Macht das den Rückzug bei dem Militäreinsatz bei/um Kiew erklärbar?

Wayne Schlegel, Freitag, 13.05.2022, 08:27 (vor 13 Tagen) @ nereus3582 Views
bearbeitet von Wayne Schlegel, Freitag, 13.05.2022, 09:05

RUS hatte seine "Handstreich-Operation" bei und um Kiew nicht fortgeführt, sondern sich zurück gezogen.

Divergierende Erklärungen waren:
a) RUS konnte nicht (militär. Schwäche, Taktikfehler, Heldenhaftigkeit der Verteidiger ....)
b) RUS wollte nicht (Kräfte binden, Ablenkung von Ost- und Südukraine)

Vor dem Hintergrund einer konzertierten "Filetierung" der Ukraine, könnte der Kiew-Rückzug eine andere Deutung erfahren. Nämlich die Einladung an die genannten Mächte und Interessen, sich an der Aufteilung der Ukraine zu beteiligen, um damit künftig
a) definierte (=schützbare) Grenz- und Demarkationslinien der Interessen-/Beutegebiete zu erhalten
b) den Nationalisten (und künftigen Revanchisten), denen die Russen jedwede ABC-Nutzung zutrauen, ein für alle mal das Handwerk legen zu wollen.

Fragen über Fragen

Ergänzungsfragen:
1. Wie kann es RUS erreichen, den Rest von BRICS, insbesonder CHINA auf den Schauplatz zu bringen? Blauhelmkontingent zwischen den künftigen Block-Sphären/Demarkationsgebiete? Sicherung der Restukraine? Ein geiler Schachzug wäre, China als Schutzmacht für die Restukraine.
Diese Hypothesen könnten wiederum erklären, warum sich CHINA bisher durchaus zurück gehalten hat.
2. Wie kann RUS es erreichen, dass die Globalen und Obertanen auch ein kräftiges Stück des Kuchens, quasi direkt und unangefochten, erhalten? Nur so geben die Ruhe und bewirken dann medienmachtmäßig einen Deeskalationskurs?


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