Der Plan:
1. Ziel Russlands ist, Nordstream 2 in Betrieb zu nehmen.
2. Lange vor der Niedersachsenwahl wird die Gaszufuhr durch Russland immer mehr reduziert, um den Menschen in Deutschland bewusst zu machen, was ohne Gas auf sie zukommt, und Stimmung für die Inbetriebnahme von NS2 zu machen.
3. Drei Wochen vor der Niedersachsenwahl werden drei Gasleitungen in der Ostsee gesprengt, um die Stimmung Richtung Panik vor dem Winter zu verschärfen, damit eine klare Mehrheit der Bevölkerung lieber Gas nimmt als für die Ukraine zu frieren. Es wird zwei Wochen lang die Eindruck aufrechterhalten, es sei komplett vorbei mit der Gaslieferung aus Russland, und Europa würde im Winter kaputtgehen.
4. Der entscheidende Aspekt: Vier Tage vor der Niedersachsenwahl wird bekanntgegeben, dass über eine Leitung von NS2 Gas nach Deutschland fließen kann, und zwar sofort, weil inzwischen festgestellt wurde, dass sie nicht beschädigt ist. Das Schlimmste des Winters würde damit für Deutschland abgewendet. Die Menschen sind alle erleichtert und verlangen mit der großen Mehrheit laut nach Annahme des Angebots.
5. Die Parteien sind im Dilemma: Wenn sie sich gegen das Gas aussprechen, wird es am Wahlsonntag gewaltige Verluste für sie geben. Sie hadern und wissen nicht, wie sie sich gegenüber der Stimmung des Volkes äußern sollen. Aber angesichts der Wahl müssen sie sich dafür aussprechen, NS2 sofort anzunehmen, oder das wars für sie.
6. Nordstream 2 beginnt mit der Gaslieferung. Ziel erreicht. Der weitere Verlauf der Sanktionen kann durch Drehen am Gashahn sanft beeinflusst werden.
Genehmigt und unterzeichnet: Vl. Putin, August 2022
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Was könnte schiefgehen? Die deutschen Medien könnten die Sache einfach verschweigen, womit das Dilemma für die Parteien nicht entstände.