Ich besitze keine einzige Aktie und auch sonst keine Investitionsvehikel. Ich bin halt wegen Wirtschaft & ... hier. Besonders wegen ...
Auch mich interessiert insbesondere das Wirtschaften als solches, die Volkswirtschaft
Dieses Forum beschäftigt sich besonders damit, wie es nach jahrhunderttausendelanger, wahrscheinlich sogar millionen Jahre langer Evolution der Mernschheit vor einer historisch betrachtet sehr kurzen Zeitspanne, dazu kam, dass Menschen plötzlich begannen zu wirtschaften.
Der historische Hintergrund ist letzten Endes unbekannt; es gibt nur starke Vermutungen, dass das mit Schuld zusammenhing und zwar Schulden ex nihilo, aus dem Nichts. Menschen wurden verschuldet von anderen Menschen und im Lauf der Zeit entstand aus dieser Verschuldung auch das Konzept der Freiheit. Das es früher nicht gegeben hat. Freiheit ist ein Derivat der Schuld.
Meine persönliche Ansicht (die jedoch in diesem Forum keine Resonanz findet), ist, dass wirtschaften mit der Sklaverei begann. Der Sklave war für seinen Lebensunterhalt abhängig von seinem Herrn, der als Gewgenleistung Arbeit forderte, die es ursprünglich auch nicht gegeben hat. Die Bedienung des Lebensunterhalts ist die Urschuld, die auch (hier habe ich ebenfalls eine andere Ansicht als die Mehrheit dieses Forums) ursprünglich nicht vorhanden war. Tiere und essbare Pflanzen gab es zur Genüge, man musste sie nur töten und die Pflanzen einsammeln. Mit der Zerstörung der ursprünglichen menschlichen Sippen durch die Sklaverei war das jedoch nicht mehr möglich; seit diesem Moment gab es eine Urschuld, den Lebensunterhalt bedienen zu müssen.
Wie dem auch sei, wirtschaften begann erst mit der persönlichen Schuld. Die Schuld war zu bedienen zum Termin. Bevor es Schulden gab, wurde nicht gewirtschaftet. Die Schulden waren ursprünglich nicht vorhanden, sie mussten erst erzeugt werden.
Das Forum beschäftigt sich damit, wie es dazu kam, dass Menschen wirtschafteten. Die Volkswirtschaft ist lediglich eine Folge des Wirtschaftens, schweigt sich jedoch darüber aus, wie es dazu kam, dass Menschen wirtschafteten.
als System von (debitistischen) Beziehungen (inkl. der VW-Funktion von Börsen), ihre Entwicklungsgeschichte, die aktuelle Wirtschaftspolitik, und deren mögliche Reformen & Zukunft .. nicht das Börsenzocken mit "Dollars in den Augen". Für Letzteres fehlte mir auch das Spielgeld.
Ich denke, dies war auch @dottore's Hauptinteresse, unter anderem. Und gewiss kenne ich auch den Börsenguru Kostolany und seine Art mit Aktien umzugehen.
Beo2
„Wer viel Geld hat, kann spekulieren, wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren, wer kein Geld hat, muß spekulieren. Andre Kostolany
Gruß Mephistopheles