug. Die Leute mit den üblichen Immos aus den 80ern oder älter sowie einem Energiebedarf von 160 kWh/(m² x a) haben nicht die geringste Chance damit durch diese Krise zu kommen. Die können sich gleich die nächste Spritze geben lassen. Die lindert das Leid.

Auch in diesem Thread wird dieses enorme Kostenrisiko, sprich die Nötigung durch den Gesetzgeber, immer noch verkannt.

[image]
Quelle: https://www.dein-heizungsbauer.de/ratgeber/bauen-sanieren/energieeffizienzklasse-haus-b...

Gruß
Dionysos

--
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Genau Dionysos, das kommt dazu ..

Arbeiter @, Montag, 07.11.2022, 10:43 vor 1204 Tagen @ Dionysos 6138 Views

bearbeitet von Arbeiter, Montag, 07.11.2022, 10:48

Das ist ein Träumer und Illusionisten Thread bei dem sich alle alles schön reden.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=623855

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=623848

Statt Spritze die Immospekulation einfach glattstellen (besser) oder falls das nicht mehr geht, wenigstens Rücklagen ausserhalb des Systen für kommenden Insolvenz anlegen.

@Arbeiter

unasses @, Dienstag, 08.11.2022, 07:11 vor 1203 Tagen @ Arbeiter 4557 Views

Hast Du Ideen, was man wie und wo ausserhalb des Systems als Rücklage für die nächste Insolvenz beiseite schaffen kann.

WAS, WIE, WO ???

Mir fällt nur Gold ein. Zu Kunst, Diamanten, Porzellan und Oldtimern habe ich kein Zugang.

Eine Stiftung in Liechtenstein löst Schenkungssteuer aus.

Nicht alle Räume sind ständig auf 21°C geheizt. (mT)

DT @, Montag, 07.11.2022, 10:55 vor 1204 Tagen @ Dionysos 5978 Views

Viele heizen nur ihr Wohnzimmer und vielleicht das Bad stundenweise.

Schlafzimmer sind meist kalt, Kinderzimmer dann noch stundenweise für nachmittags, morgens ist Schule und nachts wird kalt geschlafen.

Man kann dann nicht 100 oder 200 m² mal Deinen Wert rechnen.

In Wirklichkeit sind es eher nur 10 oder 20 m².

Das war auch schon früher nicht anders, als der Herd in der Küche stand und vielleicht noch ein weiterer Ofen im Wohnzimmer.

Ich erinnere mich noch bei meinen Groß- und Urgroßeltern, dort stand nur für die ganz kalten Winter ein kleiner Kanonenofen im Schlafzimmer, der bei größter Kälte einmal mit Holz/Briketts beheizt wurde, damit es nicht fror. Ansonsten (bis heute): dicke Federbetten und Wärmflasche für die Füße.

Du kannst das mit Großmutters Zeiten nicht vergleichen

Dionysos @, Montag, 07.11.2022, 11:49 vor 1204 Tagen @ DT 6110 Views

Viele heizen nur ihr Wohnzimmer und vielleicht das Bad stundenweise.

Die Heizungsanlagen sind für die gesamte Wohnfläche konzipiert worden. Die Kessel wurden meistens von den Heizungsbauern sogar überdimensioniert. Es ruft schließlich kein Anlagennutzer den Installateur an, dass es ihm zu warm ist. In der ständigen Taktung des Kessels befindet sich die Betriebskostenfalle. Du musst am Kessel wegen des Erreichens der Mindesttemperatur in 2 Räumen Gas geben und trittst in den anderen Zimmern mehrfach auf die Bremse. Das ist keine Lösung. Die Kostenfalle bleibt deswegen trotzdem bestehen. Da hilft nur eine Veränderung an der Gebäudehülle und damit am Heizsystem etwas.

Abgesehen davon, wer der Meinung ist, den größten Teil seiner Immobilie nicht zu nutzen, bekommt das Haus demnächst mit 120 Watt Wärmeabgabe pro Person aufgewärmt. Das ist die kostengünstige Alternative.

Gruß
Dionysos

--
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Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Interessanter Aspekt. Dazu eine Frage: (mT)

DT @, Montag, 07.11.2022, 11:58 vor 1204 Tagen @ Dionysos 5936 Views

bearbeitet von DT, Montag, 07.11.2022, 12:02

Wenn mein Kessel eine Vorlauftemperatur von 52°C hat und ich die Thermostate in den Räumen anstatt auf 3 nur auf 2 drehe, und in fast allen Räumen abdrehe, dann sollte ich doch "Energie sparen", so verkünden es doch die Prospekte der Bundesregierung. Auch wird gesagt, ich solle nur noch auf 19°C drehen (sprich auf 2-3).

https://www.businessinsider.de/politik/heizen-so-warm-wird-der-raum-bei-stufe-3-am-heiz...

Das muß aber doch dann bedeuten, daß weniger warmes Wasser vom Heizkessel in die Heizkörper fließt, denn genau das macht der Thermostat, er regelt das Ventil am Heizkörper (und man hört es ja auch).

Das heißt aber, daß vom Heizkessel weniger warmes Wasser abfließt. Das heißt aber, daß der Fühler am Heizkessel weniger schnell seine untere Temperatur erreicht und somit weniger oft den Brenner einschalten muß und nachheizen muß.

Somit hätte die Heizung weniger Räume sowie das Herunterdrehen des Thermostats eben doch eine Wirkung auf den Heizkessel und somit den Brennerverbrauch. Und Du hast ja grade gesagt, "wegen der ständigen Taktung des Kessels" lauere die Betriebskostenfalle. Mein Brenner schaltet nur ein, wenn die minimale Vorlauftemperatur unterschritten ist. Und die wird weniger schnell unterschritten, wenn ich weniger Räume heize und die Heizung weniger stark am Thermostat der Heizkörper aufdrehe.

DT

PS: Eine Zwangseinweisung von Erikas Goldstücken steht meiner Meinung nach noch nicht vor der Tür, außerdem sind die am liebsten draußen am Bahnhof und hängen dort ab bzw. in der Einkaufspassage. Dann heizen sie gar nicht meine Räume. Sollte eine Zwangseinweisung kommen, können sich die Grünen Khmer wirklich warm anziehen, denn dann bringen sie das Faß zum Überlaufen. Dann braucht nicht nur der Scholz auf seinem Dach einen neu zu bauenden Hubschrauberlandeplatz, dann sieht's in Potsdam so aus (so könnte das nach dem Blackout aussehen, wenn die Marionetten versuchen, sich zu ihren Hintertanen in Sicherheit zu bringen. Ganz vorne das Lenchen und das Robertchen.):

[image]

Das ist korrekt: Die abgeführte Wärme bestimmt den Brennstoffverbrauch ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Montag, 07.11.2022, 12:49 vor 1203 Tagen @ DT 5450 Views

Wenn mein Kessel eine Vorlauftemperatur von 52°C hat und ich die Thermostate in den Räumen anstatt auf 3 nur auf 2 drehe, und in fast allen Räumen abdrehe, dann sollte ich doch "Energie sparen", so verkünden es doch die Prospekte der Bundesregierung. Auch wird gesagt, ich solle nur noch auf 19°C drehen (sprich auf 2-3).

Wie halten uns daran selbstverständlich NICHT.

Das muß aber doch dann bedeuten, daß weniger warmes Wasser vom Heizkessel in die Heizkörper fließt, denn genau das macht der Thermostat, er regelt das Ventil am Heizkörper (und man hört es ja auch).

...
Somit hätte die Heizung weniger Räume sowie das Herunterdrehen des Thermostats eben doch eine Wirkung auf den Heizkessel und somit den Brennerverbrauch. Und Du hast ja grade gesagt, "wegen der ständigen Taktung des Kessels" lauere die Betriebskostenfalle. Mein Brenner schaltet nur ein, wenn die minimale Vorlauftemperatur unterschritten ist. Und die wird weniger schnell unterschritten, wenn ich weniger Räume heize und die Heizung weniger stark am Thermostat der Heizkörper aufdrehe.

Klar doch.

PS: Eine Zwangseinweisung von Erikas Goldstücken steht meiner Meinung nach noch nicht vor der Tür, außerdem sind die am liebsten draußen am Bahnhof und hängen dort ab bzw. in der Einkaufspassage. Dann heizen sie gar nicht meine Räume. Sollte eine Zwangseinweisung kommen, können sich die Grünen Khmer wirklich warm anziehen, denn dann bringen sie das Faß zum Überlaufen. Dann braucht nicht nur der Scholz auf seinem Dach einen neu zu bauenden Hubschrauberlandeplatz, dann sieht's in Potsdam so aus (so könnte das nach dem Blackout aussehen, wenn die Marionetten versuchen, sich zu ihren Hintertanen in Sicherheit zu bringen. Ganz vorne das Lenchen und das Robertchen.):

Nunja, die Grundsteuererklärung und der Zensus war aber genau darauf ausgelegt, herauszufinden, was möglich ist, zum einen wieviel "Menschen wertvoller als Gold" sie wo einquartieren können - der Import läuft ja wieder auf Hochtouren und zum anderen wo noch "energetischer Sanierungsbedarf" besteht. Bei uns kommt jedenfalls kein Goldstück rein und energetische Sanierung kommt auch nicht in Frage, haben keinen Bock auf Schimmelbildung. Da stünde vielleicht sogar ein heißer Abriss an <img src=" /> mit stark veringerter Wiederaufbau-Flächenzahl, dann passt auch kein Goldstück mehr rein.

MfG
igelei

Ich vergleiche das mal mit einem PKW

Dionysos @, Montag, 07.11.2022, 13:05 vor 1203 Tagen @ DT 5569 Views

Ein ständiges niedertouriges Fahren im höchsten Gang ist sparsamer als ein Stopp und Go Fahren im ersten Gang.

Du kannst aber nicht niedertourig fahren (35 Grad Vorlauftemperatur), weil die Gebäudehülle zu viel Kälte durchlässt. Hinzu kommt, dass alte Heizungskessel einen geringeren Modulationsbereich haben. Die müssen dadurch automatisch mehr takten. Ein neuer Kessel mit einer breiten Temperatur-Modulation in Verbindung mit größeren Heizkörpern würde Einsparungen in Größenordnungen bringen. Das ist aber politisch nicht mehr gewollt.

Du bewegst Dich schon allein durch die geringe Wärmeabgabe, bedingt durch die relativ kleine Heizfläche an den Heizkörpern, im hochtourigen Bereich. Die niedrigen Drehzahlen erreicht man nur mit einer entsprechend gedämmten Gebäudehülle und an zweiter Stelle mit einer großflächigen Wärmeabgabe der Heizung.

Bei mir sind die Rohre in der FBH im Abstand von 5 cm verlegt, im Flur und Schlafzimmer 10 cm. Das hat kaum jemand. 20 cm sind oftmals immer noch üblich. Ich habe deswegen gar keine Thermostatsteuerung in den Räumen. Das verstößt zwar gegen die Heizkostenverordnung, aber was soll man zwischen 25 und 30 Grad Vorlauftemperatur noch regeln? Die Therme schnurrt mit 900 Watt Heizleistung dahin. Die Elco Thision 9 ist im Niedrigenergiehaus zu günstig im Verbrauch gewesen, deswegen wird sie auch nicht mehr hergestellt. Die Politik will halt die WP durchdrücken.

--
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Dem Niedrigenergiehaus ist es doch egal, ob WP oder Gastherme

Joe68 @, Montag, 07.11.2022, 13:53 vor 1203 Tagen @ Dionysos 5270 Views

Soweit ich die Beiträge in den Haustechnik Dialog Forum verstanden habe, ist es, bei deiner großen Abgabefläche doch egal, ob das Heizungswasser durch Gas, oder durch eine WP , bereitgestellt wird.

Thision und ansonsten keine Nachtabsenkung machen

zip @, Dienstag, 08.11.2022, 00:19 vor 1203 Tagen @ Dionysos 4848 Views

Danke für diesen Beitrag. Ich habe eine Thision 13 zur Beheizung von 220 qm (Gewerbe und Privat) und benötige hierfür um die 30.000 kW/h im Jahr im Altbau aus dem Jahr 1935 mit ca. 40 cm dicken Wänden. Alle Fenster nach Wiener Vorbild sind jetzt doppelt ausgeführt, also 2-fach Verglasung innen und vorgesetzt nochmals Fenster mit 2-fach Verglasung (also insgesamt 4-fach Verglasung) was nicht teuer ist. Morgens kann ich nicht heraus schauen, weil die äußeren Scheiben beschlagen sind und das auch auf lange Zeit so bleiben. Stört mich nicht.

Vorlauftemperatur (derzeit bei rund 12 °C Außentemperatur) zwischen 35 und 45°C, hydraulischer Ablgeich ist vor rund 12 Jahren erfolgt, sehr unkompliziert über https://www.beitzke.de/de/index.html , mit dem ich kein Abkommen habe.

Die Vierfachverglasung (hat rund 5.000 € für das ganze Haus gekostet) brachte eine Verbrauchssenkung von rund 25 Prozent, der nachträgliche hydraulische Abgleich lediglich 3 bis 5 Prozent Verbrauchsvorteil. Hier wird seitens der Regierung ein Pferd geritten, das unter dem Strich in keinem Verhältnis zu den Kosten steht.

Ich fahre alle Thermostate in den beheizten Bereichen des Hauses komplett offen. Ausnahme sind Räume, die überhaupt nicht beheizt werden. Einstellungen am Delta der Thision (und auch bei der Durchlaufgeschwindiigkeit des Wassers) muss man selber vornehmen, damit es nicht pfeift in den Leitungen. Das hat bei mir 6 Jahre gedauert und bei der jährlichen Wartung muss man entsprechend dominant auftreten, damit dabei nicht alle Werte wieder auf Standard gesetzt werden.

Zusammenfassung:
Umlauftempo des Wassers reduzieren (Pumpenleistung beschränken). Hat bei mir dazu geführt, dass die Thision mit rund 20 Watt pro Stunde in der Heizperiode auskommt.
Große Heizkörper verbauen, ich stehe ehrlich gesagt auf diese hier: https://www.arbonia.de/produkte/wandprodukte/wohnheizkoerper/
(Ebenfalls bin ich nicht mit verwandt und verschwägert)
und das ganze rauf- und runter Regeln in der Nacht komplett ignorieren. Keine Nachtabsenkung. Stattdessen immer schön stabil die Temperatur halten.
Bin offen für Kritik.

--
.zip

Ob Nachtabsenkung den Verbrauch senkt oder nicht, soll jeder selbst herausfinden.

Plancius @, Dienstag, 08.11.2022, 08:44 vor 1203 Tagen @ zip 4461 Views

Die Heizungsmonteure sprechen sich häufig pauschal gegen eine Nachtabsenkung aus. Sie ziehen dabei in ihr Urteil jedoch die baulichen Gegebenheiten nicht mit ein.

Ich jedenfalls mach seit Beginn der 90er Jahre nur beste Erfahrungen mit der Nachtabsenkung. Pauschal spare ich dadurch ca. 25 - 30% Brennstoff.

Zunächst ausprobiert in einem alten Haus meiner Eltern, energetisch eher schlecht.

Danach habe ich lange Zeit in einer gemieteten Wohnung (modernes Haus aus 90er) gewohnt und konnte den Vermieter dann dazu bringen, die Heizung von 22 bis 5.30 Uhr auf Frostschutz zu stellen. Auch hier haben wir mit Erfolg ca. 25% Heizkosten gespart.

Und auch in meinem jetzigen energetisch gut gedämmten Haus werde ich mir von keinem Heizungsmonteur meine Nachtabsenkung ausreden lassen.

Jeder soll bitte selbst die Erfahrung machen. Und ich bin mir ziemlich sicher, bei einer ordentlichen wissenschaftlichen Analyse würde in den meisten Fällen eine beträchtliche Ersparnis herauskommen.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Noch besser: Nachtabschaltung

Echo @, Dienstag, 08.11.2022, 09:33 vor 1203 Tagen @ Plancius 4480 Views

bearbeitet von Echo, Dienstag, 08.11.2022, 09:37

Der Warmwasserboiler hält die Wärme 2 Tage, die Wände und Fenster sind dicht genug dass das Haus nicht zu schnell auskühlt. Außerdem gibt es mittags Sonneneintrag und allgemein höhere Außentemperaturen (also kleineres Delta) und nachts brauche ich bloß eine warme Daunendecke. Nun ist es aber so, dass eine abgesenkte Heizung weiterhin läuft! Inkl Steuerung, Kessel, Pumpen, ..! Was mache ich also in der Übergangszeit? Nachmittagsabschaltung und Nachtabschaltung! Einfach per Zeitschaltuhr alles abschalten. Der Kessel sollte die Temperaturschwankungen aber aushalten können. Idealerweise Guss statt gewalzter Stahl. Die neuen Pumpen brauchen zwar nicht mehr so viel Strom (insgesamt 30 vs 150 Watt), aber das Ritual behalte ich bei. Ist dann auch leise alles nachts.

Hat man eine Photovoltaik und Wärmepumpe, kann es jedoch Sinn ergeben, tagsüber alles laufen zu lassen.

Sofortmaßnahme zur Heizkostenreduzierung für EFH-Besitzer

Dionysos @, Dienstag, 08.11.2022, 09:53 vor 1203 Tagen @ zip 4806 Views

@DT Um näher an das Oma-Prinzip heranzukommen, würde ich die Heizkörper im Wohnzimmer und Bad ständig auf Stufe 5 stellen, sofern vorhanden im Kinderzimmer und Arbeitszimmer auf die 4. Die anderen Heizkörper, die vorher auf 1 standen, eine Stufe höher nehmen. Dann kann man die Parallelverschiebung am Kessel auf die Wohlfühltemperatur im Wz und Bad heruntersetzen. Das reduziert die Vorlauftemperatur und die teuren Brennerstarts. Die Regelung erfolgt nur noch über die Außentemperatur.

[image]

Eine weitere Absenkung der Heizkurve würde durch den Austausch der Heizkörper zumindest im WZ und Bad geschehen. Also größere Heizflächen und Wärmeleistung schaffen, lieber Typ 33 als Typ 10 einsetzen, auch wenn es hässlicher aussieht.

https://raleo.de/item/Heizung/Kermi-Therm-x2-Profil-Kompaktheizkoerper-Typ-33-500x1000-...

Dazu bedarf es aber eines Blickes durch einen Fachmann. An der Kesselleistung wird es nicht scheitern, aber die Dimensionierung der Rohre ist zu beachten.


@Joe68 Auch ich werde irgendwann einmal den Gaskessel durch eine x-Mal teure WP ersetzen müssen. Zur Reduzierung der Stromkosten, kommt dann wahrscheinlich noch PV ins Spiel. Um erst einmal meine Luxusprobleme zu erreichen, muss der Durchschnitts-EFH-Besitzer vom gelben Effizienzbereich in den Grünen gelangen. Das sind in Summe über 100.000 EUR. Und das bei steigenden Fixkosten und ggf. Wegfall des Arbeitsplatzes, wo ein Ansparen gar nicht mehr möglich ist. Was bleibt, ist eine drastische Reduktion der Wohnfläche, Mehrgenerationenhaus usw. Selbst wenn wir die Bande in DTs Hubschrauber schicken, ändert es nichts daran, wir sind im Arxxx. Man kann es nicht mehr anders ausdrücken.


@zip Ja, die Thision war ein einfaches, geniales Produkt. Für uns ist die nächste Stufe, die Optimierung des Gasverbrauches für 9 Monate im Jahr mittels PV am Brauchwasserspeicher. Das hatte sich bisher bei 5 Cent/kWh nicht gelohnt.

Gruß
Dionysos

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Meine Erfahrung dazu

Manuel H. @, Dienstag, 08.11.2022, 10:20 vor 1203 Tagen @ Dionysos 4496 Views

Mietwohnung, Baujahr 1908, sehr dicke Außenwände, Öfen entfernt, Gasetagenheizung, Südseite. Noch alte Doppelfenster.

A) Da ich eben keine Thermopen-Fenster hatte, erwärmte sich der Innenraum durch die Sonneneinstrahlung. Während sich draußen der Schnee türmte, schmolz die Butter auf dem Frühstückstisch in der Sonne. Heizen nicht nötig.

B) Da die Fassaden nicht gedämmt waren, konnte die Sonne die Außenfassade erwärmen. Folge: Verminderte Heizkosten.

C) Zu der Zeit arbeitete ich tags, nutzte die Wohnung nur nachts. Schnell nachts kurz die Gasetagenheizung an und peng warm, tagsüber kein Heizen (war eh kaum da). Bei meiner Nachfolgewohnung (Erdgeschoß, nur Außenwände, Baujahr 1985, also schnell ausgekühlt, da dünne Außenwände) hatte ich eine Nachtabsenkung der Zentralheizung, hatte es also nachts kalt und tags, wenn ich nicht da war warm.

D) Ich hatte in der Erdgeschoßwohnung 2-3 Stunden Sonne, da ich tolle Thermopen Fenster hatte, blieb die Wärme der Sonne draußen.

Zur Zeit wohne ich im Altbau mit Zentralheizung (ein Kachelofen noch vorhanden). Als Heizkörper wurde vom Vermieter sicherlich nur das Billigste am Markt installiert, teilweise sind es noch antik wirkende Heizkörper aus den 90er Jahren.

In der Küche habe ich einen "alten" aus den 90ern und einen neuen von 2021. Letzterer heizt im Vergleich so klasse, dass ich den alten in den Ruhestand versetzt habe.

Macht es Sinn, die Heizkörper (bin Mieter) auszutauschen, um mehr Heizleistung fürs gleiche Geld zu erhalten?
Und wenn ja, worauf muss man achten?

Vom Vermieter gestellt war ein billiger Elektroherd einfachster Bauweise, der Strom soff ohne Ende. Hab den jetzt gegen einen Gasherd getauscht und freu mich über die A) erhebliche Energieeinsparung und B) über den hohen Komfort des Kochens. Beim alten E-Herd dauerte das Erhitzen ewig, die Platten blieben ewig heiß nach dem Kochen, Temperaturanpassungen erfolgten so träge, dass Kochen eine Qual war.

Als Mieter hast Du keine Chance

Dionysos @, Dienstag, 08.11.2022, 10:48 vor 1203 Tagen @ Manuel H. 4532 Views

bearbeitet von Dionysos, Dienstag, 08.11.2022, 11:04

Macht es Sinn, die Heizkörper (bin Mieter) auszutauschen, um mehr Heizleistung fürs gleiche Geld zu erhalten?

Alles was mit dem Bauwerk fest verbunden ist, gehört dem Hauseigentümer. Eine Änderung an dessen Zentralheizungsanlage bedarf seiner Zustimmung. Hinzu kommt noch ein eventuell angebrachter Heizkostenverteiler, der auf den Heizkörpertyp abgestimmt wurde. Ein Wechsel durch einen wesentlich größeren Heizkörper würde den hydraulischen Abgleich verändern, selbst wenn dieser nur ansatzweise vorhanden wäre. D. h., Du hättest es schön warm und der letzte im Heizstrang in der oberen Etage würde frieren.

Gruß
Dionysos

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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

verstehe

Manuel H. @, Dienstag, 08.11.2022, 10:57 vor 1203 Tagen @ Dionysos 4290 Views

Nun, ich bin schon in der obersten Etage. Wenn ich "hydraulischer Abgleich" lese, vermute ich, dass ein einfacher Wechsel eines Heizkörpters u.U. große Auswirkungen auf die Zentralheizung hat.

Eine Zustimmung der Vermieters müßte doch prinzipiell möglich sein, denn A) verbessert sich seine Immobilie und B) geht der Heizkörper ja in das Eigentum des Vermieters über. (Mieter verschenkt Geld)

Es wird bereits an den Mitbewohnern scheitern

Dionysos @, Dienstag, 08.11.2022, 11:24 vor 1203 Tagen @ Manuel H. 4391 Views

Eine Zustimmung der Vermieters müßte doch prinzipiell möglich sein, denn A) verbessert sich seine Immobilie und B) geht der Heizkörper ja in das Eigentum des Vermieters über. (Mieter verschenkt Geld)

Damit die Maßnahme überhaupt Sinn bekommt, müsste auch in die Kesselsteuerung eingegriffen werden.

Wer sich nur ein paar Tage in der Wohnung aufhält und deshalb abdreht, wäre dann benachteiligt. Die Heizung wird durch eine Reduzierung der Vorlauftemperatur träger, d. h. die Heizkörper in der Wohnung würden mehrere Stunden zum Aufheizen benötigen.

Viele denken, die Heizung funktioniert wie ein Wasserhahn. Aufdrehen kostet Geld, zudrehen kostet nichts. Das stimmt leider nicht.

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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Durchlauferhitzer mit vorgewärmtem Wasser "füttern"?

Ankawor @, Dienstag, 08.11.2022, 12:40 vor 1202 Tagen @ DT 4323 Views

Eine Frage zu einem verwandten Thema.

Der Durchlauferhitzer erwärmt das Duschwasser auf eine hohe Temperatur (wegen Legionellen?), das dann mit Kaltwasser auf Duschtemperatur gemischt wird.

Fall 1: Durchlauferhitzer bekommt Leitungswasser mit 6 Grad und erhitzt das auf 70 Grad.

Fall 2: Durchlauferhitzer bekommt vorgewärmtes Wasser (vielleicht aus einem Biomeiler) mit 35 Grad und erhitzt das auf 70 Grad.

Meine Logik und das Physikbuch sagen, im Fall 2 wird weniger Strom gebraucht.

Sanitärmonteure sagen mir, das bringt nix. Außerdem kennt der Durchlauferhitzer nur Ein oder Aus, keine variable Leistung.

Die Frage habe ich schon mehrfach gestellt. Die Antworten waren immer, das bringt nix, oder der Befragte hat überhaupt nicht verstanden, was das soll.

Kann jemand dazu eine Erläuterung geben?
Danke

Selbstverständlich. Ist Stand Der Technik.

Hannes, Dienstag, 08.11.2022, 20:04 vor 1202 Tagen @ Ankawor 4155 Views

bearbeitet von Hannes, Dienstag, 08.11.2022, 20:19

Eine Frage zu einem verwandten Thema.

Der Durchlauferhitzer erwärmt das Duschwasser auf eine hohe Temperatur (wegen Legionellen?), das dann mit Kaltwasser auf Duschtemperatur gemischt wird.

Fall 1: Durchlauferhitzer bekommt Leitungswasser mit 6 Grad und erhitzt das auf 70 Grad.

Fall 2: Durchlauferhitzer bekommt vorgewärmtes Wasser (vielleicht aus einem Biomeiler) mit 35 Grad und erhitzt das auf 70 Grad.

Meine Logik und das Physikbuch sagen, im Fall 2 wird weniger Strom gebraucht.

Sanitärmonteure sagen mir, das bringt nix. Außerdem kennt der Durchlauferhitzer nur Ein oder Aus, keine variable Leistung.

Die Frage habe ich schon mehrfach gestellt. Die Antworten waren immer, das bringt nix, oder der Befragte hat überhaupt nicht verstanden, was das soll.

Kann jemand dazu eine Erläuterung geben?
Danke

Auf die Schnelle: Ich habe so ein Ding auf meiner Hazienda. Ich will keins von den Kilowatt-Monstern dort, welche DIr sicherlich Deine Monteuere zu installieren empfehen würden, mit neuer Hauptverteilung und Steigleitung da hin. Nicht mein Fall.

Also ist es bei mir ein niedliches Ding, welches automatisch das Abwaschwasser für meine Frau auf die rund 40 °C bringt, die sie da immer haben will. Das ist nicht viel, pieselt nur (1 kW?), aber wenn derzeit im Speicher 300 Liter "nur" mit 32° C von der Solaranlage zum Duschen und bei Abwesenheit Fußbodenheizung genutzt werden können, passt das für die Sonder-Betriebsart "Weibergewäsch in der Küche" nicht.

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WIe gesagt, dies dazu auf die Schnelle. Habe so was auch im Baumarkt gesehen.

Enegretisch auf alle Fälle sinnvoll.

Kommt drauf an, was man für den Strom ausgeben will. Bzw. ob noch welcher fließt. Davon ist abhängig, ob sie abwaschen darf.

[[top]]

H.

PS: Zur Klarstellung, Nachtrag: Im Sommer ist so viel Energie-Eintrag, dass ich aufpassen muss, dass die Brühe nicht kocht, technische Maßnahmen Zwangskühlung. Außerdem ist auch Vorschrift (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V oder so), dass gegen Verbrühen beim Duschen am Standort Speicher ein Zwangsmischer vor allem Anderen eingebaut sein muss, den habe ich eingebaut, da m. E. sinnvoll. Die Kathodenanlage schützt zwar den emaillierten Behälter vor Korrosion, aber wegen Kalk u. a. sollte man nicht so sehr aufheizen (Grenzwert Solarsteuerung vorgeben). Legionellen habe ich massig jeden Frühling, seit Tausend Jahren gibt es die, einmal auf 80° C und das wars. Ich meine übrigens, dass das auch wieder nur für Olle und Lungenkranke gefährlich wird (Sprühnebel), analog Karola macht das Gesunden nix? Kann mich oooch irren ... Egal, ich nehme es ernst und Labore prüfen das per Post bei Bedarf.

Immobilien: "Risiko eines Margin-Calls wegen eines überschuldeten Investments." ???

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 07.11.2022, 13:26 vor 1203 Tagen @ Dionysos 5469 Views

Hallo Dionysos,

wurde die Gesetzgebung geändert?

Du schriebst:
[...
Mit einer Immobilie sind ein Lebenswerk und die Existenz verbunden. Dieser Bärenmarkt wird um ein Vielfaches brutaler als alles Bisherige werden. Hier besteht nicht nur das Risiko eines Margin-Calls wegen eines überschuldeten Investments.
...]

Seit wann ist das der Fall?

[...
"verschuldete Immobilieneigentümer sind lebende Hedgefonds"
...]

Genau das habe ich versucht, einem Freund klarzumachen, der aufgrund seiner Lebenssituation mehrere Immobilien in mehreren Ländern auf Kredit erworben hatte.
Der Ratschlag lautete "Deleveraging durch Verkauf einer Immobilie".
"Du bist wie ein Immobilien-Hedgefond!" habe ich ihm gesagt.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

M.W. steht in jedem Grundschuldvertrag, dass ... Sicherheiten ... bei Wertverfall des Haftungsobjekts ... nachgefordert werden können

Wayne Schlegel @, Montag, 07.11.2022, 14:17 vor 1203 Tagen @ paranoia 5359 Views

Hallo Dionysos,

wurde die Gesetzgebung geändert?

Du schriebst:
[...
Mit einer Immobilie sind ein Lebenswerk und die Existenz verbunden. Dieser Bärenmarkt wird um ein Vielfaches brutaler als alles Bisherige werden. Hier besteht nicht nur das Risiko eines Margin-Calls wegen eines überschuldeten Investments.
...]

Seit wann ist das der Fall?

Ist also m.W. schuldvertragsrechtlich seit Dekaden so standardmäßig verankert, zumal Grundschulden (anders als Hypotheken) nicht akzessorisch sind.

Bedurfte und bedarf keiner Gesetzesänderung.

Weiß jemand hierzu mehr? Aktuelle Grundschuldvertragsformulierungen?

Wie funktioniert eigentlich die Zwangsbewirtschaftung von Wohnraum in der Praxis?

Plancius @, Sonntag, 06.11.2022, 10:53 vor 1205 Tagen @ DT 8065 Views

Ich habe mich letztens noch mit meinem betagten Onkel darüber unterhalten, wie denn die Unterbringung seiner Familie funktioniert hat, nachdem sie 1945 aus dem Sudetenland vertrieben worden sind.

Nachdem die Tschechen der Familie alles, was sie noch hatten, an der Grenze abgenommen haben, sind sie zunächst einige Wochen mit dem Zug durch Deutschland geirrt. Sie wurden von Stadt zu Stadt weitergereicht, bis sie in einer thüringischen Kleinstadt Aufnahme gefunden haben. Beamte haben sie am Bahnhof empfangen und ihnen wurden 2 Zimmer im Hause eines Reichsbahnangestellten zugewiesen.

Toilette war auf dem Hof und gewaschen wurde sich in einem Zimmer, Dreckwasser kam in einen Eimer. Man hatte also kein Bad oder Küche. Gekocht und gewaschen wurde in der neben dem Haus gelegenen Waschküche, die man sich mit dem Hausbesitzer teilen musste. Hier wurde auch einmal in der Woche der Kesseln angeheizt, um alle Kinder des Hauses in einer Zinkwanne zu baden.

Nun kann es ja sein, dass in Kürze mehrere Millionen Ukrainer plus Afghanen plus Araber plus Afrikaner nach Deutschland kommen und ein Dach über dem Kopf benötigen.

Ales erstes frage ich mich hierbei: Wo ist überhaupt die rechtliche Grundlage, um all die Menschen bei uns aufzunehmen?

Die Vertriebenen hatten ja wirklich kein Zuhause mehr und waren noch dazu Angehörige unseres Volkes. Wenn aber jetzt z.B. Millionen Ukrainer kommen, so fliehen sie ja nur wegen der widrigen Lebensumstände (kein Strom, Wasser usw.) dort, aber nicht weil sie vertrieben wurden oder ihre Wohnungen zerstört worden sind. Außerdem ist in einer solchen Situation die Ukraine erst einmal selbst gefordert, ihre eigenen Leute auf ihrem Territorium unterzubringen. Das Land ist ja groß genug.

Selbiges bei den Arabern, Afrikanern und Afghanen. Sie werden ja nur wegen unseres Sozialsystems hierher gelockt. Unsere Sozialleistungen sind ein riesiger Honigtopf für die meisten Menschen auf dieser Welt.

Zwangseinweisungen für Menschen anderer Länder wären für mich nur in Fällen vorstellbar, wenn es in einem Nachbarland eine schwere Naturkatastrophe gegeben hat und Wohnraum massenhaft vernichtet wurde. Das wäre z.B. der Fall, wenn in den Niederlanden die Deiche brechen und die Hälfte des Landes unwiederbringlich unter Wasser steht.

Aber lassen wir die rechtlichen oder moralischen Fragen mal außen vor. Nehmen wir nun an, der Staat ordnet Zwangseinweisungen an. Diejenigen, die in Einfamilienhäusern wohnen und denen zugemutet werden kann, 2 oder mehr Zimmer abzutreten, werden mit einer ukrainischen, afghanischen oder Zigeunerfamilie beglückt. Oder sie bekommen 4 afrikanische oder arabische Jungmänner zugewiesen.

Sowas kann doch gar nicht funktionieren. Zunächst gibt es zwischen uns und den Zugewanderten keine schicksalhafte Verbindung, die einen solchen extremen Einschnitt in das persönliche Leben überhaupt rechtfertigen. Schon die Vertriebenen und Flüchtlinge sind nach dem Krieg in der Mehrzahl nur widerwillig aufgenommen worden und wurden vielfach angefeindet. Aber die schicksalhafte Verbindung eines gemeinsam verantworteten Krieges und das gemeinsame ethnische Band hat die damaligen Zustände aber doch ohne große gewalttätige Auseinandersetzungen ertragen lassen.

Wenn ich mir aber nun vorstelle, ich sollte in meinem Haus 2 Zimmer an eine afghanische Familie mit 2 Kindern abtreten, so sind bei mir die baulichen Voraussetzungen gar nicht gegeben, um 2 Familien in erträglicher Form voneinander zu trennen. Ich habe keine geräumige Waschküche, wo 2 Familien kochen und waschen können. Ich habe auch nur eine Toilette mit Bad, die noch dazu im Haus integriert ist. Also auch hier kann man sich nicht aus dem Weg gehen. Hier sind die Grundstücke klein und es wurde alles nur für die Bewohnung mit einer Familie geplant. Nur wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann gibt es eben 2 - 3 überzählige Zimmer.

Und so sieht es fast überall in ganz Deutschland aus, wenn gesagt wird, wir haben viel leer stehenden Wohnraum, den man aktivieren kann. Ja, das mag sein, diese Wohnflächen sind aber nicht für das Bewohnen mit mehreren Familien ausgelegt.

Nach dem Krieg erfolgte die Zwangseinweisung mehr oder weniger im ländlichen Raum. Schon allein die außen liegenden Toiletten, die nicht im Haus gelegenen Waschküchen und die größeren Grundstücke, auf denen sich die Kinder verlaufen konnten, machte das Zusammenleben zweier fremder Familien einigermaßen erträglich. Eine gewisse Intimsphäre bei der Notdurft, dem Kochen und Waschen war minimal gegeben.

Diese Voraussetzungen sind aber doch heutzutage in den ganzen Einfamilienhäusern nicht mehr gegeben. In diesen beengten Verhältnissen wird ein Zusammenleben mit einer kulturfremden Familie doch zur Hölle. Schon in WG's gibt es genügend Knatsch, weil die Vorstellungen von Sauberkeit und Hygiene unterschiedlich sind.

Weiterhin haben die Flüchtlinge nach dem Krieg sofort gearbeitet. D.h. die Frauen und Männer mussten mit aufs Feld, in die Werkstatt oder Fabrik und sind abends todmüde ins Bett gefallen.

Ein Araber oder Ukrainer geht aber doch hier gar nicht arbeiten. Schon sein Lebensrhythmus ist doch mit dem meinen gar nicht kompatibel. Da wird doch das Leben im eigenen Haus zur Hölle.

Und genau das wird doch dann viele Menschen zu Verzweiflungstaten bringen. Entweder zünden sie ihr eigenes Haus an, sie bringen die Beamten um, die die Zwangseinweisung anordnen oder bringen jeden um, der sich dem Haus nähert. Denn in einer solchen Situation sehen viele, dass das eigene Leben nichts mehr wert ist und fürchten auch keinen Mord und sonstige Straftaten mehr, weil sie sich nach Verüben der Straftat selbst richten werden.

Ich habe ja letztens das Auswandern als Verrat an den Ahnen bezeichnet. Vielleicht habe ich da doch vorschnell geurteilt. Wenn denn die Mehrheit meiner Landsleute sowas wie Zwangseinweisungen von fremden Leuten zulassen würde und nicht gegen eine Regierung, die sowas beschließt, aufbegehrt, dann würde auch ich heute meine Koffer packen und aus dem Lande verschwinden. Denn dann wäre das Band zwischen mir und meinen Landsleuten endgültig zerschnitten. Wenn man das eigene Zuhause nicht mehr sein eigen nennen kann, dann hat auch jeglicher Patriotismus seine Grundlage verloren.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Patriotismus ist ein relativ neues Narrativ.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 06.11.2022, 11:10 vor 1205 Tagen @ Plancius 7206 Views

Ich habe ja letztens das Auswandern als Verrat an den Ahnen bezeichnet. Vielleicht habe ich da doch vorschnell geurteilt. Wenn denn die Mehrheit meiner Landsleute sowas wie Zwangseinweisungen von fremden Leuten zulassen würde und nicht gegen eine Regierung, die sowas beschließt, aufbegehrt, dann würde auch ich heute meine Koffer packen und aus dem Lande verschwinden. Denn dann wäre das Band zwischen mir und meinen Landsleuten endgültig zerschnitten. Wenn man das eigene Zuhause nicht mehr sein eigen nennen kann, dann hat auch jeglicher Patriotismus seine Grundlage verloren.

Es gibt ihn in heutiger Form erst seit 250 Jahren. Davor gab es Lehenstreue und die Solidarität in der Familie, Sippe und Stammm. Letztere sind als Struktur praktisch zerschlagen, was den heutigen Verirrungen erst Raum gibt.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Ooch nö. Patriotismus war in der römischen Republik vor 2.500 Jahren bereits ganz wichtig. Verschwand während der Kaiserzeit und der allgemeinen röm. Staatsbürgerschaft.

Mephistopheles, Sonntag, 06.11.2022, 12:27 vor 1205 Tagen @ FOX-NEWS 6635 Views

Es gibt ihn in heutiger Form erst seit 250 Jahren.

Seit dem 30-jährigen Krieg als hier französische und schwedische Soldateska wütete und Frankreich sich Elsaß-Lothringen einverleibte und französische Truppen die Pfalz verwüsteten.

Davor gab es Lehenstreue

verschwand etwa vor 800 Jahren, als die Erblichkeit von Lehen aufkam.

und die Solidarität in der Familie, Sippe und Stammm. Letztere sind als Struktur praktisch zerschlagen, was den heutigen Verirrungen erst Raum gibt.

Mit der Familie, der Sippe und dem Stammist man nicht solidarisch, sondern gehört entweder dazu oder nicht.


Grüße

Es ist einfach grauenhaft, wie du wieder alles verfoxwurschtelst. [[trost]] [[nono]] [[wut]]

Gruß Mephistopheles

Unser Meph-Head mal wieder!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 07.11.2022, 18:58 vor 1203 Tagen @ Mephistopheles 4723 Views

[[euklid]]

Es gibt ihn in heutiger Form erst seit 250 Jahren.


Seit dem 30-jährigen Krieg als hier französische und schwedische Soldateska wütete und Frankreich sich Elsaß-Lothringen einverleibte und französische Truppen die Pfalz verwüsteten.

Keiner von denen wurde durch Vaterlandsliebe motiviert. Du hast ausserdem Wallenstein und die anderen Jungs vergessen, die nur der Kohle wegen da mitmachten.

[[euklid]]

Davor gab es Lehenstreue


verschwand etwa vor 800 Jahren, als die Erblichkeit von Lehen aufkam.

Ja und?

und die Solidarität in der Familie, Sippe und Stammm. Letztere sind als Struktur praktisch zerschlagen, was den heutigen Verirrungen erst Raum gibt.


Mit der Familie, der Sippe und dem Stammist man nicht solidarisch, sondern gehört entweder dazu oder nicht.

Wer nicht mitmacht, wird ausgestoßen (ev. sogar vogelfrei). Es war sicher kein angenehmes Leben, wenn man alles selbst regeln und verteidigen musste.

Es ist einfach grauenhaft, wie du wieder alles verfoxwurschtelst. [[trost]] [[nono]] [[wut]]

Das liegt an deinem verpeilten Visier.

[[euklid]]

Grüße

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Afuera!

Always look the bright side of life - Nicht verzweifeln, sondern die Situation nutzen

Ankawor @, Sonntag, 06.11.2022, 14:46 vor 1204 Tagen @ Plancius 7672 Views

Ich habe ja letztens das Auswandern als Verrat an den Ahnen bezeichnet. Vielleicht habe ich da doch vorschnell geurteilt. Wenn denn die Mehrheit meiner Landsleute sowas wie Zwangseinweisungen von fremden Leuten zulassen würde und nicht gegen eine Regierung, die sowas beschließt, aufbegehrt, dann würde auch ich heute meine Koffer packen und aus dem Lande verschwinden. Denn dann wäre das Band zwischen mir und meinen Landsleuten endgültig zerschnitten. Wenn man das eigene Zuhause nicht mehr sein eigen nennen kann, dann hat auch jeglicher Patriotismus seine Grundlage verloren.

Hallo Plancius,

wie schon mal erwähnt, kann man sich auch entscheiden, den Untergang aus der Ferne zu verfolgen und danach zum Wiederaufbau zurückzukehren.

Wer zum Beispiel ein altes Bauernhaus mit 300 qm Wohnfläche hat, kann sich doch mit Freude 15 Personen vom Staat einquartieren lassen, sogar noch seine eigenen Zimmer anbieten, und sich aus dem Staube machen. Wenn sich der Staat dafür mit einer bescheidenen Entschädigung von 400 Euro pro Person pro Monat erkenntlich zeigt, kann er an schönen Orten das Leben genießen und der Dinge harren.

Vielleicht führt der Staat in seiner Großzügigkeit auch noch ein paar Modernisierungen an dem Haus durch. Siehe Überschrift: Immer die positive Seite sehen.

Geht zwar nicht für jeden, aber für manche bestimmt.

MFG
Ankawor

PS: Ich kenne Leute, die sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs finanziell saniert haben, indem sie Mitgefühl zeigten und für die Neubürger ihre Scheunen usw. opferten und ausbauten, obwohl ich nicht weiß, ob sich der Staat dafür erkenntlich gezeigt hat.

Wenn du in diesem Forun mitschreibst

Mephistopheles, Sonntag, 06.11.2022, 17:03 vor 1204 Tagen @ Ankawor 7087 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 06.11.2022, 17:36

Hallo Plancius,

wie schon mal erwähnt, kann man sich auch entscheiden, den Untergang aus der Ferne zu verfolgen und danach zum Wiederaufbau zurückzukehren.

...dann weißt du doch sicher auch, wie man einen Businessplan erstellt.

Könntest du den mal hier einstellen, deinen Businessplan für den Wiederaufbau?
Nur für die ersten 3 Jahre; das genügt mal fürs erste.

Immerhin hatten alle diejenigen, die den Wiederaufbau unmittelbaar nach Kriegsende einleiteten, bereits einen fertigen Businessplan in der Tasche und waren nach 3 Jahren, zum Zeitpunktz der Währungsreform, in ihrer Branche bereits etabliert, während die anderen noch auf die Währungsreform warteten.

Businessplan für 3 Jahre, geht das? Ist das ein Angebot?

Gruß Mephistopheles

Online-Kommunikation und Ironie

Ankawor @, Montag, 07.11.2022, 10:37 vor 1204 Tagen @ Mephistopheles 5315 Views

Ich hatte leider angenommen, dass die Rede von einem Wiederaufbau nach dem Untergang Deutschlands von jedem als Ironie erkannt wird. Sowas werde ich demnächst kennzeichnen.

Ein Wiederaufbau des durch die grüne Untergangssekte und die schweigend zustimmende Mehrheit untergegangenen Deutschlands dürfte genauso unmöglich sein wie zum Beispiel ein Aufbau von Kalkutta (ganz ohne "Wieder").

Das Verlassen des untergehenden Deutschlands durch die Zugereisten, wie es heute jemand erwähnte, sehe ich nicht kommen, sondern die Hölle. Und ich kann jedem nur noch einmal empfehlen, in aller Ruhe einen meditativen Spaziergang durch ein Ghetto in einer deutschen Großstadt zu machen, sich alles einschließlich der Bewohner genau anzugucken und dann mal zu visualisieren, wie es dort aussähe, wenn es seit 2 Tagen weder Heizung noch Strom noch Wasser noch Klospülung noch Handy noch Supermarkt gegeben hat. Lasset alle Hoffnung fahren.

Ich ändere also meine Aussage zu:

... kann man sich auch entscheiden, den Untergang aus der Ferne zu verfolgen und nicht zurückzukehren.

Was dagegen spricht

CWA @, Sonntag, 06.11.2022, 11:50 vor 1205 Tagen @ DT 8341 Views

Zuwanderung und stark zurückgehender Neubau wegen hoher Energie- und Rohstoffpreise wird ein Preisrückgang stark dämpfen und nicht wirklich zulassen. Zudem wird das Zinsniveau immer deutlich unter der Inflationsrate liegen, weshalb das Geld vom Sparkonto weiter in Immobilien und Aktien fliessen lässt. Türkei ist ein wunderbares Beispiel: 80% Inflation und Zinsen von nur 25% lassen Immobilien- und Aktienpreise explodieren, sogar weit über die Währungsabwertung.
Nur eine echte Wirtschaftskrise wegen Energieknappheit, Krieg und Massenarbeitslosigkeit würden die Preise fallen lassen. Oder aufgrund von massiven Zinserhöhungen, was in Europa nicht passieren wird.

Was Florian Homm und Vartian meint ...

Arbeiter @, Sonntag, 06.11.2022, 20:58 vor 1204 Tagen @ CWA 7793 Views

"..5-20%, nach Analysen, fallen innerhalb kurzer Zeit als Arbeitskräfte weg.
Er meint aufgrund von Spritzschäden, (angeblich) Long Covid und psychologische Schäden durch die Folterpolitik."
(Homm)

Zur Erklärung:
D.h. kommen dann jede Menge Immos auf den Markt, die vielleicht die Poli-Lakaien aufkaufen lassen für Ihre U-kokainer-Zuwanderer. Wie lange die bereit sind daß zu machen und ob die Banken daß nicht mal erst für ein Klicker und ein Knopf von den insolventen Immobesitzer übernehmen, ist die Frage.

Die hohen Energie-Nebenkosten drücken übrigends auch die (Miet-)Preise, was Immos weniger verkäuflich macht. Ein Traum wer in diesen Zeit an seiner Immo klebt.

Dann kommen noch lokaler Preisverfall dazu - z.B. wenn BASF in Ludwigshafen Ihre Produktion herunterfährt. Und es gibt viele Firmen die Ihre Produktion herunterfährt.

Dazu kommt daß ich das Inflations-Nachgeplapper langsam nicht mehr hören kann.

Ich sehe eine (stark) deflatorische ZB Poltik besonders in der USA, aber auch weltweit, die noch gar nicht überall angekommen ist.

Das was hier viele als Inflation bezeichnen sind MANGELTEUERUNGEN aufrgund von Lieferketten, Energieversorgungsstörungen, böswilligen Steuerungsmaßnahmen, besonders in Europa/Deutschland, um die Europäer zu verarmen untenzuhalten und zu unterdrücken.

"B1) Steigende Preise/ Stück bei sinkender Absatzmenge und sinkendem Produkt (Umsatz) aus Preise/ Stück x sinkender Absatzmenge

B2) Steigende Preise/ Stück bei sinkender Absatzmenge und steigendem Produkt (Umsatz) aus Preise/ Stück x sinkender Absatzmenge

Tatsächlich liegt derzeit eine Mangelteuerung, also klar B) vor, die meist B1) Charakter hat, manchmal auch, unter steter Kategorisierung als immer noch deflatorische Mangelteuerung, den Status B2) annimmt."
(Vatian)

Den Artikel empfehle ich dazu besonders:
https://www.goldseiten.de/artikel/556092--Crashpause.html

Gruß Arbeiter

Wenn die BASF in Ludwigshafen dicht machen muß, (mT)

DT @, Sonntag, 06.11.2022, 21:36 vor 1204 Tagen @ Arbeiter 7482 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 06.11.2022, 22:10

dann werden die wütenden Bürger hoffentlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und vor den Kadi zerren.

Und dann wird es in diesem Paradies hier jede Menge wunderschöne günstige Immobilien geben. Die Gegend war vor 2000 Jahren schon von den Römern begehrt, war eines der wichtigsten Gaue unter den Franken, den Nachfolgern, Saliern etc., und ist bis heute in Deutschland einzigartig. Wenns genug regnet dann ist das der Garten Eden, Hasso kanns bezeugen.

https://www.youtube.com/watch?v=Mnfiy2mWqYU

Hier kann man tatsächlich noch von seiner Scholle leben, das ist was anderes als auf den klimatisch ungünstigeren Gegenden Deutschlands. Und Edelkastanien gibt's gleich wälderweise.

https://youtu.be/qTBFuESG_Yc

Und Holz gibt's dazu zum Heizen, aus dem nahen Pälzerwald, wenn der Ami uns mal wieder die Leitung sprengt und keine Frackinggas-Schiffe mehr schickt. Und mit einem Solardach hat man >2000h pro Jahr Solarstrom.

[image]

https://www.youtube.com/watch?v=k44gfeLYfMM&t=106s

Also bitte, lieber Preisverfall, möglichst schnell kommen!

Orte wie Battenberg, Mußbach, Gimmeldingen, St. Martin sind weitaus besser als die Dreckslöcher in Hamburg-Eimsbüttel, wo die linksversifften Propagandaxxxxx in ihren Hasenkästen sitzen.

PS: In HD anschauen (1080 oder 1440 px)!

[image]

PPS: Und für unsere Zigarren müssen wir nicht nach Kuba:
https://www.youtube.com/watch?v=hIggXg_u9u0

Weimar lässt grüßen

CWA @, Sonntag, 06.11.2022, 23:09 vor 1204 Tagen @ Arbeiter 6710 Views

der Wegfall von Arbeiter führt auch zu weniger Neubauten. Hinzu kommen energetisch bedingte Umbaumassnahmen bei Kauf, die die Anschaffungssumme hochtreibt und die Nachfrage deutlich reduziert.

Deflation kann es nur geben, wenn die Zinsen massiv angehoben werden. Dass kann und wird sich Europa nicht leisten. Positive Realzinsen gibt es aktuell nur in wenigen Ländern, wie in Brasilien, Mexiko, Saudi Arabien. Indonesien und Südafrika sind nicht weit entfernt. Hier könnte man Währungsanleihen kaufen mit >10% Rendite.

Die USA werden die Zinsen auch nicht auf 8% erhöhen.
Das neue Inflationsziel der ZBs wird von 2% auf 4% erhöht, was eine Dauerinflation bedeutet. Auch bedingt durch dauerhaft hohe Energiepreise, da seit Jahren nicht in Anlagen investiert und angeblich klimaschädliche Anlagen nicht mehr finanziert werden.
Es gibt eine Hochinflation in Ländern, die einen hohen negativen Realzins aufweisen
Das sind westliche Länder, insb. Europa.
Es wird eine Lohn-Preis-Spirale geben. Jeder bekommt Unterstützung.
Weimar lässt grüssen.
Als Europäer muss man das Geld in harte Assets investieren.
Mit oder ohne Corona-bedingte Impfschäden.

Nur das Immos eben Soft Assets sein werden ...

Arbeiter @, Montag, 07.11.2022, 00:42 vor 1204 Tagen @ CWA 6479 Views

Aber wir erlben es bald und ich freue mich von Herzen wenn ich mich irre.

Geht mir genauso. Bin aktuell noch Mieter und auf der Suche.

CWA @, Montag, 07.11.2022, 18:48 vor 1203 Tagen @ Arbeiter 5236 Views

So schlimm wird es nicht kommen ...

unasses @, Sonntag, 06.11.2022, 17:05 vor 1204 Tagen @ DT 7794 Views

...ausser vielleicht in der Pampa. Dafür sind die Inflation und die Mieten zu hoch.

Aber: Ein Zinshaus würde ich aktuell nicht kaufen und wenn ich eins hätte, auch nicht verkaufen.

Die selbstgenutzte Immobilie macht Sinn, sofern sie vor 02-22 zu gutem Zins angeschafft wurde.

Hier in Berlin sehe ich kaum bzw. nur kleinere Preisnachlässe für EFH und auch bei Zinshäusern. Aber in der Pampa wirds kritischer, denke ich.

Ich fühl mich jedenfalls wihl im EFH, vorallem bei den steigenden Bau- und Rohstoffpreisen. Der Bodenrichtwert klettert hier in Berlin auch immer weiter.

Hier die "Degrowth" Zukunft, die die Zeugen Morgenthaus (die Grünen Khmer) als Ami-Marionetten bei uns installieren sollen: (mV)

DT @, Sonntag, 06.11.2022, 19:21 vor 1204 Tagen @ unasses 7726 Views

https://www.youtube.com/watch?v=0JFBmM7sxCg

Da bin ich mal gespannt, wie das kleine Plapperlenchen und ihre Potsdamer Klientel so leben will ohne ihren Latte Macchiato im "süßen kleinen Cafe um die Ecke".

Ein paar hier im Gelben leben ja schon so ähnlich oder nicht so weit weg davon, zT im Hessischen Bergland oder in der Zone.
War da nicht auch unser Albatros in Lothringen?

Wer hat dem Waldschrat im Video das Wohnen im Außenbereich erlaubt?

Hannes, Sonntag, 06.11.2022, 20:47 vor 1204 Tagen @ DT 6809 Views

https://www.youtube.com/watch?v=0JFBmM7sxCg

Da bin ich mal gespannt, wie das kleine Plapperlenchen und ihre Potsdamer Klientel so leben will ohne ihren Latte Macchiato im "süßen kleinen Cafe um die Ecke".

Ein paar hier im Gelben leben ja schon so ähnlich oder nicht so weit weg davon, zT im Hessischen Bergland oder in der Zone.
War da nicht auch unser Albatros in Lothringen?

Danke für das Video. Zeitgenossen gibts ... Ich meine auch die bekannte Dame in leitender Funktion bei der TAZ (WIrtschaftspolitik!?), deren Vortrags-Video ich nochmal empfehle, Auszug meine stichpunktartigen Inhaltswidergabe der Rede dieser Dame:

"...
- beschwört Zwang zur Deckelung des Menschheitswachstums, ohne die Neger, Inder ... zu erwähnen
- behauptet, dass die Menschen nicht für ihre Bedürfnisse konsumieren, sondern wegen des Kapitals
- somit könne dieser überflüssige Konsum auch "schrumpfen" zugunsten "grünen Wachstums"
- gesamte Wirtschaft muss auf Nur-Strom-Energie umgestellt werden, weil technisch nur EltEnergie grün zu erzeugen möglich wäre
- etwa 93% der jetzigen Kann-Weg-Rest-Energieerzeugung (die angeblich unökologische) müsse in den nächsten 15 Jahren abgeschafft werden, durch "grünes Schrumpfen", Klimaneutralität 100% das Ziel
- das mit dem 93 bis 95% Schrumpfen würde erreicht durch Abschaffung des derzeitigen Kapitalismus
- ganz klar: dann ist es mit dem Fliegen vorbei, absolut, meint sie
- auch das eAuto ist nur der Übergang hin zum absoluten Ende des privaten Autos, meint sie
- die öko-Energie wird nicht reichen für alle diese derzeitigen Industrieen (Luftfahrt, Mobile nennt sie)
- "man kann ja auch Bus fahren ... stellt sich die Frage, was aus BaWü werden soll" (Gelächter im Auditorium, "viele Arbeitsplätze die dranhängen" hatte sie thematisiert, sie grinst immer charmant: "ja ich bin froh dass sie lachen")
..."

Man könnte denken, unsere Elliten sind verrückt geworden.
[[ironie]]

Ganz im Ernst: Wie kriegt der Typ es hin, dass er seinen Festnetzanschluss behält, obwohl seine Behausung nicht die Wärmedämmvoschriften usw. erfüllt?

Erinnere schwach einen Fall hier, als eine Familie nach jahrzehntelangem Wohnen im außenbereich von Amts wegen herausgeklagt und die Wohnanlage zurückgebaut wurde, von wesentlich besserer Qualität als das im Video.

Er wird für seine Piesel-Quelle im Wald bewundert? So rein und natürlich [[wut]] Ich fand mal im Bauaktenarchiv Magdeburgs einen Vorgang, Nachbargrundstück betreffend, da wohnte eine Familie mit Kindern und den Hühnern in einer Bretterbude, einziges festes Bauwerk ware die "gemauerte Kochgrude" so der Reichs-Beamte. Das setzte dann eine oder zwei Reichsmark Strafe, weil sie keinen Hygienenachweis für das "Wasser aus dem Brunnen von Nachbars" Garten hatten was sie alle soffen, einschl. Hühnern.
Auf der Rückseite eines Quittungsdrucks dann mit Bleistift, denke 1948, jedenfalls kurz nach dem Krieg, lauter Ausgebombte dort, die nächste Kontrolle, nochmal Strafzahlung aus demselben Grund. War ja nie ein Wohngebiet, wegen des Wassers (Qualmwasser, Ziegenwiese).

Ich schrieb hier mal von der Russlanddeutschen, die empört war ("alles Faschisten"), weil sie im Schrebergarten (schön billiges Land, warum wohl?) sich ein Eigenheim bauten und der Maurer umgehend gestoppt wurde, weil das in Deutschland so garnicht ginge (sie darauf zu mir "alles Faschisten" hier in Deutschland).

Also, nochmal, wie stellt man das an, sich im Wald ein Haus zu bauen und von den Behörden da drin geduldet zu werden? Mit einer Deckenhöhe unter 2,4 m? Als Obdachloser, ohne ladefähige Anschrift?

H.

Mich hat es gewundert, dass der ein Telefon hat. Vielleicht werden die Behörden durch das Video nun auf ihn aufmerksam und die 2,40 m Deckenhöhe :-) oT

Olivia @, Montag, 07.11.2022, 16:30 vor 1203 Tagen @ Hannes 4748 Views

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For entertainment purposes only.

Die "Degrowth" Kleidung

Rheingold, Sonntag, 06.11.2022, 21:33 vor 1204 Tagen @ DT 6670 Views

Anfang der 80er lebte ich in Westberlin. Damals gab es viele Second-Hand-Klamotten-Läden.

Ich war Anfang 20 und trug diese Klamotten auf. Warum trug ich sie auf?

Die Frauen in meiner Alterskohorte in Westberlin waren emanzipatorisch, taten auf lesbisch und gefielen sich in Männerfeindlichkeit.

Aids gab es noch nicht als Aids, sondern wurde medial als Schwulenkrankheit (also als Krankheit der Männer) kommuniziert.

Schnitt: Party. Ich Anfang 20 der einzige Mann, um mich herum Frauenkämpfer. Mir wurde erklärt, dass ein Penis lediglich eine gewucherte Vagina wäre. Dass dieser "Schwulenkrebs" (Aids war noch nicht erfunden) hoffentlich die Männer endgültig wegräumen würde. Sollen sie endlich sterben, dann gibt es weder Kolonialismus, noch Totalitarismus, noch Sklaverei. Macht den Frauen!

Wenn ich in dieser Zeit einer Frau die Tür aufhielt, hatte ich sofort eine stundenlange Diskussion über das fürchterliche Patriarchat und mein unterdrückerisches Benehmen. So war seinerzeit die gesellschaftliche Stimmung (gut, ich war im Szeneviertel SO36)

Ich hab mich in meiner Not betont konservativ gekleidet. Was gab es Second-Hand für tolle Sachen. Original Kalbsleder-Schuhe im Charly-Chaplin-Style original aus den 30er Jahren, echte Gamaschen, Oberhemden aus festem Leinen, die vier mal gekrempelt werden mußten für die Manschetten und bis zu den Knien reichten, Pfeffer-und-Salz-Mäntel, die "Formtreu" hießen.

Ich hatte mich also für feministische Attacken gewappnet. Ich trug sogar Hut. Warum trug ich Hut? Um ihn dann zu ziehen, wenn ich einer Frau begegnete, um dem weiblichen Geschlecht meine Aufwartung und meinen Respekt als Mann zu zollen. Leichter konnte ich keinen Haß auf mich ziehen.

Wenn ich dann zurechtgewiesen wurde, dass ich mit dem Aufhalten einer Tür in Wahrheit nur Dominanz und Vergewaltigung der Frauen rechtfertigen wolle, da hatte ich bereits höflich meinen für sie gezogenen Hut in der Hand, nahm ihre Klagen auf: Ich sagte ihr, dass ihre Kritik, da sie von so entzückenden Lippen geäußert werden, mich als Mann sofort argumentativ entwaffnen würden.

RE: "Das Navi zeigt lang schon keine Strasse mehr ..."

Albatros @, Lothringen, Sonntag, 06.11.2022, 23:14 vor 1204 Tagen @ DT 7017 Views

Das könnte auch bei mir sein. Ja, mich gibt es noch und je mehr sich die Lage zuspitzt, desto weiter lehne ich mich zurück.
Der Unterschied zu diesem Waldschrat in dem von dir verlinkten Video ist, dass ich nicht vom Samenverkauf leben muss, meine Fallhöhe aber ebenso niedrig ist. Herr Sonnemann ist auch 4 Jahre früher "ausgestiegen" als ich, und er hat vermutlich Schornizwang ...

Ein kurzer Überflug? (2min30sec)

Mit einem Gruss
vom

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Albatros

Gefällt mir!

Arbeiter @, Montag, 07.11.2022, 00:39 vor 1204 Tagen @ Albatros 6212 Views

Das ist eine Immo, die sich zu halten auf jeden Fall lohnt.

Gratuliere!

Arbeiter

Das ist Aussteiger Friedmund aus dem Hunsrück, hier ist Aussteiger Gottlieb aus dem Wiehengebirge - ZDF Doku vor 9 Jahren (mV)

BerndBorchert @, Dienstag, 08.11.2022, 12:01 vor 1203 Tagen @ DT 4301 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Dienstag, 08.11.2022, 12:06

Er tanzt auf Osnabrücker Salsa- und Tango-Abenden mit Holzschuhen
https://www.youtube.com/watch?v=z2fb0miMBsY

Forums-relevant: Er ist auch Geldverweigerer, d.h. er kommt ganz ohne Geld aus - nach eigenen Angaben vor einigen Jahren.

Wenn die Teuerung (Supermarkt, Wohnnebenkosten, ...) sich als Geldentwertung entpuppt (Kriterium: alles inkl. Löhne, Renten, Mieten, ... steigt 2-stellig), dann bleiben die Immopreise hoch. owt

BerndBorchert @, Sonntag, 06.11.2022, 21:08 vor 1204 Tagen @ DT 6079 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 06.11.2022, 21:15

Ich hab gerade gehört, dass die IG Metall 8% verlangt. Im Vergleich zu >20% Preissteigerung im Supermarkt+Tankstelle wenig, im Vergleich zu 2% Zinsen viel. Teuerung oder Wertverlust des Geldes? owT

BerndBorchert @, Montag, 07.11.2022, 09:53 vor 1204 Tagen @ BerndBorchert 5220 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 07.11.2022, 10:12

IG Chemie IGBCE 6.5% plus 3000 EUR netto

DT @, Montag, 07.11.2022, 10:51 vor 1204 Tagen @ BerndBorchert 5664 Views

https://igbce.de/igbce/-mission-erfuellt--213170

Deine IGBCE-Tarifkommission hat in außergewöhnlich harten und
kräftezehrenden Verhandlungen einen Tarifabschluss für Dich in der dritten
Verhandlung der Tarifrunde Chemie 2022 erzielt.

» Entgelterhöhung
1. Die Entgelte für Arbeitnehmer*innen und Vergütungen der Auszubildenden
werden um insgesamt 6,5 Prozent in zwei Stufen erhöht. Sie steigen um
3,25 Prozent zum 1. Januar 2023 und um 3,25 Prozent zum 1. Januar 2024.
2. In Betrieben mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten können die Erhöhungen
um bis zu drei Monate verschoben werden.

» Tarifliches Inflationsgeld
Arbeitnehmer*innen und Auszubildende erhalten zwei steuer- und
beitragsfreie Einmalzahlungen (tarifliches Inflationsgeld), die spätestens am
31. Januar der Jahre 2023 und 2024 auszuzahlen sind:

1. Arbeitnehmer*innen erhalten zwei Zahlungen in Höhe von jeweils
1.500 Euro. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Zahlungen anteilig (mindestens
jedoch jeweils 500 Euro).

2. Auszubildende erhalten zwei Zahlungen in Höhe von jeweils 500 Euro.
» Stärkung der beiderseitigen Tarifbindung

Die Tarifvertragsparteien haben sich geeinigt, bis zur nächsten Verhandlung
tarifliche Regelungen zur Stärkung der Tarifbindung zu entwickeln.
Der Gesamteffekt beträgt netto bis zu 16 Prozent. Die
Laufzeit beträgt 20 Monate bis zum 30. Juni 2024.


Diese Einmalzahlungen sind vergiftete Köder, da sie zwar als "Tarifergebnis" dargestellt werden, aber in Zukunft nicht beim Sockelbetrag draufgerechnet sind.
Und die "6.5% in zwei Stufen" ist ebenso vergiftet, denn es sind in Wirklichkeit 3.25% p.a.

Die IG Metall fordert 8% für EIN Jahr, und die Inflation ist eher >10% bis zu 20% pro Jahr!
Verdi/ÖTV fordern 10.5% für EIN Jahr:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/oeffentlicher-dienst-lohn-101.html

Der Trick ist, die Abschlüsse stets auf 2 Jahre zu machen, dann sieht eine Vereinbarung besser aus, zB "6.5% hurra", in wirklichkeit sinds aber nur 3.25%, aber die Inflation schlägt jährlich zu...

Der nominale Nettoeffekt liegt eher bei ca 7-8%, real macht dies aber den Kuchen nicht grösser

Miesepeter @, Montag, 07.11.2022, 11:42 vor 1204 Tagen @ DT 5233 Views

Arbeitnehmer*innen und Vergütungen der Auszubildenden
werden um insgesamt 6,5 Prozent in zwei Stufen erhöht. Sie steigen um
3,25 Prozent zum 1. Januar 2023 und um 3,25 Prozent zum 1. Januar 2024.
2. In Betrieben mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten können die Erhöhungen
um bis zu drei Monate verschoben werden.

» Tarifliches Inflationsgeld
Arbeitnehmer*innen und Auszubildende erhalten zwei steuer- und
beitragsfreie Einmalzahlungen (tarifliches Inflationsgeld), die spätestens am
31. Januar der Jahre 2023 und 2024 auszuzahlen sind:

Bei Nettolöhnen von gemittelt 30-40.000 Euro kommt die zweimalige Einmalzahlung jeweils einer Erhöhung von 4-5% aus, macht also gesamt 7 - 8,35%.


Diese Einmalzahlungen sind vergiftete Köder, da sie zwar als "Tarifergebnis" dargestellt werden, aber in Zukunft nicht beim Sockelbetrag draufgerechnet sind.
Und die "6.5% in zwei Stufen" ist ebenso vergiftet, denn es sind in Wirklichkeit 3.25% p.a.

Viele Unternehmen belasten ihren Kunden derzeit ebenfalls ähnliche separat ermittelte Energiekostenausfschläge mit der Aussicht, diese im Falle einer (unwahrscheinlichen) zukünftigen Energiekostensenkung wieder auslaufen zu lassen.

Warum sollten die Arbeitnehmer das nicht auch so aktzeptieren. Es ist sachgerecht, eine Rücknahme wird vermutlich nicht erfolgen, und es ist viel leichter zu verhandeln als eine bedingungslose massive sofortige Erhöhung.

Der Trick ist, die Abschlüsse stets auf 2 Jahre zu machen, dann sieht eine Vereinbarung besser aus, zB "6.5% hurra", in wirklichkeit sinds aber nur 3.25%, aber die Inflation schlägt jährlich zu...

Tatsächlich sind es also im ersten Jahr 7-8,35%, im zweiten Jahr fällt die Rate etwas geringer aus.

Da die Teuerung durch Angebotsverknappung bedingt ist, ergibt sich ohnehin kein realer Kaufkrafteffekt aus der Lohnerhöhung, da bei gleichbleibendem Angebot und erhöhter Nachfrage zwangsläufig die Preise um die Steigerung der (monetär erwirkten) Nachfrage anziehen, bzw bei sinkendem Angebot entsprechend um diesen Faktor zusätzlich steigen. Bei einem Nullabschluss wäre die Preissteigerung entsprechend geringer ausgefallen.

Das Ganze ist also reine Zahlenschubserei für die Werktätigen, deren reale Kaufkraft nicht steigen kann, solange das Angebot nicht erhöht wird. Wenn der Kuchen kleiner wird, wird schlussendlich fast jeder weniger auf dem Teller haben - egal was auf dem Konto passiert.

Wo allerdings ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus im Übrigen die grösste Wirkung zeigt, ist in der relativen Entwertung von Altbeständen an Guthaben & Schulden, die beide durch um die Teuerung abgewertet werden. Die können nicht die Vertragskonditionen auf ein neues Zinsniveau von 7-8,35% p.a. umlegen.

Gruss,
mp

Auf 7-8% wird's wohl hinauslaufen. Für die Arbeitnehmer als Teuerungsausgleich zu wenig, für die Arbeitgeber ein weiterer kräftiger Produktionskostentreiber. owT

BerndBorchert @, Montag, 07.11.2022, 13:21 vor 1203 Tagen @ Miesepeter 4777 Views

In der Masse wird es kaum reale Lohnerhöhungen geben.

Durran @, Montag, 07.11.2022, 12:57 vor 1203 Tagen @ DT 5224 Views

In kleinen und mittleren Unternehmen wird es keine Lohnerhöhungen geben.
Mein Arbeitgeber lässt alle Forderungen nach mehr Lohn abprallen.

Preise erhöht, Energiezuschlag erhoben und jetzt gehen die Kündigungen los. Viele Fachkräfte im Betrieb. Jetzt geht das Hauen und Stechen um die guten Leute los. Wer nicht mehr bezahlt bleibt auf der Strecke.

Und 10 Prozent mehr Lohn sind beim Niedriglöhner natürlich viel weniger als beim gut Verdienenden.
Trotzdem. Bei 4000 Brutto sind 8 Prozent auch nur 320 Euro Brutto. Davon bleiben vielleicht 180 Euro mehr Lohn im Monat übrig. Das hat gar keine Wirkung. Außer für den Staat, dessen Einnahmen sich eben überproportional erhöhen.

Wir sind noch lange nicht am Endpunkt der Preiserhöhungsspirale. Oder halt der Inflationsspirale.
Lebensmittel, Kraftstoffe, Strom, Heizkosten, Zinserhöhungen, all dies wird zu einem Wohlstandsverlust des Mittelstandes führen.

Und noch etwas. die Motivation der Mitarbeiter ist auf dem Nullpunkt. Dafür kann der Arbeitgeber nichts. Aber wenn dein Gehalt eben eine Woche vor der nächsten Gehaltszahlung alle ist, der Urlaub gestrichen wird und viele nur sich nur noch Dosenfutter am Monatsende leisten können, dann wird es schwierig. Die Stimmung dürfte ja bei vielen schon am Montag Morgen zerstört sein wenn sie ihr Auto für 200 Euro volltanken müssen. Und wenn die Mutti abends heimkommt mit einem 100 Euro Wocheneinkauf der nur noch 4 Tage reicht.

Ich heize mit Heizöl, ich brauche auch kein 49 Euro Ticket, weil halt auf dem Land kaum ein Bus fährt. viele Linien werden gerade eingestellt. Wegen Fahrermangel. Und die U-Bahn hält halt auch nicht vor meiner Gartentür.

Soll ich mich denn nach einem harten Arbeitstag dann mit einem Wintermantel ins Wohnzimmer setzen und mit die Tagesschau mit ihren Jubelmeldungen reinziehen.

862,25 Euro läßt mir der Staat monatlich als Steuerfreibetrag. Alles andere muss versteuert werden.
Warum wird der Steuerfreibetrag nicht einfach auf 3000 Euro erhöht. Das würde entlasten. Jeden der Leistung bringt. Aber nein. Selbst von Einkommen wie auch Renten im Armutsbereich will der Staat noch abzocken.

Der Abschied von der Wohlstandsgesellschaft fällt schwer

Miesepeter @, Montag, 07.11.2022, 13:19 vor 1203 Tagen @ Durran 5613 Views

862,25 Euro läßt mir der Staat monatlich als Steuerfreibetrag. Alles andere muss versteuert werden.
Warum wird der Steuerfreibetrag nicht einfach auf 3000 Euro erhöht. Das würde entlasten. Jeden der Leistung bringt.

Nein, auch das würde nicht entlasten. Es würde nur die Nachfrage erhöhen, und solange das Angebot stagniert oder gar sinkt, kann, egal wie man es dreht und wendet, die reale Kaufkraft nicht steigen.

Die Entlastung kann allein über eine Steigerung des Angebots erfolgen, also reales Wirtschaftswachstum.

Genau das ist aber im Hinblick auf das Ökosystem und die laufende weltwirtschaftliche Neuordnung politisch weder gewollt, noch im gegenwärtigen Zustand des Westens hier nachhaltig realisierbar.

Somit kann dann nicht nur eine baldige Entlastung mittels Spielerei an monetären Faktoren, sondern überhaupt die Vorstellung von Verteilungsgewinnen in einer weiterhin wachsenden Wohlstandsgesellschaft erstmal ad acta gelegt werden.

Je eher man sich von den Träumen einer Wiederkehr des Vergangenen verabschiedet, desto besser kann man seine Kräfte darauf konzentrieren, seinen Platz in der zukünftigen Welt der Einschränkung zu finden.

Da muss noch viel Trauerarbeit geleistet werden.

Gruss,
mp

Dass Mangel der Grund für die Teuerungen ist, das denkt Lieschen Müller. In Wirklichkeit könnte es Geldentwertung sein, d.h. das Geld verliert an Wert gegenüber allem anderen

BerndBorchert @, Montag, 07.11.2022, 14:50 vor 1203 Tagen @ Arbeiter 5178 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 07.11.2022, 15:17

Und der Grund dafür könnte sein: die Offenmarktaufkäufe von Euroland-Anleihen durch die EZB. Das war ihr bis 2008 verboten. Die akkumulierten Bestände der gekauften (nicht die mit Rückkaufvertrag/Repo - die sind unkritisch) Euroland-Anleihen machen inzwischen mehr als die Hälfte des Bilanzsumme der EZB aus.

Die Offenmarktaufkäufe von eigenen Anleihen *verwässern* sozusagen den Wert des herausgegebenen Geldes, vor allem, wenn es sich rumspricht, dass es sich zumeist um Stützungskäufe handelt, z.B. für die Italien-Anleihen.

Bernd Borchert

Die US FED ist nicht besser, und die CH und GB Notenbanken tun es auch seit 2008.

"Warum wird der Steuerfreibetrag nicht einfach auf 3000 Euro erhöht. Das würde entlasten. Jeden der Leistung bringt." Genau darum gehts doch. (mT)

DT @, Montag, 07.11.2022, 14:33 vor 1203 Tagen @ Durran 5266 Views

Du bist Besatzer und möchtest Deinen Kriegsgegner, der verloren hat, schön lange und ordentlich ausquetschen.

Da kannst Du es so machen wie die Franzosen. Versailles I unterzeichnen, fett mit Deinen Truppen im Ruhrgebiet, im Saarland und in der Pfalz einmarschieren, die Bergwerke und Stahlwerke besetzen und die Züge mit den Bodenschätzen direkt in Richtung Frankreich schicken. Und dann die Maginotlinie bauen. Und die ganzen Wälder abholzen und als Bauhölzer nach F schicken und als Stützhölzer für deren Kohlegruben.

3-4 Jahre später hast Du dann passiven Widerstand, Ruhrkrise, radikale Politiker, eine Notenbank, die sich rausinflationiert etc etc. Und 20 Jahre später den nächsten Weltkrieg.

Oder Du machst es wie die Amis und die Franzosen später. Du nennst es "Euro" und "Target II", und mit Deinen Pressexxxxx sagst Du "die Deutschen profitieren vom Euro am meisten".

Dann läßt Du Sunimex die Durchleitegebühren von NS 1 abgreifen, der "EU" gibts Du Dutzende Milliarden, in Target II summierst Du Billionen und und und.

Und dann, im Jahr 2022, drehst Du nochmal richtig kräftig an der Tributschraube und forderst Abnahme von Frackinggas, Durchleitegebühren von Polen, frz. Strom und und und.

Und mit den Pressehxn und den installierten Marionetten verkaufst Du das als "guten" Degrowth, CO2 Einsparung, Klimablablabla usw.

So geht Reparationen im 21. Jh!

Und da denkst Du
"Warum wird der Steuerfreibetrag nicht einfach auf 3000 Euro erhöht. Das würde entlasten. Jeden der Leistung bringt. Aber nein. Selbst von Einkommen wie auch Renten im Armutsbereich will der Staat noch abzocken."?

Ja genau. Der Staat MUSS uns abzocken. Denn die Besatzer fordern ihre Reparationen. Ich möchte gerne einmal das Zusatzprotokoll zu 2+4 sehen, daß der Kohl so schnell unterschrieben hat, damit in wenigen Wochen (!) Amis, Franzosen UND Engländer (die wollten unter Thatcher nicht zustimmen) so schnell der Wiedervereinigung zugestimmt haben.

10 Billionen, 100 Billionen? Bis wann? 2099?
Morgenthau? Deindustrialisierung? Demilitarisierung (siehe Guttenberg und unsere Bundeswehr)? Umvolkung?

Was steht da drin?

Sagt doch dem Volk endlich, was Sache ist!

Das Staat ist debitistisch ausschließlich am 'Steuertatbestand' Arbeit interessiert.

Ostfriese @, Montag, 07.11.2022, 17:39 vor 1203 Tagen @ Durran 5105 Views

Hallo Durran

Warum wird der Steuerfreibetrag nicht einfach auf 3000 Euro erhöht.

Im Rahmen seiner Herrschaft ist der Staat unverzichtbar nur an Untertanen interessiert: Ohne sie gibt es keine Herrschaft. Im Interesse der Herrschaft muss er Untertanen haben, behalten und mit Hilfe der Steuer (= Abgabe) Macht über sie ausüben. Der Staat ist an der reinen selbst Arbeit nicht interessiert, sondern an besteuerbare (= machterhaltende) Arbeit seiner Untergebenen.

Dottore: Deshalb wird das Arbeiten selbst bestraft, sobald es kein Arbeiten ist, das zu Abgaben führt ('Schwarzarbeit'). Das sind doch die letzten Zuckungen des völlig perversen staatlichen Zwangssystem.

Gruß - Ostfriese

Wer ist das, der STAAT ..?

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 08.11.2022, 12:24 vor 1203 Tagen @ Ostfriese 4200 Views

bearbeitet von Beo2, Dienstag, 08.11.2022, 12:29

Im Rahmen seiner Herrschaft ist der Staat unverzichtbar nur an Untertanen interessiert: Ohne sie gibt es keine Herrschaft.

Wer übt denn die Herrschaft in der BRD aus? Sind das nicht immer die gleichen politischen Parteien? Wie kommt es dazu?
Sind wir "Untertanen" der herrschenden politischen Parteien? (und derer verdeckten Klientel), die uns wirtschaftlich ausbeuten? Könnte ein anderes Herrschaftssystem im Staat der BRD installiert werden?

Im Interesse der Herrschaft muss er Untertanen haben, behalten und mit Hilfe der Steuer (= Abgabe) Macht über sie ausüben. Der Staat ist an der reinen selbst Arbeit nicht interessiert, sondern an besteuerbare (= machterhaltende) Arbeit seiner Untergebenen.

Wer ist das denn, der STAAT? Sind das nicht wir alle, die Bürger? .. und die von uns tolerierten oder gewollten staatlichen Organe und Behörden? Wer hält die "Schaltstellen" in dieser Gesellschaft besetzt?

Warum lassen wir uns die Herrschaft von politischen Parteien gefallen oder aufzwingen? Vielleicht weil die meisten Bürger dieses Landes zu dumm sind, die Herrschaft in der BRD selbst auszuüben .. etwa nach dem Vorbild der Schweiz, oder noch besser?

Bitte um Antworten.
Gruß, Beo2

Hier kann dir geholfen werden

Mephistopheles, Dienstag, 08.11.2022, 18:34 vor 1202 Tagen @ Beo2 4198 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 08.11.2022, 18:45

Warum lassen wir uns die Herrschaft von politischen Parteien gefallen oder aufzwingen? Vielleicht weil die meisten Bürger dieses Landes zu dumm sind, die Herrschaft in der BRD selbst auszuüben

Mit Sicherheit. Genau das ist der wirkliche Grund. Es ist übrigens in der Schweiz nicht anders, auch wenn die Schweizer das nicht wissen.

Wenn du eine Frage hast, dann siehst du am besten erst mal (so mache ich das immer) bei Wikipedia nach.
Das ist zwar nicht immer richtig, was die schreiben, aber zumindest mal ein Ausgangspunkt. Nachher erkläre ich dir, was ich davon halte.

Aber zunächst mal Wikipedia:

Mehrdeutigkeit des Staatsbegriffs

Entscheidende Bestandteile der heute gesetzmäßigen Begriffsdeutung sind:

eine irgendwie geartete politische Vereinigung einer größeren Menschengruppe, die
in einem mehr oder weniger geschlossenen Gebiet
unter einer mehr oder weniger einheitlichen Form der – etablierten, durchgesetzten oder beschlossenen – Machtausübung lebt.

Diese drei Hauptkriterien haben sich im modernen Völkerrecht seit Georg Jellinek (1851–1911) herauskristallisiert (→ Drei-Elemente-Lehre).

Diese sehr allgemeine Definition ist dem Umstand geschuldet, dass der Begriff Staat in wissenschaftlicher, aber auch ideologischer Hinsicht mit unterschiedlichen Inhalten besetzt ist. Es lassen sich im Wesentlichen vier Staatsbegriffe unterscheiden:

Der juristisch-völkerrechtliche Staatsbegriff bezeichnet als Staat „die mit ursprünglicher Herrschaftsmacht ausgerüstete Körperschaft eines sesshaften Volkes“ (Jellinek). Häufig wird diese klassische „Drei-Elemente-Lehre“, nach der ein Staat ein gemeinsames, durch in der Regel ausgeübte Gebietshoheit abgegrenztes Staatsgebiet,[2] ein dazugehöriges Staatsvolk und die Machtausübung über dieses umfasst,[3] um die Notwendigkeit einer rechtlichen Verfasstheit jener Gemeinschaft ergänzt.
Nach der soziologischen Definition Max Webers ist der Staat die Gemeinschaft, die „innerhalb eines bestimmten Gebietes […] das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht“, also ein auf Legitimität gestütztes „Herrschaftsverhältnis von Menschen über Menschen“.[4] Diese Bestimmung des Staats als Herrschaftsinstrument wird unterschiedlich interpretiert:
aus liberaler Sicht als notwendiges, wenn auch begrenztes Instrument, um die Freiheit des Einzelnen zu beschützen;
aus marxistischer Sicht (auch) als Instrument, das (im bürgerlichen Staat) als Überbau den Interessen der herrschenden Klasse dient (und nach der Revolution den Weg zum Sozialismus ebnen soll);
aus anarchistischer Sicht zentralisierte Gewaltausübung als Instrument der privilegierten, herrschenden Klasse in deren Händen zur Ausbeutung der Massen (Steuern, Lohnarbeitszwang) und Unterdrückung jedes Einzelnen (Fremdbestimmung anstelle von freier Selbstbestimmung im Konsens).
Nach einer gängigen politikwissenschaftlichen Definition ist der Staat das System der öffentlichen Institutionen zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens. Zum Staat gehört insbesondere eine politische Instanz, die zur Schaffung und Wahrung von Recht und öffentlicher Ordnung in der Gesellschaft zuständig ist und diese mittels einer Verwaltung, dem Staatsapparat, auch durchsetzen kann (→ Primat der Politik). Zur traditionellen Bestimmung des Staates werden auch in der Politikwissenschaft die Elemente Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt (bzw. politische Macht oder Herrschaft) herangezogen. Allerdings gibt es auch von traditionellen und etablierten politologischen Definitionen abweichende Bestimmungen des Staates.
Nach der sittlichen Auffassung vom Staat (Aristoteles, Rousseau, Hegel) ist dieser die Verwirklichung der moralischen Ziele des Einzelnen und der Gesellschaft: Es sei „der Gang Gottes in der Welt, daß der Staat ist, sein Grund ist die Gewalt der sich als Wille verwirklichenden Vernunft“ und für die Einzelnen die „höchste Pflicht […], Mitglieder des Staats zu sein“ (Hegel).[5]

https://de.wikipedia.org/wiki/Staat#Mehrdeutigkeit_des_Staatsbegriffs

So weit Wikipedia.

Jetzt meine Einstellung:

Der Staat ist eine juristische Person. Juristische Personen unterschiednen sich von natürlichen Personen dadurch, dass sie nicht sterblich sind. Sie können zwar getötet werden, sterben aber niemals, sobald sie zum Leben erwacht sind, aus sich elbst heraus, sonderen leben ewig.

Juristische Personen sind also so etwas wie die Götter der Antike und bewegen sich in ganz anderen Dimensionen als die Menschen als natürliche Personen. Eine natürliche Person kann eine juristische Person niemals vollständig begreifen und umgekehrt auch nicht. Du hast es bei dem Staat mit einem Wesen zu tun, das sich in völlig anderen Dimensionen aufhält als du.

Das ist insbesondere deswegen interessant, weil juristische Personen erst vom Staat geschaffen werden. Es ist somit selbstreferentiell. Das ist wichtig, um den Staat einschätzen zu können; weil als selbstreferentiele Identität braucht er dich und mich nicht, er genügt sich selber.

Andererseits benötigen die natürlichen Personen den Staat. Das ist zusätzlich bemerkenswert, weil Zeiten bekannt sind, wo natürliche Personen vollkommen ohne den Staat ausgekommen sind. Man denke nur an die Odyssee oder die Ilias oder die Germanen des Arminius.

Heutzutage kommen jedoch natürliche Personen nicht mehr ohne den Staat aus. Was bedeutet, dass, wenn der Staat stirbt, die meisten, sogar die allermeisten nbatürlichen Personen mit ihm sterben werden. Es gibt Beispiele in der Geschichte zur Genüger. Weswegen sie, die natürlichen Personen, bemüht sein werden, ihn, die juristische Person, am Leben zu erhalten, und zwar durch das einzige Opfer, welches der Staat begehrt, nämlich durch Menschenopfer. (Der Staat verlangt keineswegs Geld; schon alleine deswegen nicht, weil alles Geld, das es gibt, von ihm, dem Staat erst geschaffen wurde. Er verlangt aber Menschenopfer, weil Menschen kann er nicht erzeugen.

Es wird aber nichts helfen, irgendwann werden sämtliche Menschenopfer, die man dem Staat erbringt, nicht mehr genügen und der Staat wird trotzdem sterben. Mit ihm, oder in Folge, wie gesagt, die allermeisten, wenn nicht alle, natürlichen Personen.

Gruß Mephistopheles

Gähn - In diesem Thread finden sich fast nur Ilusionen ...

Arbeiter @, Sonntag, 06.11.2022, 22:21 vor 1204 Tagen @ DT 7768 Views

bearbeitet von Arbeiter, Sonntag, 06.11.2022, 22:28

von Immo(-Eigenheim)besitzern die träumen davon zu kommen.

Entweder die Links-Rot-"Christlich"-Grünen-Krähen bleiben lang genug dran, um allen noch eine fette Zwangsanleihe oder Hauszinssteuer aufzudrücken, damit viele freiwillig Platz für die U-Kokainer machen. -> Immopreis gehen in Grütze (wenigstens real).

Oder(wahrscheinlicher)die Links-Rot-"Christlich"-Grünen-Krähen & Märchenerzähler werden vorzeitig aus Ihrer Burg geworfen und dann kommen auch keine U-Kokainer mehr und das ganze seit 2015 gekommene Gesocks flieht aus dem Land. (Die Schäden gesundheitlich, wirtschaftlich, gesellschaftlich lassen sich immer weniger unter den Tisch kehren.)

So oder so ist der Schaden, der jetzt schon angerichtet ist so groß, daß ich ALLERFRÜHSTENS ab 2028 wieder Immos (ausgewählte, für landwirtschaftliche Eigennutzung) anfassen würde, realistischer ist ein Boden 2032.

Gruss

Arbeiter

PS - mehr Infos: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=623848

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