Frage: Haben die Klitschko-Brüder auch die deutsche Staatsangehörigkeit? Wenn ja, so würde das das Problem der Doppelstaatlichkeit sehr deutlich aufzeigen.

Olivia @, Samstag, 15.10.2022, 10:39 vor 1225 Tagen 3824 Views

Bei Wiki wird von einem "ehemaligen ukrainischen Staatsbürger" geschrieben. Im Übrigen ist die Vita sehr interessant....

https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Klitschko

Hier stellt sich die Frage: WIE geht ein Staat mit Menschen um, die sich zwar (möglicherweise aus Konformitätsgründen) die Staatsangehörigkeit "geholt" haben, die dann aber SEHR MEDIENWIRKSAM für einen ANDEREN Staat in den KRIEG ziehen.

Das erinnert mich sehr stark an die "Gerechtigkeitskrieger", die für den IS in den Krieg zogen und dann von der BRD "zurückgeholt" werden mußten (ist da auch Geld geflossen?).

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass Personen, die für einen anderen Staat in den Krieg ziehen (und die nicht den Beruf des "Söldners" ausüben - die also kriegerische Handlungen für JEDERMANN gegen Geld ausführen) die z.B. deutsche Staatsangehörigkeit umgehend entzogen werden sollte. Dies sollte auch sehr deutlich öffentlich kommuniziert werden. Und vor allen Dingen sehr konsequent durchgesetzt werden.

Man stelle sich vor, die in D lebenden Türken mit Doppelstaatsangehörigkeit ziehen plötzlich für die Türkei in den Krieg....... gegen wen auch immer.
Hier stellt sich die Frage: Ist Deutschland dann eigentlich auch IM Krieg mit der Nation, gegen die die eigenen Bürger in den Krieg ziehen?

Genauer gesagt: Sollten die Klitschko-Brüder die doppelte Staatsangehörigekeit haben..... oder aber auch NUR Deutsche sein (Verweis: "ehemalige"), befinden sich dann nicht TEILE der deutschen Bevölkerung auch mit Russland im Krieg?

WARUM wird dieses Thema von niemanden angesprochen? Vor allen Dingen auch deshalb, weil das Brüderpaar offen für den Krieg wirbt und auch öffentlichen Einfluß in Deutschland nimmt.

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Die Frage hast Du Dir selber beantwortet ..

Mirko2, Samstag, 15.10.2022, 10:58 vor 1225 Tagen @ Olivia 3088 Views

bearbeitet von Mirko2, Samstag, 15.10.2022, 11:10

Mord ist Mord, egal auf wem man schießt. Aber die Waschlappen in Berlin sind der Meinung, Russe tot---> Gut. Zur Staatsangehörigkeit, ich hätte die tschechische Staatsangehörigkeit annehmen können, müsste aber die Deutsche ablegen. Der Angestellte sagte mir aber, es wird kein Datenabgleich geben, was sie für eine Staatsangehörigkeit(en) haben. [[zwinker]]

Nein, die habe ich mir nicht selbst beantwortet. Es ging mir nicht um Mord, sondern darum, ob deutsche Staatsangehörige OFFIZIELL für andere Länder in den Krieg ziehen dürfen.....

Olivia @, Samstag, 15.10.2022, 12:03 vor 1225 Tagen @ Mirko2 2529 Views

ohne dass ihnen dann die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt wird.
DAS dürfte in Deutschland ein Riesenproblem sein, denn wir haben viele Doppelstaatler.

Meine Tochter hätte übrigens auch 2 Staatsangehörigkeiten behalten dürfen. Sie hat sich nur für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden, obwohl ich ihr zu 2en geraten hatte. Sie hatte wohl die Nase von ihrer ursprünglichen Staatsangehörigkeit (ein bekanntes Land in Asien) die Nase so voll, dass das für sie gar keine Frage war. Praktisch genau die gegenteilige Erfahrung von dem, was NST immer schreibt. Übrigens auch ein wunderschönes Land.

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in den Krieg ziehen

Manuel H. @, Sonntag, 16.10.2022, 18:12 vor 1224 Tagen @ Olivia 1526 Views

Alina Lipp zog zwar nicht in den Krieg, berichtete aber über einen. Nun droht ihr ein Strafverfahren wegen Förderung eines Angriffskriegs, ihr Vermögen wurde eingezogen und zur Sicherheit das ihrer Eltern auch ("einfrieren" genannt).

Wie da die Gesetzeslage ist, würde mich schon interessieren.

In der französischen Fremdenlegion dienen ja auch Deutsche und bekommen hier keine Probleme.

Bei ISIS Kämpfern sah das dann schon anders aus, kann mich aber jetzt nicht erinnern, was denen vorgeworfen wurde und ob es eine Rolle spielte, dass die ISIS zwar vom Westen finanziert wurde, aber dennoch keine reguläre Militäreinheit war.

Die Klitschko-Brüder hatte ich 2011 einmal hautnah in Hamburg erlebt (mit Fotos) ...

tomflitzebogen @, Sonntag, 16.10.2022, 00:02 vor 1225 Tagen @ Olivia 2589 Views

Ich hatte lange überlegt ob ich dafür ein Ticket kaufen sollte (Wladimir Klitschko gegen Haye), dann habe ich für 200 Euro eines im Innenraum in der 25. Reihe genommen. Der Nachteil (stellte sich dann erst am Kampftag raus) im Stadion in Hamburg natürlich kein Dach im Innenraum, der Boxring war überdacht. Es hat geregnet den ganzen Tag. 40000 waren im Stadion, 10000 aus England. Mit Start der ersten Runde war es trocken. Nur die Sitze alle Nass. Die Frauen im Publikum massiv angefressen, hochhackige Schuhe teure Kleidung, im Matsch. Die ersten Reihen für 600 Euro.

Vor dem Kampf lief mir Vitali vor der Nase rum, vor und zurück, dann die Treppen der Tribüne im Laufschritt hoch. Wie eine Feder, der Hüne, unglaublich.

Die Weltboxer waren da und wollten den Kampf sehen, Mike Tyson, Lennox Lewis und zu allerletzt George Foreman (kämpfte gegen Muhammad Ali), auch der damalige Cheftrainer vom Universum Boxstall Fritz Sdunek, alle waren versammelt und hatten den gleichen Überweg in der Nähe zum Boxring gewählt. Boris Becker und wie sie alle heißen, alle waren da.

Ich hatte nur gedacht, George Foreman in Hamburg, vor deinen Augen, dass gibt es nicht. Nicht zu fassen, das waren die 200 Euro schon wert. Den ganzen Kampf über hatte ich diese Gedanken.

Die Szenerie war so verrückt wegen des Regens, dass im Innenraum erst mit Beginn der ersten Runde die Plätze eingenommen wurden. Ich stand die ganze Zeit vor dem Ausgang wo die Boxer auch die ehemaligen, den Innenraum betraten. Es war verrückt. Man war Teil vom Geschehen.

Der Kampf begann, 4 Runden stand ich wie alle vor den unbrauchbaren nassen Stühlen im Innerraum, dann war es mir egal, ich bin einfach nach vorne in Höhe der 6. Reihe. Besser geht es nicht. Im Gang, zwischen den Stühlen.

Der Kampf nichts besonders, außer das Haye 45 Minuten vor dem Kamp Zicken gemacht hat, weil er nicht kämpfen wollte, dann kam er doch, wir dachten alle der Kampf findet nicht statt.

Klitschko war der Sieger nach Punkten.

Nach dem Kampf hatte ich mich dahin gestellt wo die Boxer den Ring Richtung Innerraum verlassen.
Als erster kam George Foreman bei mir an vorbei, ich hatte das Vergnügen und hatte ihm noch auf die Schulter geklopft, beim Boxen ist das wohl erlaubt.

Danach, etwas später, Wladimir, er wurde begleitet von Vitali, ich hatte dann auch noch die Möglichkeit einmal Wladimir auf die Schulter zu klopfen. Alle verschwanden in den Innerraum. Etwa 10 Leute, ich war dabei, sind einfach mitgelaufen. Im Hintergrund STOP, STOP. Aber wir waren schon im Innenraum, später vor dem „Boxer Ein- Ausgang“. Dort kam dann noch, Lennox Lewis mit einem Bentley vorgefahren. Hinter den Glasscheiben der Arena befanden sich die Fahrzeuge vom Klitschko-Team.

Und dann 30-45 Minuten nach dem Kampf, siehe da, George Foreman auf dem Heimweg, nachdem er noch einige Fotos mit Fans erlaubt hatte. Wir waren alle hautnah dabei.

Ein Super Abend, werde ich nie vergessen, die Bilder habe ich heute noch vor Augen + Grüße!
tomflitzebogen

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Is ja doll (leider ohne Fotos)

Nordlicht @, Sonntag, 16.10.2022, 00:43 vor 1225 Tagen @ tomflitzebogen 2309 Views

bearbeitet von Nordlicht, Sonntag, 16.10.2022, 01:02

Hallo tomflitzebogen,

is ja doll, was Du da berichtest - und dann noch diese affenscharfen Fotos. [[top]]

Ich selbst stand mal in einem Supermarkt in Hamburg-Wandsbek direkt hinter einem der beiden Klitschkos (keine Ahnung welcher, kann die beiden nicht auseinanderhalten) an der Kasse und hätte ihm locker das Hinterteil tätscheln können (muß so ca. 2005/2006 gewesen sein).

Einige Jahre früher bin ich Helmut Schmidt mal auf der Hamburger Spitalerstraße begegnet, als er (mit Krückstock) auf Schaufensterbummel war, und hätte ihm locker den Krückstock klauen können.

1987 lief mir Helmut Kohl auf dem Berliner Ku-Damm über den Weg, und wenn seine beiden Body-Guards nicht gewesen wären, hätte ich ihm locker in den Arsch treten können.

1977 habe ich vor dem Hamburger "Onkel Pö" mit dem volltrunkenen Hannes Wader über den Sozialismus diskutiert und hätte ihm locker eine reinhauen können.

Zu Silvester 1977/78 habe ich mit Westernhagen - ebenfalls im "Onkel Pö" - den Jahreswechsel gefeiert, kam aber nicht nahe genug an ihn heran, um irgendetwas Lockeres mit ihm anzustellen.

Das waren jetzt nur einige Beispiele meiner Begegnungen mit Prominenten.

Aber: Was hat Dein Beitrag mit Olivias Ausgangsfrage zu tun? [[hae]]

Gruß,

Nordlicht

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