Bargeld = Kostenfaktor
Diese Entwicklung hat schon vor zehn Jahren und länger eingesetzt.
Bargeld und insbesondere Münzgeld ist ein Kostenfaktor, den man bankseitig kritisch im Auge hat.
Liefern Kunden Münzgeld an, so muß dieses gezählt werden. Die Zählmaschine kostet nicht nur ihren Anschaffungspreis, sie kostet auch entsprechend wenn sie repariert werden muß und das geschieht mit zunehmender Beanspruchung häufiger als gedacht.
Die WTU's (Werttransportunternehmen) schrauben auch beständig bei jeder Verteuerung der Spritpreise ihre Tourengebühren in die Höhe und erzeugen somit größere Kosten für die Banken.
Zuletzt bleiben Kostenfaktoren wie die Versicherung der Bargeldbestände - sind diese hoch, kostet auch die Versicherung mehr...es sind also Stellschrauben an denen man dreht, um den Aufwand in Geld klein zu halten.
Ich bin auch kein Freund dieser Entwicklung, aber die Reise scheint unweigerlich in Richtung "bargeldlos" zu gehen.
Natürlich birgt das Risiken - geht irgendwas in Bereich des elektronischen Zahlungsverkehrs offline, wie z. B. Bezahlterminals oder das Internet, dann ist man ohne Bargeld handlungsunfähig...schöne neue Welt eben.
Gruss, Fairlane