Die nächste Provokation der USA fern der Heimat: US-Kriegsschiffe durchqueren Taiwanstraße

XERXES @, Sonntag, 28.08.2022, 14:56 vor 1272 Tagen 4793 Views

"Tagelang führte die chinesische Marine Manöver in der Meerenge zwischen Festland-China und Taiwan durch. Nun zeigen die USA dort ebenfalls militärische Präsenz."

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-08/taiwanstrasse-us-kriegsschiffe-china

Das Biden-Regime ist wohl in seinem Bestreben, an jeder Ecke unseres Planeten Brände zu entfachen wohl nicht mehr zu stoppen!

Wird aber wohl Russland und China noch enger aneinander binden.

p.s. Friedensnobel Preis an Trump für 4 Jahre Frieden!

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Was wollen sie anders machen? Die USA sind (zum 3. Mal) darauf angewiesen, einen Weltkrieg zu provozieren, ansonsten gehen sie unter (es zerreißt sie an ihren inneren Widersprüchen)

Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 18:51 vor 1272 Tagen @ XERXES 4408 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 19:00

"Tagelang führte die chinesische Marine Manöver in der Meerenge zwischen Festland-China und Taiwan durch. Nun zeigen die USA dort ebenfalls militärische Präsenz."

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-08/taiwanstrasse-us-kriegsschiffe-china

Das Biden-Regime ist wohl in seinem Bestreben, an jeder Ecke unseres Planeten Brände zu entfachen wohl nicht mehr zu stoppen!

Wird aber wohl Russland und China noch enger aneinander binden.

p.s. Friedensnobel Preis an Trump für 4 Jahre Frieden!

Neverever. Noch nie hat jemand den Friedensnobelpreis bekommen, weil er für Frieden sorgte; das Gegenteil war richtig.

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Großbritannien hatte das Problem: Eine aufstrebende Macht, bei der absehbar war, sie würde sie trotz Dämlichkeit der Führung aus der Führungsrolle vertreiben, wenn alles den zu erwartenden Gang verliefe. Zum Glück hatten sie als obersten Führer den spätbubertären Wilhelm der die Zwangslage des perfiden Albion überhaupt nicht begriffen hatte und Großmäuligkeit mit Großmachtpolitik verwechselte. Der glaubte, er können einen vernichtenden Krieg nicht durch überlegene Strategie, sondern allein dadurch, dass er ihn nicht wollte, verhindern.

Die USA hatten das Problem: Zwei aufstrebende Mächte, bei denen absehbar war, sie würden sie aus ihrer Führungsrolle vertreiben, wenn beide strategisch geschickt mit langem Atem zusammenarbeiteten. Zu ihrem Glück waren aber beide atemlos auf schnelle Scheinerfolge angewiesen. So konnte man beide nacheinander schlagen. (Wenn Japan alle seine Kräfte auf die Niederringung der Sowetunion konzentriert hätte, dann hätten beide durch Handschlag am Ural die USA erledigen können. Davon haben sie aber zu wenig von Sun Zi verstanden.)

Die USA haben derzeit das Problem: Zwei aufstrebende Mächte, jedoch mit völlig unterschdlicher Kultur, bei denen absehbar ist, dass sie die USA aus ihrer Führungsrolle vertreiben werden, wenn es ihnen gelingt, den von den USA forcierten Krieg nur lange genug hinauszuzögern, bis es die USA an ihren eigenen Widersprüchen zerreißt. Wenn die Schulden der USA jemals fällig gestelt werden, dann ist es vorbei mit ihnen. Man muss nur mit großer Geduld zuwarten können.

Es scheint, dass im Unterschied zu WK I und WK II beide Kontrahenten das begriffen haben. Beide können auch warten. Die Zeit arbeitet gegen die USA. Das Problem ist nur die völlig unterschiedliche Kultur der Beiden.

Gruß Mephistopheles

Schulden sind kein Problem, wenn du unendlich Geld drucken kannst, aber nicht die Inflation welche die Konsequenz dafür ist.

ebbes @, Sonntag, 28.08.2022, 19:45 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 3140 Views

bearbeitet von ebbes, Sonntag, 28.08.2022, 20:19

Falls es zu sehr brennt, dann wird ein afghanischer Warlord zum Supermann aufgebaut, der es schafft die USA anzugreifen und zufällig das Flugzeug in das Gebäude lenkt, wo die Schulden der Amis aufbewahrt werden. Problem gelöst. Ok, heutzutage ist es digital, aber die USA werden schon einen Grund dafür finden, die Schulden in Luft auflösen zu lassen. Sie müssen nur die Anleihezinsen und natürlich den üblichen Haushaltsplan bezahlen können. Alles andere juckt nicht, bzw. dafür sorgt das amerikanische Militär in ihrer Einflusszone.

Vielleicht tun es auch ein paar Billionen Münzen, welche die FED prägt, wie von einigen Konservativen vorgeschlagen.

Erstmals hat ein Vertreter Chinas die USA angeblich beschuldigt 9/11 selbst ausgeführt zu haben.
Ob die USA deshalb die Schiffe geschickt haben?


Gruß

ebbes

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Bafin-gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Der Zweifronten Krieg mit Japan gegen die Sowjetunion fand nicht statt - Literaturhinweis

Illusion @, Sonntag, 28.08.2022, 20:24 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 3298 Views

bearbeitet von Illusion, Sonntag, 28.08.2022, 21:21

:-) :-) ja, ja, wenn manche das Wort Literaturhinweis lesen, kommen Gefühle aus den guten alte Zeiten des Gelben Forums auf :-)


Bernhard Zürner: "Der verschenkte Sieg- Warum Hitlers Urplan "Barbarossa" 1941 scheiterte" und
"Hitler als Feldherr" beschreibt unter anderem wie sich eine 700.000 japanische Armee mit Hitlers Truppen zusammen das Öl des Kaukasus hätten teilen können.
Ein sofortiger Krieg gegen die USA wäre dann erst mal nicht nötig gewesen.

Das Problem sind doch dann wohl eher die USA

Morpheus @, Sonntag, 28.08.2022, 20:41 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 3718 Views

Hallo Mephistopheles,

Die USA haben derzeit das Problem: Zwei aufstrebende Mächte, jedoch mit völlig unterschdlicher Kultur, bei denen absehbar ist, dass sie die USA aus ihrer Führungsrolle vertreiben werden, wenn es ihnen gelingt, den von den USA forcierten Krieg nur lange genug hinauszuzögern, bis es die USA an ihren eigenen Widersprüchen zerreißt. Wenn die Schulden der USA jemals fällig gestelt werden, dann ist es vorbei mit ihnen. Man muss nur mit großer Geduld zuwarten können.

Es scheint, dass im Unterschied zu WK I und WK II beide Kontrahenten das begriffen haben. Beide können auch warten. Die Zeit arbeitet gegen die USA. Das Problem ist nur die völlig unterschiedliche Kultur der Beiden.

Das Risiko sind doch wohl die USA, die auch wissen, dass die Zeit gegen sie arbeitet. Was ist, wenn sie angreifen, obwohl sie verlieren werden oder/und die Erde dank Atomkrieg völlig zerstört wird.

Grüße Morpheus

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Brillant

LePenseur ⌂ @, Sonntag, 28.08.2022, 20:42 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 4257 Views

auf den Punkt gebracht! Erlaube ich mir zu zitieren!

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LePenseur

Gerne

Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 21:21 vor 1272 Tagen @ LePenseur 3353 Views

auf den Punkt gebracht! Erlaube ich mir zu zitieren!

Die Erde wird durch einen Atomkrieg nicht zerstört werden

Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 21:36 vor 1272 Tagen @ Morpheus 3472 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 22:04

Das Risiko sind doch wohl die USA, die auch wissen, dass die Zeit gegen sie arbeitet. Was ist, wenn sie angreifen, obwohl sie verlieren werden oder/und die Erde dank Atomkrieg völlig zerstört wird.

Auch nicht das menschliche Leben. Nicht einmal der "nukleare Winter". Der beeindruckt Jäger und Sammler relativ wenig.
Das haben die bisherigen Atombombenversuche und Nuklearkatastrophen zur Genüge bewiesen

Wohl aber die Zivilisation. Es wird keine Zivlisation mehr möglich sein. Nirgendwo.
Grund ist, dass Zivilisation bis in die kleinsten Verzweigungen hin auf Vorfinanzierung von allem und jedem beruht. Und genau das wird nach einem globalen Atomkrieg nicht mehr möglich sein. Das ist auch der Grund, warum er bisher nicht stattgefunden hat und auch nicht stattfinden wird. Zumindest nicht jetzt, zu Lebzeiten dieser Generation.

Das ist es nämlich, was die Eliten weltweit fürchten. Nicht das Aussterben der Menschheit, sondern das Ende der Zivilisation.

Gruß Mephistopheles
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PS: Was aber passiert bei einem absoluten, plötzlichen und unvorhergesehenen Kollaps des System? Nicht atomar, sondern z.B. Blackout, keine Lieferketten, Finanzkollaps, bein Bankomat spuckt mehr was aus. keine Treibstoffe, keine Versorgung nirgendwo mit Nichts und keine Nahrungsmittel?

Wovon werden die Menschen leben? Zumindest die erste Zeit? Komme mir keiner mit Preppen! Eine bessere Chance, Opfer zu werden, als Vorsorge, neudutsch preparing, zu betreiben, gibt es nicht. Da hilft auch nicht die versteckte Glock-Pistole (obwohl die anderswo sehr nützlich sein kann).

Ganz einfach: Die Menschen werden in der ersten Zeit nach einem Zivilisationskollaps überleben als Jäger und Sammler. Gejagt werden Milionen Haustiere, die von ihren Besitzern freigelassen werden.
Wichtig um die individuellen Überlebenschanvn zu erhöhen sind soziale Fähigkeiten, sich möglichst schnell zu einer Gruppe zusammenzuschließen. Auch Kenntnisse im schlachten von Tieren und vor essbaren Pflanzen sind sicher nicht von Nachteil. Meph

Eine neue (Art von) Zivilisation wird entstehen .. [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Sonntag, 28.08.2022, 22:25 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 3027 Views

bearbeitet von Beo2, Sonntag, 28.08.2022, 23:22

.. nach einer langen Übergangsphase natürlich = einer Art neuer Steinzeit, mit zunächst sehr wenigen und kleinen Menschengruppen.

Die Erde wird durch einen Atomkrieg nicht zerstört werden
Auch nicht das menschliche Leben. Nicht einmal der "nukleare Winter". Der beeindruckt Jäger und Sammler relativ wenig.

Zustimmung.

Wohl aber die Zivilisation.

Ja, zunächst einmal. Die Staaten und große Gesellschaften verschwinden. Es entstehen zunächst wieder Jäger- und Sammlergruppen sowie egalitäre kleine Viehzucht- (Nomaden) und Ackerbau-Gemeinschaften. Wie gehabt. Aber weiter ...

Es wird keine Zivlisation mehr möglich sein. Nirgendwo. Grund ist, dass Zivilisation bis in die kleinsten Verzweigungen hin auf Vorfinanzierung von allem und jedem beruht. Und genau das wird nach einem globalen Atomkrieg nicht mehr möglich sein.

Was denn ? Eine Zivilisation muss von Jemandem "vorfinanziert" werden, damit sie entstehen kann ?? Von WEM denn ?? Und WOMIT tat dieser Jemand es ?? Und warum kann das nicht wieder geschehen ??

Habe selten solch dummes Zeug gelesen ! Die Logik sagt doch, dass eine Zivilisation nur aus einem Zustand der Nicht-Zivilisation entstehen kann .. allmählich und in kleinen Schritten. Nach deiner Logik aber wird eine Zivilisation benötigt, um die Entstehung einer Zivilisation zu begründen (bzw. "zu finanzieren").

Weitere Aspekte habe ich hier aufgeführt :
+ https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=617519
Beo2

Bitte um Präzisierung des Jagdbaren

Wayne Schlegel @, Sonntag, 28.08.2022, 22:40 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 2852 Views

Ganz einfach: Die Menschen werden in der ersten Zeit nach einem Zivilisationskollaps überleben als Jäger und Sammler. Gejagt werden Milionen Haustiere, die von ihren Besitzern freigelassen werden.

Wieviele Tonnen Haustierfleisch (abzgl. Unverzehrbares (Aas, Gedärme, Fell, Knochen etc.)) stehen für wieviele Millionen Hungrige rein rechnerisch bereit?

Reicht dann rechnerisch bei einem selbst postulierten Kalorienbedarf von knapp 1 Million p.a. in einer mühsamen, untemperierten Umgebung pro Ausgewachsenem wie lange?

Du siehst das etwas falsch

Kaladhor, Münsterland, Sonntag, 28.08.2022, 23:06 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 2977 Views

Die Eliten fürchten nicht das Ende der Zivilisation, denn die wird es geben, so bald nur eine Handvoll Menschen an einem Ort verweilen und sesshaft werden…. und das völlig ohne irgendeine Vorfinanzierung! Sowas gab’s in der Steinzeit auch nicht, und trotzdem bildeten sich die ersten Zivilisationen.

Was die Eliten tatsächlich fürchten ist das Ende der globalen Arbeitsteilung, weil das ist das moderne Sklaventum! Man überlege sich nur einmal, welchen Vorteil das Handwerkertum im Mittelalter z.B. hatte: da wurden Waren von Anfang bis Ende aus einer Hand hergestellt. Bei der Arbeitsteilung dagegen sind zig Leute involviert, die alle nur einen Teilschritt beherrschen, es entsteht also eine Abhängigkeit. Und diese haben sich die Eliten zu eigen gemacht.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Zivilisation ist die Ausnahme

Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 23:16 vor 1272 Tagen @ Beo2 2654 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 28.08.2022, 23:22

.. nach einer langen Übergangsphase natürlich = einer Art neuer Steinzeit, mit zunächst sehr wenigen und kleinen Menschengruppen.

Die Erde wird durch einen Atomkrieg nicht zerstört werden
Auch nicht das menschliche Leben. Nicht einmal der "nukleare Winter". Der beeindruckt Jäger und Sammler relativ wenig.

Zustimmung.

Wohl aber die Zivilisation.

Ja, zunächst einmal.

Wenn die Zivilisation einmal zerstört ist, dann entsteht sie so schnell nicht wieder. Neulich habe ich mal gelesen, die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, das wir die letzte Zivilisation auf diesem Planeten sind.

Die Staaten und große Gesellschaften verschwinden.

...und werden ollständig vergessen. Eventuell wird die Erinnerung in form von Märchenerzhlungen bewahrt.

Es entstehen zunächst wieder Jäger- und Sammlergruppen sowie egalitäre kleine Viehzucht- und Ackerbau-Gemeinschaften. Wie gehabt. Aber weiter ...

Bis auf "egalitär" und "Ackerbau" gebe ich dir recht. Wenn diese Gemeinschaften sich nicht stratifizieren, haben sie keine Chance auf Weiterentwicklung, sondern werden Jahrtausende auf einem Nomadenniveau verharren. Zumindest war das in der bisherigen Geschichte der Menschheit so.

Es wird keine Zivlisation mehr möglich sein. Nirgendwo. Grund ist, dass Zivilisation bis in die kleinsten Verzweigungen hin auf Vorfinanzierung von allem und jedem beruht. Und genau das wird nach einem globalen Atomkrieg nicht mehr möglich sein.

Was denn ? Eine Zivilisation muss von Jemandem "vorfinanziert" werden, damit sie entstehen kann ??

Sicher. Hast du etwa deine Aufzucht selber bezahlt?

Von WEM denn ?? Und WOMIT tat dieser Jemand es ?? Und warum kann das nicht wieder geschehen ??

Es ist eben über Jahrmillionen der menschlichen Entwicklung nicht geschehen.

Habe selten solch dummes Zeug gelesen !

Es ist immer ein außergewöhnlicher Intelligenzbeweis, Dinge, die man nicht kannt, als "dummes Zeug" zu bezeichnen. [[euklid]]

Die Logik sagt doch, dass eine Zivilisation nur aus einem Zustand der Nicht-Zivilisation entstehen kann.

Oder auch nicht.
bis vor wenigen Jahrhunderten kannte die überwältigende Mehrheit der Menschen keine Zivilisation.
Zivilisierte Völker waren die absolute Ausnahme auf diesem Planeten und das Gebiet, das sie beherrschten, war sehr beschränkt. Oftmals nur ein paar Flusstäler.

Nach deiner Logik aber wird eine Zivilisation benötigt, um die Entstehung einer Zivilisation zu begründen (bzw. "zu finanzieren").

Sieht so aus. Wenn eine Zivilisation entsteht, dann geht das nur mit brutalem Zwang und Gewalt.
(Der Grund ist, dass Zivilisation der menschlichen Natur widerspricht).

Beo2

Es gibt allerdings einen, einen einzigen Grund, der den Menschen im Unterschied zu allen anderen Tieren auf diesem Planeten, obwohl es seiner inneren Natur widerspricht, doch zivilisationsfähig macht (im Unterschied zu allen anderen Tierarten): Und das ist die Beherrschung des Feuers.

Gruß Mephistopheles

Absolut korrekt ....

NST @, Südthailand, Montag, 29.08.2022, 03:36 vor 1272 Tagen @ Kaladhor 2736 Views

bearbeitet von NST, Montag, 29.08.2022, 03:48

Was die Eliten tatsächlich fürchten ist das Ende der globalen Arbeitsteilung, weil das ist das moderne Sklaventum! Man überlege sich nur einmal, welchen Vorteil das Handwerkertum im Mittelalter z.B. hatte: da wurden Waren von Anfang bis Ende aus einer Hand hergestellt. Bei der Arbeitsteilung dagegen sind zig Leute involviert, die alle nur einen Teilschritt beherrschen, es entsteht also eine Abhängigkeit. Und diese haben sich die Eliten zu eigen gemacht.

.... den Faktor und Grad der Versklavung lässt sich damit auch erkennen.

Bsp. Thailand - Ausländern ist es dort nicht gestattet Land zu erwerben - Privatpersonen, in bestimmten Rechtsformen geht es, aber diese kontrolliert die Elite, die hier den Staat führen.

Arbeiten in Thailand ist Ausländern nicht gestattet, nicht mal Strassenkehrer können die werden - in besonderen Rechtsverhältnissen, welche die Staatselite bestimmt, dürfen Fachleute - geladene Gäste arbeiten.

Trotz alledem ist TH im Weltmarkt integriert - und die Thais dürfen gerne im Ausland arbeiten, das interessiert hier derzeit niemand.

Im groben entspricht das dem Handwerkertum im Mittelalter.

Schaut man sich jetzt jene Staaten an, welche sich dem Sozialismus ergeben haben - die Sozialstaaten an, so sind deren Grenzen offen für Einwanderung - sogar für Einwanderung in die soziale Hängematte sind sie offen.

Das alles läuft unter dem Begriff Demokratie und Freiheit. Die Einheimischen werden so entwurzelt - das ist nur eine Frage der Zeit. Den Grund und Boden, können danach andere ohne Widerstand in Besitz nehmen - kein aufwändiger Krieg ist dazu mehr nötig. Die neuen Zuwanderer, werden diesen Grund und Boden wieder renaturieren - was anderes können sie nicht, dazu wurden sie auch nicht ausgebildet.

In grösseren Zeiträumen gerechnet - entspricht dieser Prozess einer Wiederaufforstung unter neuer Herrschaft. Hätten die Sozialstaatler das verstanden - gäbe es keinen Sozialstaat, erst dieses Konstrukt hatte die alten Rechte und Ansprüche der Urbewohner ausgehebelt. Das ist ein nahezu perfektes System, denn bis kurz vor dem Untergang werden sie dieses System versuchen am Leben zu erhalten, weil sie glauben ohne ein Sozialsystem gibt es kein Überleben.

Sklavenhaltung gibt es überall - und entspricht der Normalform und die Möglichkeiten sind nicht überall gleich. Als Sklave muss man in der Lage sein, das zu erkennen, sonst ist ein Entkommen unmöglich. Gute Gladiatoren hatten ebenso so wie z.B. brauchbare Lehrer - für sich und ihre Familien, die Möglichkeit ihren Stand zu verlassen. Gute Leute braucht jedes System .... ganz besonders in Sklavenstaaten ist diese Gruppe sehr klein und er Aufstieg ist hart und dauert lange.

Immer wenn diese Form der Selektion ausgeschaltet wird, geht dieser Staat unter .... und ein neuer wird sich bilden.

Menschsein setzt einen physischen Körper voraus - innerhalb dieser Grenzen hat sich die Sklavenhaltung bisher bewährt. Seit der Planet bewohnbar ist - und es Menschen gibt, laufen die Zyklen von Entstehen und Vergehen - es ist eine Erfolgsstory.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Nö, Du! Du siehst etwas falsch!

Mephistopheles, Montag, 29.08.2022, 06:21 vor 1272 Tagen @ Kaladhor 2744 Views

Die Eliten fürchten nicht das Ende der Zivilisation, denn die wird es geben, so bald nur eine Handvoll Menschen

Zivilisation ist Masse! Eine Handvoll sind keine Masse.

an einem Ort verweilen und sesshaft werden…. und das völlig ohne irgendeine Vorfinanzierung!

Wovon leben die dann?

Sowas gab’s in der Steinzeit auch nicht, und trotzdem bildeten sich die ersten Zivilisationen.

Es gab in der Steinzeit keine Massen. Masse ist, wenn man die Mehrzahl der Menschen, mit denen man zu tun hat, nicht persönlich kennt. Die Menschen verlieren dann ihre Kommunkatonsfähigkeit und werden anonymisiert, also entpersonalisiert.

Was die Eliten tatsächlich fürchten ist das Ende der globalen Arbeitsteilung,

Stimmt. Allerdings erfordert Arbeitsteilung Energie. Ein moderner Industriearbeiter benötigt ein Vielfaches an Energie gegenüber dem mittelalterlichen Handwerker.

Deswegen können wir bei unserer Zivilisation, im Unterscheid zu allen vorhergegangenen, ziemlich sicher berechnen, wann sie enden wird: Dann, wenn die zu ihrer Aufrechterhaltung notwendige billige Energie nicht mehr beschafft werden kann.

weil das ist das moderne Sklaventum!

Sklaven erkennt man daran, dass sie für ihre Arbeit nicht bezahlt werden. Der Patron war dann für Kost und Logis zuständig.
Es war eine ungeheure Vereinfachung für die Patrone, die Sorge um Unterkunft und Verpflegung ihren Beschäftigten selber zu überlassen.
Allerdings war das auch eine ungeheure Energieverschwendung. Diese Energie muss man erst mal haben.

Man überlege sich nur einmal, welchen Vorteil das Handwerkertum im Mittelalter z.B. hatte: da wurden Waren von Anfang bis Ende aus einer Hand hergestellt. Bei der Arbeitsteilung dagegen sind zig Leute involviert, die alle nur einen Teilschritt beherrschen, es entsteht also eine Abhängigkeit. Und diese haben sich die Eliten zu eigen gemacht.

Was soll man sich unter einer Arbeitsteilung, die sich die Eliten zu eigen gemacht haben, vorstellen? In wirklichkeit ist da immer alles im Fluss, alles ändert sich fortlaufend. Da entsteht nichts, was man sich zu eigen machen könnte: außer Geld.

Deswegen verzichten die Eliten auch darauf, sich die Arbeitsteilung zu eigen zu machen und begnügen sich mit dem Geld, dem schnöden Mammon, alleine.

Gruß Mephistopheles

Frag mal die Maori, wie die in präkolonialer Zeit ihr Nahrungsproblem gelöst haben. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 29.08.2022, 08:24 vor 1272 Tagen @ Wayne Schlegel 2203 Views

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Afuera!

Nein, es ist eine Haltungsfrage

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 29.08.2022, 08:37 vor 1272 Tagen @ NST 2368 Views

Japan hat einen Sozialstaat und lässt keinen rein, weil die von Haus aus Rassisten sind. Allerdings ist wg. eine anderen Haltungsfrage - Gesicht wahren - ihr System morsch wie sonst was und die innere Verschuldung wächst ihnen über den Kopf.

An deiner Stelle würde ich mein Welterklärmodell erweitern, weil nur Sozialstaat ist etwas eindimensional ... :-P

Grüße

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Afuera!

Mit jedem Tag Ukrainekrieg wird deine These unplausibler

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 29.08.2022, 08:46 vor 1272 Tagen @ Mephistopheles 2892 Views

Die Welt spaltet sich in zwei Blöcke auf mit der Tendenz, gegenseitige Abhängigkeiten zu lösen. Wäre der Westen im Kalten Krieg plötzlich kollabiert, die UdSSR hätte es überlebt und die Reste "gefressen". Genau so wird es geschehen, wenn einer der kommenden Blöcke die Hufe hochreißt.

Grüße

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Afuera!

Er müsste eher die Japaner fragen in Fukushima

Mephistopheles, Montag, 29.08.2022, 10:05 vor 1272 Tagen @ FOX-NEWS 2249 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 29.08.2022, 10:33

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https://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/forschung-nach-der-katastrophe-fuku...
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima mussten Bauern im verstrahlten Gebiet ihr Vieh töten. Aber längst nicht alle Züchter befolgten die Anordnung der Regierung.
(Das ist natürlich der Vorteil bei einem globalen stattt einem lokalen Zivilisationskollaps. Es wird keine Anweisung der Regierung mehr geben.

bei einem Zivilisationskollaps haben Haustiere nur noch wenige Stunden bis wenige Tage zu leben; es sei denn, man lässt sie frei.
Besonders, wenn niemand vorbeikommt, um sie zu keulen.
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Gruß Mephistopheles

Ich fresse einen Besen - wenn Japan einen Sozialstaat westlichen Modells hat ....

NST @, Südthailand, Montag, 29.08.2022, 11:50 vor 1271 Tagen @ FOX-NEWS 2276 Views

bearbeitet von NST, Montag, 29.08.2022, 12:09

Japan hat einen Sozialstaat und lässt keinen rein, weil die von Haus aus Rassisten sind. Allerdings ist wg. eine anderen Haltungsfrage - Gesicht wahren - ihr System morsch wie sonst was und die innere Verschuldung wächst ihnen über den Kopf.

Gesicht wahren - das ist typisch Japanisch. Du kennst aber nicht die traditionelle Arbeitsethik in Japan - und noch immer ist es keine Seltenheit - wenn ein Arbeitnehmer lieber den Selbstmord bevorzugt, als zu zugeben, dass er der Aufgabe nicht gewachsen ist.

Über Japan brauchst du mir nichts erzählen - 15 Jahre war ein Japaner mein oberster Chef. Seither hat sich vieles verändert - das alles liegt mehr als 3 Dekaden in der Vergangenheit, aber es gibt in ganze Asien keinen Sozialstaat - auch nicht in Korea, der mit dem westlichen Modell kompatibel wäre.

Was Asiaten unter sozial verstehen - entspricht in etwa dem chinesischen Modell. Meine Kusine lebt in Japan ist dort auch verheiratet. In D hatte sie studiert - Lehramt, die kann japanisch in Wort und Schrift. Mit meiner Schwester steht sie im Briefkontakt und die erzählt mir immer die neuesten Nachrichten. Wie jede Ehefrau in Japan, kann sie auch alles was dort von einer solchen erwartet wird - z.B. die Japanische Teezeremonie usw. - deshalb fügt sie sich auch in ihr Schicksal.

Neues gibt es nicht mehr viel - sie lebt alleine im ländlichem Umfeld von Tokio - der Mann lebt mit seiner jüngeren Nebenfrau. Sie ist inzwischen dem Christentum erlegen - war früher eine Bagwan Anhängerin - die ihm über Poona bis nach Oregon gefolgt war - mit ihrem japanischen Mann. Heute leidet sie unter Depressionen - und Geld hat sie auch fast keines, nix mit Sozialsystem. Das Sozialsystem sind dort die Firmen - hast du nicht in einer wie z.B Toyota, Honda gearbeitet - gibt es auch nichts, auf jeden Fall nicht vom Staat. Das ist alles dort organisiert wie bei der Mafia - bist du Teil eines Mafia Clan, bist du versorgt. So ungefähr funktioniert Sozialstaat in Japan.

Ich war noch nie in Korea - bin aber sicher, dort läuft es ähnlich. Auch in Thailand ist diese Struktur zu finden. Offiziell sind das Demokratien, real sind es Monarchien - im Hintergrund ist es organisiert wie die Mafia in Süd Italien.
Das ist der einfache Grund - warum die Bevölkerungen in Asien besser vorbereitet sind - wenn die westlichen Strukturen crashen. Sie haben eigene - nämlich asiatischen Mafiastrukturen, in den einzelnen Ländern ähnlich, aber nicht gleich.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

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