Falls ihr euren (einfachen) Schufa-Score berechnen wollt.

ebbes @, Freitag, 14.10.2022, 17:57 vor 1226 Tagen 6439 Views

https://www.schufa.de/scorechecktools/pt-scoresimulator.html

Natürlich muss man abwägen, ob man seine Daten preisgeben will, obwohl die Seite verspricht die Eingaben sofort zu löschen.

Das Ergebnis stellt eine vereinfachte Simulation und keinen echten Score dar. Es dient nur Ihrer eigenen Information und wird – genauso wie Ihre Antworten - von der SCHUFA für keine anderen Zwecke verarbeitet, dauerhaft gespeichert oder an Dritte übermittelt. Ihre Angaben und das Ergebnis werden gelöscht, sobald Sie die Seite verlassen.

Mir ist es Wurst, ob sie meine Daten kennen!
Außerdem probiere ich jede Kombination aus.

Gruß

ebbes

--
Bafin-gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Ratschlag für ein Leben im System (OT)

Greenhoop @, Freitag, 14.10.2022, 20:09 vor 1226 Tagen @ ebbes 4563 Views

Es gibt kein Leben außerhalb des Systems

Mephistopheles, Freitag, 14.10.2022, 20:13 vor 1226 Tagen @ Greenhoop 4557 Views

.

Tja, so isses halt nu mal. :-P

Das System ist das System ist das System ...

Greenhoop @, Freitag, 14.10.2022, 20:22 vor 1226 Tagen @ Mephistopheles 4509 Views

... und Systemgläubige würden Gertrude Stein´s Gedicht perpetuieren, nur um eine andere Möglichkeit ausschliessen zu können.

Gruß - Greenhoop

Grundsätzlich gilt : Es gibt nur Mikro-/Subsysteme innerhalb von Makro-/Metasystemen [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 15.10.2022, 12:17 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3342 Views

bearbeitet von Beo2, Samstag, 15.10.2022, 12:27

.. und jedes Mikro-/Subsystem - auch Organismus und Gesellschaft - hat einen begrenzt variablen Handlungs- und Entwicklungsspielraum - was sich auch auf das nächsthöhere Metasystem auswirken kann - solange das jeweils übergeordnete System nicht gefährdet wird. Bei gefährlicher "Zuwiderhandlung" wird das Subsystem vernichtet (= Anarchie, Untergang).

Es gibt kein Machtvakuum, nirgendwo : Überall herrschen Gesetze/-mäßigkeiten. Das gilt auf allen Ebenen der Schöpfung.
Beo2

Der Schufa-Test ist so primitiv wie der Test in der Brigitte "Bin ich ein lebenslustiger Mensch"?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 14.10.2022, 22:11 vor 1226 Tagen @ ebbes 3933 Views

Hallo ebbes,

wer im gelben Forum angemeldet ist, sollte auch ohne ausprobieren jedes gewünschte Ergebnis bei diesem Test erzielen.
Es ist bedauerlich, dass Du da noch herumprobieren musst.

Spannend ist, dass allein die Tatsache einer Schufa-Selbstauskunft ein Negativmerkal darstellt. Meines Wissens nach wurde das der Schufa aber verboten.

Das wiederum teilt Dir die Schufa jedoch nicht mit.

Letzten Endes ist also Dein Beitrag über das Herumfuhrwerken auf der Schufa-Internetseite ein Negativmerkmal für Deine finanzielle Bonität.

Personen mit tadelloser Bonität verirren sich nie auf die Schufa-Seite.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Hab ich vor Jahren mal spaßenshalber gemacht. Raus kam das Gleiche, wie beim Nachbarn, Grund: Sie hatten keinen Track ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Freitag, 14.10.2022, 22:27 vor 1226 Tagen @ paranoia 4032 Views

... hatte mal 2 Kredite, winen Wertpapierlombard, davon wussten die nix, und sonst der einzige Kredit war mal BaFöG, zurückgezahlt, aber den dürfen sie m. W. nicht scoren. Ansonsten immer schuldenfrei, keine Überziehung auf dem Giro (500 Eurotze "genehmigt", früher hat die Bank das mal automatisch nach einer gewissen Zeit zu erhöhen versucht, nach einer gepfefferten Beschwerde haben die das dann irgendwann gelassen. Telefon ist prepaid, das Pack weiß also NULL von mir. Daher gabs den gleichen Score, den auch der Nachbar hatte.
Fazit: Alles nur fauler Zauber ...

MfG
igelei

nö, für viele eine wertvolle Info

Manuel H. @, Freitag, 14.10.2022, 22:47 vor 1226 Tagen @ paranoia 4030 Views

Für ein gutes scoring:

A) Bleibt bei Eurer Hausbank, habt nur ein Girokonto
B) Maximal 2 Kreditkarten
C) Zieht nicht um
D) Nehmt keine Konsumenten-Kredite, wobei ab und an mal ein abgezahlter Kredit ok ist.
E) Immokredite wirken bonitätserhöhend
F) Hütet Euch vor Mini-Krediten (Klarna usw.)

Dann hat man schon mal ein Gerüst.

Mit jedem Datensatz ist man bei der Schufa in einer neuen Vergleichsgruppe. Das kann bonitätserhöhend wirken oder den score senken. Sicherlich macht es auch einen Unterschied, ob man bei Telefonica O2 oder bei der Telekom ist usw.

Da muß nur die Kreditkarte XY vermehrte Zahlungsausfälle melden und schwupp ist man, weil Nutzer dieser Karte, runtergestuft oder eben hochgestuft, weil die Kreditkarte YZ unterdurchschnittliche Zahlungsausfälle hat.

Klarna vergibt Kredite an fast jeden, macht aber für 19 Euro Ratenzahlung schon eine Schufa-Abfrage und ist nach der zweiten Mahnung mit Inkasso und Schufa-Meldung unterwegs, das ist halt eine Firma, mit der man sich seine Schufa schnell und gründlich ruinieren kann.

Chip rss Feed hat die Seite empfohlen, sonst hätte ich sie mir nicht angeschaut! o.T

ebbes @, Freitag, 14.10.2022, 23:51 vor 1226 Tagen @ paranoia 3506 Views

nixx

--
Bafin-gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Ohne Kredite wäre m.E. die Welt besser.

Dieter @, Samstag, 15.10.2022, 00:02 vor 1226 Tagen @ ebbes 3769 Views

Also eine Welt ohne Kreditgeber und Kreditnehmer.

und zwar grundsätzlich, egal ob privat oder Staaten oder Firmen. Halte den Wunsch nach einem Kredit schon für äußerst fragwürdig, egal für was.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Das wäre eine Welt ohne Geld

Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 00:09 vor 1226 Tagen @ Dieter 3811 Views

Also eine Welt ohne Kreditgeber und Kreditnehmer.

und zwar grundsätzlich, egal ob privat oder Staaten oder Firmen. Halte den Wunsch nach einem Kredit schon für äußerst fragwürdig, egal für was.

Gruß Dieter

Kredit ist die einzige Möglichkeit, an Geld zu gelangen.

Gruß Mephistopheles

Es stellt sich die Frage, ob Geld überhaupt etwas positives ist.

Dieter @, Samstag, 15.10.2022, 01:12 vor 1226 Tagen @ Mephistopheles 3718 Views

Unsere Gesellschaft ist zwar ohne Geld gar nicht denkbar, die Gesellschaften 1000e Jahre zuvor ebenfalls nicht, was aber nicht heißen muß, daß die Menschheit seit Bestehen von Kredit und Geld auf dem richtigen Weg ist. Vielleicht ist es ein Irrweg, eine Sackgasse.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Den längsten Teil der Menschheitsgeschichte gab es kein Geld

Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 01:51 vor 1225 Tagen @ Dieter 3848 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 01:54

Unsere Gesellschaft ist zwar ohne Geld gar nicht denkbar, die Gesellschaften 1000e Jahre zuvor ebenfalls nicht, was aber nicht heißen muß, daß die Menschheit seit Bestehen von Kredit und Geld auf dem richtigen Weg ist. Vielleicht ist es ein Irrweg, eine Sackgasse.

Gruß Dieter

In Homers Odyssee gab es kein Geld. Es gab zwar Schätze, Gastfreunde, Geschenke, Treue, Tapferkeit und Rache, aber kein Geld. In der Ilias ebenso wenig. Die Germanen kannten kein Geld und kamen erst über die Römer damit in Kontakt. Die Azteken und die Inkas kannten kein Geld.
Es hat den Anschein, dass auch die Römer in ihrer Anfangszeit kein Geld kannten und erst über die Griechen damit in Kontakt kamen. Zur Zeit Karls des Großen kannte man kein eigenes Geld, das kam erst mit der Münzprägung im Mittelalter etwa 2 Jh. später auf. Richtig bekannt wurde Geld hierzulande erst seit den Kreuzzügen.

Die Bauernkriege im 16. Jh. wurden v.a. deswegen geführt, weil dfie Bauern sich weigerten, ihre Abgaben stat in Naturalien in Geld zu leisten. Erst damit wurde die Marktwirtschafft eingeführt, weil die einzige Möglichkeit für Bauern, an Geld zu gelangen, war es, ihre Produkte auf dem Markt feilzubieten.

Geld scheint eine relativ neue Entwicklung in der Menschheitsgeschchte zu sein.
Es gibt Belge zur Genüge, dass überall da, wo die Marktwirtschaft eingeführt wurdem, dies nur mit Gewalt möglich war. Das wurde in einem Buch beschrieben, das hier diskutiert wurde, von dem ich mir den Titel jedoch nicht notiert habe und das ich mir auch nicht gekauft habe. Vieleicht kennt einer der Leser den Titel?

Danke + Gruß Mephistopheles

Kredit nur an natürliche Personen (Menschen)

Dieter @, Samstag, 15.10.2022, 09:24 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3568 Views

Hallo Mephistopheles,

ich hielte es schon für eine große Verbesserung, wenn Kredite ausschließlich personengebunden wären mit der Folge, daß weder Staaten, Organisationen, Vereinigungen noch Firmen Kredite aufnehmen dürften, sondern ausschließlich persönlich haftende Menschen, deren Schuld, falls nicht zwischenzeitlich beglichen, mit deren Tod endet. Schulden sind nicht vererbbar.

Wenn nur auf diese Weise Geld entstehen würde, wäre die Welt eine bessere und die Menschen wären im allgemeinen glücklicher, behaupte ich einfach mal.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Damit wären wir wieder bei der Schuldsklaverei

Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 11:57 vor 1225 Tagen @ Dieter 3390 Views

Hallo Mephistopheles,

ich hielte es schon für eine große Verbesserung, wenn Kredite ausschließlich personengebunden wären mit der Folge, daß weder Staaten, Organisationen, Vereinigungen noch Firmen Kredite aufnehmen dürften, sondern ausschließlich persönlich haftende Menschen,

exakt das gab es bereits und nannte sich Schuldsklaverei. Man müsste mal wieder die Gesetze des Hammurapi studieren.
Allerdings sagen diese (indirekt) noch etwas anderes aus, nämlich dass der Lebensstandard damals so niedrig und die Schuldsummen so gering waren, dass sie tatsächlich abgearbeitet werden konnten.

deren Schuld, falls nicht zwischenzeitlich beglichen, mit deren Tod endet. Schulden sind nicht vererbbar.

Im Regelfall wurde die Sklaverei vererbt, schon alleine aus dem Grund, weil der Sklave ohne eigenens Vermögen keine Möglichkeit hatte, seinen Lebensunterhalt zu erwerben.
Das änderte sich erst im Mittelalter mit den Zünften, die auch vermögenslosen Menschen, wenn sie Mitglied einer Zunft waren und ein Handwerk beherrschten, die Möglichkeit gaben, ihren Lebensunterrhalt durch das Handwerk zu verdienen.

Wenn nur auf diese Weise Geld entstehen würde, wäre die Welt eine bessere und die Menschen wären im allgemeinen glücklicher, behaupte ich einfach mal.

Geld entsteht ausschließlich durch einen gesetzgeberischen Akt, indem der Gesetzgeber ein Edikt erlässt, dass Abgaben zukünftig in diesem Geld zu leisten wären. Ein Shekel Gerste oder ein Shekel Silber. Es entsteht niemals natürlich.

Gruß Mephistopheles

Zu Forderung: "Schulden sind nicht vererbbar" ..

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 15.10.2022, 12:06 vor 1225 Tagen @ Dieter 3449 Views

ich hielte es schon für eine große Verbesserung, wenn Kredite ausschließlich personengebunden wären mit der Folge, daß weder Staaten, Organisationen, Vereinigungen noch Firmen Kredite aufnehmen dürften, sondern ausschließlich persönlich haftende Menschen, deren Schuld, falls nicht zwischenzeitlich beglichen, mit deren Tod endet. Schulden sind nicht vererbbar.

Geldschulden müssen heutzutage ersatzweise mit dem übrigen Vermögen des Schuldners beglichen werden .. auch von dessen Erben. Sie können deshalb die Erbschaft komplett ablehnen.
Wenn Du die Vererbung von Geldschulden ablehnst - was grundsätzlich ein interessanter und legitimer Gedanke ist - wie hälst Du es dann mit der Vererbung von (Netto-)Geldguthaben ? An Wen sollten ggfs. dann diese Guthaben (und andere Vermögenswerte) zufallen ?

Beo2

Die Staatsverschuldung ist ein immenses Menschheitsproblem

Dieter @, Samstag, 15.10.2022, 20:43 vor 1225 Tagen @ Beo2 3276 Views

hallo Beo2,
Vermögen, egal ob Geldvermögen oder Vermögen an Gütern sollten aus meiner Sicht weiterhin vererbar sein.

Bei dem Gedanken, daß Schulden ausschließlich individuell, personenbezogen getätigt werden dürften, die folglich nicht vererbar sind, führt das zwangsläufig dazu, daß Forderungen immer wieder abgebaut werden, also Geldvermögen vernichtet wird.

Unser größtes Problem, das was am meisten zur ungeheuren Macht der Finanzoligarchen führt, sind die Staatsverschuldungen, da nachfolgende Generationen immer noch haften, diese nur in Ausnahmefällen ausgebucht werden und somit zu den Vermögensungleichgewichten führen.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Das ist Sozialismus in Reinkultur!

Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 22:51 vor 1225 Tagen @ Dieter 3384 Views

Bei dem Gedanken, daß Schulden ausschließlich individuell, personenbezogen getätigt werden dürften, die folglich nicht vererbar sind, führt das zwangsläufig dazu, daß Forderungen immer wieder abgebaut werden, also Geldvermögen vernichtet wird.

Genau so war es in der Sowjetunion Zeit ihres Bestehens. Die UdSSR hatte keine (oder nur marginale) Schulden. Schulden gab es höchstens personenbezogen bei der sowjetischen Mafia.

Gruß Mephistopheles

Wie, ist die Sowjetführung sammeln gegangen, um ihre Ausgaben zu tätigen?

Dieter @, Sonntag, 16.10.2022, 17:33 vor 1224 Tagen @ Mephistopheles 3084 Views

wenig Schulden ist was anderes als keine Schulden machen dürfen.

Es ist ein Riesenunterschied, ob eine Macht seine Bürger zwingt oder deren Verwaltung betteln muß, bzw. seine Bürger überzeugen muß, daß sie Geld oder materielle Dinge oder Arbeitsleistung freiwillig abliefern.

Das alles sind realitätsferne Gedankengänge, da es eine so freie Gesellschaft nicht geben wird, einfach aus dem Grund, daß die Mehrheit lieber bequem und unfrei lebt, als umgekehrt.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Das Problem der Menschheit ....

NST @, Südthailand, Sonntag, 16.10.2022, 06:03 vor 1224 Tagen @ Dieter 3265 Views

bearbeitet von NST, Sonntag, 16.10.2022, 06:07

Unser größtes Problem, das was am meisten zur ungeheuren Macht der Finanzoligarchen führt, sind die Staatsverschuldungen, da nachfolgende Generationen immer noch haften, diese nur in Ausnahmefällen ausgebucht werden und somit zu den Vermögensungleichgewichten führen.

.... ist aus meiner Sicht ein ganz anderes.

Mit Absicht ganz bewusst und vereinfacht dargestellt:

Erde, Sonne, Himmel .... sind Bestandteile des Universum. Aus diesem Umfeld entstand die Menschheit - in wirtschaftlichem Worten, die Menschheit ist ein Derivat, dieses Umfelds.

Jetzt passiert folgendes, innerhalb der Menschheit werden die Strukturen komplexer - die Menschheit lernt zu Denken, jedes Miniderviat in unterschiedlicher Komplexität.

Die Derviate erschaffen virtuelle Konstrukte - vereinfacht, die Wissenschaften entstehen. Diese Wissenschafter erschaffen Axiome - welche das Ursache Wirkungsprinzip missachten.

Und was ist das .... dass sie selbst nur Derivate eines übergeordneten Systems sind und diese Ursache niemals negieren können.

Ego alle die erfunden Axiome verstossen in den meisten aller Fällen diesem Ursache Wirkungsprinzip. Geldsysteme, Machttheorie ..... all das nur komplexe Spiele, selbst erschaffen von den Spielern - in der Realität eines Universums absolut irrelevant.

Das einzig relevante der Derivate ist - sie werden geboren und müssen sterben. Alles tatsächlich wichtige spielt sich ab zwischen diesen zwei Gegebenheiten .... Genau diesem Prozess glauben einige der Derivate bezwingen zu können - mit Hilfe der Evolution, heute das wichtigste daraus, der Transhumansismus, die nächst höhere Komplexitätsebene ... ff.

Das wird aber nicht gelingen können - ein Derivat kann sich nicht als Schöpfer betätigen - der sich selbst erschafft, es kann nur höhere Komlexitätsebenen erschaffen, mit entsprechender Energie - die er dem Universum entnimmt. Der Energielieferant, das Universum wird entscheiden, wann damit Schluss ist.

Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Herrschafts-Interessen sind die Ursache für Staatsschulden und warum tote Europäer für die US-Eliten vorteilhaft sein könnten.

Morpheus @, Sonntag, 16.10.2022, 20:25 vor 1224 Tagen @ Dieter 3100 Views

Hallo Dieter,

die Staatsschulden sind eine Ausprägung der negativen Effekte von Herrschaft. Weil wir gehorchen müssen, können wir es nicht verhindern und müssen den Kollaps am Ende ertragen.

Es gibt noch jede Menge mehr von diesen negativen Effekten. Die vielen Lügen, die wir heute aushalten müssen, um das System der herrschenden Klasse noch ein wenig am Laufen zu halten.

Diese Probleme entstehen immer in der Endphase von Herrschaftssystemen.

Herrscher schaffen es nicht mehr ausreichend Abgaben aus dem Volk herauszupressen. Also fangen sie an sich zu verschulden. Dem Volk ist das Recht, profitiert es doch auch von dem System. Deutlich zu besichtigen in den USA aber auch in Europa. Denn klar geht es kurz- und mittelfristig (Die Verschuldung läuft seit den 1970ern) den Leuten unverdienter maßen besser. Was eben verständlicherweise keinen oder kaum Protest auslöst. Wer so oder so wenig Geld/Vermögen hat, kann bei einer Staatspleite auch erst einmal wenig Geld verlieren. Das es dann auch keine Arbeit und kein Einkommen mehr gibt, verstehen die Wenigsten.

Herrscher müssen immer ihren verdeckten Hintermännern gefallen. Sonst werden sie durch andere Sprechpuppen ersetzt. Das ist bei Selenski, aber auch bei Baerbock, Habeck und Lauterbach absolut offensichtlich. Für das Volk würde sich nichts ändern, für die Sprechpuppen aber hundert Prozent. Also ist klar was sie machen.


Der übermäßige Reichtum der Kapital-Sammelstellen ist einfach zu erklären:

1) Es gibt zu viele Dollar, weil das Land zu groß ist.

2) Es gibt zu viele Dollar, weil die Verschuldung inkl. Auslandsverschuldung dank Dollar-Akzeptanz als Welthandelswährung zu groß ist.

3) Ohne die Konzentration der Dollar, bei wenigen Superreichen, wäre es längst zu der Inflation gekommen, die wir jetzt gerade erleben, weil die US-Regierung die Geldverteilung in der Corona-Krise übertrieben hat. Die Konzentration hatte das vorher verhindert.

4) Die Eliten leben gut mit dem Modell und solange die Verarmung der Bevölkerung nicht zu extrem wird, läuft das System halt weiter. Die Dollar-Kaufkraft macht ihnen das Leben extrem leicht.

Was uns Europäern helfen oder umbringen kann, wenn wir den US-Bürgern klar machen, dass sie viel zu hohe Energiepreise haben, weil Europa jetzt alles aufkauft, was verfügbar ist und so das Angebot in den USA knapp und teuer wird. Was für die US-Eliten vorteilhaft ist. Das könnte aber bei den US-Eliten auch die Idee befördern, dass tote Europäer die besseren Europäer sind, weil die gar keine fossilen Brennstoffe mehr brauchen. Vermutlich aber erst dann, wenn man alle europäischen Reserven aufgesaugt hat.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Paul C. Martin: Geld als 'Erstfall'

Ostfriese @, Samstag, 15.10.2022, 11:37 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3613 Views

Hallo Mephistopheles

Es gibt Belge zur Genüge, dass überall da, wo die Marktwirtschaft eingeführt wurden, dies nur mit Gewalt möglich war. Das wurde in einem Buch beschrieben, das hier diskutiert wurde, von dem ich mir den Titel jedoch nicht notiert habe und das ich mir auch nicht gekauft habe. Vielleicht kennt einer der Leser den Titel?

Paul C. Martins Ausgangspunkt ist die Bewusstwerdung des 'perfekten Verbrechens' in einer seit der neolithischen Revolution auf der widernatürlichen Herrschaft des Menschen über den Menschen jenseits der Dunbar-Zahl gegründeten Zivilisation.

Zu Beginn stehen Zwingherren mit ihrer Entourage (Söldner, Aufseher, Wächter, usw.), die mittels Waffenmonopol den Untertanen aus Sippen, Dörfern oder ganzen Stämmen eine terminlich-fixierte sanktionsbewehrte Schuld 'ex nihilo' – also nicht per Kontrakt – in Form von Abgaben, Tribute oder Steuern mit Zwang auferlegen. Am Anfang gibt es also kein Eigentum, Kredit oder Geld. Es gilt zu verstehen, dass diese Abgabeneinheiten schon von Beginn an die zwingend notwendigen Besicherungen für die Redistributionen an die treu dienende Entourage des Zwingherrn sind.

Säumige Abgabenschuldner, die also im Abgabenminus sind und die Sanktionen vermeiden wollen, leihen sich das terminlich-fixierte-sanktionsbewehrte zu leistende Abgabengut von Abgabenschuldnern, die sich im Abgabenplus befinden. Das Schulddokument, das zwischen diesen beiden Abgabenschuldnern geschlossen wird und das wiederum einen privaten Termin enthält, kann VOR diesem vom Gläubiger seinerseits wieder für ihn mittels Gläubigerzession zu zusätzlichem Abgabengut gemacht werden. Der Diskont (Abschlag) wird nach heutigem Verständnis zum 'Zins', wenn von 'unten' gerechnet wird. Die regelmäßige Surplus-Erzwingung von Abgabengütern über den Subsistenzbedarf – auch über die eigene Bevorratung hinaus – ist dem Zwang der Zwingherrschaft geschuldet. Der ursprüngliche 'Zinnß' und der heutige Zins sind also eine Funktion der Zeit. Das Wirtschaften mit Eigentum, Geld und Zins tritt historisch viel später auf – meines Wissens in Mesopotamien. In Mesopotamien existierte ein vollentwickelter Kapitalismus, einschließlich Börsen für Abgabengüter.

Die Herkunft des 'Geldes' aus der machtgestützten Abgabenerzwingung (= Setzung anderer in einen mittels Termins und Sanktion definierten Schuldnerstatus) ist geklärt. Ist mit dem Geld das Wirtschaften in der Welt (mit Zins, Preisen, logischerweise belastbarem und besicherten Eigentum an Sachen und sich selbst), folgt alles Weitere (bis heute) wie auf Schienen.

Re: Geld als 'Erstfall' https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=381260

Gruß – Ostfriese

Das kann man rein negativ sehen, es war aber historisch so erfolgreich, weil es eine Win-Win-Situation war

Morpheus @, Samstag, 15.10.2022, 19:04 vor 1225 Tagen @ Ostfriese 3310 Views

Hallo Ostfriese,

ich vertrete hier seit einiger Zeit eine etwas andere Meinung und möchte diese auch hier noch einmal vortragen. Dottores Sichtweise ist mir inzwischen deutlich zu negativ.

Es gibt Belge zur Genüge, dass überall da, wo die Marktwirtschaft eingeführt wurden, dies nur mit Gewalt möglich war. Das wurde in einem Buch beschrieben, das hier diskutiert wurde, von dem ich mir den Titel jedoch nicht notiert habe und das ich mir auch nicht gekauft habe. Vielleicht kennt einer der Leser den Titel?

Natürlich war das so. Damals wurden die friedlichen Menschen von gewalttätigen Mitmenschen terrorisiert. Aber für die Gewalttäter war das ganze auch ungünstig. Die klassische Räuber-Beute Kurve entwickelt sich nämlich auch dort. Es wurden immer mehr Räuber und am Ende gab es keine Beute mehr. Dann einigten sich die schwachen, friedfertigen Männer mit den starken, gewalttätigen Männern auf regelmäßige Abgaben, wenn die Starken im Gegenzug den Schutz der Schwachen übernahmen.
Anders als Sklaven durften die Menschen dann in Freiheit leben und die "freie Wirtschaft" war entstanden. Die aber eine Unfreiheit, gegenüber den Herrschenden darstellte, aber wenigstens eine gewisse Sicherheit, auch Planungssicherheit brachte. Natürlich beruhte das alles auf Gewalt. Aber die Gewalt wurde zum gegenseitigen Nutzen angewendet.


Paul C. Martins Ausgangspunkt ist die Bewusstwerdung des 'perfekten Verbrechens' in einer seit der neolithischen Revolution auf der widernatürlichen Herrschaft des Menschen über den Menschen jenseits der Dunbar-Zahl gegründeten Zivilisation.

Zu Beginn stehen Zwingherren mit ihrer Entourage (Söldner, Aufseher, Wächter, usw.), die mittels Waffenmonopol den Untertanen aus Sippen, Dörfern oder ganzen Stämmen eine terminlich-fixierte sanktionsbewehrte Schuld 'ex nihilo' – also nicht per Kontrakt – in Form von Abgaben, Tribute oder Steuern mit Zwang auferlegen. Am Anfang gibt es also kein Eigentum, Kredit oder Geld. Es gilt zu verstehen, dass diese Abgabeneinheiten schon von Beginn an die zwingend notwendigen Besicherungen für die Redistributionen an die treu dienende Entourage des Zwingherrn sind.

Schutz gegen Geld, also das Mafia-Prinzip ist nicht nur schlecht, wenn man es mit permanente Vogelfreiheit vergleicht.


Säumige Abgabenschuldner, die also im Abgabenminus sind und die Sanktionen vermeiden wollen, leihen sich das terminlich-fixierte-sanktionsbewehrte zu leistende Abgabengut von Abgabenschuldnern, die sich im Abgabenplus befinden. Das Schulddokument, das zwischen diesen beiden Abgabenschuldnern geschlossen wird und das wiederum einen privaten Termin enthält, kann VOR diesem vom Gläubiger seinerseits wieder für ihn mittels Gläubigerzession zu zusätzlichem Abgabengut gemacht werden. Der Diskont (Abschlag) wird nach heutigem Verständnis zum 'Zins', wenn von 'unten' gerechnet wird. Die regelmäßige Surplus-Erzwingung von Abgabengütern über den Subsistenzbedarf – auch über die eigene Bevorratung hinaus – ist dem Zwang der Zwingherrschaft geschuldet. Der ursprüngliche 'Zinnß' und der heutige Zins sind also eine Funktion der Zeit. Das Wirtschaften mit Eigentum, Geld und Zins tritt historisch viel später auf – meines Wissens in Mesopotamien. In Mesopotamien existierte ein vollentwickelter Kapitalismus, einschließlich Börsen für Abgabengüter.

Die Herkunft des 'Geldes' aus der machtgestützten Abgabenerzwingung (= Setzung anderer in einen mittels Termins und Sanktion definierten Schuldnerstatus) ist geklärt. Ist mit dem Geld das Wirtschaften in der Welt (mit Zins, Preisen, logischerweise belastbarem und besicherten Eigentum an Sachen und sich selbst), folgt alles Weitere (bis heute) wie auf Schienen.

Re: Geld als 'Erstfall' https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=381260

Also ich setze hier meine Sicht, "Warum Geld die Freiheit brachte" noch einmal etwas ausführlicher formuliert dagegen.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Unfassbarer Niveauabsacker, aber bestimmt geht es noch deutlich tiefer - denn Missionierungseifer ist eine unglaubliche Triebkraft

MausS @, Sonntag, 16.10.2022, 21:05 vor 1224 Tagen @ Morpheus 3119 Views

Dem gegenwärtig allumfassend stattfinden geistigen Niedergang von dir angepasst verfasst in einfacher Sprache:

Natürlich war das so. Damals wurden die friedlichen Menschen von gewalttätigen Mitmenschen terrorisiert. Aber für die Gewalttäter war das ganze auch ungünstig. Die klassische Räuber-Beute Kurve entwickelt sich nämlich auch dort. Es wurden immer mehr Räuber und am Ende gab es keine Beute mehr. Dann einigten sich die schwachen, friedfertigen Männer mit den starken, gewalttätigen Männern auf regelmäßige Abgaben, wenn die Starken im Gegenzug den Schutz der Schwachen übernahmen.
Anders als Sklaven durften die Menschen dann in Freiheit leben und die "freie Wirtschaft" war entstanden. Die aber eine Unfreiheit, gegenüber den Herrschenden darstellte, aber wenigstens eine gewisse Sicherheit, auch Planungssicherheit brachte. Natürlich beruhte das alles auf Gewalt. Aber die Gewalt wurde zum gegenseitigen Nutzen angewendet.

Das ist tatsächlich(!) in dieser sogenannten "einfachen Sprache" verfasst!

Unglaublich!

Inhaltlich unbelegter, zusammenphantasierter Nonsens, dargeboten ohne auch nur den geringsten intellektuellen Anspruch - es ist einfach nur schlicht dummes Zeug, schlimmstenfalls gar mit einer manipulativen Absicht.

Dieses Geschreibsel in einen Zusammenhang mit beispielsweise @dottores Erkenntnissen und Arbeiten zu setzen, verbietet sich von selbst, da jegliche wissenschaftliche Absicht und Arbeitsweise fehlen.

Was nur ist mit dir passiert?

Zunehmend erschrocken und entsetzt

MausS

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Warum hast du jetzt auch etwas gegen einfache Sprache?

Morpheus @, Montag, 17.10.2022, 04:10 vor 1223 Tagen @ MausS 3073 Views

Lieber MausS,

Dem gegenwärtig allumfassend stattfinden geistigen Niedergang von dir angepasst verfasst in einfacher Sprache:

Natürlich war das so. Damals wurden die friedlichen Menschen von gewalttätigen Mitmenschen terrorisiert. Aber für die Gewalttäter war das ganze auch ungünstig. Die klassische Räuber-Beute Kurve entwickelt sich nämlich auch dort. Es wurden immer mehr Räuber und am Ende gab es keine Beute mehr. Dann einigten sich die schwachen, friedfertigen Männer mit den starken, gewalttätigen Männern auf regelmäßige Abgaben, wenn die Starken im Gegenzug den Schutz der Schwachen übernahmen.
Anders als Sklaven durften die Menschen dann in Freiheit leben und die "freie Wirtschaft" war entstanden. Die aber eine Unfreiheit, gegenüber den Herrschenden darstellte, aber wenigstens eine gewisse Sicherheit, auch Planungssicherheit brachte. Natürlich beruhte das alles auf Gewalt. Aber die Gewalt wurde zum gegenseitigen Nutzen angewendet.


Das ist tatsächlich(!) in dieser sogenannten "einfachen Sprache" verfasst!

Ja, ich bemühe mich verständlich zu schreiben. Ich finde es fürchterlich, wenn man z.B. die Aussagen von Mephistopheles selbst nach dreimaligem Lesen nicht versteht.
Das von Dir zitierte beschreibt doch genau auch unsere heutige Gesellschaft oder nicht? Zumindest bis vor der Corona-Krise war das so. Jetzt wo Euch die Energie abgedreht wird, gehen die Herrschenden wahrscheinlich ein bisschen zu weit, denn aus dem gegenseitige Nutzen ist wohl eher ein einseitiger geworden.


Unglaublich!

Was ist daran unglaublich? Was ist genau schlecht oder falsch?


Inhaltlich unbelegter, zusammenphantasierter Nonsens, dargeboten ohne auch nur den geringsten intellektuellen Anspruch - es ist einfach nur schlicht dummes Zeug, schlimmstenfalls gar mit einer manipulativen Absicht.

Was zweifelst Du denn genau an? Das Geld als Steuerzahlungsmittel entstanden ist? Das Geld heute stets das Steuerzahlungsmittel ist?

Dieses Geschreibsel in einen Zusammenhang mit beispielsweise @dottores Erkenntnissen und Arbeiten zu setzen, verbietet sich von selbst, da jegliche wissenschaftliche Absicht und Arbeitsweise fehlen.

Weißt du was für mich Wissenschaft ausmacht, der Austausch von Argumenten. Sachbezogenen Argumenten. Du argumentierst niemals nie in der Sache, was soll ich also belegen?
Waren es nicht die Debitisten, die den Übergang vom friedlichen Matriarchat zum gewalttätigen Patriarchat festgestellt hatten. Wo ist die Erklärung dafür. Warum haben sich überall solche Zellen entwickelt und am Ende die ganze Welt unter sich aufgeteilt?
Strukturen oder Muster zu erkennen ist offensichtlich nicht so ganz einfach. Aber wenn man sie einmal erkannt hat, und damit die gesamte gesellschaftliche Entwicklung in klarer und einfacher Sprache erklärbar wird, dann ist das doch eine gute Sache.


Was nur ist mit dir passiert?

Mir hat irgendjemand eine riesige Verantwortung auf die Schultern gelegt. Das ist ehrlich gesagt nicht sehr angenehm. Ich weiß nicht, ob Du das erfassen kannst. Ich würde ehrlich gesagt hier, wo ich seit zehn Jahren in einer sehr schönen Umgebung lebe, lieber in aller Ruhe meinen Vorruhestand genießen. Das kann ich jetzt nicht, weil mir mein Verantwortungsgefühl sagt, dass ich diese Aufgabe nicht einfach so aus egoistischen Motiven ignorieren darf. Deshalb antworte ich hier auf solche haltlosen Anschuldigungen, um für die Sache, die ich vertreten soll, etwas zu lernen. Ich könnte mir klar etwas besseres vorstellen.

Zunehmend erschrocken und entsetzt

Da könntest Du ganz einfach gegensteuern, wenn Du Dich auf die Sachebene begeben würdest. Was mir erlauben würde, auf Deine Bedenken oder Fragen sachlich einzugehen. Die inhaltliche Diskussion würde Dir vielleicht helfen Dich zu beruhigen. Bei mir ist das jedenfalls meistens so.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Deine Geld-Definition scheint mir sehr fragwürdig

Morpheus @, Samstag, 15.10.2022, 16:24 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3308 Views

Hallo Mephistopheles

wenn man den Geldbegriff nur auf Münzen und Noten anwendet und nicht auf Naturalien, die wie Geld auch zu vorher festgelegten Terminen beim Herrscher abgegeben werden müssen, dann ist die Geld-Definition unsinnig gewählt.

Einen Warenkredit, also wenn der einem Bauer dem anderen Saatgut leiht, würdest Du doch wohl auch als Kredit bezeichnen.

Warum ein Warengeld nicht auch als Geld?

Auch normale Metalle, die in Form von Erz abgeliefert werden mussten, waren natürlich Geld im Sinne der einzig sinnvollen Definition:

Geld ist die abstrakte Ware, die von den zu schützenden Untertanen beim Herrscher wiederkehrend zu vorab festgelegten Terminen unter Strafandrohung bei Nichtleistung abzuliefern ist.

Dieses Geld hat sich seit der neolithischen Revolution ständig verbessert und je besser das Geld funktioniert, umso mächtiger können Herrscher werden. Und die meisten Herrscher sind am Geld gescheitert und nicht an äußeren oder inneren Feinden oder Nebenbuhlern. Einfach falsches Geld-Management und "ihr Reich" ging deshalb verloren.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Eine Ware ist kein Geld, sondern Waren werrden in Geld bewertet. Das ist für manche wohl eine logische Übrerforderung.

Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 19:29 vor 1225 Tagen @ Morpheus 3194 Views

Hallo Mephistopheles

wenn man den Geldbegriff nur auf Münzen und Noten anwendet und nicht auf Naturalien, die wie Geld auch zu vorher festgelegten Terminen beim Herrscher abgegeben werden müssen, dann ist die Geld-Definition unsinnig gewählt.

Die Naturalien müssen eben nicht zu verher festgelegten Terminen beim Herrscher abgegeben werden; sondern als Pachtzins (Pacht kommt von pactum) an den Eigentümer übergeben werden. Der Pächter musste sich nicht verschulden, sondern einen Teil seiner Ernte abgeben. Deswegen war die Abgabe auch kein Geld.
Wem das nicht passte, der konnte abhauen in die nächstgelegene freie Reichsstadt, die oftmals nur einen Tagesmarsch entfernt lag. Damit war er seiner Abgabeverpflichtung ledig. Stadtluft macht frei.

Genau darum wurde in den Bauernkriegen gekämpft, als die Fürsten verlangten, die Pacht in Geld zu entrichten. Um an Geld zu gelangen, musste sich der Bauer verschulden.

Einen Warenkredit, also wenn der einem Bauer dem anderen Saatgut leiht, würdest Du doch wohl auch als Kredit bezeichnen.

Nein, das bezeichnet man als Leihe.

Warum ein Warengeld nicht auch als Geld?

Weil eine Ware kein Geld ist. Man muss sich nicht verschulden, wenn man eine Ware handelt, aber dann, wenn man sie bezahlen möchte.

Auch normale Metalle, die in Form von Erz abgeliefert werden mussten, waren natürlich Geld im Sinne der einzig sinnvollen Definition:

Geld ist die abstrakte Ware, die von den zu schützenden Untertanen beim Herrscher wiederkehrend zu vorab festgelegten Terminen unter Strafandrohung bei Nichtleistung abzuliefern ist.

Diese Definition ist für Geld nicht sinnvoll, da sie die Verschuldung nicht erwähnt.

Dieses Geld hat sich seit der neolithischen Revolution ständig verbessert und je besser das Geld funktioniert, umso mächtiger können Herrscher werden. Und die meisten Herrscher sind am Geld gescheitert und nicht an äußeren oder inneren Feinden oder Nebenbuhlern. Einfach falsches Geld-Management und "ihr Reich" ging deshalb verloren.

Das Geld wurde nicht verbessert, sondern lediglich auf immer weitere Bereiche ausgeweitet. Habe ich ja erst kürzlich erwähnt, dass die Sonne, die noch vor wenigen Jahrzehnten ein freies Gut war, jetzt nache dem Energiertrag von Solarpanelen bewertet wird.

Gruß Mephistopheles

Gold- & Silbermünzen = sog. Warengeld (Edelmetall, Rohstoff) ..

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 15.10.2022, 22:44 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3306 Views

bearbeitet von Beo2, Samstag, 15.10.2022, 23:30

Gold- und Silbermünzen waren bis zum Anfang des 16.Jh. n.Chr. das weltweit dominierende Zahlungsmittel. Es war kein Fiat Money bzw. Kreditgeld (Schuldschein) wie das heutige GELD, sondern exakt, nach Gewicht (und Reinheit) portionierte Ware "Gold oder Silber" = d.h. sog. WARENGELD.

Die Münzen wurden bei Bedarf eingeschmolzen, um andere Münzen, Barren oder Gebrauchsgegenstände daraus zu gießen. Das Material behielt trotzdem ungemindert'! seinen Wert und Funktion als Tausch- bzw. Bezahlmittel. Es wurde einfach gewogen, wenn es nicht "exakt und verbürgt" portioniert war.

Somit kann ohne weiteres festgestellt werde : Bis ins 16. Jahrhundert hinein war der TAUSCHHANDEL "Ware gegen Ware" die dominierende Form der Handelstransaktionen .. wenn nämlich Gold- oder Silbermünzen als Bezahlmittel verwendet wurden. Das "durch das Prägemotiv (= Vorläufer der späteren Punze) verbürgte" Gewicht und Reinheit der Edelmetall-Münzen beschleunigte und vereinfachte die Tausch- bzw. Handelsvorgänge enorm : Das Gesamtgewicht des Rohstoffs wurde einfach abzählbar !

Beo2

Alle Waren und Dienstleistungen werden in (der abstrakten Ware) Geld bewertet. Wo ist Deine (angeblich bessere) Definition?

Morpheus @, Samstag, 15.10.2022, 22:58 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3195 Views

Hallo Mephistopheles,

du musst Dir die Wirkung angucken. Wenn die Regierung morgen Blei als Abgabe verlangt, wird Blei aus dem Warenkreislauf verschwinden und krass aufwerten. Die eine Ware, die als Geld deklariert wird, die wird etwas besonderes. Und diese besondere Ware, die ganz anders ausfallen kann, wird als Geld bezeichnet. Du kannst Blei auch durch Weizen ersetzen. Das Ergebnis wäre mit jeder Ware gleich. Das liegt an der Straf-Androhung.

wenn man den Geldbegriff nur auf Münzen und Noten anwendet und nicht auf Naturalien, die wie Geld auch zu vorher festgelegten Terminen beim Herrscher abgegeben werden müssen, dann ist die Geld-Definition unsinnig gewählt.


Die Naturalien müssen eben nicht zu verher festgelegten Terminen beim Herrscher abgegeben werden; sondern als Pachtzins (Pacht kommt von pactum) an den Eigentümer übergeben werden. Der Pächter musste sich nicht verschulden, sondern einen Teil seiner Ernte abgeben. Deswegen war die Abgabe auch kein Geld.

Sorry, ich sage, wenn das Verhalten der Menschen zu bestimmten Waren, egal was diese Ware gerade ist, immer gleichartig ist, und diese Ware seit langer Zeit als Geld bezeichnet wird, kannst Du diese Bezeichnung auch rückwirkend auf alle Waren anwenden, wo die Menschen dieselben Verhaltensweisen zeigten.
Wer muss sich denn heute als normaler Grundsteuerzahler verschulden, um seine Grundsteuer zu bezahlen?

Wem das nicht passte, der konnte abhauen in die nächstgelegene freie Reichsstadt, die oftmals nur einen Tagesmarsch entfernt lag. Damit war er seiner Abgabeverpflichtung ledig. Stadtluft macht frei.

Da wurden andere Abgaben gezahlt. Stichwort: nur als Beispiel: Marktrecht, Markttage.

Genau darum wurde in den Bauernkriegen gekämpft, als die Fürsten verlangten, die Pacht in Geld zu entrichten. Um an Geld zu gelangen, musste sich der Bauer verschulden.

Wieso das? Wenn er seine Waren gegen Geld verkauft, reicht das doch wohl aus?!
Diese Sorte war für den Herrscher sehr Vorteilhaft, weil er nicht erst nach der ersten Abgabe zahlen konnte, sondern bereits vor der ersten Abgabe. Was die Vorfinanzierungskosten von Herrschaft massiv absenkt. Klar passte das der Bevölkerung nicht so sehr. Das ist nun mal so, wenn man beherrscht wird. Trotzdem hat sich diese Art von Geld einfach durchgesetzt, weil es für die Stabilität der Herrscher einfach besser war.

Einen Warenkredit, also wenn der einem Bauer dem anderen Saatgut leiht, würdest Du doch wohl auch als Kredit bezeichnen.


Nein, das bezeichnet man als Leihe.

Ab wann gab es einen Unterschied von Kredit und Leihe?

Warum ein Warengeld nicht auch als Geld?


Weil eine Ware kein Geld ist. Man muss sich nicht verschulden, wenn man eine Ware handelt, aber dann, wenn man sie bezahlen möchte.

Das ist dieser Debitisten-Knoten, der ganz einfach Dinge fürchterlich kompliziert darstellt. Diese Unterscheidung von Verschuldung und Bezahlung ist doch völliger Unsinn. Tausende von Menschen bezahlen heute und sind kein bisschen verschuldet. Ja, ein Mensch muss in Vorleistung gegangen sein, um mit Geld bezahlen zu können. Bei Kreditgeld, muss es natürlich einen Schuldner geben. Aber schon wenn Du Goldnuggets als Geld bezeichnest und solange selbige in der Natur zu relativ leicht zu finden waren, erforderten diese auch nur eine Vorleistung. Jeder Bauer musste auch in Vorleistung gehen, um mit Naturalien bezahlen zu können. Klar kann man jede Vorleistung als Verschuldung verkomplizieren. Aber wo ist der Mehrwert von dieser Definition. Das bringt uns kein bisschen weiter. Der Debitismus erklärt gar nichts. Ist ein völlige Sackgasse.

Auch normale Metalle, die in Form von Erz abgeliefert werden mussten, waren natürlich Geld im Sinne der einzig sinnvollen Definition:

Geld ist die abstrakte Ware, die von den zu schützenden Untertanen beim Herrscher wiederkehrend zu vorab festgelegten Terminen unter Strafandrohung bei Nichtleistung abzuliefern ist.


Diese Definition ist für Geld nicht sinnvoll, da sie die Verschuldung nicht erwähnt.

Gut, dann schreibe bitte Deine Definition mal auf. Und dann prüfen wir mal deren Sinngehalt oder wir prüfen, welche einfacher aber hinreichend ist.

Dieses Geld hat sich seit der neolithischen Revolution ständig verbessert und je besser das Geld funktioniert, umso mächtiger können Herrscher werden. Und die meisten Herrscher sind am Geld gescheitert und nicht an äußeren oder inneren Feinden oder Nebenbuhlern. Einfach falsches Geld-Management und "ihr Reich" ging deshalb verloren.


Das Geld wurde nicht verbessert, sondern lediglich auf immer weitere Bereiche ausgeweitet. Habe ich ja erst kürzlich erwähnt, dass die Sonne, die noch vor wenigen Jahrzehnten ein freies Gut war, jetzt nache dem Energiertrag von Solarpanelen bewertet wird.

Doch, das Abgabegut wurde sehr wohl verbessert. Das ist völlig eindeutig. Z.B. die Banknoten, hatten gegenüber dem Münzgeld deutliche Vorteile. Sie waren leichter und sicherer zu transportieren als Münzen. Zentralbanknoten sind besser als Banknoten.
Anfänglich (bei den Jägern und Sammlern) wurden sicher ganze Tiere als Abgabegut verlangt. Die waren aber nicht gut teilbar, sondern mussten/konnten von der gesamten "Räuberbande" gemeinsam verzehrt werden. Als Geld teilbar wurde (z.B. Getreidekörner oder Erz) konnten die Räuber bezahlt werden und waren damit aus den Untertanen beliebig rekrutierbar.

Die gesamte Geldgeschichte lässt sich anhand meiner Definition ganz einfach, logisch und klar darstellen. Sie erklärt auch die Geschichte menschlicher Zivilisation und alle heutigen und auch die zwischenzeitlichen Geldprobleme.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Wie oft denn noch? Habe ich schon x-mal erklärt. Die Definition brsteht in der Verschuldung. Waren und Dienstleistungen können nicht als Scherheit hinterlegt werden.

Mephistopheles, Samstag, 15.10.2022, 23:22 vor 1225 Tagen @ Morpheus 3255 Views

Da ist doch die "Geld ist Tauschmittel" Definition noch besser

Morpheus @, Sonntag, 16.10.2022, 01:58 vor 1224 Tagen @ Mephistopheles 3187 Views

[[sauer]]

Wenn das Deine ganze Definition ist. [[hae]]

Die Überschrift ist auch nicht besser:

Die Definition brsteht in der Verschuldung. Waren und Dienstleistungen können nicht als Scherheit hinterlegt werden.

Was ist das denn für eine Definition?
Geld besteht in der Verschuldung? Geld kann als Sicherheit hinterlegt werden, Waren und Dienstleistungen aber nicht?

Das ist Geschwurbel und es kam immer nur Geschwurbel.

"Geld ist ein Tauschmittel" ist zwar falsch, aber das kann man wenigstens als Definitionsversuch durchgehen lassen. Den kann man widerlegen. Ich habe auf Dein Geschwurbel stets geantwortet, aber es war mein Fehler nicht endlich eine Definition zu verlangen. Nur so können wir mal weiterkommen.

Schreib bitte einen Satz oder eine Absatz, der hinreichend genau beschreibt was Geld deiner Meinung nach ist.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Dann frag doch deinen Finanzbeamten, was er dir als Tauschmittel anzubieten hat.

Mephistopheles, Sonntag, 16.10.2022, 11:41 vor 1224 Tagen @ Morpheus 3152 Views

Du kannst Geld gar nicht definieren, du schwurbelst nur.

Morpheus @, Sonntag, 16.10.2022, 13:01 vor 1224 Tagen @ Mephistopheles 3198 Views

bearbeitet von Morpheus, Sonntag, 16.10.2022, 13:04

[[rofl]]

Meine Definition ist prima. Nach der weiß ich genau, was ich an das Finanzamt zahlen muss.

Geld ist die abstrakte Ware, die von den zu schützenden Untertanen beim Herrscher wiederkehrend zu vorab festgelegten Terminen unter Strafandrohung bei Nichtleistung abzuliefern ist.


Du und die anderen Debitisten können offensichtlich gar keine Definition zur Diskussion stellen.

Auch bei Wikipedia steht dazu nur Geschwurbel.

Aber es steht dort auch, dass in Japan Reis verwendet wurd, ein Ware!

Meine Herleitung über das Räuber-Beute-Verhältnis ist viel logischer und die Erkenntnis der schwachen, friedfertigen Männer und der starken, gewaltbereiten Männer sich in einer Win-Win-Vereinbarung zusammenzutun, ist viel logischer als das einseitige Tributmodell von Euch Debitisten.
Mit meinem Modell erklärt sich der Wechsel vom Matriarchat zum Patriarchat und der Wechsel zur Sesshaftigkeit.

Ich empfehle den Lesern, die es interessiert meine Geldtheorie.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Wie kann man seine ehemals gute Reputation nur dermaßen brutal selbst zunichte machen?

MausS @, Sonntag, 16.10.2022, 13:13 vor 1224 Tagen @ Morpheus 3252 Views

In dem man seine unbelegten Phantastereien für real hält und sagengleich, bar jedweden wissenschaftlich fundierten Herangehens und historischen Abgleichens und Belegens, in wunschgetriebene Wortekaskaden fasst.

Man könnte es gar nicht glauben, wenn man es nicht von dir selbst zu lesen bekäme.

Mehr gibt es dazu, mangels vorgelegter Evidenz, nicht anzumerken.

MausS

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Wieder keine Inhalte, nur Schmähungen

Morpheus @, Sonntag, 16.10.2022, 17:45 vor 1224 Tagen @ MausS 3145 Views

Hallo MausS,

dann liefere Du doch mal eine Definition, was Geld Deiner Meinung nach ist.

Oder suche mir raus, was dottore dazu gesagt hat.

Das Geld, (auch) das Steuerzahlungsmittel ist, war hier immer unstrittig. Ich erweitere diese Definition nur, indem ich sie umdrehe und sage, Geld ist ausschließlich die "Ware", die das Abgabegut (Steuerzahlungsmittel) ist und man kann so auch alle Abgabemittel aus der Vergangenheit als Geld bezeichnen. Ich kann nirgendwo finden, dass dagegen irgendwelche Aussagen getroffen wurden. Dottore hat einige Spezialfelder der Abgaben (Tribute) herausgegriffen, aber diese stehen auch nicht im Widerspruch zu meiner Erweiterung.

Denn man kann wunderbar aufzeigen, dass es sich mit den realen Ausprägungen der abstrakten Ware "Geld" seit der neolithischen Revolution immer gleich verhält. Sie erzeugt einen Arbeitszwang und war darüber ein Innovationsmotor. Und man kann diese Innovationen auf beiden Seiten, bei den Herrschenden und deren Machtausübung und bei den Untertanen und deren Wirtschaftsleistung erkennen. Und beide hängen enorm mit der Form des Geldes zusammen, sie entwickeln sich mit der Form des Geldes weiter.

Geld wurde mit der Abgabe zum Bestandteil der menschlichen Urschuld, wie Essen und Trinken und Atmen. Das ist doch wohl auch das, was alle Menschen heute mehr als deutlich erleben. Aber das begann bereits viel, viel früher. Und es war gut so! Denn es brachte dem "Mängelwesen" Mensch, ein gutes und wesentliches Stück Freiheit (nämlich in Form von kollektiver Sicherheit) und eben den oben angesprochenen Innovationsmotor. Dottore und ich selbst auch haben das lange rein negativ gesehen, aber solche sozialen Konstrukte halten sich nicht, wenn sie nur auf Zwang beruhen. Sie halten sich, und sie entwickeln sich (überwiegend positiv, also unter der Hinnahme von Rückschlägen) weiter, wenn sie auf einem Konsens beruhen, der beiden Seiten Vorteile bringt. Am Anfang, mit jeder neuen Herrschaft, wird es in der Regel erst einmal deutlich besser. Und der Konsens wird positiv wahrgenommen. Aber wenn die Herrschaft dann in die dritte oder eine spätere Generation geht, dann sorgt gerade (und stets gleichartig) Geld dafür, dass die Herrscher untergehen. Vorher gibt es dann immer wieder die Repressionen, die wir aktuell gerade erleben. Denn Mafia-Herrschaft hat sich mit ihrer "freien Wirtschaft" gegen alle anderen Beherrschungsformen durchgesetzt, immer und immer wieder.

Das alles sind Gesellschaftliche-Gesetze, die gelten wie physikalische Gesetze.

Also wenn Du oder Mephistopheles mal den Mut hätten, inhaltliche Diskussionen zu führen, dann würden wir ja mal weiterkommen. Dottore wäre dazu sicher bereit und in der Lage gewesen. Schade, das keiner seiner Anhänger über Schmähungen hinauskommt.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Von dir kommen, bezogen auf die bisherigen Erkenntnisse dieses Forums, keinerlei Inhalte mehr.

MausS @, Sonntag, 16.10.2022, 21:12 vor 1224 Tagen @ Morpheus 3145 Views

Alles was es da noch wahrzunehmen gibt, sind deine Missionierungsabsichten, denen es an jeglicher belegt nachvollziehbarer historischer, sachlich-faktischer Substanz fehlt.

In jedem auf reinen Glaubensbekenntnissen ausgerichtetem Forum wärst Du damit wesentlich besser aufgehoben.

MausS

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Schon wieder unzulässige Generalaussagen von Dir?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 15.10.2022, 07:46 vor 1225 Tagen @ Mephistopheles 3649 Views


Kredit ist die einzige Möglichkeit, an Geld zu gelangen.

Hausaufgabe: Unter welchen Umständen stimmt das nicht? Nenne historische Beispiele.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Ohne Kredite keine Entwicklung

Morpheus @, Samstag, 15.10.2022, 16:14 vor 1225 Tagen @ Dieter 3356 Views

Hallo Dieter,

wenn Du für Menschen auf dem Niveau von Tieren bist, wäre alles OK ohne Kredit.

Kredite sind nicht unser Problem. Sie sind ein genialer Teil der Lösung, weil der Entwicklungssprung der letzten gut 80 Jahre ist nur durch den Kredit möglich gewesen.

Das Problem: Geld funktioniert nicht in großen Gebieten.

Wenn man Münzen verwendet, in zu großen Staatsgebieten, dann kursieren die Münzen nur noch in der Hauptstadt und wenigen anderen Wirtschaftszentren und die entlegenen Gebiete können keine Steuern mehr zahlen. Ganz besonders schlimm sind Goldmünzen, die überall auf der Welt verwendet werden können.

Wenn es Kreditgeld gibt, wie derzeit weltweit überall bis auf Nordkorea (die aber dafür bettelarm sind und stets kurz vor dem Verhungern), dann kollabieren am Ende die Banken der entlegenen Gebiete, weil die Menschen die Kredite nicht zurückzahlen können, weil ihr Geld auch in der Hauptstadt, im Ausland und in wenigen Wirtschaftszentren umläuft. Das war bei der Finanzkrise 2008 genau zu sehen. Egal ob in Griechenland oder den ländlichen Teilen der USA, wo derzeit die Zeltstädte rapide anwachsen, weil die Wirkung der Helikopter-Geldverteilung mittels Corona-Krise vorbei ist.

Kreditgeld würde in kleinen Gebieten gut und stabil funktionieren. Es ist ein extrem kostengünstiges und sinnvolles Geld. Denn es kann mit geringen Kosten in Umlauf gebracht werden und ist werthaltig. Denn am Ende, wenn das Geld zwecks Tilgung zurückgezahlt wird, wurde Arbeit dafür geleistet oder eine Ware geliefert. Zu diesem Zeitpunkt hat das Geld seine Werthaltigkeit bekommen.

Wir hätten niemals die Energievorräte erschließen können, wenn es keine Kredite gegeben hätte.

Argentinien war vor WKII sehr reich. Die Argentinier haben dann die Kreditausweitung der Industrie-Staaten nicht mitgemacht und sind dadurch wirtschaftlich massiv zurückgefallen.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Deine Argumente sind waren mir sehrwohl bewußt

Dieter @, Samstag, 15.10.2022, 20:34 vor 1225 Tagen @ Morpheus 3295 Views

Hallo Morpheus,

Deine Argumente waren mir sehrwohl bewußt, trotzdem habe ich die Frage in den Raum gestellt. Die Frage ließe sich auch erweitern: Wovon hängt Zufriedenheit und Glück beim Menschen ab? Ist es Wohlstand und Bequemlichkeit.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=622077

Ich halte es für einen großen Fehler, daß Staaten sich verschulden dürfen, ein antidemokratischer Prozess.

Wenn der Staat investieren will, dann soll er sammeln bei seiner Bevölkerung. Wenn er Personal einstellen und bezahlen will, dann soll er dafür sammeln bei der Bevölkerung. Staatsbedienstete müssen nicht vorfinanziert werden. Staatsbedienstete können selbst in Vorleistung gehen mit Aufsicht auf einen alimentierten Job.

-und wozu Kapitalgesellschaften ? Ist nicht nötig. Firmen können auch von pers. haftenden Eigentümern geführt werden, oder man führt Firmen wie ein Verein, bei dem alle Mitarbeiter Gewinn und Haftung innehaben. Verschuldung aber auch da nur bei natürlichen Personen.

Dies alles nur als Gedanken-Stichpunkte !

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Persönliche Haftbarkeit

Bergamr @, Samstag, 15.10.2022, 20:46 vor 1225 Tagen @ Dieter 3368 Views

Hallo Dieter,

ich unterschreibe Deinen Beitrag ausdrücklich!

Meine Meinung seit > 30 Jahren:

Alle Politiker und alle führenden Angestellten von Kapitalgesellschaften sollen persönlich haftbar sein => der Effekt wäre fulminant, wir hätten unsere größten Probleme gelöst!

Diese ganzen Schwätzer wären überhaupt nicht in den Positionen, in denen sie heute sind, die hätten ja gar nicht den Axxch dafür in der Hose!

Jeder kleine Handwerksmeister oder Einzelhändler braucht mehr Mut für sein tägliches Unternehmertum als diese ganzen bornierten Manager und Politiker zusammen aufbringen!

Gruß
Bergamr

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Staaten sind ein Konstrukt ohne Zukunft, was nur Nachteile hat, aber historisch zu erklären ist. Staat = Mafia-Territorium

Morpheus @, Samstag, 15.10.2022, 23:32 vor 1225 Tagen @ Dieter 3254 Views

Hallo Dieter,

jeder Staat hat seine Mafia, die die Untertanen anfangs schützt und am Ende immer terrorisieren muss. Wir sind gerade in der Endphase des Terrors angekommen.

Nur erlaubt unsere Lebensweise den wiederkehrenden Kollaps nicht mehr.

Deine Argumente waren mir sehrwohl bewußt, trotzdem habe ich die Frage in den Raum gestellt. Die Frage ließe sich auch erweitern: Wovon hängt Zufriedenheit und Glück beim Menschen ab? Ist es Wohlstand und Bequemlichkeit.

Ja, diese Frage ist sicher berechtigt und richtig gestellt. Wir hatten hier die Mängelwesen-Debatte, weil der Mensch eben alleine, mangels Verteidigungsfähigkeit, in der Natur kaum überleben kann. Er kann es aber recht gut in Staatsform analog zu Bienen und Ameisen.
Wenn man jetzt genau hinschaut, sieht man das Geld der Stoff ist, der das Staatswesen der Menschen begründet. Auf dem Zwang zur Abgabe beruht einerseits die Arbeitspflicht der Menschen und andererseits seine Sicherheit als Teil der Gesellschaft. Diese Sicherheit, glaube mir, macht glücklich und zufrieden.


https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=622077

Ich halte es für einen großen Fehler, daß Staaten sich verschulden dürfen, ein antidemokratischer Prozess.

Das Problem ist die Herrschaft, nicht die Verschuldung. Eine sinnvolle Investition vorzufinanzieren, kann (egal ob es eine private oder eine gemeinschaftliche Investition ist) sinnvoll oder unsinnig sein. Herrscher müssen Investitionen tätigen, die sie an der Macht halten. Die nutzen niemals dem Volk sondern schaden ihm. Das kannst Du aktuell gut beobachten. Ist aber immer so, weil es strukturell bedingt so sein muss.
Eine Abgabe-Pflicht ist sinnvoll, weil sie eine Arbeitspflicht unter Gewährleistung der vollständigen Freiheit garantiert, was stets, dank dezentraler Optimierung, die besten Ergebnisse liefert. Das Gegenstück strebt der WEF an oder versucht China zu praktizieren. Statt mit einer Abgabe-Pflicht und freier Wirtschaft zu arbeiten, wollen diese mit Bürgergeld und Sozialkreditsystem die Wirtschaft zentral planen. Diese zentrale Planung ist bereits spektakulär gescheitert. Keine KI wird das besser können, als Menschen mit ihrem eingebauten, lebensnotwendigen, natürlichen Egoismus.

Wenn der Staat investieren will, dann soll er sammeln bei seiner Bevölkerung. Wenn er Personal einstellen und bezahlen will, dann soll er dafür sammeln bei der Bevölkerung. Staatsbedienstete müssen nicht vorfinanziert werden. Staatsbedienstete können selbst in Vorleistung gehen mit Aufsicht auf einen alimentierten Job.

Also, ich bin für unternehmerischen Betrieb von öffentlichen Aufgaben, um keine öffentliche Verschuldung zu provozieren. Aber warum sollte man das prinzipiell ausschließen. Warum sollten nicht die Bürger ein Gerichtsgebäude vorfinanzieren. Wenn das Gebäude eine Lebensdauer von 80 Jahren hat, scheint mir gegen eine Finanzierung über ca. sechzig Jahre, in Verbindung mit einer Versicherung, keine unsinnige Angelegenheit. Klar ist, man muss die regelmäßigen Zahlungen auch als solche zweckgebunden dauerhaft ausweisen. Das erzeugt einen Teil der Haftbarkeit für Investitionen aus der Vergangenheit. Denn nachfolgende Generationen werden fragen, warum sie für diese Investition immer noch zahlen müssen.

-und wozu Kapitalgesellschaften ? Ist nicht nötig. Firmen können auch von pers. haftenden Eigentümern geführt werden, oder man führt Firmen wie ein Verein, bei dem alle Mitarbeiter Gewinn und Haftung innehaben. Verschuldung aber auch da nur bei natürlichen Personen.

Bin ich sehr gespalten. In der Praxis war das bis ca. 2008, da hatte ich das verfolgt nie anders. Denn jeder GmbH-Eigentümer durfte in seinem Kredit-Vertrag eine Klausel unterschreiben, dass er unbeschränkt mit seinem gesamten privaten Vermögen haftet. Die GmbH war eher eine Absicherung der Bank gegenüber den Kunden des Unternehmens.
Aber ehrlich gesagt finde ich diese unbeschränkte Haftung des Unternehmers weder günstig um benötigte Unternehmer zu finden noch fair. Wenn das Betriebsvermögen in der Firma liegt und der Unternehmer ein gewisses, im Verhältnis stehendes Privatvermögen aufbaut, ist die Frage nach dem Schutz dieses Privatvermögens meiner Meinung nach schon gerechtfertigt. Warum sollen Unternehmer privat schlechter gestellt sein, als alle anderen Bürger, wo sie doch schon das Risiko eingehen, alles Betriebskapital zu verlieren.

Das Problem sind wohl eher heutige Konzerne und ihre Manager. Ist aber mMn ein komplett anderes Thema. Auch die Höhe der Abgaben (Steuern) ist ein wichtiges Thema.
Ich würde Dir mein Buch mal ans Herz legen. Ich denke da findest Du viele Argumente und Themen, die Dir bei Deiner Suche Anregungen geben können.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Staatsformanalogie

Bergamr @, Sonntag, 16.10.2022, 20:27 vor 1224 Tagen @ Morpheus 3082 Views

Hallo Morpheus,

Du schreibst:

>>Wir hatten hier die Mängelwesen-Debatte, weil der Mensch eben alleine, mangels Verteidigungsfähigkeit, in der Natur kaum überleben kann. Er kann es aber recht gut in Staatsform analog zu Bienen und Ameisen.<<

Das paßt zwar sehr gut (nicht nur mangels Verteidigungsfähigkeit) auf das 'Mängelwesen' Mensch, kommt in diesem Sinne auch einer tauglichen (nicht unbedingt guten => Totalitarismus + Diktatur) Lösung dieses Mängelproblems nahe; aber wie paßt denn die Staatsform eines absolut hierarchischen, massenhaften und individualitätsfernen Bienen- oder Ameisenstaats zu Deiner Idee der 'unbeschränkbaren Freiheit'?

Da ungefähr sind wir vor einiger Zeit stehen geblieben ...

Gruß
Bergamr

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Staaten haben keine Zukunft, aber wir brauchen eine Organisationsform, die ihre bisherigen Aufgaben übernimmt ohne die Freiheit zu beschränken

Morpheus @, Montag, 17.10.2022, 03:31 vor 1223 Tagen @ Bergamr 3060 Views

Hallo Bergamr,

danke für Deine inhaltliche Frage. Da kann man wenigstens was zu schreiben.

Du schreibst:

>>Wir hatten hier die Mängelwesen-Debatte, weil der Mensch eben alleine, mangels Verteidigungsfähigkeit, in der Natur kaum überleben kann. Er kann es aber recht gut in Staatsform analog zu Bienen und Ameisen.<<

Das paßt zwar sehr gut (nicht nur mangels Verteidigungsfähigkeit) auf das 'Mängelwesen' Mensch, kommt in diesem Sinne auch einer tauglichen (nicht unbedingt guten => Totalitarismus + Diktatur) Lösung dieses Mängelproblems nahe; aber wie paßt denn die Staatsform eines absolut hierarchischen, massenhaften und individualitätsfernen Bienen- oder Ameisenstaats zu Deiner Idee der 'unbeschränkbaren Freiheit'?

Natürlich war das die Lage in der Vergangenheit. Die Sicherheit war seit der neolithischen Revolution, was die Leute "pro Herrschaft" eingenommen hat. Ich hatte es oben auch bei einer Antwort an Dieter geschrieben, der meinte Geld macht nicht glücklich. "Geld als Steuerzahlungsmittel" ist das Mittel, über welches seit Jahrtausenden in einem Konsens die Sicherheit der Menschen organisiert wird. Wir werden heute von den Regierenden bewirtschaftet und wenn morgen eine andere Regierung kommt, wird sie uns genauso bewirtschaften. Aber solange Regierungen für die Sicherheit sorgen können und das Freiheitsversprechen einigermaßen eingehalten wird, macht das Geld uns unter dem Strich schon glücklich. Denn ohne Sicherheit ist alles nichts. Das merkt man jetzt nach dem Nordstream-Terror recht deutlich. Die westliche Welt kann ihre komplexe und sensible Infrastruktur niemals nie mehr ausreichend schützen. Es macht überhaupt keinen Sinn, Strukturen zuzulassen, die Konflikte nicht strukturell ausschließen. Und dazu gehören sämtliche Herrschaftsmechanismen erst einmal nicht dazu. Denn Herrscher(-gruppen) ist/sind immer an zusätzlichen, zahlenden Untertanen oder am Rauben von fremden Wohlstand interessiert. Die Soldaten bekommen ihren Sold plus Orden und dürfen als Helden sterben. Die Früchte der Eroberung sind für die Herrschenden und ihre Freunde. So wie das Gold von Gadafi/Libyen oder auch der Ukraine.

Wenn wir im Westen unbeschränkbare Freiheit einführen würden, macht eine Verteidigung gegen Putin wieder Sinn. Heute frage ich mich ehrlich, ob eine russische Herrschaft über Deutschland für die normalen Menschen, abgesehen von Abgeordneten und Medienvertretern, nicht besser wäre als die Herrschaft der Ampel.

Da ungefähr sind wir vor einiger Zeit stehen geblieben ...

Um unbeschränkbar frei zu sein braucht man
1) die Steuer, deren direkte, dezentrale Zahlung an die Leistungsanbieter, wir uns selbst auferlegen müssen.
2) einen Mechanismus, um Gemeinschaftsregeln festzusetzen.

Mehr leistet Herrschaft nicht. Das machen von den Herrschenden beauftragte Untertanen. Wenn wir diese beiden Aufgaben ohne herrschende, mit Sonderrechten ausgestattete Menschen erledigen können, sind wir frei.

Aber dann müssen wir keinesfalls auf die Sicherheit, die bisher der Staat organisiert hat, verzichten. Wir wissen genau, welche öffentlichen Aufgaben essentiell sind und die können wir auch ohne Herrscher sehr gut organisieren. Jeder bezahlt seinen Anteil daran, aus seinem eigenen Steueranteil, den wir uns gemeinsam selbst auferlegt haben. Die ganze Korruption ist sofort weg.

Langfristig wichtig ist ein weltweiter zellulärer Aufbau mit ca. 30.000 bis 50.000 gleichartig strukturierten Regionen, die entweder große Flächen mit wenigen Leuten umfassen oder kleine Flächen mit vielen Leuten. Jede dieser Regionen sollte ihr eigenes Geld haben, was dann dank der geringen Größe des Währungsgebiets auch gut funktionieren kann. Heute sind die Staaten viel zu unterschiedlich groß und damit mächtig. Das muss stets zu Unfrieden und Problemen führen.
Eine zelluläre Struktur aus gleichartigen, sich wiederholenden Strukturen ist stabil und typisch für lebendige Strukturen. So etwas sollen wir anstreben, denn wenn eine paar dieser Zellen die Freiheit wieder aufgeben, weil sich wieder Gewaltherrscher breitmachen, dann können die anderen Zellen den ihrer Freiheit beraubten sehr gut zu Hilfe kommen. Es kann (dann, wenn es einmal erreicht wurde) nie wieder eine Situation entstehen, in der Mächte wie heute die USA meinen den gesamten Globus beherrschen zu dürfen, indem sie ihre Gesetze/Sanktionen weltweit anwenden und dort Kriege führen wo es ihnen gerade gefällt. Dazu werden die Territorien einfach zu klein sein, was bei unseren Körpern auch hilft Krankheiten oder Verletzungen zu überleben.

Was ich damit andeuten will, man kann die Nachteile der Mängelwesen auch anders und besser ausgleichen, als das mit Herrschern und ihren Territorien, genannt Staaten, der Fall ist.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------

Eine Verknüpfung Schufa und Impfpass ist nur ein sehr kleiner Schritt.

Durran @, Samstag, 15.10.2022, 13:11 vor 1225 Tagen @ ebbes 3606 Views

Die Schufa ist zwar eine rein privatwirtschaftliche Organisation, handelt aber wie ein staatlich legitmiertes Unternehmen.

Der Staat kann jederzeit auf Schufa Daten zugreifen und entsprechende Vermerke einfügen. Kredit nur bei Impfnachweis und ähnliche Sauereien.

Ich habe mich selbst von von Schufa Abhängigkeiten frei gemacht. Mir ist meine Schufa oder ein Score völlig egal. Kredite habe ich nie in Anspruch genommen. Wer mein Geld nicht will der hat schon.

Werbung