Sri Lanka das erste Hungerland von vielen noch zu kommenden
Die Corona-Maßnahmen der westlichen Regierungen vernichteten die Arbeitsplätze im Tourismus-Bereich und ließen die Deviseneinnahmen schrumpfen.
Um sich ein hippes Grünen Image zu geben (und um an an solche Bedingungen geknüpfte internationale Kredite zu kommen) wurde die landwirtschaftliche Produktion auf "Bio" umgestellt, also jeglicher Import an Düngemitteln verboten. Das minderte binnen eines Jahres die landwirtschaftliche Produktion um 50%
(Wir werden das nächstes Jahr ja auch hier erleben, einmal weil es erklärtes Ziel unserer Regierung und der Grünen ist, dann, weil wir den Import von Düngemitteln aus Russland verbieten, dann, weil die heimische Produktion von Düngemitteln wegen unseres Importverbots von russischem Gas verunmöglicht wird, dann, weil die internationale Produktion wegen der durch die Maßnahmen gegen Russland extrem verteuerte Energien eingestellt werden wird. Die verminderte Produktion an Nahrungsmitteln hat ja den Vorteil, dass so die gewünschten "Klimaziele" doch noch erreicht werden können.)
Die westlichen Sanktionen zur Vernichtung Russlands ließen wiederum die Preise für den Import von Nahrung und Energie in den Himmel steigen.
Gleichzeitig verfiel der Devisenkurs des Sri-Lanka-Rupie auf historische Tiefststände, was die extrem verteuerten Importe in Landeswährung noch einmal unbezahlbarer machte.
Auf Anraten internationaler Geldgeber wurde ein Sparkurs beschlossen, indem man die Bezahlung der Angestellten und Beamten im öffentlichen Bereich einstellte. So sollte wahrscheinlich effektiv die Inlandsnachfrage gestützt werden und so kann man zumindest Teile der Kreditraten weiter ans Ausland überweisen.
Die eingesparten Löhne und Gehälter vermindern die Einkommen drastisch. Da die Gehälter in Rupien eingespart werden, die Auslandsschulden jedoch müssen in US-Dollar bezahlt werden, also verfällt der Rupien-Kurs noch weiter, womit die Auslandsschulden wegen und trotz dieser Tilgungen noch weiter wachsen.
Vermutlich brauchen die jetzt ein Rettungspaket. Am besten, man verkauft alle Teeplantagen, die Infrastruktur, die Förderrechte für seltene Metalle usw. an die internationalen Heuschrecken zu von denen festgesetzten "fairen" Marktpreisen, um die Zinsen an die üblichen Verdächtigen leisten zu können, senkt Löhne und Renten, schafft also ein "investitionsfreundliches Klima", diese Rezepte sind ja in vielen Ländern erprobt.
Und wir könnten das Land ja ähnlich wie in Palau unterstützen. Dazu müsste nur unsere Außenministerin mal dort mit dem Regierungs-Jet hinfliegen.
Dann könnten wir den Verkauf der Vermögenswerte an die internationalen Heuschrecken durch ein Hilfspaket unserer Steuergelder ein wenig abfedern, außerdem deren Umstellung auf biologische Landwirtschaft durch Nahrungsmittel-Lieferungen aus unserer Überproduktion unterstützen, denn das rettet bekanntlich das Klima. Sind wir ja schon wegen unserer ewigen Schuld wegen Kolonialismus und so zu verpflichtet.