Bei vielen Menschen wäre das Abnehmen auch die bessere Lösung, statt sich künstliche Hüften und Kniescheiben einbauen zu lassen.
Dazu käme dann noch eine Ernährungsberatung.
Diese Apparate-Medizin macht lediglich die "Verkäufer" der Apparate reich und die "Mechaniker", die sie einbauen. Das Zeugs soll eh nur 10 Jahre halten, dann ist die nächste "Inspektion" dran.
Nach einem schweren Autounfall hatte ich das Glück, einen Orthopäden gehabt zu haben, der dafür sorgte, dass niemand operativ an meiner Wirbelsäule "herumbastelte". Und als ich plötzlich "über Nacht" massive Knieprobleme hatte und kaum noch laufen konnte, waren die Praxen sofort bereit, mir künstliche Knie zu verordnen, da man ja nur 3 x Cortison spritzen könne..... Die neue Orthopädin, die ich dann fand, war bereit, mich "zu behandeln" statt zu operieren. Selbstverständlich war die Operation nicht nötig. Aber die Arztrechnungen waren natürlich nicht so hoch, wie bei einer Operation, obwohl privat versichert und gezahlt. Also ein "Verdienstverzicht" meiner Orthopädin. Das machen leider nicht viele Ärzte. Zu lukrativ ist die Operations-Medizin.
Durch die "Kniethematik" erfuhr ich dann einiges über das Thema "künstliche Gelenke". Einem schlanken, sehr agilen Freund hatten "sie" offenbar bereits 2 Kniegelenke "angedreht" (in jungen Jahren). Das kam heraus, als ich mich über die Thematik amüsierte. Eine Freundin (Ärztin) erklärte mir, dass ihre beste Freundin sich nun auch künstliche Hüftgelenke einbauen ließ. Ich war entsetzt. Die Dame (eine Psychologin) hatte beträchtliches Übergewicht.... und vermutlich hätte ein ordentliches Programm zur Gewichtsreduzierung ihre Leiden erheblich gemindert. Dazu kommt dann oft noch die falsche Ernährung.
Nachdem ich den "Operationen" entkommen war, nahm ich an einem Taekwondo-Kurs teil. Die Knie machten keinerlei Probleme, jedoch die Halswirbelsäule, sodass ich nach einiger Zeit aufhören musste. Der Trainer jedoch erzählte davon, dass man ihm bereits mit 30 Jahren künstliche Hüftgelenke einbauen wollte (Sportler). Er weigerte sich und begann Marathon zu laufen. 25 Jahre später hatte er immer noch keine künstlichen Hüftgelenke, lief weiter Marathons und unterrichtete in Taekwondoo. Was mich sehr beeindruckte war seine Aussage, dass etliche der Marathonläufer, die er kennenlernte, früher sehr krank waren (bis zum Rollstuhl). Sie entschieden sich, das Schicksal NICHT hinzunehmen, sondern begannen zu laufen..... laufen.... laufen.
Ja, aufgrund meines Unfalls darf ich leider nicht mehr Tennis spielen, schwimmen und Taekwondoo erst recht nicht. Trotzdem sind künstliche Gelenke nicht nötig. Man kann auch mit "schnellem Wandern" die Gelenke trainieren.
Also gehe ich davon aus, dass die durch Lindner provozierten Entscheidungen vielleicht sogar der Volksgesundheit dienen. Jedenfalls sehe ich in letzter Zeit etliche ältere Menschen, die zwar keinen Hund haben, aber inzwischen auf den "kurzen" Hunderouten unterwegs sind. Etwas ungeschickt beim Gehen, aber immerhin GEHEN sie..... Ihre Ärzte scheinen sie auf die Piste zu schicken. Offenbar spricht es sich langsam wieder herum: Wer RASTET, der ROSTET. DAS kannte man früher schon einmal. Ist aber wohl lange her und wurde vergessen.
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