LIVE! „Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! Friedenspolitik statt Krieg!“ Kreishandwerkerschaft Anhalt Dessau-Roßlau am Sonntag zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz

Reffke @, Narragonien, Sonntag, 28.08.2022, 11:18 vor 1272 Tagen 2840 Views

Hallo allerseits,

Auf die Schnelle....
Livestream: https://vk.com/video-134310637_456257043

„Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! Friedenspolitik statt Krieg!“ – Unter diesem Motto mobilisiert die Kreishandwerkerschaft Anhalt Dessau-Roßlau am Sonntag zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Dessau und überträgt die Veranstaltung ab 11 Uhr live ins Internet.

Im Obermeisterbrief kritisiert die Handwerkerschaft, dass der Ukraine-Konflikt nicht militärisch zu lösen sei: „Die Wirtschaftssanktionen beeinflussen die Kriegsführung nicht“. Trotz der EU-Sanktionen, so heißt es weiter, „profitiert Russland weiterhin vom Verkauf seiner fossilen Energieträger“.

Stattdessen jedoch seien die Sanktionen fatal „und ihre Wirkung richtet sich massiv gegen unsere Bevölkerung und Wirtschaft“. Indien etwa würde vermehrt billiges Öl aus Russland beziehen, „während die PCK-Raffinerie in Schwedt vor dem Aus steht“.

„Für Millionen von Menschen führt das Handeln der EU zu immer höheren Preisen und der Frage, wie sie ihre täglichen Grundbedürfnisse noch erfüllen können.“

Die Handwerker schlussfolgern: „Das Embargo ist zum Bumerang geworden.“

Quelle: http://www.khs-anhalt.de/

LG Reffke

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Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Eigentlich eine Schande für dieses Land, dass nur eine kleine Handwerkerschaft aufbegehrt.

Durran @, Sonntag, 28.08.2022, 14:44 vor 1272 Tagen @ Reffke 2050 Views

Danke für den Link.

Aber es ist auch beispielhaft für dieses Land wenn lediglich eine kleine Kreishandwerkerschaft den berechtigten Protest organisiert. Statt Massenprotesten ein kleiner Haufen mutiger Menschen die ihre Zukunftsängste zum Ausdruck bringen.

Die Masse der deutschen Bevölkerung hat den Ernst der Lage nicht erkannt.

Aber in der DDR hat es genauso angefangen. September 1989 waren es die Handwerker, die Meister die losgegangen sind. Mutig und entschlossen. Damals war ich auch schon dabei. Heute, 33 Jahre später bin ich wohl auch wieder dabei.

Die deutsche Industrie kann kaum noch arbeiten. Fahrzeugindustrie liegt am Boden, Lieferschwierigkeiten und Mangelwirtschaft prägen das Geld. Nun noch Energieknappheit. Der Euro verfällt zusehends.

Was ist denn hier nur los. Es müssten Millionen auf der Strasse sein.

Dem Rest geht es halt noch zu gut, so einfach.

mawa99, Sonntag, 28.08.2022, 16:16 vor 1272 Tagen @ Durran 2065 Views

Stadien sind voll, Bier und Bratwurst im Überfluss also alles ok ;)

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