EZB-"Expertin" Lagarde aktuell ...

Beo2, NRW Witten, Dienstag, 01.11.2022, 12:27 (vor 1349 Tagen) @ Reffke1888 Views
bearbeitet von Beo2, Dienstag, 01.11.2022, 12:36

+ https://www.faz.net/aktuell/finanzen/ezb-praesidentin-sieht-weiteren-spielraum-fuer-zin...

ZITAT: "Lagarde: EZB-Höchstzins muss Inflation auf 2 Prozent drücken
[...] Die Inflation in der Eurozone hat im Oktober mit 10,7 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht und übertraf damit die Schätzungen der Volkswirte, obwohl sich das Wirtschaftswachstum abschwächte. Für den Winter erwarten viele Ökonomen angesichts der gedrosselten russischen Energielieferungen eine Konjunkturdelle.
Lagarde räumte ein, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession zugenommen hat. Sie warnte aber vor den Gefahren, die entstehen, wenn man nicht eingreift, um die Inflation einzudämmen [...]
„Die Inflation ist in der Eurozone immer noch durchweg zu hoch“, sagte sie. „Je länger die Inflation auf diesem hohen Niveau bleibt, desto größer ist die Gefahr, dass sie sich in der gesamten Wirtschaft ausbreitet. Dann werden auch die Verbraucher und die Unternehmen anfangen, in Zukunft eine höhere Inflation zu erwarten, und das ist gefährlich.” ENDE
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Meine Meinung: "Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession" MUSS zunehmen, wenn die Zinsen erheblich erhöht werden: Es wird Insolvenzen nur so hageln, wenn die Kapitalkosten der Unternehmen erheblich steigen. Erst DANN, im Zuge einer Rezession, kommt auch die allgemeine Preisentwicklung unter Druck.

Leute, Inflation bekämpft mensch nicht mit steigenden Zinsen - es sei denn um den Preis einer Rezession ! - sondern mit Wirtschaftspolitik, welche an den Ursachen der Inflation ansetzt (sofern diese unerwünscht ist)!
Beo2


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