Aus meiner Sicht gibt Scott Ritter die historische Entwicklung richtig und zutreffend wieder.
Gibt es dazu dissidente Ansichten hier? Ich frage deswegen, weil ich noch vor kurzem im Kreis der Verwandtschaft (alles glühende Selenski-Fans und erklärte Gegner des Tyrannen Putins) mir folgendes vorhalten lassen musste.
Die Ukraine hätte immer angeboten, neutral und ohne Nato Mitgliedschaft sein zu wollen, Russland habe aus rein imperialen Eroberungsgelüsten heraus trotz dieser Zusicherungen die Ukraine überfallen und einen Angriffskrieg entfacht, um sich die Ukraine einzuverleiben.
Da stand ich da, wie kann es zu so unterschiedlichen Auffassungen geschichtlicher Entwicklungen kommen?
Der Maidan Putsch wird im übrigen als demokratisches Geschehen erinnert, in der das Volk einen nachweislich korrupten Oligarchen in die Wüste schickte, um Demokratie wieder herzustellen während die Referenden Fake-Wahlen gewesen sind, in der Ukrainer unter vor die Nase gehaltenen Kalaschnikows zur Wahlabgabe gezwungen wurde.
Wer sich den Wahlen entzog, bekam Besuch von Militärs zu Hause und wurde dann im Wohnzimmer mit Waffengewalt zur Stimmabgabe gezwungen.
(Ich muß zugeben, dass ich West-Nachrichten dann nicht mehr durchlese, wenn in der Schlagzeile bereits unsachliche Schimpfkanonaden stehen a la "Despot" "hassender Tyrann" "perfider Putin" usw. Da fast keine Schlagzeile ohne solche Stürmer-Stil Schlagzeilen auskommt, bekommt mein Nachrichten Konsum tatsächlich Schlagseite.)