Warum maulen? Warum soviel herumdiskutieren? Warum sich nicht besser auf die Stunde Null einstellen?

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 13.07.2022, 22:07 vor 1448 Tagen 6696 Views

Was meine ich damit:

Es gibt vieles, was hier angesprochen und kritisiert wird, was als verlogene Politik der Regierenden rübergebracht wird, was letztlich destruktiv ist.

Beispiele gibt es genügend, ich halte nur die Überschriften fest:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=613377

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=613199

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=613325

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=613186

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=613355

usw. usw.

Klartext liest man selten, aber auch den gibt es:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=613255

Warum liste ich das alles auf:

Wir müssen uns über die Realität langsam klar werden. Es werden Problembereiche angesprochen, die sowohl im Detail als auch im Ganzen zwar zu Recht kritisiert werden, was aber keinem was bringt. Jeder, der noch zwei Augen im Kopf hat und in der Lage ist, die täglichen Meldungen zu analysieren und zu durchschauen, weiß, was Sache ist.

Und? Was bringt uns diese Erkenntnis? Gar nichts. Und das aus mehreren Gründen:

- Es sind viel zu wenige, die dieses teuflische Spiel durchschauen
- Es ist auch so gut wie niemand dabei, der sich bei irgendwelchen Aktionen, die sich gegen das Establishment richten, so weit aus dem Fenster lehnt, dass es bei den gewählte Politikern den "hoppla"-Effekt erzeugt.
- Helden gibt es sowieso schon lange nicht mehr; jeder versucht, irgendwie durchzukommen, ohne selbst in Schwierigkeiten mit der Obrigkeit zu kommen.
- Foren wie das Gelbe oder auch andere sind eigentlich nur dazu da, um dem Überdruckventil Rechnung zu tragen. Hier wird palavert, lamentiert, berichtet, und jeder ist froh, hier eine eindeutige Position der "klaren Kante" unter Beweis stellen zu können. Helfen tut das überhaupt nichts, - es dient allenfalls der Selbstbeweihräucherung. Am Ende des Tages geht man dann zufrieden zu Bett, im Gedanken: Ich habs aber wieder mal klar gesagt!
- Foren wie das Gelbe werden vom Verfassungsschutz genau beobachtet, und in dem Moment, wenn sich hier ein Klientel zusammenfinden würde, das eine schlagkräftige Gegenbewegung ins Leben rufen könnte, ist sofort Ende mit Lustig, also dann ist sofort Schicht im Schacht.

Nennen wir die Dinge doch einmal beim Namen:

- Dieses Land wir untergehen, und alle tangentialen Anzeichen deuten darauf hin.
- Es gibt niemanden, der das aufhalten wird, und Leute wie Wagenknecht oder Beatrix von Storch (um nur zwei Beispiele zu nennen) sind nicht in der Lage, hier effiziente Paroli zu bieten, die das Ruder herumreißen könnte.
- Es spielt überhaupt keine Rolle, wie derjenige, der an diesem Land hängt, diese Entwicklung sieht, - er wird daran nichts ändern können. Auch meine Beiträge, die hauptsächlich von der Motivation damit begründet sind, welche Beziehung ich zu diesem Deutschland habe, vom Aufbau meiner Existenz bis zu den familiären Bindungen, - sind hier überhaupt nicht relevant.
- Wir müssen das Unverständliche akzeptieren, weil offensichtlich nur nach dem absoluten Untergang der Phönix aus der Asche hervorgehen kann, der einen vernünftigen Neuanfang bewirkt.

Was bedeutet das für den interessierten Leser/Kommentator im Gelben:

Es ist vielleicht am Rande noch eine Art der Information, womit der Staat seine Rochaden zieht, die zur Allgemeinbildung beitragen kann. Aber es ist unnötig wie ein Kropf, dazu noch zu kommentieren, weil jede Meinung dazu überflüssig ist. Man kann noch so viel schreiben, wird aber an jedem beschriebenen Punkt nichts ändern.

Es ist angeraten, in dieser schweren Zeit für sich und seine Familie die Möglichkeiten auszuloten, die einen tragbaren Übergang in die neue Zeit ermöglichen. Die Konstellationen sind derart unterschiedlich, dass es da kein Patentrezept geben kann. Jeder muss selbst wissen, was für ihn zu tun ist. Jeder ist seines Glückes Schmied, und jeder hat seinen Teil der Verantwortung für sich und seine Familie. Sofern er sich dieser Verantwortung stellt und nicht mit den Schultern zuckt und mit dem Finger auf die Regierung zeigt.

Ich weiß, dass ich es richtig gemacht habe, - ich bin rechtzeitig ausgewandert, als noch Zeit dafür war. Ich hab kein Problem mit der Zukunft, - auch nicht für meine Familie. Gerade ist in RO ein Gesetz durchgepeitscht worden, wonach sich alle in einer bestimmten Altersklasse bei der Wehrerfassung zu melden haben, die rum. Staatsbürger sind. Meine Söhne nicht. Da sie Doppelstaatler sind und ihre Wehrdienstpflicht erfüllt haben, können sie nicht in einem NATO-Land einberufen werden. Aus dem einfachen Grund, weil sie ihren Wehrdienst in einem Land abgeleistet haben, das kein Mitglied der NATO ist, und dieser Staat seinen Soldaten, auch wenn sie nicht mehr aktiv sind, verbietet, einen militärischen Dienst in einem anderen Land anzunehmen.

Ich weiß genau, dass das, was nun in RO abläuft, auch in Deutschland aktuell werden wird. Ich wusste damals, vor Jahrzehnten nicht, dass es so kommen wird, - aber ich hatte eine mögliche Vorstellung eines Szenariums, und habe danach entschieden, meinen Söhnen den Rat zu geben: Erfüllung der Wehrpflicht, ja, aber niemals in einem Land, das der NATO angehört. Es war ein weiser Rat.

Ich wusste vieles nicht, als ich mich schon im Jahre 1990 in Rumänien betreffs Immobilien eingekauft hatte. Ich hatte auch damals nicht vor, nach RO umzusiedeln. Aber ich registrierte die Ursprünglichkeit der Landschaft, der Bevölkerung, und der Lebensweise in Siebenbürgen. Auch, wenn ich meine Freunde in D bemitleide, ich kann über diese Sanktionen, mit Reduzierung der Energie, mit "Zieht euch warm an", usw. nur lachen. Und dann gibt es noch die anderen, die mich damals, als ich angekündigt habe, ganz nach RO zu übersiedeln, mich dem psychologischen Idiotentest unterstellen wollten.

Intressanterweise erreicht man diese Leute heute nicht mehr, offensichtlich halten sie sich bedeckt. Es geht auch nicht darum, onb mich diese Kritiker von einst heutzutage beneiden, - ich weiß, dass ich alle meine Kinder und deren Partner in unserem Anwesen in Siebenbürgen aufnehmen und durchbringen kann. Und meine Kinder wissen das auch. Und es gibt ihnen ein saugutes Gefühl.

Sagen wie mal so:
Ja, auch ich hatte damals Tränen in den Augen, als ich mich von meknen vielen Freunden und Bekannten in Deutschland verabschiedet habe, vor der Übersiedlung nach RO. Aber heute bin ich froh darüber. Ich habe meinen "way of life" schon seit Langem gefunden, in einer Art und Weise, die man in Deutschland schon lange nicht mehr haben kann. Ich habe mir - finanziell - keine Superlativen aufgebaut, - aber ich bin mit meinem Ergebnis mehr als zufrieden. Irgendwann habe ich erkannt, dass das letzte Hemd keine Taschen mehr hat und habe mein Leben danach orientiert. Klar wird mir niemand glauben, dass ich dabei den 6-er im Lotto gemacht habe.

Deshalb, um den Sinn meines langen Kommentars nochmals zusammenzufassen:

Die allermeisten unter unseren Lesern und Kommentatoren können ihre Situation nicht ändern. Das hätte man schon vor mehr als 20 Jahren machen sollen, als es noch ging. Es bringt absolut nichts, sich gegen die kommenden Restriktionen zu wenden, - im Gegenteil - man mus die soziale Komponente noch mehr drosseln.

Ja! Im Moment sieht

Garderegiment, Donnerstag, 14.07.2022, 04:21 vor 1448 Tagen @ helmut-1 4549 Views

das so aus , als wenn wir Dich und den NST bald beneiden werden können!

Ich versuche, nicht zu oft diese Gedanken aufkommen zu lassen. Nützt nix und Kopf in Sand is auch nicht hilfreich.

Aber vorbereiten?
Wie und was?
98+% machen nix oder fast nix. Die hast Du dann hier an der Backe, wenn die Probleme überhand nehmen.
Zu voll das Land, zu kurz die Entfernungen!

Und auch mir fällt immer mehr ein und vor allem auf!

Nicht "BOlogna" war der endgültige Sargnagel!
Schon unter Schmidt-Schauze BK ,Ende der 70ger, haben die Landesregierungen das Abitur "reformiert", also auf geweicht.
Nix mehr Mathe/Physik bis zur Kapitulation, Abwahl war dann angesagt!

Grüne gab es da noch gar nicht, die paar Kommis wurden per "Radikalenerlaß" von jeglicher Verantwortung fern gehalten.

Also waren schon in den 70gern die Leute zu satt, nach harten 50gern und auf bauenden 60gern.

Das Verwohlstandsverwahrlosen geht also ziemlich schnell...............

Einen feine Tag wünscht der

GR

Das mit der Schulbildung muss man differenzieren

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 14.07.2022, 06:17 vor 1448 Tagen @ Garderegiment 3637 Views

Du hast mit Sicherheit recht, was die Allgemeinbildung betrifft, - und das Abi zähle ich nun mal zu dieser Kategorie. Die Fachhochschulen und höhere Ausbildung, z.B. auch auf den Unis, da wars damals besser als in anderen Ländern. Wie es heute ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Anfang der 70er bin ich nach D gekommen, um mein damals in Wien abgebrochenes Studium fortzusetzen. Es war eine weise Entscheidung, denn in Stgt.-Hohenheim habe ich wesentlich mehr gelernt, als meine Kommilitonen, die in Wien abgeschlossen haben. Die Ausbildung in D war wesentlich umfangreicher und vor allem realitätsbezogener. Eine ganze Reihe von Lehrkörpern kamen aus der Wirtschaft oder der Verwaltung, - die wussten deshalb, wovon sie sprachen.

Interessant war mein finanzieller "Gewinn" während dieser Ausbildung. In Österreich hätte ich nichts bekommen, - mein Vater hatte dafür ein zu hohes Einkommen. Da ich aber bereits einen abgeschlossenen Beruf hatte, konnte ich das über das AFG einfädeln (Arbeitsförderungsgesetz). Vorher hatte ich ja in D zwei Jahre gearbeitet, um anspruchsberechtigt zu sein. Am Schluss als Vorarbeiter, und ich hatte da ein sehr gutes Einkommen, - überhaupt ware die 70er Jahre wesentlich ertragreicher.

Dann bekam ich im Laufe der gesamten Jahre 80% meines davor erhaltenen Einkommens für das Studium vom Staat. Nicht rückzahlbar, - ohne Auflagen. Hat mich natürlich gefreut. Ich hätte auch erwartet, dass der Staat sagt: Lieber Freund, Du kriegst als Ausländer (damals war Österreich auch nicht in der EU/EWG) nun eine Menge Kohle für Dein Studium, - wenn Du fertig bist, dann hast Du wenigstens 5 Jahre im Land zu bleiben, in Deiner neuen Position, damit über die Steuern das Geld wieder kompensiert wird. Ich hätte auch so eine Vereinbarung unterschrieben.

So aber hätte ich nach meinem Abschluss sagen können: Herrschaften, es war mir ein Volksfest, ich geh wieder dort zurück, von wo ich gekommen bin, um mir dort eine Zukunft aufzubauen. Dass ich trotzdem in D geblieben bin, hängt mit der Begegnung mit meiner ersten Frau zusammen. Die hat übrigens auch in Stgt. studiert, hatte Geld über BaFög bekommen, musste das aber danach in monatlichen Raten wieder zurückzahlen (als deutsche Staatsbürgerin).

Noch so eine Anmerkung am Rande: Ich sagte, dass ich bereits einen abgeschlossenen Beruf hatte. Das war damals in Wien die Voraussetzung dafür, dass man zum Studium angenommen wurde. Hat man - meines Wissens nach - im Laufe der Zeit abgeschafft. Man soll eben die aktuell erworbenen theroretischen Lehrinhalte nicht gleich auf praktischen Erfahrungen aufbauen können, - es ist besser, wenn alles im theoretischen Bereich bleibt, den man als Nicht-Praktiker sowieso nicht bewerten kann.

Da ist was nicht ganz klar rübergekommen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 14.07.2022, 06:25 vor 1448 Tagen @ helmut-1 3627 Views

Und zwar bei meinem Abschlusssatz:
Es bringt absolut nichts, sich gegen die kommenden Restriktionen zu wenden,

Es war auch schon spät und die Konzentration hat nachgelassen (deshalb der eine oder andere Rechtschreibfehler). Was wollte ich als Abschluss rüberbringen:

Es bringt nichts, sich wie Don Quichote gegen die Windmühlen zu stellen. Im Gegenteil. Man verlängert dadurch nur den Leidensweg für sich selbst, seine Familie und eventuell auch noch für andere. Lasst doch den Karren so schnell und so satt wie nur möglich an die Wand fahren, damit der Spuk zu Ende geht. Bevor es nicht zu einem totalen Lockdown (aber zu einem richtigen) gekommen ist, kann es nicht besser werden, - es ist dann alles nur Flickschusterei.

Was man tun kann, ist, durch gründliche Überlegungen und die danach zu treffenden richtigen Entscheidungen dafür zu sorgen, dass diese Phase des Umbruchs für die Familie verkraftbar wird. Das ist wichtig, alles andere ist untergeordnet.

Der Kluge baut vor

mh-ing @, Donnerstag, 14.07.2022, 06:58 vor 1448 Tagen @ helmut-1 4465 Views

Ja, die Informationen verarbeiten, sich seine Chancen und Möglichkeiten abschätzen und dann Handeln, das ist der Weg. Nur, so meine Bedenken, Rumänien und jedes Land in Europa ist nicht weit genug weg von alle dem, was sich da zusammenbraut. Rumänien unterwirft sich auch der EU und dann wird auch dort all das umgesetzt, was wir hier schon haben, teils läuft das bereits. Vielleicht ist die Umsetzung weniger rigide, aber mit der technologischen Unterstützung (KI und Co) kann dieser Unterschied sehr klein werden. Kenne viele, die nach Spanien/Portugal weg sind und hoffen, es weit genug geschafft zu haben. Ich zweifle da etwas.

Für jene, die nicht weg können, ist letztlich die einzige Option, hier sich maximal auf den Fall vorzubereiten und notwendigerweise möglichst still, unter dem Radar zu bleiben. Wenn man nicht zu kritischen Bevölkerungsgruppen zählt, kann das vielleicht auch klappen, unbekannt, was tatsächlich kommt.

Für mich ist die Zeit von 1933 und danach das Muster. Als Jude müsste man damals analog die Zeichen deuten. Viele nahmen an, es wird zu überleben sein und täuschten sich sehr. Die Masse war nicht zu stoppen und jeder Widerstand wurde hart unterdrückt. Ich sehe daher in dieser kommenden Zeit keine Chance hier zu verbleiben. Hitlers Macht reichte fast bis in jedes europäische Land (auch Rumänien) und lässt auch dort keinen aus.

Grundsätzlich ist aber es absurd, jetzt noch mit Demos, Widerstand, Aktionen zu versuchen. Die Masse hört längst nicht mehr zu, so viele Kritiker sind umgekippt (oder haben sich offenbart). So viele Denker sind dumm geworden und es ist keine Alternative in Sicht. Man konnte 1933 Hitler nicht verhindern (damals wäre es viel leichter gewesen als heute). Kein Attentat gelang, es war einfach gesetzt, dass all das passieren muss.

Wer interessiert ist, sollte daher jetzt Koffer packen und sich Fluchtorte ansehen, vorbereiten und sich auf den Ausstieg vorbereiten. Wer das anders sieht, sollte zumindest sich auf die harte Zeit hier einstellen.

Ungeimpfte haben es mit dem Verlassen Europas schwer

Otto Lidenbrock, Donnerstag, 14.07.2022, 08:23 vor 1448 Tagen @ mh-ing 4174 Views

In den Jahren nach 1933 war es noch relativ leicht möglich, Europa zu verlassen, wenn man genügend Moneten hatte.

Heute sieht das leider anders aus.

Es gibt nur noch wenige Länder außerhalb Europas, in die Ungeimpfte noch einreisen können; spontan fällt mir da nur Mexiko ein, ansonsten geht ohne Impfpass nichts. Wenn ich mir aber die Gen-Spritze dafür abholen muss, kann ich auch gleich bleiben, weil es auf längere Sicht wohl sowieso nichts mehr ausmacht.

Logische Schlussfolgerung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 14.07.2022, 11:37 vor 1448 Tagen @ Otto Lidenbrock 2950 Views

Aber Du hast gesagt, - damals ging das, wenn man genug Moneten hatte. Im Falle einer entsprechenden finanziellen Ausgabe ist auch mit dem Impfpass alles möglich. Die Frage stellt sich, ob man dann, wenn man mit Hilfe dieses Passes in dem Land X angelangt und polizeilich gemeldet ist, dann gezwungen ist, regelmäßig die Leute mit der Nadel aufzusuchen, oder wieder tief in die Tasche zu greifen, - das bleibt der Spekulation überlassen. Oder der Zukunft. Aber das kommt aufs selbe raus.

Papiere frühzeitig organisieren

mh-ing @, Donnerstag, 14.07.2022, 13:44 vor 1448 Tagen @ Otto Lidenbrock 2723 Views

Mit Daueraufenthaltsgenehmigungen konnte man in Südamerika und andere Länder (ich vermute) einreisen, auch ohne Impfung. Daher ist es wesentlich, genau diese Papiere sich früh zu besorgen.
In Paraguay kostet das ca. 6000€ wobei man die ca. 4000€ wieder zurück bekommt, der Rest ist für das Verfahren (Übersetzer, Zertifikate, Berater ....), billiger geht, wenn man es alleine macht (und nicht scheitert). Die anderen Länder sind leider teurer und man bekommt das Geld nicht wieder zurück.

Wenn man gehen will, wenn die Masse das vor hat, ist es zu spät. In Paraguay ging die Einreise ohne alles (PCR-Test reichte), dann wurde ganz kurzfristig Impfung verordnet und schon war´s das.

Paraguay hat viele Vorteile als Auswanderungsland, ist aber nichts für mittellose Träumer und Spinner. Die gibt es leider zu viele schon. Am Besten weit weg von den üblichen Zentren der Auswanderer und selbst sich was aufbauen.

Was will ich eigentlich...

Auchda, Freitag, 15.07.2022, 05:29 vor 1447 Tagen @ Otto Lidenbrock 2035 Views

...scheint mir die eigentliche Frage zu sein!
Es ist so viel mehr möglich, als sich unser Gehirn ausmalen kann.
Wer weg will, kann weg.
Ist auch noch Geld vorhanden, bestens!
Mexiko ist wirklich keine schlechte Option.
Man muss sich halt davon lösen können, dass man auch im Ausland in Deutschland sein will.
Hier geht seehr viel!
Wenn Du z.B. erst mal hier bist, ist es nicht schwer eine Impfbescheinigung zu "erwerben", falls man sowas zu brauchen meint, und schon sind fast alle anderen Türen weltweit auch wieder offen.
Es ist wirklich schwer zu ertragen zuzusehen, wie sich der Westen selbst zerstört.
Aber Mitgefühl und Mitleid sind 2 Paar Stiefel!
Ich muss mich nicht anschließen, und aus lauter "Solidarität" wie ein Lemming mit in den Abgrund springen.
Es ist natürlich keine Solidarität.
Es ist vielmehr die unbewusste Identifikation mit der Herkunft, der Vergangenheit, dem Gewohnten.

Wer mehr will, wer eine Veränderung will -
muss es nur wagen!

Grüße von,
Auchda

Geimpfte brauchen sich durch dauerhaft geschädigten Immunsystem keine Zukunftspläne mehr machen oder gar flüchten owT

mawa99, Freitag, 15.07.2022, 05:56 vor 1447 Tagen @ Otto Lidenbrock 2023 Views

Das sehe ich genauso (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 15.07.2022, 06:04 vor 1447 Tagen @ mawa99 1917 Views

Meine persönliche Unterschrift unter jede Deiner Aussagen. Leider. (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 14.07.2022, 11:29 vor 1448 Tagen @ mh-ing 2501 Views

Auf die Stunde Null zu warten oder zu planen --- da wäre es sinnvoller, alles auf den bevorstehenden Tod auszurichten ....

NST @, Südthailand, Donnerstag, 14.07.2022, 11:49 vor 1448 Tagen @ helmut-1 3019 Views

..... der Tod ist das absolut einzige im Leben, das garantiert eintreffen wird - nur darauf können wir uns verlassen.

Was wir aber tatsächlich tun, ist das komplette Gegenteil. Die meiste Zeit des Tages kümmern wir uns um den Abfall. Der Abfall ist unser Körper.

Die westliche Kultur kennt eine Seele - worum kümmert sich die Gesellschaft, nur um den Körper. Der grösste Teil des jeweiligen Brutto Sozialprodukts einer Gesellschaft wird damit erwirtschaftet, diesen Körper zu versorgen, zu pflegen, zu reparieren und für ihn ein künstliches Umfeld zu generieren.

Optimale Ernährung, Sport, Seifen und Lotionen, pudern und kämmen - botoxen ... Falten glätten, Titten optimieren, Schwänze aufrichten (Viagra) - mein Haus, mein Auto, meine Jacht, meine x-Frau/Mann - darum dreht sich alles.

Wenn eine Stunde Null das alles hinwegfegen sollte, haben wir das Leben zurück.
Dann bleibt uns nur noch ein Problem - dass das Leben zu Ende gehen muss und wir nicht damit klar kommen.
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Du argumentierst bereits im philosophischen Bereich

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 14.07.2022, 12:15 vor 1448 Tagen @ NST 2545 Views

Da gibt der Buddhismus natürlich wesentlich mehr dafür her. Aber, auf unsere Kulturgegend bezogen, auch da gibt es verschiedene Grundsätze, die man eigentlich beachten könnte, - die man aber vergessen hat.

Einer davon lautet: Oftmals ist "weniger" in Wirklichkeit "mehr".

Dazu kommt, wenn ich manche Touristen so beobachte, wie sie die Leute auf den entlegenen rumänischen Dörfern einschätzen und beurteilen. Ach Gott, wie sind diese Leute doch arm, - hört man immer wieder. In Wirklichkeit sind die Touristen arm, nämlich arm im Geiste, weil sie nicht in der Lage sind, diejenigen, die nicht am spiralähnlichen Konsumzwang teilnehmen, realistisch zu beurteilen.

Sie können nicht "Armut", was sie aufgrund der fehlenden Affinität zum Konsum ableiten, nicht vom Wort "Genügsamkeit" unterscheiden, das letztlich eine andere Form von Zufriedenheit bringt. Eine Form, die bei 98% der westlichen Europäer abhanden gekommen und fremd geworden ist.

Leben ist immer sterblich, dennoch kämpft jeder um jeden Augenblick

mh-ing @, Donnerstag, 14.07.2022, 13:51 vor 1448 Tagen @ NST 2382 Views

Wer für sich das Sterben geklärt hat, kann erst leben und das Leben wirklich führen. Nur, ob das, was man als "geklärt" ansieht, wirklich die Lösung ist und kein Selbstbetrug, das ist die Preisfrage. Für mich als Christ ist das längt geklärt und ich erwarte die Ewigkeit Gottes. Andere hoffen, im Nichts zu verschwinden und andere wollen sogar an die stetige Wiederkehr in diese verrückte Welt glauben.

Aber dennoch muss man das Leben meistern und ist verpflichtet (so sind wir programmiert), bis zum Letzten zu leben, zu kämpfen und zu überleben. Daher sind das 2 grundsätzliche Fragen.

Dass es hier diese Verdunklung gibt, ist fast jedem klar. Nur, wie dunkel und wie lange diese Nacht wird, was dann nach der Nacht ist, sind die Fragen. Ich habe dazu Meinungen/Spekulation, bin aber kein Prophet. Daher bereite ich mich so vor, dass ich mit meinen Möglichkeiten maximal was geschafft habe. Aber -das ist das wichtige Element - man darf nicht das Leben übergehen, in dem Sorgen die Freude und das Glück verlieren. Man muss zufrieden das machen, ohne Angst und ruhig, still und besonnen, nicht in Panik. Und daher ist sehr auf das Seelenheil, das Seelenwohl zu achten, nicht nur auf die körperliche Existenz.

Dabei haben es euch die Grünen immer gesagt. Ihr hättet bloß zuhören müssen!

Mephistopheles, Donnerstag, 14.07.2022, 12:50 vor 1448 Tagen @ mh-ing 2927 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 14.07.2022, 13:40

Ja, die Informationen verarbeiten, sich seine Chancen und Möglichkeiten abschätzen und dann Handeln, das ist der Weg. Nur, so meine Bedenken, Rumänien und jedes Land in Europa ist nicht weit genug weg von alle dem, was sich da zusammenbraut. Rumänien unterwirft sich auch der EU und dann wird auch dort all das umgesetzt, was wir hier schon haben, teils läuft das bereits. Vielleicht ist die Umsetzung weniger rigide, aber mit der technologischen Unterstützung (KI und Co) kann dieser Unterschied sehr klein werden. Kenne viele, die nach Spanien/Portugal weg sind und hoffen, es weit genug geschafft zu haben. Ich zweifle da etwas.

Sie sagten "alles hängt mit allem zusammen". Die künftige Zeit wird uns lehren, was alles mit was allem zusammenhängt, vor allem Dinge, an die man bisher niemals gedacht hatte.
Erfahrung haben damit bis jetzt nur die Russen, die sich nach der Oktoberrevolution wunderten, dass es kein Salz mehr gab.
Ich hab das von einem Roman eines Kosaken über die Oktoberrevolution, der sich wunderte, dass er plötzlich zur Bourgeoisie gehörte und damit in Klassenfeind war.
Da werden sich noch viele wundern (d.h., sie können es jetzt schon sehen), dass sie plötzlich rechts, Rechtspobulisten oder gar rechtsextrem sind, woran sie niemals dachten. Sie werden sich vor allem darüber wundern, dass "die" das ernst meinen, genauso wie die Kosaken, einfache Bauern, sich darüber wunderten, dass die, die sie als Klassenfeinde titulierten, es ernst meinten.

Für jene, die nicht weg können, ist letztlich die einzige Option, hier sich maximal auf den Fall vorzubereiten und notwendigerweise möglichst still, unter dem Radar zu bleiben. Wenn man nicht zu kritischen Bevölkerungsgruppen zählt, kann das vielleicht auch klappen, unbekannt, was tatsächlich kommt.

Zur Venus? Zum Mars? Oder gleich zum Orion oder Aldebaran? Haben Jeff Bezos oder Elon Musk eigentlich noch ein Plätzchen frei?

Für mich ist die Zeit von 1933 und danach das Muster. Als Jude müsste man damals analog die Zeichen deuten. Viele nahmen an, es wird zu überleben sein und täuschten sich sehr. Die Masse war nicht zu stoppen und jeder Widerstand wurde hart unterdrückt. Ich sehe daher in dieser kommenden Zeit keine Chance hier zu verbleiben. Hitlers Macht reichte fast bis in jedes europäische Land (auch Rumänien) und lässt auch dort keinen aus.

Damals hieß es: Der Jude ist schuld!
Heute spricht man vom Menschengemachten Klimawandel und lässt offen, wie viele Milliarden Menschen man opfern möchte, um das Klima zu retten. Die Paralellen aber sind offenkundig.

Grundsätzlich ist aber es absurd, jetzt noch mit Demos, Widerstand, Aktionen zu versuchen. Die Masse hört längst nicht mehr zu, so viele Kritiker sind umgekippt (oder haben sich offenbart). So viele Denker sind dumm geworden und es ist keine Alternative in Sicht. Man konnte 1933 Hitler nicht verhindern (damals wäre es viel leichter gewesen als heute). Kein Attentat gelang, es war einfach gesetzt, dass all das passieren muss.

Demos, Widerstand und Aktionen waren in einer arbeitsteiligen Gesellschft schon immer absurd; insbesondere, wenn die Demos, Widerstand unsd Aktionen von Menschen kamen, die in keinster Weise bereit waren, auf die Arbeitsteilug zu verzichten.

Wer interessiert ist, sollte daher jetzt Koffer packen und sich Fluchtorte ansehen, vorbereiten und sich auf den Ausstieg vorbereiten. Wer das anders sieht, sollte zumindest sich auf die harte Zeit hier einstellen.

Aldebaran? Orion? Oder erst mal nur zum Sirius, um sich ein wenig einzugewöhnen?

Gruß Mephistopheles

Habeck: 50 Prozent der Gesellschaft „werden weniger verdienen als sie ausgeben“

Joe68 @, Donnerstag, 14.07.2022, 13:21 vor 1448 Tagen @ Mephistopheles 3107 Views

https://www.focus.de/politik/ausland/politische-entwicklungen-und-stimmen-zum-krieg-hab...

Die Grünen werden sich teils freuen können, denn die hohen Energie- und Lebensmittelkosten werden dazu führen dass massiv CO2 eingespart wird, ganz ohne Verbote, da das verfügbare Einkommen nur einmal ausgegeben werden kann. Das rettet zwar nicht das Weltklima, aber dafür die hohen moralischen Selbstwerte der GRÜNEN und deren Wähler. Die Schuld und Verantwortung werden an Putin geschoben, gibt ein schöne ausländisches Feindbild, so wie damals, nur heute soll niemand hungern ohne zu frieren.
(andere Länder sind nicht so verstrahlt und kaufen wie blöd bei den Russen ein, darunter Spanien, Indien, Brasilien, Serbien, ... ).

Halt du sie arm, ich halte sie dumm, Deutschland im Jahre 2022.

Der Hades fehlt noch

mh-ing @, Donnerstag, 14.07.2022, 14:00 vor 1448 Tagen @ Mephistopheles 2796 Views

Die Fluchtorte außerirdisch sind nur theoretisch da. Vermutlich wäre da dann die Arktis/Antarktis besser geeignet. Dort sind zumindest die Inuit und Feuerländer am Leben geblieben. Es muss für jene auch irgend einen Grund gehabt haben, sich nicht nach Süden aufzumachen und der Eiswüste zu entrinnen.

Wie erwähnt ist die Fluchtoption immer abhängig von dem, was man als Gefahrenszenario ansieht. Ist es tatsächlich weltweit, wird es schwierig überhaupt zu entrinnen. Ausgehend aber z.B. vom Szenario eines totalen Absturzes ist ein Agrarland im Süden immer noch unserem Land vorzuziehen.

Die Idee im Übrigen, mittels Raumschiff in eine neue Welt zu reisen, ist die sicherste Lösung für den eigenen Tod. Als die Europäer nach Amerika auswanderten war das nicht anders. Die Allermeisten starben auf dem Weg, in der Eingewöhnung oder früher dort. Für diese Pioniere war aber das Elend in Europa schlimmer, als die Gefahren dort. Soweit sind wir hier in Europa längst noch nicht. Ob wir so einen Status bekommen, ist auch ungewiss. Auch in Chinas Vollüberwachung leben die Chinesen mit Freude.

Es zählt daher nur, ob ich so leben will. Ob ich mit einer anderen Option für mich besser zurecht komme und ob ich diese Lösung mir leisten kann.

Der "Jude" ist nur ein Muster für das, was 1933 passierte. Wer das Opfer künftig sein wird, ist noch nicht ausgemacht. Religion, Meinung, Beruf, soziale Kontakte .... wer weiß das schon. Ich bin kein Anhänger der meisten Meinungshauptlinien dieses Landes, daher muss ich mich sehr in Acht nehmen. Andere, voll MSM-Konforme tun sich da wohl einfacher. Die sollen bitte hier bleiben.

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