Endlich können sich dogmatische Katholiken und woke Genderfanatiker einig sein

Manuel H. @, Mittwoch, 31.08.2022, 08:16 vor 1269 Tagen 5082 Views

Die Jungfrauengeburt erklärt ARTE ganz wissenschaftlich und gibt damit sowohl den Gederfanatikern und Woken wie auch den gläubigen Katholiken recht.

Es ist also das normalste der Welt, dass man
A) ohne Männer (insbesondere alte, weiße) auskommen kann
B) dass das Geschlecht frei wählbar ist
C) dass man ohne Männer Nachwuchs zeugt
und für die traditionellen Christen
D) dass die unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria nun leicht wissenschaftlich begründet werden kann.
Es ist also so,
E) dass die Geschlechtsentscheidung kulturell bestimmt ist. Wurde die Wohnung beheizt, werden es eher böse, entbehrliche Männchen, wurde die Wohnung nicht beheizt, wurden es eher Weibchen. Welche Temperaturen für die weiteren 72 Geschlechter zuständig sind oder für Schwule und Lesben verrät ARTE leider nicht, da gibt es wohl noch Forschungsbedarf.

Zitat
Die Parthenogenese (altgriechisch παρθενογένεσις parthenogenesis, von παρθένος parthenos „Jungfrau“ und γένεσις genesis „Geburt“, „Entstehung“), auch Jungfernzeugung oder Jungferngeburt genannt, ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus einzelnen unbefruchteten Eizellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Parthenogenese

Hier die dazugehörige Arte-Dokumentation
https://www.youtube.com/watch?v=Pm1hUCdgbws

Sie erklärt auch anhand von X und Z Genen (ja der Buchstabe Z ist nicht mehr politisch korrekt), weshalb die Jungfrau Maria unbefleckt einen Mann und keine Frau gebärte (unseren Heiland)

Hier werden Dinge in einen Topf geworfen, die da nicht hinein gehören.

nereus @, Mittwoch, 31.08.2022, 10:09 vor 1269 Tagen @ Manuel H. 3748 Views

Hallo Manuel!

Es mag in dieser dekadenten Zeit populär sein, so etwas in Zusammenhang zu bringen, aber unterm Strich indiziert es eher eine geistige Schwäche, den woken Genderwahn mit Jesus Christus zu verbandeln.

Du schreibst: .. und für die traditionellen Christen ..

D) dass die unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria nun leicht wissenschaftlich begründet werden kann.

Das ist Unsinn.
Die Kirche erhebt weder den Anspruch an die Wissenschaft, die Empfängnis zu begründen, noch hat Gender-Blödsinn etwas mit Wissenschaft zu tun.

Zitat
Die Parthenogenese (altgriechisch παρθενογένεσις parthenogenesis, von παρθένος parthenos „Jungfrau“ und γένεσις genesis „Geburt“, „Entstehung“), auch Jungfernzeugung oder Jungferngeburt genannt, ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus einzelnen unbefruchteten Eizellen.

Das gibt es auch in der lebendigen Natur.

Was Christus betrifft, antworte ich mit John Lennox (Mathematik-Professor in Oxford), als er von Richard Dawkins öffentlich vorgeführt wurde, in dem er sagte: Schauen Sie mal, da ist ein Mann, der glaubt, Jesus wäre über das Wasser gegangen.
Darauf erwiderte Lennox: Richard, wenn Gott das Wasser erschaffen hat, dann sollte es keine besondere Schwierigkeit sein, auch bei Bedarf darüber laufen zu können.

Zur Arte-Doku:

Sie erklärt auch anhand von X und Z Genen (ja der Buchstabe Z ist nicht mehr politisch korrekt), weshalb die Jungfrau Maria unbefleckt einen Mann und keine Frau gebärte (unseren Heiland)

Ich erinnere mich nur an ein Y Chromosom.
Der Buchstabe Z ist mir neu, aber vielleicht bin ich auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand und mit Z werden ausschließlich böse weiße russische Männer gezeugt.

So, @Meph, jetzt darfst Du Dich wieder daran abarbeiten. [[zwinker]]

mfG
nereus

"unbefleckte Empfängnis" betrifft die Großmutter (!) von Gott

BBouvier @, Mittwoch, 31.08.2022, 11:42 vor 1269 Tagen @ Manuel H. 3543 Views

<"Sie erklärt auch, ... weshalb die Jungfrau Maria unbefleckt
einen Mann ... (gebar) ... ">

Hallo!

Mitnichten bezieht sich die "Unbefleckte Empfängnis" der Mutter von Gott
auf die Empfängnis Jesu, sondern, wie die Bezeichnung schon sagt
("unbefleckte Empfängnis Mariens") auf deren (!) Empfängnis
mittels der Großmutter Jesu, nämlich der Heiligen Anna:
Dadurch ist bereits Maria (!) unbefleckt der Erbsünde.
1854 wurde das auch amtlich festgestellt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Unbefleckte_Empf%C3%A4ngnis

... was der katholischen Kirche mittlerweile wohl ein wenig
unangenehm ist und sie den weitverbreiteten Irrtum, damit
wäre wohl Maria=>Jesus gemeint, stillschweiend auf sich beruhen läßt.

Ob hinter den Kulissen bereits an weiteren Erkenntnissen,
auch die Urgroßelterngeneration betreffend, geforscht wird,
ist öffentlich nicht bekannt.

Grüße,
BB

"der Mutter von Gott" - "Welch gar herziges US-Besatzersprech! :-)"

Albrecht @, Mittwoch, 31.08.2022, 12:14 vor 1268 Tagen @ BBouvier 3224 Views

bearbeitet von Albrecht, Mittwoch, 31.08.2022, 12:21

O-Ton BBouvier:

"Welch gar herziges US-Besatzersprech! :-)

Da wird aus
the roof of the house = das Dach von dem Haus

Analog:
- die Leiche von dem Unbekannten
- die Augen von dem Kind
- die Kraft von dem Wasser
- der Tod von ihm
- die Farbe von der Blume
- die Spitze von der Nadel
und hier eben:
- der Mann von der Frau

Und dann gibt es noch:
- Dutzende von Ertrinkenden gerettet
- Schwester von Papst vergewaltigt
- Ehemann von Ursula v.d.L. ermordet

Beste Gruesse!
BBouvier"


Das mußte jetzt sein! :-)

Gruß
Albrecht

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

- Ja natürlich! :-)) ... aber das mußte hier so sein! *hehe* (o.T.)

BBouvier @, Mittwoch, 31.08.2022, 12:21 vor 1268 Tagen @ Albrecht 2728 Views

Kein Text

Äpfel mit Birnen verwechselt ...

LePenseur ⌂ @, Mittwoch, 31.08.2022, 13:12 vor 1268 Tagen @ Manuel H. 3135 Views

Cher Manuel H.,

egal, ob man daran glaubt oder nicht (ich glaube an beides nicht; bin zwar aus Sicht der RKK noch Katholik, doch längst ausgetreten, kenne mich aber dessen ungeachtet in katholischer Dogmatik verdammt gut aus, weil ich mich "hobbymäßig" mit vergleichender Religionswissenschaft seit Jahrzehnten beschäftige), aber die beiden Begriffe sind zwei ganz unterschiedliche "Paar Schuhe"!

1. unbefleckte Empfängnis Mariæ (Hochfest am 8. Dezember) bezieht sich auf das von Pius IX verkündete Dogma, daß Maria (!) "ohne den Makel der Erbsünde empfangen wurde", mit einem Wort: nie den Folgen der "Urschuld" Adæ et Evæ unterworfen war. Die Begründung dieses Dogmas aus dem AT (Buch Genesis, sogen. "Ur-Evangelium") ist, gelinde gesagt, phantasievoll. Ein Thomas v. Aquin, der ja wahrlich kein unbedarfter Landpfarrer war hat entsprechende Vorstellungen noch als Unfug zurückgewiesen (und sein Dominikanerorden leistete hinhaltend Widerstand bis Mitte des 19. Jhds. ...)


2. die jungfräuliche Geburt (der zufolge Maria Jungfrau vor, während und nach der Geburt jungfräulich blieb) bezieht sich auf die Geburt Jesu (also Hochfest 25. Dezember) und indirekt auf Mariæ Verkündigung (Hochfest 25. März).

Wie gesagt: man kann sowas glauben, oder eben nicht — aber man sollte wenigstens als Abendländer so viel darüber wissen, daß man das nicht verwechselt.

P.S.: und nein, cher BBouvier, die "unbefleckte Empfängnis" betrifft auch nicht die "Großmutter Gottes", sondern ganz exakt Maria. Und nur die.

--
LePenseur

Erbsündeunbeflecktes Generationengewurstel

BBouvier @, Mittwoch, 31.08.2022, 13:32 vor 1268 Tagen @ LePenseur 3218 Views

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 31.08.2022, 14:15

P.S.: und nein, cher BBouvier, die "unbefleckte Empfängnis"
betrifft auch nicht die "Großmutter Gottes", sondern ganz exakt Maria.
Und nur die.

Hallo, Le Penseur!

Richtig.

Ich schrieb doch:

<"Mitnichten bezieht sich die "Unbefleckte Empfängnis" der Mutter von Gott
auf die Empfängnis Jesu, sondern, wie die Bezeichnung schon sagt
("unbefleckte Empfängnis Mariens") auf deren (!) Empfängnis
mittels der Großmutter Jesu, nämlich der Heiligen Anna
.">

Damit sei sie (Maria) gleich ab ihrer Empfängnis erbsündeunbefleckt empfangen.
Und nicht: sie habe!

... Dogma, daß Maria (!) "ohne den Makel der Erbsünde empfangen wurde"

Genau!
Und da waren die Großeltern von Gott zugange, nämlich der Heilige Joachim
mit der Heiligen Anna, wobei die Mutter von Gott unbefleckt verblieb.

Und - ja, ich weiß - das ist alles gar nicht so einfach,
hat jedoch seinen ganz eigenen intellektuellen Reiz. :-)

Beste Grüße!
BB

Wo er recht hat, da hat er recht.

nereus @, Mittwoch, 31.08.2022, 15:49 vor 1268 Tagen @ BBouvier 2935 Views

Hallo BB!

Ja, Deine Herleitung ist korrekt.
Und Jesus kommt wiederum bei der Jungfrauengeburt ins Spiel, was @Manuel aber nicht unterschied und somit (vermutlich unabsichtlich) Verwirrung stiftete.

Allerdings unterstelle ich einmal, daß Du das weißt.
Nichtsdestoweniger rollst Du jedoch mit Vergnügen den falschen Faden weiter ab, wie Dein Verweis auf das Generationengewurstel indiziert.

Aber Du schreibst auch: Und - ja, ich weiß - das ist alles gar nicht so einfach, hat jedoch seinen ganz eigenen intellektuellen Reiz.

Das glaube ich Dir gern. [[freude]]

Nun, sei es drum.
Alle hatten ihren Spaß und können sich jetzt wieder den wichtigen Dingen zuwenden. [[zwinker]]

mfG
nereus

Meine Frage dazu

Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 15:52 vor 1268 Tagen @ LePenseur 2809 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 15:58

Cher Manuel H.,

egal, ob man daran glaubt oder nicht (ich glaube an beides nicht; bin zwar aus Sicht der RKK noch Katholik, doch längst ausgetreten, kenne mich aber dessen ungeachtet in katholischer Dogmatik verdammt gut aus, weil ich mich "hobbymäßig" mit vergleichender Religionswissenschaft seit Jahrzehnten beschäftige), aber die beiden Begriffe sind zwei ganz unterschiedliche "Paar Schuhe"!

1. unbefleckte Empfängnis Mariæ (Hochfest am 8. Dezember) bezieht sich auf das von Pius IX verkündete Dogma, daß Maria (!) "ohne den Makel der Erbsünde empfangen wurde", mit einem Wort: nie den Folgen der "Urschuld" Adæ et Evæ unterworfen war. Die Begründung dieses Dogmas aus dem AT (Buch Genesis, sogen. "Ur-Evangelium") ist, gelinde gesagt, phantasievoll. Ein Thomas v. Aquin, der ja wahrlich kein unbedarfter Landpfarrer war hat entsprechende Vorstellungen noch als Unfug zurückgewiesen (und sein Dominikanerorden leistete hinhaltend Widerstand bis Mitte des 19. Jhds. ...)


2. die jungfräuliche Geburt (der zufolge Maria Jungfrau vor, während und nach der Geburt jungfräulich blieb) bezieht sich auf die Geburt Jesu (also Hochfest 25. Dezember) und indirekt auf Mariæ Verkündigung (Hochfest 25. März).

Wie gesagt: man kann sowas glauben, oder eben nicht — aber man sollte wenigstens als Abendländer so viel darüber wissen, daß man das nicht verwechselt.

Was geht mich das als Abendländer an?

Damals, die Zeit Jesu, das war die Zeit eines Marbod oder eines Arminius "Herman, der Cherusker", die Zeit der Gründung Triers, Kölns und Augsburgs.
Obwohl es um diese Zeit im Abendland drunter und drüber ging, hat Jesus das nach der Überlieferung mit keinem Wort erwähnt. Es interessierte ihn einfach nicht. Er hat das auch damit begründet, dass er nur für die Juden gesandt war.

Wieso sollte ich mich also als Abendländer für ihn und seine Familiengeschichte, interessieren?


P.S.: und nein, cher BBouvier, die "unbefleckte Empfängnis" betrifft auch nicht die "Großmutter Gottes", sondern ganz exakt Maria. Und nur die.

Wenn die unbefleckt empfangen! wurde, dann muss wohl auch deren Mutter, die hl. Anna, unbefleckt gewesen sein bei der Empfägnis. Anscheinend beherrschte man damals schon die künstliche Befruchtung.

Gruß Mephistopheles

Wieso eigentlich Erbsünde?

Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 16:47 vor 1268 Tagen @ Manuel H. 2876 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 17:40

Die Jungfrauengeburt erklärt ARTE ganz wissenschaftlich und gibt damit sowohl den Gederfanatikern und Woken wie auch den gläubigen Katholiken recht.

Es ist also das normalste der Welt, dass man
A) ohne Männer (insbesondere alte, weiße) auskommen kann
B) dass das Geschlecht frei wählbar ist
C) dass man ohne Männer Nachwuchs zeugt
und für die traditionellen Christen
D) dass die unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria nun leicht wissenschaftlich begründet werden kann.
Es ist also so,
E) dass die Geschlechtsentscheidung kulturell bestimmt ist. Wurde die Wohnung beheizt, werden es eher böse, entbehrliche Männchen, wurde die Wohnung nicht beheizt, wurden es eher Weibchen. Welche Temperaturen für die weiteren 72 Geschlechter zuständig sind oder für Schwule und Lesben verrät ARTE leider nicht, da gibt es wohl noch Forschungsbedarf.

Zitat
Die Parthenogenese (altgriechisch παρθενογένεσις parthenogenesis, von παρθένος parthenos „Jungfrau“ und γένεσις genesis „Geburt“, „Entstehung“), auch Jungfernzeugung oder Jungferngeburt genannt, ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus einzelnen unbefruchteten Eizellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Parthenogenese

Hier die dazugehörige Arte-Dokumentation
https://www.youtube.com/watch?v=Pm1hUCdgbws

Sie erklärt auch anhand von X und Z Genen (ja der Buchstabe Z ist nicht mehr politisch korrekt), weshalb die Jungfrau Maria unbefleckt einen Mann und keine Frau gebärte (unseren Heiland)

Die Erbsünde bezieht sich doch darauf, dass Satan, der ursprünglich ein Engel war und erst viel später zum bocksbeinigen Teufel mutierte, die Gestalt der Schlange incarnierte und in dieser die Eva unter dem Baum mit einer Frucht, aus der dann viel später ein Apfel wurde, verführte, weswegen alle Nachkommen Evas, also alle Menschen, aus dem Samen der Schlange, also Satans geboren wurden, der wohl das Y-Chromosom enthalten hat. Und das ist die untilgbare Erbsünde, aus der heraus alle Kinder gezeugt werden. Die Erbsünde wird also nicht bei der Geburt, sondern bereits bei der Zeugung vollzogen.

Die Unbefleckte Empfängnis bedeutet also, dass der Säugling, also Jesus (Maria und ihre Mutter Anna haben das sowieso nicht) kein Y-Chromosom hat. Deswegen bleibt er auch zeugungsunfähig, er hat keine Nachkommen.

Das stimmt wiederum auffällig mit dem Narrativ der Bibel überein.

Gruß Mephistopheles

Btite nicht ...

LePenseur ⌂ @, Mittwoch, 31.08.2022, 16:53 vor 1268 Tagen @ Mephistopheles 2997 Views

Cher Mephistopheles,

Ihre Fragen zu beantworten wäre für mich inhaltlich leicht, aber kostet leider Zeit, die ich momentan nicht habe (3 bis 4 A4-Seiten schreiben sich nicht in 5 Minuten ...). Außerdem glaube ich, daß die diesbezüglichen Probleme außer Sie wohl kein Schwein (womit ich Ihnen aber keine Schweinerei unterstellen möchte [[zwinker]] ...) interessieren werden. Und wenn doch (wider Erwarten), dann werden die meisten diesbezüglich leider so unbedarft sein, daß ich an den Spruch denken muß: Never try to teach a pig to sing; it wastes your time, and it annoys the pig.

Nur zur Frage, warum es sie als Abendländer doch so weit interessieren sollte: weil unsere gesamte abendländische Kultur seit ca. 400 n.Chr. bis weit hinein ins 20. Jahrhundert (also über 1 1/2 Jahrtausende) christlich geformt und geprägt war und vielfach (wenn auch oberflächlich säkularisiert) immer noch ist. Ob man das gut findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt - aber es ist ein Faktum.

Und so, wie es einem Chinesen wohl ansteht, ein bisserl was über Konfuzius zu wissen, oder einem Japaner über Zen, oder einem Inder über die Veden, oder einem Ägypter (auch unserer Tage) über Horus, Osiris & Co., so steht es Abendländern, die sich nicht als totale Banausen outen wollen, ebenso gut an, gewisse Grundkenntnisse der christlichen Dogmatik parat zu haben. Was nicht bedeutet, daß man daran "glauben" muß. Aber sonst wird man vor jedem zweiten Gemälde eines der großen Barockmaler hilflos stehen und keine Ahnung haben, was da eigentlich "gemeint" ist ...

Cordialement

LePenseur

P.S.: Ihre Scherze über Chromosomen werte ich als solche. Fall sie ernst gemeint sein sollten ... nochmals: bitte nicht!

--
LePenseur

Es gibt keine "Grundsätze christlicher Dogmatik"

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 31.08.2022, 18:29 vor 1268 Tagen @ LePenseur 2695 Views

bearbeitet von sensortimecom, Mittwoch, 31.08.2022, 18:41

Es gibt für einen Christen nur das, was in der Bibel drinnen steht. Wenn etwas drinnen nicht völlig verstanden werden kann, oder unentscheidbar ist, so steht es niemandem zu, ein DOGMA zu konstruieren. Was über das Geschriebene hinaus geht, da empfehle ich jedem, den vorletzten Satz im ganzen Buch zu lesen (Offenbarung Kap. 22, Vs. 18). Das gibt Aufschluss...

Du weißt schon, dass es von diesem Buch, dem niemand etwas hinzufügen oder weglassen darf, mehrere 100 verschiedene Versionen gibt und dass die ursprüngliche Version nicht rekonstruierbar ist?

Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 21:22 vor 1268 Tagen @ sensortimecom 2570 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 22:11

Das hat zumindest die Bibelkritik des 19. und 20. Jh. offenbart.

Mal ganz abgesehen davon, dass jede Übersetzung verschieden ist, dass es auf der ganzen Welt keine 2 identischen Übersetzungen gibt und dass die Bibel nach James Joyce, Ulysses, die schwierigste Übersetzung sein dürfte (da fällt mir gerade ein, das wollte ich schon länger wieder mal lesen. Nicht die Bibel :-D )?

Jede Übersetzung ist eine Neuschaffung und somit genau das, was man lt. Offenbarung unter keinen Umständen tun darf!.
Somit müsste der Papst eigentlich bei jeder Übersetzung ex cathedra verkünden, welches nun die richtige Übersetzung ist.

[[zigarre]]

Gruß Mephistopheles

Man hat sich ja auch nie wirklich bemüht, den ursprünglichen Sinn des Ganzen zu erfassen

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 01.09.2022, 06:55 vor 1268 Tagen @ Mephistopheles 2401 Views

Deswegen haben wir ja heute den Sauhaufen.

Deine Kritik läuft ins Leere

mh-ing @, Donnerstag, 01.09.2022, 08:36 vor 1268 Tagen @ Mephistopheles 2355 Views

Es ist unstrittig, dass die Bibel heute in etlichen Versionen vorliegt, was aber inhaltlich sehr geringe Unterschiede nur betrifft. Von der Aussage her sind die Texte praktisch gleich.
Dis gilt sowohl für die Texte des NT als auch AT, als auch für die vielen Übersetzungen.

Das, was die Bibelkritik des 19/20. Jahrhundert vollbrachte, war die erfolglose Behauptung, dass das eigentliche Wort Gottes versteckt in der Bibel ruht und über zig Generationen von Überarbeitungen verdeckt wurde. Man suchte die Ursprungsquellen zu finden und mit irgendwelchen Schemata das zu belegen.

Das ist ziemlich schief gegangen und hat letztlich nur gezeigt, dass man die Bibel nicht mit Ideologie lesen kann. So ist z.B. diese Behauptung über die ersten Mosesbücher wurden vornehmlich erst in der babylonischen Gefangenschaft verfasst, schon deshalb absurd, weil eben dort keine babylonischen Worte, aber jede Menge agyptischer Begriffe verwandt wurden.

Aber was ficht das jene an. Mich ficht diese Bibelkritik auch nicht an. Ich nehme es zur Kenntnis.
Das, was der Mensch zu wissen hat, ist auch bei allen Unschärfen und kleinen Unterschieden zu erkennen. Und selbst mit der doch vielfach sehr anderen Übersetzung der Zeugen Jehovas ist dennoch das gesamte Evangelium weiterhin klar zu erkennen. Über die Detailauslegungen, Spezialfragen kann man da länger streiten, der Kern ist klar ersichtlich.

Nur- darauf hatte sensortimecom hingewiesen - die Masse der "christlichen" Gruppen/Kirchen lesen nicht die Bibel, sondern lesen durch die Dogmatik die Bibel bzw. lassen sich nur die Ableitungen aus den Dogmatiken erzählen und lesen gar nicht mehr direkt.

Ist ähnlich wie bei uns. Wir lesen ja auch nur die Zeitungen und nicht mehr das, was im Gesetz steht. Das, was dort klar festgelegt wurde, deuten die Richter und Auslegungspäpste so um, dass nicht selten das genaue Gegenteil heraus kommt. Die Masse der Gläubigen ficht das nicht an und zum Original gehen die meisten aus Bequemlichkeit nicht zurück. Nur haben die heutgen die Möglichkeit, die Gesetze schön umzuschreiben und ständig neue hinzuzufügen. Dem wurde bei der Bibel früh der Riegel vorgeschoben (Off Abschluss) und die Umschreibungsversuche sind erkennbar, aber in der Summe weiterhin ohne Erfolg. Gott hat das Wort bewahrt und erhält es.

Dann erkläre mr soch bitte mal, wo in der Bibel steht, dass der Papst das Rangabzeichen der persischen Achämeniden benötigt?

Mephistopheles, Donnerstag, 01.09.2022, 09:32 vor 1268 Tagen @ mh-ing 2257 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 01.09.2022, 10:17

Es ist unstrittig, dass die Bibel heute in etlichen Versionen vorliegt, was aber inhaltlich sehr geringe Unterschiede nur betrifft. Von der Aussage her sind die Texte praktisch gleich.
Dis gilt sowohl für die Texte des NT als auch AT, als auch für die vielen Übersetzungen.

Das, was die Bibelkritik des 19/20. Jahrhundert vollbrachte, war die erfolglose Behauptung, dass das eigentliche Wort Gottes versteckt in der Bibel ruht und über zig Generationen von Überarbeitungen verdeckt wurde. Man suchte die Ursprungsquellen zu finden und mit irgendwelchen Schemata das zu belegen.

Das ist ziemlich schief gegangen und hat letztlich nur gezeigt, dass man die Bibel nicht mit Ideologie lesen kann. So ist z.B. diese Behauptung über die ersten Mosesbücher wurden vornehmlich erst in der babylonischen Gefangenschaft verfasst, schon deshalb absurd, weil eben dort keine babylonischen Worte, aber jede Menge agyptischer Begriffe verwandt wurden.

Aber was ficht das jene an. Mich ficht diese Bibelkritik auch nicht an. Ich nehme es zur Kenntnis.
Das, was der Mensch zu wissen hat, ist auch bei allen Unschärfen und kleinen Unterschieden zu erkennen.

Ihr Ursprung liegt im byzantinischen Hofzeremoniell. Das phrygium bzw. frigium war aus Persien übernommen worden und angelehnt an die phrygische Mütze. Diese Vorform der Tiara war eine hohe, spitze oder kegelförmige Kopfbedeckung mit Goldreif der altpersischen Achämeniden (Perserkönige). Auch das camelaucum, ein Rangabzeichen hoher oströmischer Beamter, gilt als eine Vorform der Tiara (vgl. Camauro). Papst Silvester soll das ihm von Kaiser Konstantin angeblich angebotene Diadem abgelehnt haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tiara

Gruß Mephistopheles

ist eine Übernahme durch andere

mh-ing @, Donnerstag, 01.09.2022, 10:01 vor 1268 Tagen @ Mephistopheles 2252 Views

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Bewegung von anderen völlig übernommen wurde, um dann was ganz anderes zu werden.

Das "Christentum" unter der römischen Kirche ist hier ein Paradebeispiel. Das Papsttum hat so viel aus den alten babylonischen Mysterienkulten übernommen, dass sich die Frage nicht stellt, wie viel davon da ist, sondern ob man den Verein noch christlich nennen kann. Es gibt eigentlich keinen Punkt der katholischen Kirche, der sich aus der Bibel begründen und belegen lässt. Es ist die RKK eine völlige Umkremplung des eigentlichen Christentums der Urchristen. Aber selbst diese Umkremplung der RKK hat nicht dazu geführt, dass die Bibel umgeschrieben wurde. Diese Kirche hat die Bibel bis nach heute übertragen und hindurchgetragen, versucht über die Beschränkung auf die reine Vulgataübersetzung (die eben teils schon deutlich veränderte), durch die Hineinnahme der Apokryphen und Sonderevangelien (der ganze kath. Marienkult setzt ja im Jakobusevangelium an), den Kern der Bibel aufzuweichen.

In der Umgangssprache mag man alles christlich nennen (von der RKK bis hin zu den Mormonen). Tatsächlich aber sollte man das auf die ersten 1-2 Jahrhunderte und die Bibel (ohne Apokryphen) beziehen.

Die römische Kirche hat ab ca. 200 begonnen, Schritt für Schritt sich zu transformieren und ist bereits um 300 unter Konstantin (jener machte die RKK zur Staatskirche), schon völlig von dieser heidnischen Kultlehre durchzogen worden. Christus sagte, sein Reich ist nicht von dieser Welt, die RKK beansprucht, die oberste Macht in dieser Welt zu sein. Krasser kann der Widerspruch nicht sein.

Aber mehr dazu würde jenseits dieses Forums sein.

Mit den Chromosomen war das einzige was ich ernst gemeint habe

Mephistopheles, Mittwoch, 31.08.2022, 21:10 vor 1268 Tagen @ LePenseur 2545 Views

P.S.: Ihre Scherze über Chromosomen werte ich als solche. Fall sie ernst gemeint sein sollten ... nochmals: bitte nicht!

ich stelle es nochmal rin:
> Die Unbefleckte Empfängnis bedeutet also, dass der Säugling, also Jesus (Maria und ihre Mutter Anna haben das sowieso nicht) kein Y-Chromosom hat. Deswegen bleibt er auch zeugungsunfähig, er hat keine Nachkommen.

Bei einer Parthogenes (es gibt in der Natur mehrere Beispiele) hat der nachkomme zwangslufig ohne ausnahme das Geschlecht der Mutter.

Es gibbt allerdings noch den Fall (wurde bisher in dieser diskusion nicht berücksichtigt), das es sich bei Maria um einen Zwitter gehandelt hat.
Dann müsste "sie" aber, neben dem doppelten X-Ghromosom noch ein Y-Chromosom besessen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klinefelter-Syndrom

Allerdings wäre sie dann phänotypisch eher männlich.

Davon wird aber nichts berichtet. Allerdings dürfte es bereits damals so gewesen sein, das sich die ehegatten vor der Hochzeit nicht so genau betrachteten.

Gruß Mephistopheles

So, und damit verabschiede ich mich aus diesem Thread wieder

LePenseur ⌂ @, Donnerstag, 01.09.2022, 11:01 vor 1268 Tagen @ Manuel H. 2484 Views

bearbeitet von LePenseur, Donnerstag, 01.09.2022, 11:41

Geschätzte Foristen dieses Threads,

da mein Interesse daran, ob katholische Dogmatik ganz, ganz pöhse und "unchristlich" ist, oder doch das Beste seit der Erfindung des Feuermachens durch unsere geniale Halbaffenvorfahren, einigermaßen begrenzt ist, klinke ich mich sine ira et studio aus diesem Thread aus. Ich sage das ganz explizit, weil ich mir nicht vorwerfen lassen möchte, als "beleidigte Leberwurst" (um mal ein besonderes Diplomaten.loch zu zitieren [[zwinker]]) rauszugehen. Absit longe [[zwinker]] ! Wen immer es interessiert, ob die Bibel "rechthat" und was man aus ihr "wirklich" entnehmen kann, der möge wacker weiterdiskutieren — nur: mich interessiert es nicht besonders.

Ich habe nur eine gewisse Allergie gegen falsche (wenn auch populäre!) Darstellungen, und wenn ich von einer Sache was verstehe (und das ist bei christlicher wie auch manch nichtchristlicher Theologie bei mir, wenigstens für einen "Laien", durchaus der Fall und resultiert aus meiner jahrzehntelangen Befassung mit vergleichender Religionswissenschaft), dann stören mich solche Fehldarstellungen eben und ich versuche sie zu korrigieren.

Es ist jedoch keineswegs mein Interesse, hier etwa Leute zum Katholizismus zu "bekehren" (als selbst Ausgetretener wäre das ja auch ziemlich schräg!), oder gar Kontroverstheologie contra hæresiam zu betreiben. Wer sich schon mal auf meinem Blog umgesehen hat, der wird festgestellt haben, daß ich dort (zwar nur als Nebengegenstand, aber doch) ein Reihe (z.B.) unitarischer und gnostischer Geistlicher zu Wort kommen ließ (z.B. hier oder hier), nicht weil ich das "glaube", sondern weil ich's interessant finde. Aber bisweilen halt auch tridentinische Messen von Piusbrüdern, oder anglikanische High-Church-Gottesdienste. Ich bin das recht "divers" [[zwinker]] ...

Hickhack über "Grundsätze christlicher Dogmatik" (was ich übrigens nicht schrieb, sondern "Grundkenntnisse der ...", was doch was anderes ist!) finde ich hingegen weit weniger interessant — und angeblich ernst gemeinte Überlegungen, ob Maria nicht ein parthenogenetisch zeugender & gebärender Zwitter gewesen sein könnte (was dann Christi Jungsfrauengeburt "erklären" würde), halte ich für, gelinde gesagt, ebenso schräg wie geschmacklos.

Jedenfalls beteilige ich mich an sowas nicht weiter. Wer Legenden und mythische Archetypen "rational" zu erklären versucht, gleicht dem Mann, der auf seiner Armbrust ein Zielfernrohr befestigt um genauer sehen zu können, wie weit er danebengeschossen hat. Sorry, none of my interest ...

--
LePenseur

Vielen Dank für deine Kenntnisreichen und erhellenden Beiträge aus dem orchideenfach vergleichende Religionswissenschaft

Mephistopheles, Donnerstag, 01.09.2022, 12:44 vor 1267 Tagen @ LePenseur 2219 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 01.09.2022, 12:53

Geschätzte Foristen dieses Threads,

da mein Interesse daran, ob katholische Dogmatik ganz, ganz pöhse und "unchristlich" ist, oder doch das Beste seit der Erfindung des Feuermachens durch unsere geniale Halbaffenvorfahren,


Das ist eine sehr bemerkenswerte Erkenntnis, sozusagen im Nebensatz ausgesprochen. Ich schließe mich dem an. Seit der Beherrschung des Feuers kann man von Menschen sprechen und nicht mehr von Affen; obwohl der Mensch biologisch natürlich nach wie vor zu den Affen und zwar den Primaten gehört.
Mit der Beherrschung des Feuers und der Sprache wurde der Mensch kulturfähig und, genaugenommen, zum Physker und Chemiker. Noch heute beruht alle Physik und Chemie auf der Kunst, Feuer zu machen, es zu beherrschen und darüber reden zu können.
Die Beherrschung des Feuers und der Sprache ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des Menschen. Vermutlich auch die Ursache, dass er seitdem Götter erfinden konnte.

Hickhack über "Grundsätze christlicher Dogmatik" (was ich übrigens nicht schrieb, sondern "Grundkenntnisse der ...", was doch was anderes ist!) finde ich hingegen weit weniger interessant — und angeblich ernst gemeinte Überlegungen, ob Maria nicht ein parthenogenetisch zeugender & gebärender Zwitter gewesen sein könnte (was dann Christi Jungsfrauengeburt "erklären" würde), halte ich für, gelinde gesagt, ebenso schräg wie geschmacklos.

Leider ist vergleichende Religionswisenschaft nicht die einzige Wissenschaft, es gibt mehrere.
Und nahezu alle Erkenntnisse daraus werden von Fachfremden zumindest als schräg, wenn nicht sogar geschmacklos empfunden. Z.B. die Erkenntnis, dass unsere Erde mit der Sonne nur ein Staubkorn ist zu den unendlichen weiten und Entfernungen im Weltall mit ihren Milliarden von Galaxien und Milliarden von schwarzen Löchern, wobei jede Galaxie wiederum Milliarden von Sternen enthält. Ein unbedarfter würde das zumindest als schräg empfinden. Schwarze Löcher und ihre Eigenschaften sind sogar unltraschräg.

Oder die Erkenntnis, dass die feste Materie, aus der unsere Wolkenkratzer bestehen und die Hängebrücken über Tausende Meter, im Prinzip hohl ist. Dass die Atome, die das ganze zusammenhalten, im Prinzip leeren Raum beinhalten. Auch das ist zumindest schräg.

Auch die Sexualwissenschaft und die Genetik bringt eine Menge von Erkenntnissen, die genaugenommen geschmacklos sind.
Es wäre allenfalls die Frage zu stellen, ob diese schrägen Gestalten aus der Sexualwissenschaft zur Fitness der Population im Sinne der Evolution beitragen; aber diese Frage darf nicht mehr gestellt werden. Die Evolution könnte dann allerdings zu der Ansicht gelangen, dass es besser wäre, die gesamte Population auszulöschen. Aber darüber denken wir lieber nicht nach.

Ach, so, Maria: ich wollte nur einen Beitrag leisten zur Parthogenese; habe mich aber dann dazu entschlossen, erst einmal die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen des Turiner Grabtuchs abzuwarten. schließlich ist eine Jungfrauengeburt, bitte im WWW googeln, durchaus keine Seltenheit noch außergewöhnlich. Nur genetische Untersuchungen liefern meist ein völlig anderes Bild. [[euklid]]

Gruß Mephistopheles

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