Hallo Rheingold!
Du schreibst: Erst mal gut, dass Staatskredite nicht als Schulden, sondern als Vermögensgrößen gesehen werden.
Was soll das denn jetzt werden?
Wenn Geldguthaben und Geldverbindlichkeiten in ihrer Betragshöhe und Währung gleich sind, dann weiß jeder, der darüber nachdenkt, daß es immer eine andere Seite gibt.
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Dass siehe Stützels Saldenmechanik die "andere" Steie notwendigerweise dazugehört, ist hier doch in keinster Weise bewußt. Schau Dir nur die Graphik im Header an. Die bösen Schulden steigen in die Horizontale, die dazugehörigen Guthaben werden ausgeklammert. Und das in dem Forum, das glaubt dottores Debitismus verstanden zu haben. 
Und je größer die Vermögen, umso besser, oder? Wir können schlichtweg kein dauerhaftes Wachstum unserer Geldvermögen haben ohne in exakt gleicher Höhe die Kredite wachsen zu lassen. Denn alles Geld ist Schuld.
Das sind Banalitäten, die wir hier schon gefühlte 100.000 Mal durchgekaut haben.
Aber Geld ist nur ein Teil vom „jroßen Janzen“.
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Nein, keine Banalitäten, sondern zeigt auf, dass die Saldenmechanik eben nicht begriffen wurde.
Wenn die Privaten und die Firmen nicht bereit sind, sich noch höher in Schulden zu stürzen, um anderen das gewünschte Geldvermögenswachstum zu ermöglichen, bleibt nur noch der Staat als Schuldner.
Es gibt immer Gründe für das Nichtverschulden-Wollen.
Anwort
Ja:
A) keine Kreditfähigkeit (Hartz4)
B) bereits zu viel Geld (Schulden anderer Leute) im Sack
Beide nehmen keine Kredite mehr in Anspruch.
Wenn es sich nicht mehr rechnet, dann parkt man die Kohle auf staatlichen Schatzanweisungen, anstatt zu investieren.
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Klar, wenn es keinen doofen Nachschuldner gibt (=Investition, die sich "rechnet"), die man nun durch seine Aktivitäten zusätzlich verschulden kann, dann geht man bequem zum Staat, der wird es richten. Dann verschuldet man halt ganze Völker, das rechnet sich bekanntlich.
Siemens – die Bank mit angeschlossener Elektroabteilung - hat es einst vorgemacht.
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Richtig. Siemens war schlau.
Keiner braucht den vierten Siemens-Toaster in seiner vollgerümpelten Wohnung, Toaster, die die Chinesen auch noch für die Hälfte liefern, also ab zum Staat, der garantiert Geldvermögenswachstum für Siemens (notwendigerweise auf Kosten der Verschuldung aller)
Der Staat hat die natürlichen Kapitalmarkt-Bedingungen ausgehebelt, unabhängig davon, daß die Spekulations-Orgie in immer absurdere Höhen geschraubt wurde.
Schon in den Neunzigern waren 95 % der Finanztransaktionen ausschließlich Spekulation und nur 5 % entfielen auf den weltweiten Warenverkehr.
Und es wurde in den letzten 30 Jahren immer absurder.
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Ja, aber nicht durch den Staat, sondern durch die üblichen Verdächtigen und deren Polit-Marionetten (Spiegel Zitat: "Politiker sind Kellner des Kapitals")
Wenn der deutsche Staat eine deutlich kleinere soziale Hängematte hätte und nicht so sinnlos viel Kohle auf der Welt verteilen würde, wäre es ganz anders um die hiesigen öffentlichen Haushalte bestellt.
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Klar, die Ärmsten sind an den Machenschaften der üblichen Verdächtigen schuld, streiche man diesen Asozialen endlich ihre Almosen, dann ginge es Gates und Soros, nein allen viel besser.
Das ist der Grund, weshalb die Fristigkeiten immer wieder überwälzt werden und schon wegen der aufgeschlagenenen Zinsen und wegen des gewünschten Geldvermögenswachstums erhöht.
Wie schön, das der Staat das drohende Ungemach verhindert.
Er ist ein wesentlicher Teil des Problems, aber nun ist er sogar der Retter.
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Nicht der Staat ist das Problem, sondern die üblichen Verdächtigen. Die Prolongation, die dottore und ich auch nicht für möglich gehalten hatten, war tatsächlich eine, die den Crash herauszögerte.
Schwant Dir langsam, was Du da denkst?
AntwortJa, hab aber das mulmige Gefühl, Du bist da noch in Geldsystem-Dingen als brave schwäbische Hausfrau unterwegs.
Die Zinszahlungen, die können makroökonomisch nicht als Ertrag verbleiben, da sie auch aus Kredit geschaffenem Geld entstanden sind, das nach baldiger Tilgung ruft. Wenn sie als Ertrag verbleiben sollen, dann geht das nur, indem jeweils um den Zinsertrag die Schulden erhöht werden. Entweder erzwingen sie eine noch höhere Verschuldung der Marktteilnehmer (inzwischen meist nur noch die Staaten, weil Private und Firmen da in den geforderten Höhen ausfallen) oder aber sie verbleiben eben nicht als Ertrag, sondern werden durch Tilgung vernichtet.
Meine Güte!
Das ständige Erzeugung und Vernichten von Geld ist der menschlichen Existenz geschuldet, wo Menschen erscheinen und wieder verschwinden.
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Nein, es ist ein krankes Konstrukt, das lediglich den Reichsten dient.
Und neben dieser Existenz werden Sachwerte erschaffen, die ebenfalls Wertschwankungen unterliegen, aber niemals komplett auf Null fallen.
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Dieser Quark mit den Sachwerten und gaga inneren Werten.
Als die Heuschrecken die Bundespost übernahmen, waren deren verblödeten Wirtschaftsprüfer so happy, dass sie für 1 D-Mark abgeschriebene Immobilien in ersten Lagen für lau kaufen konnten.
Die Prämien flossen in Strömen wie auch der Champagner.
Vergessen hatten die schlauen Finanz-Experten, dass die Postfilialen nur deswegen in ersten Lagen waren, weil sie als Postfilialen so die ersten Lagen begründeten. Nach Schließung der Postfilialen waren es keine ersten Lagen mehr, sondern 50er Jahres Altbauten, asbestverseucht und völlig unbrauchbar.
Minuswerte! Nicht mal Null. Entsorge mal bitte den Immobilien-Müll gesetzeskonform.
Es stimmt einfach nicht, dass bei der Betrachtung von Guthaben und Schulden alles verschwindet, denn die Immos und andere Sachanlagen – die auch Wertgrößen repräsentieren - bleiben bestehen weiter, trotz natürlicher Wertminderung.
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Klar, es verschwindet nur das Geld, und wenn es kein Geld mehr gibt, sind die Immos und Sachanlagen völlig wertlos.
Auch das ungeliebte Gold kann immer wieder neu beliehen werden.Es stimmt also nicht, daß selbst im Krisenfall ALLES weg ist.
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Nein, nur das Geld.
Das Problem ist nur, daß der Normalo, der über keine Sachanlagen verfügt, dann in die Röhre schaut, weil er NUR über das alte Geld verfügt.
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Richtig beobachtet.
Die privaten Lebensersicherungen sind jetzt schon auf Null.
Beim neuen Geld sind dann die Sachwertbesitzer wieder vorne dran.
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Frag mal die Immobilienbesitzer 1949 in Schlesien oder 1991 in Jugoslawien.
Doch selbst dieses Problem wäre lösbar, wenn man das Thema Volks-Aktien einmal angegangen wäre und damit auch dem gemeinen Volk Zugang zu Sachwertanlagen ermöglicht hätte.
Aber man will das überhaupt nicht und das aus gutem (bösartigen) Grund.
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Ja, aber die Lösung kann immer nur in der Reformation des Geldsystems liegen, ein paar Leute am Ponzi Schema zu beteiligen oder zu glauben, sie könnten mit dem Werkzeug "Sachwert" so umgehen wie die üblichen Verdächtigen, liefert sie nur aus.
Natürlich wird Geld aus dem "Nichts" erschaffen, denn es war vorher nicht da.
Dass der Schuldner vom selbsternannten Gelderschaffer aus dem Nichts, diesem "etwas" anbieten muß, ist schon klar, wofür haben wir denn Zentralbanken und ein Bankenkartell der üblichen Verdächtigen, wenn nicht zur kompletten Unterjochung und Vermögensabschöpfung der tatsächlich Arbeitenden (Unternehmer wie Arbeiter)?
Wie schön, daß Du es so beschreibst und damit den ideologischen Hintergrund andeutest.
Eine Kreditbesicherung hat zunächst nichts mit Bankenkartell und Vermögensabschöpfung zu tun.
Wenn Du privat Geld verleihst, wirst Du auch auf Rückzahlung bestehen und damit unterstellst Du eine Sicherheit. Andernfalls kannst Du es gleich verschenken.
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Die üblichen Verdächtigen verleihen kein ihr privates Geld, die sind doch nicht blöd, sie erschaffen es aus dem Nichts, kassieren Deine Sicherheiten und erfreuen sich Deiner Blödheit.
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Du verleihst privat Geld, verstehst aber nicht, dass Du nur Schulden Deiner Mitmenschen zedierst, die letztlich immer und nur den üblichen Verdächtigen gehören.
Mikroökonomisch mag der geistige Horizont einer schwäbischen Hausfrau ausreichen, um mit ihren Spätzle zu haushalten, für makroökonomische Zusammenhänge ist diese Art geistiger Horizont eher schädlich.
Nein, über Geld wird viel zu viel geschwurbelt und die Verkomplizierung der Probleme schaffen auch keine Lösungen, sie verwirren nur immer mehr.
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Geld zu verstehen ist anstrengend.
Klar ist es mikroökonomisch sinnvoll für sie zu "sparen", makroökonomisch würde ein kollektives "sparen" aber jegliches Einkommen verhindern und das Elend im Nu vergrößern. Mikroökonomische Lösungen verschlimmern makroökonomisch Situationen.
Der wirkliche Unsinn kommt fast immer von der Makro-Ökonomie!
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Ja, die offizielle Volkswirtschaft dient nur der Verwirrung. Hab mir den Spaß erlaubt, immer wenn ich an die Telefonnummer eines offiziellen Volkswirtschaftsprofessors kam, den anzurufen und ganz unschuldig als Kurator eines Kunstprojekts das Rheingold Projekt vorzuschlagen. Die Reaktionen waren unterirdisch.
Die, die großen Räder drehen, werden nie in Haftung genommen – das ist das Problem!
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Ja, und das herrschende Geldsystem schützt sie wirksam.
Staaten können ohne Not aufschulden, Banken sind zu groß um zu fallen, Versager werden nicht auf die Straße geworfen, sondern nach oben gelobt (Parade-Beispiel Ursula von der Leyen). Diese taube Nuss hat viele hundert Millionen verbrannt!
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Polit-Marionetten sollen Volksvermögen umverteilen und so ihre Karriere begründen, dabei erpressbar zu sein, qualifiziert sie für höhere Aufgaben (Scholz, CumEx)
Das ist das Problem und nicht die Wüstenrot- oder Schwäbisch-Hall Bausparer, die nach und nach in den großen Topf einzahlen und dann von diesem wieder profitieren.
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Die niedliche Bauspar-Idee ist tatsächlich noch ein Relikt aus einer Zeit, als die "kleinen Leute" aus ideologischen Gründen (Kalter Krieg) ein wenig am Kuchen beteiligt werden sollten, um deren Fleiß zum Segen der üblichen Verdächtigen anzuregen. Frag mal, wie es den Bausparkassen heute geht.
Makroökonomisch und das wissen sowohl Gates als auch Soros ist Kredittilgung komplett unerwünscht, die Tilgungsdrohung (insbesondere gegen wehrlose failed states) der Geldgeber dienen nur und lediglich der Vermögensumverteilung, denn je höher die Verschuldung, desto -automatisch- höher können die Geldvermögen beider Herren wachsen und so deren Macht.
Das ist jetzt eine andere Baustelle und hier teile ich Deine Bedenken sehr wohl.
Aber es ging zunächst einmal um die grundsätzlichen Überlegungen zum Geld und da ist es eben Nonsens sofort auf Figuren wie Gates oder Soros zu fokussieren.
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Klar, der Film ist viel größer und die beiden sind vielleicht auch nur Marionetten.
Diese Leute tragen viel eher dazu bei, daß Geld nicht verstanden werden soll und nutzen dieses Unwissen ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Antwort
Richtig
Nennen wir es einfach GLOBALE FINANZ-MAFIA!
Antwort
Richtig