Es wird unerträglich schlimm.

Durran @, Donnerstag, 08.09.2022, 22:04 vor 1265 Tagen 9145 Views

Das Undenkbare tritt ein. Uns geht das Bier aus.

Was man früher nur aus Hawai im volkstümlichen Sinne wahrgenommen hat, wird in Deutschland in diesen Tagen bitterste Realität. Und ich denke ich spreche hier für Millionen begeisterter Biertrinker.

Aufgrund gravierender Lieferschwierigkeiten beim CO², zwingend notwendig für die Bierproduktion und Abfüllung, ist nicht mehr lieferbar. Die ersten Brauereien haben die Produktion schon eingestellt.
Weitere werden folgen.

Es kommen lausige Zeiten auf uns zu. Weil sich mit einem schönen kühlen Bier so ziemlich alles ertragen lässt. Zumindest für eine kurze Zeit. Ich möchte nicht ohne mein Bier leben!

Es gibt kein Bier auf Hawaii
Es gibt kein Bier
Drum fahr ich nicht nach Hawaii
Drum bleib ich hier

Leider vergeht einem bei diesem Lied mittlerweile das lachen.


https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/apolda-weimarer-land/vereins...

Alles wird gut, Prost! (nB)

Broesler @, Donnerstag, 08.09.2022, 22:20 vor 1265 Tagen @ Durran 5685 Views

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Ahoi

--
* Let's Chart
* #PopcornLong
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

Müssen wir halt auf Wein umsteigen, bei der Gärung entsteht ja CO2 ;-) ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Freitag, 09.09.2022, 08:09 vor 1264 Tagen @ Durran 3627 Views

... das auffangen, an die Brauer liefern und der Winzer hat nen Nebenverdienst, win-win <img src=" />

MfG
igelei

Wollt ihr es nicht lieber vorher mit einer Klosterbrauerei probieren?

Mephistopheles, Freitag, 09.09.2022, 12:17 vor 1264 Tagen @ igelei 3364 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 09.09.2022, 12:22

... das auffangen, an die Brauer liefern und der Winzer hat nen Nebenverdienst, win-win <img src=" />

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Die haben schon Bier gebraut, da gab es noch gar kein CO2

Hat ungefähr so viel Alkoholgehalt wie Wein.

Gruß Mephistopheles

Die hatten noch Eiskeller

mh-ing @, Freitag, 09.09.2022, 12:25 vor 1264 Tagen @ Mephistopheles 3329 Views

Im Winter wurde da das Eis vom Fluss/See gebrochen und eingelagert. Damit hatte man für den Sommer noch Kühlung für die Bierproduktion. Nicht ohne Grund sind die Klimageräte und Kühlgeräte von den Brauereifirmen entwickelt worden. Für diese Kühlräume wurde auch das "Glaserdiagramm" des Taupunkts entwickelt, was man dann - vielleicht nicht ganz korrekt - auch normale Fassaden nun angewandt hat.

Aber all diese Eiskeller sind längst verschwunden, umgenutzt und ob man wie damals so einfach vom See Eis sich in den privaten Keller holen darf, weiß ich auch nicht.

Daher, Wein ist allemal besser, haltbarer und schmeckt besser. Bier ist nichts für mich.

Wer kennt noch 1978 .....

NST @, Südthailand, Freitag, 09.09.2022, 12:53 vor 1264 Tagen @ Durran 4202 Views

bearbeitet von NST, Freitag, 09.09.2022, 12:57

Das Undenkbare tritt ein. Uns geht das Bier aus.

.... das Kleingedruckte auf dem Wahlzettel wird Schritt für Schritt veröffentlicht.

Muss die Wirtschaft schrumpfen, um klimaneutral zu werden? | Markus Lanz vom 08. September 2022

Antwort - ja,ja und noch mal ja. Der Endenergieverbrauch muss um 50% sinken, Freund Frank hat das alles schon ausgerechnt. Echt klasse die Frau .... [[top]]

Schrumpfen ist das neue Wachstum. Thailand geht auch nicht mehr - es sei denn man ist Langstreckenschwimmer .... Fahrrad geht auch ....
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Argentinien wird Weltmeister, super Stimmung bei den Spielen, was willst Du mehr (oT)

tomflitzebogen @, Freitag, 09.09.2022, 23:02 vor 1264 Tagen @ NST 2381 Views

Wasserreinigung wird Luxus

KiS @, CGN, Freitag, 09.09.2022, 13:14 vor 1264 Tagen @ Durran 4058 Views

Aufgrund der Energiekrise mangelt es Kläranlagen bundesweit an Mitteln zur Reinigung des Abwassers – mit womöglich fatalen Folgen für Flüsse, meldet das Magazin „Spiegel“.
Chemieunternehmen können demnach derzeit kaum noch Fällmittel liefern.
Ganz ohne Fällmittel sind kommunale Kläranlagen gezwungen, Abwässer mit hohem Phosphatgehalt einzuleiten und Grenzwerte zu überschreiten.
Eine entsprechende Erlaubnis haben die Umweltministerien in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg gebracht, erfuhr der „Spiegel“ auf Anfrage.

https://www.welt.de/wirtschaft/article240949627/In-Deutschland-koennten-bald-wichtige-C...

--
Guter Geschmack ist der Feind der Kreativität
(Pablo Picasso)

Dem WEF nach soll Abwasser aus der Kläranlage direkt wieder in den Trinkwasserkreislauf eingespeist werden

Ikonoklast, Freitag, 09.09.2022, 14:09 vor 1264 Tagen @ KiS 3898 Views

Prösterchen![[top]]

https://uncutnews.ch/experte-vom-wef-recyceltes-abwasser-zu-trinken-ist-die-zukunft-sei...

Experte vom WEF: Recyceltes Abwasser zu trinken ist die Zukunft, seien Sie nicht zimperlich

Der Leiter der britischen Umweltbehörde, der mit dem Weltwirtschaftsforum in Verbindung steht, sagt, dass die Menschen weniger zimperlich sein sollten, wenn es darum geht, Wasser aus Kläranlagen zu trinken, da Länder und Staaten auf der ganzen Welt dazu übergehen, Abwasser für den menschlichen Verzehr zu recyceln, was der Ideologie des WEF entspricht.

...

Mehr im Artikel.

So geht es dahin...

Mephistopheles, Samstag, 10.09.2022, 10:05 vor 1263 Tagen @ Ikonoklast 2655 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 10.09.2022, 10:11

Prösterchen![[top]]

https://uncutnews.ch/experte-vom-wef-recyceltes-abwasser-zu-trinken-ist-die-zukunft-sei...

Experte vom WEF: Recyceltes Abwasser zu trinken ist die Zukunft, seien Sie nicht zimperlich

Der Leiter der britischen Umweltbehörde, der mit dem Weltwirtschaftsforum in Verbindung steht, sagt, dass die Menschen weniger zimperlich sein sollten, wenn es darum geht, Wasser aus Kläranlagen zu trinken, da Länder und Staaten auf der ganzen Welt dazu übergehen, Abwasser für den menschlichen Verzehr zu recyceln, was der Ideologie des WEF entspricht.


...

Mehr im Artikel.

https://www.spiegel.de/geschichte/nasse-lebensadern-a-00d6bfac-0002-0001-0000-000063823590

Eine Metropole, wo sich Menschenmassen auf kleinstem Raum ansammeln, ist nur möglich, wenn jeder Bewohner jederzeit Zugang zu frischem sauberen Wasser hat. Ansonsten brechen unweigerlich Seuchen aus. Dass Rom von Seuchen weitgehend verschont blieb, verdankt es ausschließlich deer Versorgung der gesamten städtischen Bevölkerung mit frischem Trinkwasser und Wasser zur Körperreinigung durch die Aquaedukte.
(wobei ich allerdings nicht glaube, dass der Wasserbedarf der Römer, wie in dem Artikel sugeriert, 4* so hoch war, wie der heutige. Eher neige ich zu der Ansicht, dass die Bevölkerung 4* höher war wie in den offiziellen Quellen angegeben. Die Menschen lebten unheimlich dicht aufeinander)

Die Baukosten betragen jedoch nur einen Bruchteil der Gesamtkosten. Die Anlagen müssen regelmäßig gewartet und Schäden repariert werden. Dieses Geld für den Unterhalt fehlt allerdings nach @Morpheus.
Das Geld für die Errichtung der Infrastruktur, wobei es sich bei den Aquaedukten eher um eine Suprastruktur handelte, war, wie aus dem obigen Link hervorgeht durch den gewaltigen Nutzen leicht aufzubringen. Allerdings lieferte der Erhalt der Infrastruktur keinen Zusatznutzen. Deswegen lässt man sie irgendwann verfallen, vor allem weil das vorhandene Geld vorzüglich für tagesaktuelle Ausgaben verwendet werden muss.

Diesen Zusammenhang halte ich für die Ursache der Antoninischen Pest, die aber wohl keine bakterielle, sondern eine virale Infektion war.

Das kann man aber heute nicht mehr belegen. Allerdings dürften, wenn sich der WEF durchsetzt und wir aufbereitetes Wasser aus Kläranlagen trinken dürfen, auch hierzulande die Seuchen zurückkehren.
Nicht, dass ich es nicht für möglich halten würde, Abwasser sicher aufzubereiten. Das verdanken wir schließlich der Raumfahrttechnologie. Die Raumfahrer leben monatelang von wiederaufbereiteten Wasser, ohne dass auf den Raumstationen Seuchen ausgebrochen wären.
Es scheitert, wie immer, daran, dass irgendwann, und wenn auch nur für kurze Zeit (die allerdings vollkommen ausreichend ist, um die Infrastruktur zu zerstören; siehe die "berühmte" Turbine) das Geld oder der politische Wille zum Erhalt nicht vorhanden ist. (Dasselbe gilt natürlich auch für stillgelegte Atomkraftwerke, die ebenfalls dauernd in den nächsten Jahrzehntausenden gewartet werden müssen.)

Gruß Mephistopheles

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